Bahnverkehr: Rangierbahnhof Falkenberg wird neuer Nutzung zugeführt, DB Netz AG und BG AutoRail unterzeichnen Erklärung auf der transport und logistic in München – Schaffung von Arbeitsplätzen in Brandenburg

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/

de/presse/presseinformationen/ubd/

ubd20110510.html

(München, 10. Mai 2011) Die DB Netz AG beabsichtigt ihren Rangierbahnhof in

Falkenberg (Elster) im Südwesten von Brandenburg an den Automobillogistiker

BLG AutoRail zu verkaufen. Eine entsprechende Absichtserklärung haben die

Unternehmen heute auf der Messe „transport logistic“ in München

unterzeichnet.

Die derzeit nicht genutzte Anlage hat eine Fläche von rund 150 000

Quadratmeter und verfügt über eine Gleiskapazität von 18 Kilometern. In den

Rangierbahnhof sollen über 10 Millionen Euro in die Gleisanlagen, Weichen,

Stellwerke und den Bau einer Waggonwerkstatt investiert werden, um ihn

einer besonderen Nutzung zuzuführen.

„Wir begrüßen den zukunftsweisenden Ausbau des Standortes Falkenberg durch

die BLG AutoRail zur Stärkung der Seehafenhinterlandanbindung“, erklärt

Michael Wuth, Leiter Kundenmanagement und Fahrplan Regionalbereich Südost

der DB Netz AG. „Die Anbindung ist ein wesentlicher Bestandteil um mehr

Güterverkehr auf die Schiene zu bringen.“

Als einer der führenden Anbieter von Automobiltransporten hat BLG AutoRail

ein umfangreiches Netz auf der Schiene entwickelt. Im Mittelpunkt stehen

dabei Transporte von den Produktionsstandorten in Osteuropa zu den

Seehäfen.

„Mit dem Erwerb des Rangierbahnhofs wollen wir eine neue Drehscheibe für

Wagengruppen und Ganzzüge einrichten“, bestätigt Gerald Binz

geschäftsführender Gesellschafter der BLG AutoRail GmbH. „Außerdem schaffen

wir bis zu 50 zusätzliche Arbeitsplätze in Falkenberg. Die Waggonwerkstatt

soll sukzessive ausgebaut werden, sodass wir bis 2014, wenn die ersten

großen und teuren Revisionen unserer Waggons anstehen, diese selbst

durchführen können. Um eine optimale Auslastung der Anlage und der

Werkstatt zu erzielen, werden wir unseren Service auch anderen Wagenhaltern

anbieten.“

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Straßenverkehr + Bahnverkehr + Flughäfen: Verkehrsfreigabe der L 400 zwischen Berlin- Bohnsdorf und Waltersdorf am 13. Mai, Ab 12 Uhr rollt der Verkehr wieder – Bus 263 fährt ab 16. Mai wieder auf gewohnter Route – Sperrung des Schwarzen Weges noch bis 10. Juni

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/

de/presse/verkehrsmeldungen/bbmv/

bbmv20110511.html

(Berlin, 11. Mai 2011) Am Freitag, 13. Mai 2011, ab 12 Uhr rollt der

Verkehr zwischen Berlin-Bohnsdorf und Waltersdorf über die neue

Straßenbrücke im Zuge der L 400 (Waltersdorfer Straße/Grünauer Straße). Die

Umleitung über die Bundesautobahn 117 entfällt.

Ab Montag, 16. Mai 2011, fährt auch die Buslinie 263 wieder über die

Waltersdorfer Straße, der Umweg über den Schwarzen Weg entfällt. Der

Schwarze Weg wird ab dem 16. Mai bis zum 10. Juni im Bereich der

Straßenbrücke voll gesperrt.

