Bahnverkehr + Straßenbahn: Pläne des Verkehrssenators für Bahn und Tram in Berlin Geisel: Tunnel für Dresdner Bahn unwahrscheinlich, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/plaene-des-verkehrssenators-fuer-bahn-und-tram-in-berlin-geisel-tunnel-fuer-dresdner-bahn-unwahrscheinlich/11251870.html Der neue Verkehrssenator Andreas Geisel sagt, ein #Tunnel für die #Dresdner Bahn sei unwahrscheinlich. Dafür gibt es einige Pläne für die #Straßenbahn – sie soll näher ans #Ostkreuz rücken und auch im Westen ausgebaut werden.

Auch so eine Altlast für Andreas Geisel: der Ausbau der Dresdner Bahn durch #Lichtenrade. Entschieden ist hier noch nichts. Aber dass die Gleise in einem Tunnel verschwinden, wie es Anwohner fordern, hält Geisel als auch für den Verkehr zuständiger Senator für ziemlich unwahrscheinlich. Die für 2023 angestrebte Inbetriebnahme der Gleise für den Fern- und Regionalverkehr sowie für den Airport-Express zum BER-Flughafen würde sich weiter verzögern, der Gang unter die Erde teurer als der von der Bahn vorgesehene ebenerdige Bau mit Lärmschutzwänden, die S-Bahn wäre vier Jahre unterbrochen, und über die Straßen Lichtenrades würden sich unzählige Lastwagen mit Materialtransporten quälen, sagte Geisel am Montag. Er wisse nicht, ob dies jedem klar sei. Luczak: Müller müsse Geisel „zur Ordnung rufen“ Für den Tunnelbau hatte sich der Senat bisher starkgemacht – unter dem ehemaligen Regierenden Bürgermeister …

Bahnverkehr: Usedom will schnelle Bahnverbindung nach Berlin Bis 1945 kamen die Berliner in zwei Stunden per Bahn nach Usedom. Heute sind es fast vier. Ein Bündnis wirbt für den Wiederaufbau der Strecke. Die gute Entwicklung Berlins könnte dem Vorschub leisten., aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article135985560/Usedom-will-schnelle-Bahnverbindung-nach-Berlin.html

Der Kontrast könnte nicht größer sein: Ein riesiger Koloss aus Stahl trotzt im Wasser zwischen der Insel #Usedom und dem sanften vorpommerschen #Festland. Bis 1945 rollten Züge aus Richtung Berlin über die #Karniner #Brücke bis nach #Swinemünde. Kurz vor Kriegsende sprengte die Wehrmacht die Verbindung. Die Ostseeinsel verlor ihren „Bypass“ zur Hauptstadt. Das Hubteil, Herzstück der Brücke, ist noch als technisches Denkmal erhalten.
Knapp zwei Stunden würde eine #Bahnfahrt nach Usedom, der „Badewanne“ Berlins, über diese Strecke heute dauern. Bislang sind es mit dem Zug und einmal Umsteigen heute fast vier Stunden. Viele nutzen deshalb gleich das Auto. Politiker und Touristiker machen sich dafür stark, dass die Bahnstrecke revitalisiert und 2015 in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen wird.
Damit würde Usedom wieder an das Eisenbahnfernverkehrsnetz angeschlossen werden, sagt Günther Jikeli vom Aktionsbündnis „Karniner Brücke“. Bislang verkehrt nur die Regionalbahn UBB auf und von der Insel. Rund 14 000 Unterschriften wurden bislang vom Aktionsbündnis für den Wiederaufbau gesammelt. Auch hat das Land das Vorhaben für den Bundesverkehrswegeplan 2015 angemeldet. Doch unklar ist, ob die 35 Kilometer lange Strecke nach Usedom – ein Abzweig der Linie Stralsund-Berlin – in die Bundesplanung …

Bahnverkehr: Usedom will schnelle Bahnverbindung nach Berlin Bis 1945 kamen die Berliner in zwei Stunden per Bahn nach Usedom. Heute sind es fast vier. Ein Bündnis wirbt für den Wiederaufbau der Strecke. Die gute Entwicklung Berlins könnte dem Vorschub leisten., aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article135985560/Usedom-will-schnelle-Bahnverbindung-nach-Berlin.html Der Kontrast könnte nicht größer sein: Ein riesiger Koloss aus Stahl trotzt im Wasser zwischen der Insel #Usedom und dem sanften vorpommerschen #Festland. Bis 1945 rollten Züge aus Richtung Berlin über die #Karniner #Brücke bis nach #Swinemünde. Kurz vor Kriegsende sprengte die Wehrmacht die Verbindung. Die Ostseeinsel verlor ihren „Bypass“ zur Hauptstadt. Das Hubteil, Herzstück der Brücke, ist noch als technisches Denkmal erhalten. Knapp zwei Stunden würde eine #Bahnfahrt nach Usedom, der „Badewanne“ Berlins, über diese Strecke heute dauern. Bislang sind es mit dem Zug und einmal Umsteigen heute fast vier Stunden. Viele nutzen deshalb gleich das Auto. Politiker und Touristiker machen sich dafür stark, dass die Bahnstrecke revitalisiert und 2015 in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen wird. Damit würde Usedom wieder an das Eisenbahnfernverkehrsnetz angeschlossen werden, sagt Günther Jikeli vom Aktionsbündnis „Karniner Brücke“. Bislang verkehrt nur die Regionalbahn UBB auf und von der Insel. Rund 14 000 Unterschriften wurden bislang vom Aktionsbündnis für den Wiederaufbau gesammelt. Auch hat das Land das Vorhaben für den Bundesverkehrswegeplan 2015 angemeldet. Doch unklar ist, ob die 35 Kilometer lange Strecke nach Usedom – ein Abzweig der Linie Stralsund-Berlin – in die Bundesplanung …

