Kürzlich wurden die Kleeblatt-Kommunen mit in das Logistikprojekt „Hub 53/12º“ aufgenommen. Claudia Bihler sprach mit Pritzwalks Bürgermeister Wolfgang Brockmann über den Planungsstand für den Hub und dessen Zukunft.
MAZ: Nicht nur das Kleeblatt kooperiert künftig mit dem Logistikprojekt Hub 53/12º, in dem bisher nur Pritzwalk, Güstrow und Neuruppin vertreten waren. Mit dem neuen Anschlussgleis zum Gewerbegebiet Temnitz in Neustadt/Dosse erschließt sich nun auch Neuruppin den Zugang zum Bypass. Wie steht es derzeit um das Projekt?
Wolfgang Brockmann: Mit dem Anschluss von Neuruppin erschließt sich das Logistikprojekt neue …
Stralsund (OZ) – Ab dem 27. März bietet die Deutsche Bahn eine weitere ICE-Verbindung im Land an. Das bestätigte die Deutschen Bahn.
Von montags bis freitags und sonntags verbindet der Hochgeschwindigkeitszug einmal täglich Stralsund und München [Ergänzung: über Berlin]. Acht Stunden und 43 Minuten sind die Reisenden unterwegs. „Der ICE verkehrt zunächst bis zum Fahrplanende …
Ab morgen (Mittwoch, 19. Januar) fährt der InterConnex wieder planmäßig auf seiner Stammstrecke Leipzig – Berlin – Neustrelitz – Waren (Müritz) – Güstrow – Rostock – Warnemünde. Die Umleitung über Bützow wird damit aufgehoben. Aufgrund von Vereisungen an den Oberleitungen zwischen Klockow und Grabowhöfe/Vollrathsruhe bei Neustrelitz musste der InterConnex von Leipzig nach Rostock/Warnemünde seit dem 30. Dezember 2010 über Bützow umgeleitet werden. Die Verkehrshalte in Berlin-Gesundbrunnen, Neustrelitz, Waren (Müritz) und Güstrow entfielen in der Zeit. Durchgeführte umfangreiche Untersuchungen an Infrastruktur und Zugmaterial haben keine Auffälligkeiten und technischen Mängel gezeigt, so dass der InterConnex wieder seine Stammstrecke befahren kann (Pressemeldung Veolia Verkehr, 19.01.11).
(Berlin, 12. Januar 2011) Die Deutsche Bahn setzt ab Ende 2013 auf einigen IC-Linien moderne Doppelstockwagen mit komfortabler Fernverkehrsausstattung ein. Dazu hat das Unternehmen bei Bombardier Transportation 135 Doppelstockwagen der neusten Generation sowie 27 Lokomotiven der Baureihe 146.2 im Wert von rund 360 Millionen Euro bestellt.
„Mit den neuen Zügen setzen wir die Modernisierung unserer Fahrzeugflotte konsequent fort. Außerdem stärken wir mit den freiwerdenden IC-Wagen unsere Fahrzeugreserve im Fernverkehr“, erläutert Ulrich Homburg, Vorstand Personenverkehr der Deutschen Bahn. „Das neue Fahrzeugkonzept kommt vorrangig im sogenannten Randnetz zum Einsatz. Dort wollen wir in den kommenden Jahren durch neue Fahrzeuge mit hohem Komfort neue Kunden auf IC-Linien mit schwächerer Nachfrage gewinnen. Damit sichern wir auch zukünftig ein umfassendes flächendeckendes Fernverkehrsangebot.“
Ein Zug wird aus jeweils einem Steuerwagen mit 2. Klasse, drei Mittelwagen 2. Klasse und einem Mittelwagen 1. Klasse bestehen. Pro Zug gibt es 469 Sitzplätze, davon 70 in der 1. Klasse. Die Höchstgeschwindigkeit der Züge beträgt 160 Stundenkilometer.
Die Doppelstockwagen, die bei der DB seit Jahren erfolgreich im Regionalverkehr im Einsatz sind, werden in ihrer Ausstattung dem Komfort von ICE-Zügen entsprechen. Gegenüber den heutigen IC-Wagen werden sie sogar wesentlich moderner und komfortabler ausgestattet sein und zeichnen sich durch eine sehr hohe Laufruhe aus.
So wird es an jedem Doppel- bzw. Einzelsitz eine Steckdose geben, Mobilfunkrepeater sorgen für einen besseren Empfang. Die Beinfreiheit ist in beiden Klassen mindestens so groß wie im ICE. Mit zehn Fahrradstellplätzen ist auch die Fahrradmitnahme in den Zügen gesichert.
In jedem Wagen wird es sechs große Ablagen und zusätzlich Stauraum auf der Zwischenebene für Gepäck geben. Im Mehrzweckbereich des Steuerwagens ist unter anderem Platz für Kinderwagen und Sportgeräte. Im Steuerwagen ist auch ein extra Familienbereich mit acht Sitzplätzen an zwei Tischen sowie zusätzlichem Platz für Gepäck und zum Spielen vorgesehen.