Seit dem Oktober vergangenen Jahres war die Verbindung zwischen Bohnsdorf

und Waltersdorf unterbrochen. Über die neue Schienenstrecke zum Flughafen

BBI wurde eine Straßenbrücke gebaut. Die rund 15 Meter lange Straßenbrücke

hat eine lichte Höhe über dem Gleis der Bahn von 5,73 Metern. Mit den

beiden Rampen, die zur Brücke hinaufführen wurden insgesamt 750 Meter

Straße neu gebaut. Die Straße verfügt über zwei Fahrspuren und einen

separaten, 2,50 Meter breiten Radweg. Die Neigung der Straße beträgt

maximal 3,64 Prozent. Rund 53.000 Kubikmeter Boden wurden bewegt – nahezu

1.800 Lkw-Ladungen. Rund 1.130 Kubikmeter Beton und 160 Tonnen Stahl

stecken in dem neuen Bauwerk. 5.468 Quadratmeter Asphaltfahrbahn wurden

hergestellt, 770 Meter Schutzplanken montiert.

Nach Verkehrsfreigabe der Brücke für die L 400 können ab Montag, 16. Mai,

die Brücke und die Brückenrampen am Schwarzen Weg komplettiert werden. Dazu

ist der Schwarze Weg im Bereich der Brücke bis zum 10. Juni 2011 komplett

gesperrt.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

Bahnverkehr: Grünes Licht für den modernsten Zug der Welt – ICx setzt neue Maßstäbe im Fernverkehr, Vorstandsvorsitzende von DB und Siemens, Dr. Rüdiger Grube und Peter Löscher, unterzeichneten in Anwesenheit von Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer und dem Aufsichtsratsvorsitzenden der DB, Professor Dr. Dr. Utz-Hellmuth Felcht, das Vertragswerk.

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/presse/presseinformationen/ubh/h20110509.html

(Berlin/Potsdam, 9. Mai 2011) Die Deutsche Bahn AG und die Siemens AG haben

heute in der DB Akademie in Potsdam, im ehemaligen Kaiserbahnhof, den

Milliardenauftrag zum Bau von bis zu 300 neuen Fernverkehrszügen offiziell

unterzeichnet. In Anwesenheit des Bundesministers für Verkehr, Bau und

Stadtentwicklung, Dr. Peter Ramsauer, und des Vorsitzenden des

Aufsichtsrates der Deutschen Bahn AG, Professor Dr. Dr. Utz-Hellmuth

Felcht, besiegelten der Vorstandsvorsitzende der DB, Dr. Rüdiger Grube, und

Peter Löscher, Vorsitzender des Vorstandes der Siemens AG, das 8.000 Seiten

starke Vertragswerk. Aus dem Rahmenabrufvertrag mit einer Laufzeit bis 2030

ruft die DB sofort 130 Züge ab. Weitere 90 sind geplant. Das mögliche

Auftragsvolumen für die 220 Züge beträgt rund sechs Milliarden Euro. Die

verbliebenen 80 Züge kann die DB jederzeit in Auftrag geben.

„Das ist ein guter Tag für die deutsche Wirtschaft. Vom Rohbau bis zur

Endmontage werden die Züge in Deutschland gefertigt. Der Auftrag sichert

tausende von Arbeitsplätzen, auch in der mittelständischen

Zulieferindustrie“, erklärte der Bundesminister für Verkehr, Bau und

Stadtentwicklung, Dr. Peter Ramsauer. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats der

Deutschen Bahn, Professor Dr. Dr. Utz-Hellmuth Felcht, sagte: „Mit der

Beschaffung der neuen ICx-Züge sichern wir die nachhaltige und erfolgreiche

Weiterentwicklung des Unternehmens ab.“

DB-Chef Grube erklärte: „Mit dem ICx legen wir den Grundstein für den

Fernverkehr der Zukunft und setzen neue Maßstäbe bei Zuverlässigkeit,

Umweltfreundlichkeit und Komfort. Davon profitiert das System Bahn.

Insbesondere unsere Kunden können sich auf den modernsten Zug der Welt

freuen.“

„Die Energieeffizienz und Modularität dieser Fahrzeuge bieten eine nie

dagewesene Wirtschaftlichkeit im Betrieb, die flexible Raumgestaltung einen

neuen Komfort für die Fahrgäste. Damit setzt der ICx neue Standards für den

Verkehr zwischen Ballungsräumen und Städten“, sagte Siemens-Chef Peter

Löscher.

