BVG + Bus: Berliner Verkehrsbetriebe Konkurrenz für die BVG? Nein danke!, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/berliner-verkehrsbetriebe-konkurrenz-fuer-die-bvg–nein-danke-,10809148,20684224.html Die Berliner Verkehrsbetriebe sollen konkurrenzlos bleiben. Klaus Wowereit und die SPD lehnen eine Ausschreibung ab. Die SPD hat sich dafür ausgesprochen, dass das Landesunternehmen auch in Zukunft alle Busse, U- und Straßenbahnen in Berlin betreibt. „Das Land ist nicht dazu gezwungen, den Verkehr auszuschreiben. Es steht zu seinem Unternehmen “, sagte Ole Kreins, verkehrspolitischer Sprecher der Berliner Sozialdemokraten, am Montag. Damit ginge das Land bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) einen anderen Weg als bei der …

U-Bahn + BVG: Berliner können über U-Bahn-Sitze abstimmen, aus BZ Berlin

http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/berliner-koennen-ueber-u-bahn-sitze-abstimmen-article1561472.html Wie weich hätten Sie’s denn gern? Die BVG lädt ihre Fahrgäste zum Probesitzen ein. Erst dann wird entschieden. Die Berliner sollen selber die neuen Sitze für die U-Bahn auswählen. Ab Dienstag, 16. Oktober, (ab 12 Uhr) lädt die BVG ihre Fahrgäste für zwei Tage zu einem öffentlichen Probesitzen auf dem Abfahrtsbahnsteig der U5 am Alexanderplatz ein. Getestet werden dabei sieben verschiedene Sitztypen. Fahrgäste können über den Sitzkomfort und das …

U-Bahn + BVG: BVG macht U5-Baustelle zur Schaustelle

http://www.bvg.de/index.php/de/103842/name/Pressemitteilungen/article/1128723.html Komm’se rauf, könn’se reingucken Er ist 6,50 Meter hoch, knallgelb und steht direkt vorm Nikolaiviertel in der Rathausstraße. Der Infoturm der BVG, mit dem die Verkehrsbetriebe als Bauherr des Lückenschlusses U5 zwischen Alexanderplatz und Brandenburger Tor allen Neugierigen ab sofort den Blick über den Bauzaun gewähren. Wer ein paar Stufen hochsteigt, dem bietet sich freie Sicht auf das Baulogistikzentrum und das Baugeschehen auf dem Marx-Engels-Forum. Deutlich erkennbar ist bereits eine der Baugruben für die Gleiswechselanlage. Vom Dach des runden Turmes, der aus zwei übereinander gesetzten bboxxen besteht, können Schaulustige neben dem Bodenaushub verfolgen, wie die Bauleute mit gewaltigen Maschinen 20-Meter lange Spezialnägel in den Boden treiben. Neben der Gleiswechselanlage entsteht auch der Startschacht, von dem aus Mitte 2013 die Tunnelbohrmaschine den U-Bahn-Tunnel zum Brandenburger Tor fräsen und mit Beton auskleiden wird. Interessantes hält nicht nur der Blick vom Dach, sondern bereits der Fuß des U5-Infoturmes bereit. Bullaugen regen Passanten zum Reinschauen an. Dahinter laufen Bilder und Fakten zum Lückenschluss U5 in deutscher und englischer Sprache sowie Visualisierungen der neuen Bahnhöfe auf Bildschirmen ab. Eine große Karte an der Bauchseite des Turmes zeigt Besuchern und Besucherinnen den Verlauf der Neubaustrecke durch die historische Mitte von Berlin. Wer den Lückenschluss U5 hautnah erleben will, den lädt die BVG ab heute auf den U5-Infoturm ein – „Komm’se rauf, könn’se reingucken!“

BVG + Bus: Ausbildung bei der BVG Mama fährt jetzt den Bus, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/ausbildung-bei-der-bvg-mama-faehrt-jetzt-den-bus,10809148,17274656.html Berlin – Die BVG-Chefin Nikutta hat das Bewerberprofil geändert, damit es künftig mehr Busfahrerinnen gibt. Die ersten zehn sind nun fertig Den Twingo gegen einen 15 Tonnen schweren Bus tauschen? Was für viele Frauen unmöglich klingt, ist für Stephanie Mikolay kein Problem. Die 27-Jährige hat am Montag als jüngste Teilnehmerin ihre Umschulung zur Busfahrerin abgeschlossen. Ab sofort wird sie vom Betriebsbahnhof in der Müllerstraße in Wedding aus verschiedene Buslinien bedienen. „Zum Beispiel den 120er, den X33er, den 125er und den 133er“, zählt sie stolz die Linien auf, die von ihrem …

