Gerade im Winter fühlen sich selbst hartnäckige Autofahrer in den Bussen und Bahnen der BVG gut aufgehoben. Sie sind der Sorgen enthoben, sich einen Weg durch Schnee oder Glatteis bahnen zu müssen und wissen, die Fahrzeuge des öffentlichen Nahverkehrs bringen sie sicher ans Ziel.
Trotzdem – auch die sind manchmal von den Unannehmlichkeiten schlechter Witterungsbedingungen betroffen. Natürlich fahren die BVGer mit größtmöglicher Vorsicht, und auf ihr professionelles Fahrverhalten ist eigentlich immer Verlass. Aber auch der vorsichtigste Fahrer muss manchmal plötzlich bremsen oder einem Hindernis ausweichen. Damit dann nicht alle durcheinanderpurzeln, sollte jeder Fahrgast immer darauf vorbereitet sein. In einer Bahn oder einem Bus befindet man sich zwar nicht auf so schwankendem Boden wie bei einem Schiff, aber eben doch auch in Bewegung. Doch Spaß beiseite: wer sich nicht festhält, riskiert, sich oder womöglich andere zu verletzen. Also sollte sich jeder zu seiner eigenen Sicherheit und der seiner Mitfahrer einen festen Halt verschaffen – und das nicht nur zur Winterzeit. Piktogramme – Hinweisschilder in den Fahrzeugen
Zur Erinnerung findet er im Wageninneren so genannte Piktogramme. Sie dienen weniger der Reglementierung, sondern sind als freundliche Erinnerung gedacht. Da gibt es zunächst die allgemeinen Hinweise darauf, dass ein Rauchverbot besteht, der Bus gegebenenfalls per Video überwacht wird und klimatisiert ist; natürlich ist der Notausstieg gekennzeichnet, und wo der Verbandskasten im Notfall zu finden ist, darauf verweist das bekannte weiße Kreuz im grünen Quadrat. Der Platz für Rollstühle oder Kinderwagen ist deutlich gekennzeichnet so wie die Sitzplätze für behinderte Fahrgäste, die gegebenenfalls frei zu machen sind, und auch die Bereiche, in denen keine Stehplätze vorgesehen sind.
Das Miteinander von Menschen kommt eben ohne gewisse Regeln nicht aus. Immer wieder erinnert eine stilisierte Hand an der Haltestange daran, dass man sich – siehe oben! – jederzeit festhalten sollte, nicht nur wenn das Fahrzeug fährt, sondern insbesondere auch, bevor es anfährt. Ein fester Halt ist zunächst einmal wichtiger als die Suche nach einem Sitzplatz oder das Ordnen der Kleidung, bevor man sich dann setzt. Daran sollten alle Fahrgäste denken, nicht nur die gelegentlichen Winterkunden. Nach einem Urteil des Amtsgerichts München (AZ: 341 C8749/04) muss jeder Fahrgast in einem öffentlichen Verkehrsmittel mit plötzlichen Gefahrensituationen rechnen und sich deshalb so weit wie möglich selbst sichern.
Wie jedes Jahr finden wieder vier Termine statt, an denen die BVG Fundsachen, die in den Fahrzeugen oder Bahnhöfen gefunden wurden, versteigern lässt. Mehr als 100 Fundsachen, angefangen von Gebissen über Regenschirme, Handys bis hin zu Laptops oder Digitalkameras, werden jeden Tag von BVGern oder Fahrgästen gefunden und abgegeben.
Bis November 2005 gingen insgesamt 36.406 verlorene Gegenstände beim Fundbüro der BVG ein, wovon rund 30 Prozent (14.238 Stück) wieder von ihrem Besitzer abgeholt wurden.
Die übrig gebliebenen Fundstücke, die nach der festgelegten Frist nicht abgeholt wurden, werden nun versteigert. Hier die Termine für die Auktionen:
Donnerstag, 19. Januar 2006 Donnerstag, 20. April 2006 Donnerstag, 13. Juli 2006 Donnerstag, 19. Oktober 2006
Alle Versteigerungen finden im Auktionshaus Beier in der Halenseestraße 31-35 in 10711 Berlin statt. Beginn ist jeweils um 8.00 Uhr.
Wir haben den Jahreswechsel gut gemeistert. Schnee und Eisglätte bereiteten bereits am 30. Dezember ein paar Schwierigkeiten auf einigen Linien. So mussten die Tramlinien 27, 63 und 67 an der Alten Försterei/An der Wuhlheide in Richtung Schöneweide für fast eine Stunde eingestellt werden, weil Schneemassen durch ein Räumfahrzeug in das Gleisbett geschoben wurden.