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Ausbau der Bahnstrecke Berlin – Dresden: Weiterer Abschnitt fertig In Elsterwerda entstand eine neue Kreuzung mit der Bahnstrecke Roßlau – Horka – Grenze D/Pl

http://www.deutschebahn.com/de/presse/presseinformationen/pi_it/8632940/ubd20141214.html (Elsterwerda, 14. Dezember 2014) Auf der Bahnstrecke #Berlin – #Dresden wurde in #Elsterwerda (Elbe-Elster-Kreis) ein weiterer Abschnitt für den #Ausbau der Strecke abgeschlossen: Auf 420 Metern tauchen die Gleise der Verbindung Berlin-Dresden unter die Gleise der Bahnstrecke #Roßlau-#Horka hindurch. Rund 29 Millionen Euro investierte die Bahn in die Bauwerke der neuen #Kreuzung zwischen den beiden Bahnstrecken. Seit Herbst 2013 entstanden ein 420 Meter langer Betontrog und drei Brücken für die Gleise der Verbindung Roßlau-Horka nebst einem Geh- und Radweg. Brandenburgs Infrastrukturministerin Kathrin Schneider hob die Bedeutung des Bauwerks als Schnittpunkt der europäischen Verkehrsachsen Nordeuropa-Tschechien-Südosteuropa und Nordseehäfen-Polen-Osteuropa hervor. „Daher unterstützt Brandenburg insbesondere den Bahnausbau zwischen Berlin und Dresden unter anderem über die Förderung des Kommunalanteils an Ersatzmaßnahmen für die Bahnübergänge an der Strecke.“ Mit den neuen Bauwerken in Elsterwerda-Biehla wurde die Strecke Berlin-Dresden um 28 Meter nach Osten verlegt. Damit kann die Geschwindigkeit auf den Gleisen von zuletzt 60 auf künftig 160 Kilometer pro Stunde erhöht werden. Für den Lärmschutz der Anwohner wurden die Wände des Betontrogs mit einer hochabsorbierenden Verkleidung ausgestattet. Hoher Grundwasserstand, Schichtwasser und Staunässe erschwerten die Bauarbeiten. Zwischen September und November 2014 waren für die Inbetriebnahme der neuen Bauwerke die Bahnstrecke Berlin-Dresden mehr als zwei Monate, die Strecke Roßlau-Horka rund sechs Wochen voll gesperrt. Zudem wurden die alten Bahnanlagen zurückgebaut. Das Kreuzungsbauwerk in Elsterwerda-Biehla ist Teil des Streckenausbaus zwischen Berlin und Dresden. Die Strecke zwischen Blankenfelde, südlich von Berlin, bis wenige Kilometer vor Dresden wird von der Deutschen Bahn auf die Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h ausgebaut. Die Reisezeit im Fernverkehr kann sich nach dem Infrastruktur-Ausbau deutlich verkürzen. Ziel ist ab Ende 2018 eine Fahrzeit im Fernverkehr von rund 100 Minuten zwischen Berlin und Dresden. Die Ausbaustrecke (ABS) ist als Teil des transeuropäischen Bahnkorridors 7 auch von überregionaler Bedeutung. Der Schienenkorridor verbindet die strategisch wichtigen Häfen der Nord- und Ostsee mit dem Schwarzen Meer und dem Mittelmeer. Bis 2018 werden mit Investitionen von 555 Millionen Euro wesentliche Abschnitte der Strecke Berlin – Dresden ausgebaut. Aktuell finden in Dahlewitz, Zossen, Rangsdorf und Hohenleipisch Umbaumaßnahmen statt. Unter anderem werden Bahnübergänge durch Straßenunterführungen ersetzt sowie Bahnhofsbereiche modernisiert und umgestaltet. Ab Februar 2015 werden in Mückendorf und Lindenbrück auch die ersten Straßenüberführungen gebaut. Für die vier Ausbauabschnitte laufen derzeit die Planfeststellungsverfahren. Insgesamt müssen 20 Bahnübergänge durch Brücken oder Unterführungen für die erhöhte Geschwindigkeit ersetzt werden. Auf 125 Kilometern werden zudem die Gleisanlagen und Oberleitungen erneuert, moderne Leit- und Sicherungstechnik installiert und sechs Elektronische Stellwerke in Betrieb genommen. Die gesamte Strecke wird mit dem europäischen Zugsicherungs- und Steuerungssystem ETCS ausgestattet. Das ETCS ist ein einheitliches Zugsicherungssystem für den europäischen Hochgeschwindigkeitsverkehr. Herausgeber: Deutsche Bahn AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