Das gastronomische Angebot ist durch ein mobiles Service-Konzept gewährleistet: Die Bedienung der Gäste findet im ganzen Zug direkt am Platz statt – in der 1. wie in der 2. Klasse. Eine deutliche Verbesserung wird es auch bei der Fahrgastinformation geben: Alle Wagen werden über Deckenmonitore mit Reise- und Anschlussinformationen in Echtzeit verfügen.
Besonders für mobilitätseingeschränkte Kunden wird das Reisen mit den neuen Doppelstockzügen einfacher: Im Einstiegsbereich wird es taktile Orientierungshinweise geben, im Fahrgastraum werden die Platznummern auch in Brailleschrift angezeigt und zur Begrenzung des Laufweges wird von Treppe zu Treppe ein Leitstreifen angebracht. Die Steuerwagen verfügen über eine fahrzeuggebundene Einstiegshilfe. Damit sind die beiden Rollstuhlplätze barrierefrei zu erreichen.
Hinweis für Foto-Redaktionen:
Fotos von den neuen Doppelstockzügen für den Fernverkehr sind über den Link auf der rechten Seite abrufbar.
Vogtland-Express verkehrt ab 10.01.2011 als Bus im Schienenersatzverkehr
Neumark, 05.01.2011
Ab 10.01.2011 wird der Vogtland-Express der Vogtlandbahn bis auf weiteres als Bus im Schienenersatzverkehr gefahren. Diese Maßnahme wurde notwendig, um den Fahrgästen eine stabile und komfortable Verbindung von und nach Berlin sichern zu können. Vor allem auf Grund etlicher Kollisionen mit Bäumen, die infolge der zu hohen Schneelast auf die Gleise fielen, stehen der Vogtlandbahn derzeit mehrere Triebwagen vom Typ „Desiro“ nicht zur Verfügung.
Der Vogtland-Express verkehrt somit ab 10.01.2011 ab bzw. bis Reichenbach (Vogtland) ob Bf mit Halten in Zwickau, Chemnitz und Berlin Schönefeld Flughafen nach bzw. ab Berlin Zoologischer Garten. In Reichenbach besteht Anschluss mit der Vogtlandbahn von bzw. nach Plauen und Adorf. Eine weitere Anschlussmöglichkeit besteht ebenso in Zwickau Hbf von bzw. zu Vogtlandbahn-Zügen Richtung Falkenstein.
Damit während der Zeit des Schienenersatzverkehrs auch weiterhin ein attraktiver Fahrplan mit akzeptablen Fahrzeiten angeboten werden kann, muss leider auf die Verkehrshalte in Glauchau, Mittweida, Waldheim, Döbeln, Riesa, Elsterwerda, Doberlug-Kirchhain sowie Berlin-Alexander-platz und Berlin-Friedrichstraße verzichtet werden.
Um auf die Anzahl der Reisenden mit genügend Platzkapazitäten reagieren zu können, wurde eine Reservierungs-Hotline eingerichtet, bei welchem sich Reisende unentgeltlich ihren Sitzplatz im Voraus unter 089-54888-9726 telefonisch reservieren können. Allen Reisenden wird die Reservierung unbedingt empfohlen, da stehend Reisende in Bussen auf deutschen Autobahnen nicht zulässig sind und nur somit flexibel auf Fahrgastschwankungen reagiert werden kann.
Der Service im Vogtland-Express bleibt großgeschrieben: Gefahren wird mit 4-Sterne-Fernreise-bussen und die Fahrscheine werden ohne Aufpreis direkt vom Begleitpersonal verkauft.
Darüber hinaus gibt es auch Getränke und kleine Snacks an Bord.
Unsere Fahrpreisangebote bleiben weiterhin bestehen, neben Tickets zum Normalpreis gibt es ermäßigte Tickets für Kinder und junge Leute von 6 bis 26 Jahren, diese sind 25 % billiger als Normalpreistickets. Kinder bis 5 Jahre fahren in Begleitung selbstverständlich frei.