Zu Silvester selbst gab es nur leichte Behinderungen: Eine halbe Stunde vor dem neuen Jahr war der Potsdamer Platz total überfüllt. Auf Anweisung der Polizei fuhr die U2 bis 0.40 Uhr ohne Halt durch den U-Bahnhof, die Buslinien 148 und 200 mussten umgeleitet werden. In der ersten Stunde des Jahres 2006 fuhr die Straßenbahnlinie M10 nur bis zur Gleisschleife Revaler Straße, da auf der Warschauer Brücke ausgelassen Silvester gefeiert wurde. Ebenfalls auf der M10 kam es um 3.18 Uhr zu einer Entgleisung an der Endstelle Eberswalder Straße, weil die Fahrschienen vereist waren. Die Endstelle blieb jedoch anfahrbar, so dass keine Linienverkürzung erforderlich war.
Leider gab es auch wieder einige Sachbeschädigungen zu Silvester im U-Bahnbereich. So wurden zehn Scheiben an sechs Wagen zerschlagen, vier Haltestangen entwendet und ein Feuerlöscher im Zug entleert. Dadurch kam es zu mehreren Zugausfällen.
Wir wünschen Ihnen allen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2006.
Alle Jahre wieder: Freunde und Bekannte besuchen, die freien Tage zum Stadtbummel nutzen, am letzten Tag des Jahres natürlich zur Silvesterparty ans Brandenburger Tor. Busse und Bahnen haben sich auf den Ansturm eingestellt. Heiligabend
Auf den U-Bahnlinien U3 und U4 gelten die Sonnabendfahrpläne. Auf allen anderen U-Bahnlinen besteht in der Zeit von 8.00 Uhr bis ca.14.30 Uhr ein 5-Minuten-Takt, dann bis 19.30 Uhr ein 10-Minuten-Takt und ab 19.30 Uhr ein 15-Minuten-Takt mit anschließendem Nachtverkehr auf der U1, U2 (Pankow – Theodor-Heuss-Platz), U5, U6, U7 (Jakob-Kaiser-Platz – Rudow), U8 und U9.
Alle Straßenbahn- und Buslinien verkehren nach den Sonnabendfahrplänen. Zur Kirche Peter und Paul in Nikolskoe gibt es wieder Sonderfahrten: Vom S-Bahnhof Wannsee zur Kirche um 14.35, 16.35, 18.35, 20.35 und 22.35 Uhr. Nach Ende der Christvesper von der Haltestelle der ehemaligen Linie 216 zurück um 16.15 Uhr, 18.15 Uhr, 20.15 Uhr, 22.15 Uhr und 0.15 Uhr.
1. und 2. Weihnachtsfeiertag
Auf allen Linien gelten die Sonntagsfahrpläne, wobei am 1. Feiertag ein Nachtverkehr auf den U-Bahnlinien U1, U2 (Pankow – Theodor-Heuss-Platz), U5, U6, U7 (Jakob-Kaiser-Platz – Rudow), U8 und U9 besteht und die Nachtlinien der Straßenbahn nach Sonderfahrplan fahren (Beginn wie Sonntag, Ende wie Samstag).
Weihnachtsferien 22. Dezember 2005 bis 3. Januar 2006
Alle Schülerfahrten entfallen bei Bus und Bahn. Außerdem gibt es diese Taktveränderungen: Auf allen U-Bahnlinien werden in der Hauptverkehrszeit die Minutenabstände geringfügig erweitert (von 4 auf 5 bzw. von 5 auf 6 Minuten).
Beim MetroBus M46 entfallen die zusätzlichen Fahrten zwischen U-Bahnhof Alt-Tempelhof und Zoo am Vormittag. Zusätzliche Fahrten am Nachmittag nur zwischen Alt-Tempelhof und Wittenbergplatz. Der M32 fährt zum Havelpark bzw. Döberitzer Weg und Heidebergplan im 20-Minuten-Takt, so dass im Brunsbütteler Damm alle 10 Minuten ein Bus fährt. Auf dem X49 wird ganztags alle 20 Minuten gefahren, ebenso auf den Linien 101, 104, 115 und 134. Auf der Linie 181 werden die zusätzlichen Fahrten zwischen U-Bahnhof Walther-Schreiber-Platz und Lankwitz Kirche eingestellt. Die gekennzeichneten Fahrten auf dem X83 (für Studenten der FU) entfallen ebenfalls.