U-Bahn + BVG: So werden Berlins neue U-Bahnen aussehen

http://www.lok-report.de/

Die gelben U-Bahnen gehören mit zu den bekanntesten Markenzeichen Berlins. Viele von ihnen sind allerdings schon mehr als vierzig Jahre alt und neben unserem Ertüchtigungsprogramm wird es nun auch Zeit für neue U-Bahnen. So hat die BVG im Juli den Auftrag nach einer europaweiten Ausschreibung über neue U-Bahnen für Berlin an die Stadler Pankow GmbH vergeben. Zunächst werden ab 2015 zwei sogenannte Vorserienfahrzeuge im Kleinprofil der U-Bahnlinien U1 bis U4 getestet. Die neuen U-Bahnen werden zwar gelb bleiben, aber auch einige Änderungen wird es geben: Durch die sogenannte „Bombierung“ werden die neuen Züge circa 10 Zentimeter breiter und ermöglichen dadurch eine komfortablere Anordnung der Sitzflächen und Mehrzweckbereiche. Die aus vier durchgehend begehbaren Wagen bestehenden Züge der neuen Baureihe IK sollen circa 330 Fahrgästen Platz bieten und erhalten ein modernes Außen- und Innendesign. Weiterhin sind vorgesehen: Eine Luftfederung, die einen erhöhten Fahrkomfort sichert und moderne Fahrgastinformationsgeräte. Die Züge werden zudem komplett mit Videokameras ausgerüstet. Außerdem werden sie die Eigenschaft besitzen, beim Bremsen circa ein Fünftel der aufgenommenen Energie wieder in die Stromschiene zurückzuspeisen. Diese Bremsenergie steht dann anderen U-Bahnen zum Anfahren zur Verfügung. Ein weiterer Aspekt ist die Barrierefreiheit. Die neuen Wagen werden einen niveaugleichen Einstieg vom Bahnsteig in den Wagen ermöglichen. Außerdem soll es einen Mehrzweckbereich mit Klappsitzen und einen eigenen Bereich für Rollstühle geben. Eine behindertengerechte Ausführung und Höhe der Türtaster sowie ein mit dem Blinden- und Sehbehindertenverband abgestimmtes Haltestangenkonzept sind ebenfalls vorgesehen. Die neuen U-Bahnzüge werden vom Land Berlin mit rund 158 Millionen Euro finanziert (Pressemeldung BVG, 18.09.12).

Mobilität + barrierefrei + Bus + BVG: Verneigung vor dem Fahrgast Abgeordnete befürworten bequemen Buseinstieg, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/verneigung-vor-dem-fahrgast-abgeordnete-befuerworten-bequemen-buseinstieg/7089404.html Im Streit um die absenkbaren Busse, die beim Halten den Ein- und Ausstieg erleichtern, ist der Senat der Opposition im Abgeordnetenhaus entgegengekommen. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wollen eigentlich darauf verzichten, dass sich die Fahrzeuge beim Halten automatisch neigen. Stattdessen sollen, wie berichtet, Reisende bei Bedarf durch Knopfdruck dem Busfahrer signalisieren, dass sie an der nächsten Station ein Absenken wünschen. Die BVG erklärte, dass die meisten Fahrgäste nicht auf das sogenannte Kneeling angewiesen seien. Außerdem könnten so bis zu zwei Millionen Euro …