POTSDAM. Lebenszeit ist wertvoll – und begrenzt. Darum ist es umso ärgerlicher, dass Fahrgäste auf vielen Bahnstrecken länger als nötig unterwegs sind, weil die Gleise nicht in Ordnung gehalten worden sind. Jetzt hat der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) ermittelt, wie groß die Zeitverluste in diesem Jahr waren. Die Bilanz: An nicht weniger als 692 Stellen in Berlin und Brandenburg konnten die Züge nicht mit der eigentlich möglichen Höchstgeschwindigkeit verkehren. Auf den betroffenen 606 Kilometern verlängerten sich die Fahrzeiten um insgesamt drei Stunden und 51 Minuten. „Die Qualität des Schienennetzes stagniert“, bemängelte Verbund-Chef Hans-Werner Franz. Die Deutsche Bahn (DB) wies die Kritik in ungewöhnlich scharfer Form zurück. Die Vorwürfe seien größtenteils „ungerecht“, so ein Sprecher. Gleismängel, die in vielen Fällen schon seit Jahren bestehen, Streckenengpässe …
Eberswalde (moz) Trotz aller winterlichen Widrigkeiten: Diese Nachricht wird vor allem die Nord-Uckermärker erleichtern: Das Regionalzugangebot zwischen Angermünde und Prenzlau wird ab dem 10. Januar um vier Züge pro Tag erweitert. Damit wird der Verlust von sechs wegfallenden Zügen wenigstens zum Teil aufgefangen. Hintergrund ist, dass sich die Deutsche Bahn in der Brandenburger Region weiter aus dem Fernverkehr zurückzieht. Die mit dem Fahrplanwechsel im Dezember weggefallenen Intercity-Züge der Deutschen Bahn (DB) sollen im Land wenigstens teilweise durch ein erweitertes Nahverkehrsangebot ausgeglichen werden. Das Land Brandenburg finanziert das zusätzliche Angebot und hat die …
Strecke zwischen Berlin und Hannover in der Nacht zum Heiligabend über Stunden gesperrt / Oberleitungsschäden aufgrund von Eisregen setzte rund 725 Fahrgäste in fünf Fernverkehrszügen fest Überspringen: Strecke zwischen Berlin und Hannover in der Nacht zum Heiligabend über Stunden gesperrt / Oberleitungsschäden aufgrund von Eisregen setzte rund 725 Fahrgäste in fünf Fernverkehrszügen fest Evakuierung der Reisenden wurde in Abstimmung mit dem THW aufgrund vereister Straßen verworfen / Alle liegengebliebenen Züge waren durchgängig mit Strom versorgt und beheizt / Arbeiten zur Freiräumung der Strecke laufen / Bahn entschädigt Reisende
(Berlin, 24. Dezember 2010) Rund 725 Fahrgäste in fünf DB-Fernverkehrszügen mussten in der Nacht vom 23. auf den 24. Dezember über mehrere Stunden auf die Weiterfahrt warten. Zwischen Berlin und Hannover hatte einsetzender Eisregen zu einer Oberleitungsstörung geführt, die gegen 0:20 Uhr einen IC-Zug bei Stendal zum Anhalten zwang. Vier weitere ICE mussten ebenfalls auf freier Strecke ihre Fahrt von oder nach Berlin unterbrechen. In allen Zügen war die Versorgung mit Strom und Heizung gewährleistet. Auch Speisen und Getränke wurden an die Fahrgäste ausgegeben.
Aufgrund der extremen Vereisung auf den Straßen entschied die Deutsche Bahn in Absprache mit dem Technischen Hilfswerk (THW), keine Evakuierung der Fahrgäste einzuleiten. Für einen Weitertransport standen wegen der gefährlichen Straßenverhältnisse keine Busse oder Taxis zur Verfügung. Die fünf stehenden Züge konnten in den frühen Morgenstunden aus eigener Kraft oder mithilfe von Schlepploks zunächst ihre Fahrt fortsetzen. Aufgrund weiterer Eisbildung und Schneeverwehungen im Norden und Osten kommt es allerdings immer noch zu teilweise erheblichen Verspätungen und einzelnen Ausfällen.
Die DB erstattet den in der Nacht betroffenen Passagieren die kompletten Fahrtkosten und bietet darüber hinaus eine zusätzliche Kulanzzahlung von 250 Euro an. Aktuelle Infos zu Verspätungen und Ausfällen können rund um die Uhr unter der kostenlosen Service-Nummer 08000 99 66 33 und unter www.bahn.de/aktuell abgerufen werden. Nutzer mobiler Endgeräte erhalten aktuelle Reiseinformationen über m.bahn.de/ris.
BERLIN. Bahnkunden sollen künftig in Fernzügen auch auf zwei Etagen fahren. Wie die Berliner Zeitung aus Unternehmenskreisen erfuhr, sollen die im Nahverkehr erprobten roten Doppelstockwagen einen Teil der veralteten IC-Flotte der Deutschen Bahn ersetzen. „Dies ist eine relativ konkrete Überlegung“, hieß es am Freitag aus den Kreisen. Danach sollen Doppelstockzüge ab Ende 2013 zunächst auf drei Linien mit 27 Zügen und bis zu 200 Wagen fahren. Die Doppelstockwagen werden von Bombardier gebaut und sollen bis zu 190 Stundenkilometer schnell sein. Im Nahverkehr dürfen sie maximal 160 Kilometer pro Stunde fahren.
Neuer ICE wird umgeleitet Ein weiterer Grund für die Doppelstock-Variante sind die sich hinziehenden Verhandlungen mit …