Taktveränderungen auch bei der Tram: Im Berufsverkehr fährt die MetroTram M4 alle 4 Minuten, die zusätzlichen Fahrten der MetroTram M6 zwischen S-Bahnhof Marzahn und Langenbeckstraße fahren nur alle 20 Minuten, Linie 18 im 20-Minuten-Takt. Die MetroTram M10 ist von 6 bis 18 Uhr alle 6 bis 7 Minuten unterwegs
Silvester
Während auf der Linie U3 und U4 die Züge durchgängig nach dem Sonnabendfahrplan fahren, besteht auf allen anderen U-Bahnlinien ein 5-Minuten-Takt von ca. 8 Uhr bis 14.30 Uhr. Anschließend fahren alle U-Bahnen bis 24 Uhr im 10-Minuten-Takt, wobei auf der U2, U6 und U9 ab ca. 19.30 Uhr auf einen 5-Minuten-Takt verdichtet wird. Von 24.00 Uhr bis 5 Uhr fahren die Züge auf folgenden Linien alle 15 Minuten: U1, U3, U4, U5, U7, U8; alle 10 Minuten: U2, (zusätzlich Pankow – Theodor-Heuss-Platz bis 4.00 Uhr alle 10 Minuten), U6 (zusätzlich Seestraße – Tempelhof bis 4.00 Uhr alle 10 Minuten), die U9 fährt bis ca. 4.00 Uhr alle 5 Minuten, danach bis 5 Uhr alle 10 Minuten. Bei der Straßenbahn gilt der Sonnabendfahrplan mit Verstärkungen auf folgenden Linien: M4, M6, M10. Nachts fahren die Linien N54, N55, N92, N93 alle 30 Minuten zum Hackeschen Markt, die M17 alle 30 Minuten, die M4 (Zingster Straße – Hackescher Markt) alle 10 bis 20 Minuten, und die M10 alle 7 Minuten.
Auch Nachtbuslinien fahren auf stark frequentierten Strecken öfter: Im 10-Minuten-Abstand N19 (Hochmeisterplatz – Hermannplatz) und N49 (Zoo – Heidebergplan/Reimerweg). Alle 15 Minuten sind unterwegs: N10 (Zoo – Zehlendorf, Eiche), N21 Wilhelmsruher Damm – Jakob-Kaiser-Platz), N29 (Zoo – Warschauer Straße), N30 (Rathaus Spandau – Waldkrankenhaus), N33 Rathaus Spandau – Hahneberg), N34 (Hakenfelde, Aalemannufer – Alt-Kladow), N45 (Spandau, Johannesstift – Zoo) und N48 (Hackescher Markt – Rathaus Steglitz).
Der 200er ist auf der ganzen Linie alle 20 Minuten unterwegs.
Diese Nachtlinien entfallen in der Silvesternacht ganz (es fahren Tageslinien s. o.) oder fahren nur eingeschränkt: Der N3 ist nur zwischen Betriebshof Lichtenberg und Tierpark unterwegs. Weiterfahrt nach Schöneweide mit der MetroTram M17. Der N5 entfällt, dafür fahren U5 und Bus 200 durch. Dasselbe gilt für den N6 (Ersatz durch den MetroBus M76 und den N9, hier ist die U-Bahnlinie U9 im Einsatz.
Weil in der Silvesternacht mehr Fahrgäste unterwegs sind, als in „normalen“ Nächten, werden auf den Linien mit Haustürservice Busse statt Taxen eingesetzt, der Haustürservice entfällt.
Wichtig auch für die Silvesternacht: Die sonst üblichen Anschlüsse zwischen Bus und Bahn werden in dieser Nacht außer Kraft gesetzt.
Neujahr
Auf allen U-Bahn-, Straßenbahn- und Omnibuslinien wird nach dem Sonntagsfahrplan gefahren.
Am vergangenen Freitag haben wir die Anträge auf Liniengenehmigung für den nächsten Fahrplanwechsel am 28. Mai 2006 bei der Senatsverwaltung eingereicht. Alle vorgesehenen Linienänderungen sind mit der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung als Aufgabenträger abgestimmt.
Die betroffenen Bezirke waren an den Planungen beteiligt und eine breit angelegte Bürgerbeteiligung hat in vielen Detailfragen stattgefunden. Die Änderungen sind eine konsequente Fortsetzung der Fahrplan- und Linienänderungen vom Dezember 2004.