Der ICx wird das Rückgrat des zukünftigen Fernverkehrs der DB. Technische

Basis ist ein innovatives Plattformkonzept. Es setzt jedoch auch auf

bewährte Komponenten, die in verschiedenen Ausstattungs- und

Ausrüstungsvarianten bereits in anderen Zugserien international erfolgreich

im Einsatz sind. Trotz seiner technischen Einheitlichkeit bei den

Fahrzeugen erlaubt der ICx ein hohes Maß an Flexibilität bei der

Zusammenstellung von bis zu 24 verschiedenen Zugkonfigurationen. Möglich

wird dies durch sogenannte Powercars, die alle Komponenten einer

Antriebseinheit in einem Wagen bündeln. Damit können die Züge entsprechend

dem Reisendenaufkommen und der geforderten Leistung unkompliziert angepasst

werden. Weiterhin gewährleistet das Plattformkonzept deutlich günstigere

Instandhaltungs- und Wartungskosten.

Der ICx wird in zwei Varianten gebaut. Variante eins ist ein 7-teiliger

Triebzug mit drei angetriebenen Powercars. Er erreicht eine

Höchstgeschwindigkeit von 230 Stundenkilometern und verfügt über 499

Sitzplätze. Dieser Zug soll vor allem im heutigen IC-Netz zum Einsatz

kommen. Da dort der Anteil von Streckenabschnitten, die mit über 200

Stundenkilometern befahren werden können, eher gering ist, reicht diese

Höchstgeschwindigkeit aus.

Variante zwei ist ein 10-teiliger Triebzug mit bis zu fünf Powercars und

724 Sitzplätzen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 249 Stundenkilometern.

Damit können diese ICx-Züge die ICE 1 und ICE 2-Flotte ersetzen, die heute

meist mit einer Geschwindigkeit von 250 Stundenkilometern verkehren.

Lauftechnisch sind alle ICx in der Lage, 249 Stundenkilometer zu fahren.

Für Geschwindigkeiten über 250 Stundenkilometer steht die Bestandsflotte

der ICE 3 Züge zur Verfügung. Zu beiden ICx-Varianten gehören je ein voll

ausgestattetes Bordrestaurant mit 17 beziehungsweise 23 Sitzplätzen sowie

ein Bistro mit Stehbereich. Zudem verfügen die Züge über ein Familienabteil

und acht reservierungspflichtige Fahrradstellplätze.

Die Entwicklung einer neuen Sitzgeneration ermöglicht mehr Freiraum am

Platz trotz erhöhter Zahl der Sitze. Beim Verstellen des Sitzes klappt die

Rückenlehne nicht mehr nach hinten, sondern sie bewegt sich innerhalb der

Sitzschalenkontur. In der 1. Klasse ist beim ICx jeder Sitz mit Steckdosen

und zuschaltbaren Leselampen ausgestattet. In der 2. Klasse verfügen die

Doppelsitze über jeweils eine Steckdose. Je Wagen sind bis zu sechs

Deckenbildschirme und in den Einstiegsräumen jeweils ein Monitor für

Fahrgastinformationen angebracht. Für Reisende mit eingeschränkter

Mobilität verfügen die Züge über jeweils eine fahrzeuggebundene

Einstiegshilfe und ein behindertengerechtes WC.

Dank seiner deutlich verbesserten aerodynamischen Form reduziert sich der

Fahrwiderstand gegenüber den bisher eingesetzten ICE-Zügen deutlich. Durch

eine leichtere Bauweise konnte außerdem das Gewicht bei einem 200 Meter

langen Zug um rund 20 Tonnen reduziert werden. Der Energieverbrauch pro

Fahrgast sinkt um bis zu 30 Prozent gegenüber vergleichbaren Bestandszügen.

Bei der Ausgestaltung des Vertrages wurde ein Schwerpunkt auf die

Festschreibung von Qualitätsmerkmalen gelegt. So werden erstmalig in Europa

zwei Züge der ICx-Baureihe vor Aufnahme der Serienfertigung einen

14-monatigen Probebetrieb, davon 12 Monate im Fahrgastbetrieb, durchlaufen.

Mögliches Verbesserungspotenzial soll so frühzeitig erkannt werden.