U-Bahnwagen werden fit gemacht für die nächsten 20 Jahre

http://www.lok-report.de/news/news_woche_freitag.html Fast 40 Jahre sind die Wagen der Baureihen F74 bis F 79 jetzt im Dauereinsatz, normalerweise ist das ein Alter, in dem sie aufs Abstellgleis gefahren werden. Nicht so die 182 U-Bahnwagen der BVG. Statt zur Schrottpresse rollen die sukzessive in die Hauptwerkstatt Seestraße in Berlin-Wedding zur „Ertüchtigung“ – und verlassen die Werkhallen als fast neuwertige Fahrzeuge, die die nächsten 20 Jahre wieder im Einsatz sein können. Sigrid Evelyn Nikutta, Vorstandsvorsitzende und Vorstand Betrieb der BVG: „Als vor fast 40 Jahren auf der U9 die ersten von der Berliner Firma Ohrenstein und Koppel gebauten U-Bahnzüge dieser baugleichen Serien fuhren, ernteten sie zurecht große Bewunderung – passten sie doch in Design und Technik hervorragend in die Zeit. Übrigens waren sie auch Vorreiter in Sachen Energiesparen, denn Ende der 70er-Jahre wurden bei den Zügen der Serie F 79 erste Versuche durchgeführt, beim Bremsen Energie zurück ins Netz einzuspeisen. Heute ist das eine Selbstverständlichkeit, aber vor über drei Jahrzehnten war das eine kleine Sensation.“ Der erste F74-Doppeltriebwagen kam 2010 in die Werkstatt, jetzt wurde auf dem U-Bahnhof Alexanderplatz das „Ergebnis“ präsentiert. Aus alt mach neu – getreu des Mottos sind die neuen F74er fast nicht mehr wiederzuerkennen. Geblieben ist nur die äußere Form, ansonsten ist so ziemlich jede Schraube und jedes Bauteil ausgebaut, überarbeitet oder ausgetauscht worden. Außen glänzen die Fahrzeuge jetzt auch wieder im Verkehrsgelb der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), und auch im Inneren bzw. unter dem Rahmen hat sich eine ganze Menge getan: • Freundliche Farben herrschen im Wageninneren vor, auch die Haltestangen leuchten in gut sichtbarem Gelb, die Sitze sind im Nachtliniendekor gehalten und an der Decke sorgen energiesparende Leuchtbänder für helles und angenehmes Licht. • Durch den Ausbau einer Sitzbank hat jetzt jeder Doppeltriebwagen ein Mehrzweckabteil für Gepäck, Fahrräder und als Stellfläche für Rollstuhlfahrer. • Die grauen Türgriffe wurden durch grüne Drucktaster ersetzt. Per Tastendruck können die Türen jetzt auch einzeln von innen geschlossen werden, die Taster sind mit Brailleschrift beschriftet. • Weitestgehend wurden die Wünsche der Fahrgastverbände sowie der Behinderten- und Blindenverbände bei der Modernisierung berücksichtigt. • Im Fahrerraum wurden bei den zahlreichen Änderungen auch Wünsche der Fahrerinnen und Fahrer aufgegriffen. Anzeigenelemente und Leuchttaster sind neu, die Heizung schafft jetzt 50 Prozent mehr Leistung und der neue Schwingsitz und elektrische Fensterheber bieten weiteren Komfort für den anstrengenden Fahrdienst im Tunnel. • Auch unter der „Haube“ hat die Elektronik Einzug gehalten. Dank ihr können die Züge sanfter anfahren und bremsen, die Beschleunigung ist deutlich verbessert, was sich bei kurzen Taktfolgen im Linienverkehr bewährt. Gleichzeitig unterstützen Computer den Fahrer bei einer entspannten und ruckfreien Fahrweise. Ganze Bauteilgruppen, wie der Hauptschalter, die Starkstromverkabelung, die 110-Bordnetzversorgung und die Stromabnehmerbalken sind komplett ausgetauscht worden. Seit Januar waren die „Ertüchtigten“ in der Praxis-Erprobung. Angefangen mit der Isolationsprüfung aller Stromkreise über die Heizungsprüfung bei Außentemperaturen um minus 25 Grad bis hin zu umfangreichen Beschleunigungs- und Bremsmessfahrten kam jedes Bauteil auf den Prüfstand. Da durch die lange Dauer des Ertüchtigungsprogramms, das Programm läuft bis 2019, in den kommenden Jahren auch neue und alte Wagen im Verkehr zusammen eingesetzt werden, mussten auch die Fahreigenschaften im Zugverband getestet und messtechnisch untersucht werden. Am Ende der umfangreichen Prozeduren stand dann das o.k. vom Betriebsleiter und der technischen Aufsichtsbehörde für die beiden Wagen sowie in Folge für die Serienfertigung und damit der Einsatz auf der Strecke. Die Gesamtprojektkosten sind mit 77,5 Millionen Euro kalkuliert, wovon 12,5 Millionen über Sonderfinanzierungsmittel aus umgewandelten S-Bahn-Mitteln des Landes Berlin finanziert werden. Geprüft wurde dabei vor allem, ob sich die Ertüchtigung wirk-lich rechnet. „Wir schauen da sehr genau hin“ so Dr. Sigrid Evelyn Nikutta, bei der Vorstellung der ersten beiden ertüchtigten F74er auf dem U-Bahnhof Alexanderplatz. „Für eine Ertüchtigung dürfen 35 Prozent der Neubeschaffungskosten nicht überschritten werden und Wagenkästen und Drehgestelle müssen noch so gut in Schuss sein, dass gewährleistet ist, dass sie noch weitere 20 Jahre durchhalten. Wenn diese Voraussetzungen gegeben sind, stehen bei uns alle Signale auf Grün.“ Im Fall der 182 F74/76/79-U-Bahnwagen gab die externe unabhängige Schweißtechnische Versuchs- und Lehranstalt Berlin/Brandenburg die benötigte, positive Expertise über Wagenkästen und Drehgestelle ab. Auch der Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz zeigte sich überzeugt vom Nutzen der Ertüchtigung: „Von der Fahrzeugertüchtigung profitieren alle. Der Berliner Steuerzahler, weil er Geld spart, und die BVG, weil sie ihr entsprechendes Know How einsetzen kann und dementsprechend Arbeitsplatzsicherung betreibt. Den größten Gewinn aber haben natürlich die Fahrgäste, denn sie bekommen neue und komfortablere Fahrzeuge, die für die nächsten 20 Jahre die ohnehin hohe Qualität im Nahverkehr sichern.“ In den Werkstätten in der Seestraße befinden sich zurzeit weitere 13 F74-Fahrzeuge in der Ertüchtigung (Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Fotos Bodo Schulz, www.bodoschulz.de (3), Sebastian Schrader (1), 31.08.12).