Übersicht der Fahrplan- und Linienänderungen
Die wichtigsten Maßnahmen für den Fahrplanwechsel am 28. Mai 2006 sind der 24-Stunden-Betrieb auf allen MetroLinien und der durchgehende U-Bahn-Nachtverkehr an Wochenenden im gesamten U-Bahnnetz (mit Ausnahme der U4). Auch während der Woche wird der Nachtverkehr vereinfacht. Omnibusse fahren nachts entsprechend dem Verlauf der U-Bahnlinien und bedienen deren Bahnhöfe. Das übrige Nachtnetz wird angepasst. An Sonntagen wird der Betrieb des Nachtnetzes bis gegen 7.00 Uhr verlängert. Entsprechend starten die Linien des Tagesnetzes erst gegen 7.00 Uhr, was nach den Verkehrserhebungen und Fahrgastzählungen der BVG dem tatsächlichen Bedarf besser entspricht. Die Umstellungen erfolgen zum 28. Mai 2006, da die Bahn zu diesem Termin ihre neuen Fernbahnhöfe, den Hauptbahnhof und den Bahnhof Südkreuz, in Betrieb nimmt. Die BVG passt sich mit der verbesserten Anbindung beider Bahnhöfe der neuen Situation an. Sieben statt bisher zwei Omnibus-Linien bedienen künftig den Hauptbahnhof, fünf statt zwei Linien das neue Südkreuz. Weiter wird es zum 28. Mai 2006 drei neue MetroLinien geben: M45, M48 und M49.
Für ausführliche Informationen lesen Sie bitte die Pressemitteilung auf der rechten Seite.
Tariferhöhung wurde von allen Verkehrsunternehmen einstimmig beschlossen.
Anders als auf der heutigen Pressekonferenz des VBB-Aufsichtsrates verkündet, hat nicht die BVG im Alleingang die inzwischen in der Öffentlichkeit bekannt gewordenen neuen Tarifen verfasst.
Was der VBB-Aufsichtsrat vergaß zu erwähnen ist, dass auf der Sitzung des Beirates der Verkehrsunternehmen im VBB am 1.11.2005 alle im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg zusammengeschlossenen Verkehrsunternehmen – in Anwesenheit und unter Mitwirkung des VBB-Geschäftsführers – einstimmig beschlossen haben, Tarife zum 1.8.2006 zu verändern. Dabei wurde auch beschlossen, dass alle Abo-Preise sowie das 10.00 Uhr-Ticket von einer Tariferhöhung ausgeschlossen bleiben sollen.
In der gleichen Beiratssitzung wurde die VBB GmbH gebeten, diesen Tarifvorschlag mit entsprechender Begründung zur Beschlussfassung in den VBB-Aufsichtrat einzubringen. Entsprechende Unterlagen mit der Begründung zur Notwendigkeit der Tarifmaßnahme liegen dem VBB vor.
Auch anders als heute durch den VBB-Aufsichtsrat dargestellt, hat die BVG also nicht selbstherrlich einen neuen Tarifantrag in Umlauf gebracht. Erst in Reaktion auf Medienanfragen und erst nach einer Veröffentlichung der geplanten Tarifmaßnahme in einigen Berliner Zeitungen, hatte der Vorstandsvorsitzende der BVG, Andreas Sturmowski zu dem Tarif Stellung genommen. Im Gegensatz zu dem ursprünglichen Beschluss hat er darüber hinaus erklärt, dass für die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) eine Tarifanpassung auch zum 1.1.2007 eine akzeptable und betriebswirtschaftlich notwendige Alternative sei.
Insofern hat die BVG mit einiger Verwunderung die heutige Erklärung des VBB-Aufsichtsrates zur Kenntnis genommen.
Wir haben die Darstellung zum Kauf einer Fahrradkarte in den Fahrkartenautomaten verändert. Grund war Kritik an einer missverständlichen Darstellung.
Bisher stieß der Fahrgast auf der ersten Seite der Fahrradkarte zunächst nur auf den Fahrschein für Brandenburg. Erst nach mehrfachem Weiterklicken im Computerprogramm fand der Nutzer, der nur in Berlin fahren wollte, das richtige Angebot. Das führte dazu, dass mancher Fahrgast unbeabsichtigt eine falsche Fahrkarte kaufte. Jetzt ist die neue Darstellung klar und übersichtlich, der Fahrgast kann sich leicht das richtige Ticket aussuchen.