Zusätzlich wurde eine 7-jährige Monitoringphase vereinbart, in der Daten

aus dem Betrieb der Züge direkt an Siemens zurückgespeist werden. Außerdem

werden Siemens und die DB erstmals gemeinsame Meilensteine in der

Konstruktions- und Fertigungsphase festlegen, die einstimmig abgenommen

werden müssen.

Die ersten ICx-Züge sollen im Laufe des Jahres 2016 in den Einsatz kommen.

Dabei erfolgt die Inbetriebnahme der neuen Züge linienbezogen. Der Einsatz

der ICx-Züge für Verkehre in Deutschland hat Vorrang vor europäischen

Nachbarländern.

Daten und Fakten – Der ICx -Eine neue Ära im Fernverkehr der Deutschen Bahn

Dateiformat: PDF

Dateigröße: 7,37 MB

PDF herunterladen : Daten und Fakten – Der ICx -Eine neue Ära im

Fernverkehr der Deutschen Bahn

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

Bahnverkehr: Bahn will für besseres Klima sorgen

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0507/wirtschaft/
0083/index.html

BERLIN. Die Deutsche Bahn will die zahlreichen technische Probleme der
jüngsten Vergangenheit künftig minimieren. Vor allem der massive Ausfall
von Klimaanlagen im vergangenen Sommer, defekte Weichen im Winter und die
Probleme mit den Radsätzen eines Großteils der ICE-Flotte stünden im Fokus
der Bahn, sagte Technikvorstand Volker Kefer am Freitag. „Wir werden da
besser“, sagte Kefer. Allerdings könne die DB „auch künftige Probleme nicht
ausschließen“, schränkte er ein.

Modernere Züge
Für den kommenden Sommer versprach Kefer zumindest, dass die Klimaanlagen
stabiler arbeiten würden. In der Sommer-Hitzewelle 2010 waren 43
Klimaanlagen zum Teil ausgefallen, was zu einer Überhitzung der Züge
geführt hatte. Zehn Züge mussten evakuiert, viele Passagiere ärztlich
behandelt werden. Kurzfristig sollen mehrere Maßnahmen ein zu frühes
Abschalten der …

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Von ruhiger Landschaftsidylle bis pulsierendes Großstadtleben, Mit der Bahn zu Ausflugszielen in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern / Broschüre Streifzüge 2011 mit vielen Ausflugsangeboten unter dem Motto „Tagesreisen für Entdecker und Genießer“

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/

de/presse/presseinformationen/bbmv/

bbmv20110506a.html

(Berlin, 6. Mai 2011) Auch in diesem Jahr lädt die DB Regio AG Nordost

wieder zu erlebnisreichen „Streifzügen“ durch Berlin, Brandenburg und

Mecklenburg Vorpommern ein. Renado Kropp, Regionalleiter Marketing DB Regio

Nordost: „Alle in der Broschüre vorgestellten Ziele erreicht man bequem mit

einem Nahverkehrszug. Das ist nicht nur einfach, sondern auch

umweltfreundlich und preiswert. Bereits zum 16. Mal bieten wir unseren

Kunden die kostenlose Broschüre „Streifzüge“ an.“

Neben kulturellen und sportlichen Veranstaltungshinweisen sowie

Genießertipps, gibt es unter anderem zahlreiche Ausflugsvorschläge in die

schönsten Küstenregionen der Ostsee, in die Region Mecklenburg-Vorpommern –

zum 800. Geburtstag des Hafens der Hansestadt Wismar oder zum Wandern und

Feiern in das Brandenburger Land.

Jede Welle eine Melodie – Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, das jährlich

stattfindende Musikereignis, lädt mit 124 Konzerten an 83 Spielstätten

kulturinteressierte Besucher ein. Daneben laden unter anderem die

Warnemünde Woche „Land in Sicht“ im Juli, das Hafenfest Stralsund, das

bedeutendste Seglertreffen der vorpommerschen Ostsee im Juni oder die Insel

Usedom, die sonnenreichste Insel Deutschlands, zu Tagesausflügen ein.