Bus + BVG: Damit Behinderte, Senioren und Menschen mit Kinderwagen leichter in Busse einsteigen können, gehen diese "in die Knie". Bisher senkten sich die rund 1300 BVG-Busse an jeder Haltestelle automatisch ab. Doch inzwischen hat die BVG 600 Busse umgestellt – zum Ärger der Fahrgäste., aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/barrierefreiheit-bei-der-bvg-knopf-gedrueckt–doch-nichts-passiert,10809148,16929066.html Tausend Mal berührt, tausend Mal ist nichts passiert, hat Klaus Lage gesungen. Jürgen Schneider, dem Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen, ist jetzt etwas Ähnliches passiert. Neun Mal ist Jürgen Schneider in den vergangenen Tagen mit dem Bus gefahren. Jedes Mal hat er den blau-gelben Knopf neben der mittleren Tür gedrückt, der dem Fahrer signalisiert, dass der Doppeldecker abgesenkt und das Einsteigen erleichtert werden soll. „Aber in allen neun Fällen ist nichts geschehen“, berichtete Schneider am Montag im Sozialausschuss des Abgeordnetenhauses. Auf Anfrage hätten die Busfahrer mitgeteilt, dass sie die Anforderung …

Bus + BVG: Damit Behinderte, Senioren und Menschen mit Kinderwagen leichter in Busse einsteigen können, gehen diese „in die Knie“. Bisher senkten sich die rund 1300 BVG-Busse an jeder Haltestelle automatisch ab. Doch inzwischen hat die BVG 600 Busse umgestellt – zum Ärger der Fahrgäste., aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/barrierefreiheit-bei-der-bvg-knopf-gedrueckt–doch-nichts-passiert,10809148,16929066.html Tausend Mal berührt, tausend Mal ist nichts passiert, hat Klaus Lage gesungen. Jürgen Schneider, dem Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen, ist jetzt etwas Ähnliches passiert. Neun Mal ist Jürgen Schneider in den vergangenen Tagen mit dem Bus gefahren. Jedes Mal hat er den blau-gelben Knopf neben der mittleren Tür gedrückt, der dem Fahrer signalisiert, dass der Doppeldecker abgesenkt und das Einsteigen erleichtert werden soll. „Aber in allen neun Fällen ist nichts geschehen“, berichtete Schneider am Montag im Sozialausschuss des Abgeordnetenhauses. Auf Anfrage hätten die Busfahrer mitgeteilt, dass sie die Anforderung …