„Mit dieser Änderung tragen wir Kundenwünschen von einer uns ganz wichtigen Fahrgastgruppe Rechnung“, sagte BVGBetriebsvorstand Thomas Necker dazu heute bei der Vorstellung der neuen Gestaltung. Zur Umgestaltung des Computerprogramms wurde auch fachmännischer Rat vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub, Landesverband Berlin, eingeholt.
Der Berliner ADFC-Chef und Fahrradbeauftragte des Berliner Senats, Benno Koch, zeigte sich erfreut über die Veränderungen. „Das ist so übersichtlich wie nie zuvor. Ich bin sehr zufrieden.“ Bei der neuen Darstellung findet der Fahrgast nach dem Drücken auf den Button „Fahrradkarte“ eine weitere Auswahl, die an erster Stelle das Mitnehmen des Fahrrades in Berlin vorsieht.
Innerhalb des Menüs „Berlin“ kann dann die Wahl zwischen der gewünschten Strecke getroffen werde, also innerhalb Berlins beispielsweise das Tarifgebiet AB. Der Kunde erhält dann automatisch das richtige Ticket, in diesem Falle einen Ermäßigungsfahrschein für das Tarifgebiet AB.
Heute hat der Vorstandsvorsitzende der Berliner Verkehrsbetriebe, Andreas Sturmowski, den an diesem Tag freigeschalteten Internetauftritt der BVG vorgestellt.
Das Webdesign wurde völlig verändert und ist jetzt barrierefrei. Es entspricht damit den zukünftigen gesetzlichen Anforderungen und bietet darüber hinaus diverse, nutzerfreundliche Neuerungen.
So können sich regelmäßige Besucher von BVG.de jetzt unter „Meine BVG“ registrieren und auf sie zugeschnittene Daten aus dem umfangreichen BVG-Angebot abrufen. Dazu gehört die personalisierte Verkehrsinfo und persönliche Verkehrsmeldungen. Wer z.B. die U2 häufig benutzt, kann diese als „bevorzugte Linie“ vormerken lassen und bekommt dann nur die aktuellen Verkehrsmeldungen für die Verbindung zwischen Pankow und Ruhleben.
Die Rubriken sind wesentlich übersichtlicher geworden und lassen eine noch schnellere Orientierung zu.
Der neue Internetauftritt der BVG wird gestaltet auf einem Content-Management- System (CMS) des Berliner Unternehmens exozet interact. Es bietet die Möglichkeit der zentralen Administration und der dezentralen Pflege der Inhalte und sichert damit die Aktualität aller Informationen. Administriert wird das System von der Internet-Redaktion der BVG.
Nach den Forderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes wurde der neue Auftritt barrierefrei gestaltet. Somit kann ein Sprachcomputer (Screenreader) Menschen mit Handicaps, wie zum Beispiel Sehbehinderten, alle Informationen auf den BVG-Seiten klar und verständlich wiedergeben. Damit sichert das Unternehmen die komplette Reisekette von der elektronischen Fahrplanauskunft bis hin zur Fahrt in den behindertengerechten Bussen und Bahnen der BVG auch für Kunden mit Handicaps.
Schon der „alte“ Internetauftritt der BVG gehörte zu den Berliner „Top Ten“-Seiten. Rund 800.000 Besucher klickten sechs bis sieben Millionen Mal im Monat unter BVG.de. Noch größerer Beliebtheit zeigte sich das Portal von Fahrinfo online. Bis zu zwölf Millionen User informierten sich dort im Monat, wie sie am schnellsten mit Bus und Bahn zu ihren Zielen gelangen.
Die ausführliche Pressemitteilung können Sie auf der rechten Seite finden.
Die BVG begrüßt ihren neuen Vorstandsvorsitzenden Andreas Sturmowski.
Seit dem 1.11.2005 hat die BVG wieder einen Vorstandsvorsitzenden. Andreas Sturmowski trat die Nachfolge des im März verstorbenen Andreas von Arnim an. Erster Termin im Kalender des neuen Chefs: Amtseinführung durch den Aufsichtsratsvorsitzenden der BVG, Finanzsenator Dr. Thilo Sarrazin. Er wünschte Andreas Sturmowski viel Erfolg bei der Bewältigung seiner zukünftigen Aufgaben.
Der 51-jährige Manager war bisher Vorstandsvorsitzender der intalliance AG Hannover, die in der Region Hannover Bahnen und Busse im Auftrag der üstra betreibt. Zuvor war der Diplom-Kaufmann in leitenden Funktionen u. a. bei der Lufthansa und der LTU sowie in verschiedenen Gesellschaften des DB-Konzern tätig.