Das schönste Bachtal Brandenburgs ist Dank der Bahn und dem Schlaubetal-Bus

nur etwa eine Stunde vom quirligen Berlin entfernt. Bei ausgedehnten

Wanderungen lassen die Schönheit der Natur und die malerischen alten Mühlen

den Alltagsstress vergessen. Besuche der Kleinstadt Elsterwerda, die ihren

800. Geburtstag im August feiert, der Kleinstadt Lübbenau im Spreewald und

der Kleist-Stadt Frankfurt (Oder) bieten sich sowohl als Familien- oder

Gruppenausflüge an.

Der Warnemünde-Express

An Sonnabenden, Sonntagen sowie an Feiertagen fährt der Warnemünde-Express

vom Berliner Hauptbahnhof zum Ostseebad. Der Warnemünde-Express hält an den

Bahnhöfen Berlin Gesundbrunnen, Oranienburg, Fürstenberg (Havel),

Neustrelitz, Waren (Müritz) und Rostock Hbf.

„Der Rheinsberger“

Vom 16. April bis zum 16. Oktober gibt es wieder die Ausflugsverbindung von

Berlin-Lichtenberg nach Rheinsberg (Mark). Sie eignet sich besonders für

Tagesausflüge mit oder ohne Fahrrad. Der Zug hält unterwegs an den

Bahnhöfen Berlin Gesundbrunnen, Oranienburg, Herzberg (Mark) und Lindow

(Mark). Daneben starten auch wieder die nachgefragten Saisonzüge, wie unter

anderem der Usedom-Express (vom 20. Mai bis 2. Oktober) zwischen Berlin Hbf

und Seebad Ahlbeck/Swinoujscie Centrum, der Ostsee-Express (vom 22. April

bis 3. Oktober) zwischen Berlin Hbf und Stralsund.

Ländertickets/Regionale Angebote

Preiswert reist man mit den Brandenburg-Berlin-Tickets, den

Mecklenburg-Vorpommern-Tickets oder dem Schönes-Wochenende-Ticket. Für

Fahrten von Berlin und verschiedenen Brandenburger Bahnhöfen bietet sich

auch das Ostsee-Ticket an.

Die kostenlose Broschüre „Streifzüge“ ist im RegioPUNKT auf den Bahnhöfen

Berlin Alexanderplatz und Hamburg sowie in den DB Reisezentren erhältlich.

Informationen zu Ausflugs-, Tarif- und Fahrplanangeboten gibt es im

Internet unter www.bahn.de oder telefonisch beim Kundendialog DB Regio

Nordost für Mecklenburg-Vorpommern unter 0385 7502405 und für

Berlin/Brandenburg unter 0331 23568-81/-82.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Blitzeinschlag stoppt Bahnverkehr nach Dessau, aus Die Welt

http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/
berlinbrandenburg_nt/article13303304/
Blitzeinschlag-stoppt-Bahnverkehr-nach-Dessau.html

Brück/Berlin (dpa/bb) – Nach einem Blitzeinschlag gibt es noch bis Montag
Behinderungen auf der Bahnstrecke zwischen der Region Berlin-Brandenburg
nach Dessau in Sachsen-Anhalt. Im Streckenabschnitt zwischen Brück und
Dessau werden die Regionalzüge der Linie 7 durch Busse ersetzt, wie die
Deutsche Bahn am Freitag mitteilte. In den Stellwerks- und
Bahnübergangsanlagen bei Brück (Potsdam-Mittelmark) war ein …

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Schlechter verbunden als zu Dampflokzeiten, Neue Freizügigkeit: Ab Mai nimmt der Verkehr zwischen Berlin und Polen zu. Die Eisenbahnen auf beiden Seiten sind darauf nur unzureichend vorbereitet. , aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/brandenburg/

schlechter-verbunden-als-zu-dampflokzeiten/4096304.html

Etwa 15 Millionen Berliner und Brandenburger fahren jährlich nach Polen.

Mehr als eine halbe Million Polen fliegen vom Flughafen Schönefeld in die

Ferne. Mit der Freizügigkeit vom 1. Mai an, die es Polen erlaubt, sich

überall in der EU niederzulassen und zu arbeiten, wird der Verkehr weiter

zunehmen. Vor allem auf den Straßen. Etwa 600 Kleinbusse aus Polen kommen

allein in Schönefeld wöchentlich an. Mit der Bahn sind im

deutsch-polnischen Grenzverkehr nach Angaben des Verkehrsverbundes

Berlin-Brandenburg (VBB) je nach Strecke nur zwei bis sieben Prozent der

Reisenden unterwegs, was auch einen Grund hat: 61 Jahre nach dem Ende des

Krieges fahren auf den einstigen Hauptstrecken weit weniger Züge als in den

30er Jahren.