Bus: Die BVG testet zwei VDL-Leichtbaubusse und erhofft sich deutliche Einsparungen

http://www.bvg.de/index.php/de/103842/name/Pressemitteilungen/article/1113738.html Zukünftig werden auf der Buslinie 259 in Buch zwei ungewöhnliche BVG-Busse im Einsatz sein. Denn die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) testen dort zwei Eindeckbusse des niederländischen Herstellers VDL (van der Leegte). Diese Busse sind in Leichtbauweise hergestellt. Durch die Gewichtsreduzierung ergibt sich ein deutlich geringerer Kraftstoffverbrauch, der bei einer Jahresfahrleistung von rund 70.000 Kilometern pro Bus (!) zur Einsparung von rund 18 Tonnen CO² führen soll. „Wir sind sehr gespannt, ob sich diese nennenswerten Einsparungen auch im harten Berliner Alltagsverkehr realisieren lassen“, sagte die BVG-Vorstandsvorsitzende, Dr. Sigrid Evelyn Nikutta bei der Vorstellung der beiden Testfahrzeuge. „Wenn das zutrifft und die Busse im Praxistest auch noch die hohen Anforderungen der BVG an Qualität, Komfort und Wirtschaftlichkeit erfüllen, dann passen sie sehr gut in unser Unternehmen. Wir haben uns ja bekanntlich zu den Klimazielen des Landes mit einer deutlichen Reduktion von CO² verpflichtet und uns auch in unseren Unternehmenszielen einer sauberen und lebenswerten Umwelt verschrieben!“ Die Fahrgäste werden keine nennenswerten Unterschiede zu den herkömmlichen BVG-Bussen feststellen. Die Busse bieten je 40 Steh- und Sitzplätze und sind innen und außen im BVG-Design gehalten. Die Besonderheit liegt in den beim Busbau verwendeten Materialien: statt Aluminium kommen moderne Kunst- und Verbundstoffe zum Einsatz, sie sorgen dafür, dass der Bus bei einem Eigengewicht von rund 9000 Kilogramm trotzdem noch ein zulässiges Gesamtgewicht von rund 14.500 Kilogramm erreicht. Neuartig ist auch die verwendete Modulbauweise bei der Karosserie, die wartungsfreundlich und kostengünstiger bei der Wartung sein soll. Die Motoren erfüllen mit der EEV-Norm (Enhanced Environmentally Friendly Vehicle) die gegenwärtig anspruchsvollsten europäischen Abgasstandards für Busse und Lkw. Sie übertreffen damit die Abgasqualität der ab Oktober 2008 bei Lkw und Bussen für alle neuen Fahrzeugtypen gültige Norm Euro 5. VDL lieferte den Typ Citea, der jetzt auch in Berlin getestet wird, u.a. an Verkehrsunternehmen in den Benelux-Staaten und Dubai. Bei der BVG kommen erstmals Fahrzeuge dieses Herstellers zum Einsatz. Vorgestellt wurden die beiden Fahrzeuge auf dem BVG-Betriebshof Britz vor der sanierten Wagenhalle 2. Fast zwei Jahre war die Halle komplett entkernt und umgebaut worden. Jetzt wird sie als Servicehalle genutzt. So befindet sich jetzt die Dieseltankstelle im vorderen Bereich, an der auch die besonders umweltfreundliche AdBlue-Tanktechnik zur Verfügung steht. Auch die vollautomatische Außen- und Bodenwäsche sowie die Innenreinigung der Busse finden jetzt hier statt, ebenfalls mit modernster Osmose-Technik und Ressourcen schonend. Der Betriebshof Britz wurde Ende 1910 als Straßenbahnhof für über 200 Straßenbahnwagen in Betrieb genommen, heute sind dort rund 230 Busse beheimatet.