Und sie sind in der Regel langsamer als zu Dampflokzeiten. Der Wiederaufbau

kommt kaum voran.

Bereits 2003 war der Ausbau der Strecke nach Stettin als „Internationales

Projekt“ in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen worden. Die

erforderliche Regierungsvereinbarung ist bis heute …

Bahnverkehr + Regionalverkehr + VBB: Schienenverbindungen nach Polen müssen dringend verbessert werden

http://www.lok-report.de/

Der Verkehr zwischen Deutschland und Polen wird mit Beginn der

Arbeitnehmerfreizügigkeit ab 1. Mai zwischen beiden Ländern weiter

zunehmen. Vor allem im Ballungsraum Berlin-Brandenburg wird sich das

Verkehrsaufkommen stark erhöhen.

Noch immer gibt es jedoch erhebliche Mängel im grenzüberschreitenden

Eisenbahnverkehr, so dass Reisende überwiegend mit dem Auto, statt mit der

Bahn fahren. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg sieht dringenden

Handlungsbedarf für den Ausbau der Infrastruktur und des Verkehrsangebots

im Schienenverkehr zwischen Deutschland und Polen.

Rund 15 Millionen Menschen reisen jährlich von Berlin-Brandenburg nach

Polen. Nur zwischen zwei und sieben Prozent von ihnen fahren mit der Bahn

in die nahegelegenen Großstädte wie Stettin, Gorzów Wlkp., Posen, Zielona

Góra oder Breslau. Schon jetzt gibt es erste Kapazitätsengpässe auf den

Straßen zwischen Berlin-Brandenburg und Westpolen und der Verkehr wird sich

mit der Arbeitnehmerfreizügigkeit weiter erhöhen – in beide Richtungen.

Um mehr Menschen von der Straße auf die Schiene zu lenken, muss noch sehr

viel passieren, sagt VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz: „Es ist ein

Jammer, aber auch kein Wunder, dass die Schienen-verbindungen zu unseren

Nachbarn so wenig genutzt werden. Die Qualität der grenzüberschreitenden

Strecken ist an vielen Stellen in einem schlechten Zustand. Einerseits gibt

es erhebliche Lücken in der Infrastruktur, andererseits fehlt es an

attraktiven Angeboten. Die Züge müssen immer wieder auf Schneckentempo

drosseln, den Fahrgästen werden viel zu lange Fahrzeiten zugemutet und das

Angebot ist zu dünn.“

Handlungsbedarf im grenzüberschreitenden Schienenverkehr

• Berlin – Angermünde – Stettin: Elektrifizierung und Ausbau des

eingleisigen, nicht elektrifizierten Abschnitts zwischen Szczecin-Gumience

und Passow, Schaffung zusätzlicher Direktverbindungen

• Berlin – Küstrin-Kietz – Kostrzyn – Gorzów Wlkp: Schaffung von

Direktverbindungen

• Berlin – Frankfurt (Oder) – Posen: Schaffung von zusätzlichen, direkten

Regionalverbindungen

• Berlin – Frankfurt (Oder) – Zielona Góra: Optimierung der

Umsteigeverbindungen, Schaffung einer Direktverbindung, Einführung eines

attraktiven Fahrkartenangebots

• Berlin – Cottbus – Breslau: kürzere Fahrzeiten dringend erforderlich,

Infrastrukturmodernisierung, durchgehende Elektrifizierung, Finanzierung

des Betriebs

Die Deutsche Bahn AG und die Bundesregierung als Eigentümerin sind

aufgefordert, Verantwortung zu übernehmen und die notwendigen

Entscheidungen zu treffen und Mittel bereitzustellen, um zusammen mit den

polnischen Partnern die Fernverbindungen zwischen Deutschland und Polen zu

verbessern. Das Potenzial an Reisenden zwischen beiden Ländern ist eine

Riesenchance für den umweltschonenden Bahnverkehr.

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg engagiert sich seit Jahren für

bessere Bahnverbindungen nach Polen und konnte mit der Einführung

attraktiver Tarifangebote nach Stettin (10 Euro-Ticket, VBB-Anerkennung im

Stadtverkehr) und Gorzów Wlkp. (Gorzów -Spezial) wieder deutlich mehr

Fahrgäste auf diesen Strecken gewinnen (Pressemeldung VBB, 28.04.11).

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Mehr Geld für Lokführer, GDL einigt sich mit der Deutschen Bahn auf Lohnerhöhung und droht den Privatbahnen mit intensiveren Streiks, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0416/wirtschaft/
0055/index.html

BERLIN. Die Lokführergewerkschaft GDL ist ihrem großen Ziel, gleiche Löhne
für alle Lokführer, entscheidend näher gekommen. Am Freitag einigten sich
GDL und Deutsche Bahn (DB) in der aktuellen Tarifrunde auf eine
Gehaltserhöhung von zwei Prozent und zahlreichen sozialen Verbesserungen
für die 20000 Lokführer bei der DB. Vereinbart wurde zudem ein
Rahmentarifvertrag, der zentrale Beschäftigungsstandards wie Bezahlung,
vier wichtige Zulagen und die wöchentliche Arbeitszeit für alle 26000
Lokführer bundesweit regeln soll. Diesen Vertrag muss die GDL nun
allerdings noch bei den privaten DB-Konkurrenten im Nahverkehr durchsetzen,
die von der GDL am Freitag erneut bestreikt wurden.

18 Monate Laufzeit
Dennoch zeigte sich GDL-Chef Claus Weselsky nach dem Abschluss erfreut:
„Vor Ihnen steht ein …

Bahnverkehr: DBV zur geplanten Stilllegung der Strecke Templin – Prenzlau

http://www.lok-report.de/

Weitere 34 Kilometer Eisenbahnstrecke stehen in Brandenburg vor dem Aus.
Die Havelländische Eisenbahn AG als Eigentümer der Strecke von Templin
Stadt nach Prenzlau hat die Strecke ausgeschrieben. Findet sich kein
Interessent, kommt die Stilllegung. Die hochfliegenden Projekte einer
weiteren Draisinenbahn in Brandenburg sind damit wohl auch endgültig
gestorben. Und damit rückt auch der grundsätzliche Erhalt der Strecke für
mittel- oder langfristige Reaktivierung in unerreichbare Ferne. Alle noch
irgendwie verwertbaren Grundstücke sind in der Vergangenheit verkauft
worden, Gleise und Technik wurden ausgebaut oder gestohlen.
Am 28. Mai 2000 fuhr der letzte Personenzug von Templin nach Prenzlau. Im
Personenverkehr spielte die Querverbindung zwischen den bedeutenden
Hauptstrecken von Berlin nach Stralsund und nach Stettin nie eine
bedeutende Rolle. Sie war für den den Güterverkehr von großer Bedeutung.
Denn die Züge konnten über sie alternativ nach Berlin fahren. Gerade im
Güterverkehr sieht der DBV Berlin-Brandenburg den Grund für den notwendigen
Erhalt. Alle Prognosen sagen in den kommenden Jahrzehnten ein enormes
Wachstum des Güterverkehrs voraus – gerade aus den östlichen Staaten. Steht
diese Strecke mittel- und langfristig nicht mehr zur Verfügung, gibt es für
den Güterverkehr aus der Richtung Stralsund und Stettin nur noch die heute
bereits überlastete Hauptstrecke über Angermünde und Eberswalde. Der Erhalt
der Strecke von Prenzlau über Templin bietet auch für zukünftige
Schienenverkehre die Chance, den ebenfalls stark überlasteten
Eisenbahnknoten Berlin zu umfahren.
Mittel- und langfristig wäre es also ein großer verkehrspolitischer Fehler,
wenn die 34 Kilometer nicht mehr dem Schienenverkehr zur Verfügung stehen
würden. Der DBV Berlin/Brandenburg sieht hier auch das Land Brandenburg in
der Pflicht (Pressemeldung DBV, 14.04.11).