Bahnverkehr: Interconnex zum letzten Mal gefahren – Auf den letzten Pfiff Eine zwölfjährige Bahngeschichte ging am Samstag zu Ende. Um 20.42 Uhr fuhr zum letzten Mal der Interconnex in den Berliner Hauptbahnhof ein., aus rbb-online.de

http://www.rbb-online.de/wirtschaft/beitrag/2014/12/letzter-interconnex-zwischen-leipzig-und-warnemuende.html Eine #zwölfjährige #Bahngeschichte ging am Samstag zu Ende. Um 20.42 Uhr fuhr zum letzten Mal der #Interconnex in den Berliner Hauptbahnhof ein. Der blau-gelbe Zug des privaten Bahnunternehmens #Veolia muss sich der #Billigkonkurrenz durch die #Fernbusse geschlagen geben.

An diesem Samstag ist letztmals der Interconnex zwischen Leipzig und Rostock-Warnemünde – über Berlin gefahren. Nach zwölf Jahren wird die Verbindung mit dem blau-gelben Zug eingestellt. Wesentlicher Grund dafür sei die Billigkonkurrenz der Fernbusse, hieß es. Die Busunternehmen könnten wesentlich preisgünstiger kalkulieren, da sie im Gegensatz zum Interconnex keine Gebühren für die Streckennutzung tragen müssen. Tränenreicher Abschied Eine Sprecherin vom Betreiber Veolia sagte: „Wir sind traurig, da hängt schon eine Menge Herzblut …

Bahnverkehr: Interconnex zum letzten Mal gefahren – Auf den letzten Pfiff Eine zwölfjährige Bahngeschichte ging am Samstag zu Ende. Um 20.42 Uhr fuhr zum letzten Mal der Interconnex in den Berliner Hauptbahnhof ein., aus rbb-online.de

http://www.rbb-online.de/wirtschaft/beitrag/2014/12/letzter-interconnex-zwischen-leipzig-und-warnemuende.html

Eine #zwölfjährige #Bahngeschichte ging am Samstag zu Ende. Um 20.42 Uhr fuhr zum letzten Mal der #Interconnex in den Berliner Hauptbahnhof ein. Der blau-gelbe Zug des privaten Bahnunternehmens #Veolia muss sich der #Billigkonkurrenz durch die #Fernbusse geschlagen geben.

An diesem Samstag ist letztmals der Interconnex zwischen Leipzig und Rostock-Warnemünde – über Berlin gefahren. Nach zwölf Jahren wird die Verbindung mit dem blau-gelben Zug eingestellt. Wesentlicher Grund dafür sei die Billigkonkurrenz der Fernbusse, hieß es. Die Busunternehmen könnten wesentlich preisgünstiger kalkulieren, da sie im Gegensatz zum Interconnex keine Gebühren für die Streckennutzung tragen müssen.
Tränenreicher Abschied
Eine Sprecherin vom Betreiber Veolia sagte: „Wir sind traurig, da hängt schon eine Menge Herzblut …

Bahnverkehr: Zugverbindung nach Schlesien wird eingestellt Die letzte Fahrt von Berlin nach Breslau, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/verkehr/zugverbindung-nach-schlesien-wird-eingestellt-die-letzte-fahrt-von-berlin-nach-breslau,10809298,29331634.html Aus und #vorbei: Nach 161 Jahren gibt es keinen #durchgehenden #Fernzug zwischen Berlin und #Schlesien mehr. Die Abschiedsfahrt war traurig – doch der Eurocity ist nicht die einzige Bahnverbindung nach Berlin, die mit dem Fahrplanwechsel wegfiel.

Was für ein Abschied! Wie ein letzter Fußtritt für die Unentwegten, die diesem Zug treu geblieben sind, sagt Jon Worth, der im ersten Wagen fröstelt, weil die Heizung nicht funktioniert. „Dieser Abschied ist nicht leise, er ist wie ein Türenknallen.“ Der Brite war bei der letzten Fahrt des Eurocity von Hamburg über Berlin nach #Wrocław (Breslau) dabei. Es ist nicht die einzige internationale Bahnverbindung von und nach Berlin, die eingespart worden ist. Aber eine sehr traditionsreiche: Nach 161 Jahren gibt es jetzt keinen durchgehenden Fernzug zwischen Berlin und Schlesien mehr. Berlin Hauptbahnhof am Sonnabend, kurz vor 10 Uhr. Der Eurocity 249 kommt zur eigenen Beerdigung zu spät. Knapp 20 Minuten nach der fahrplanmäßigen Zeit rollt der letzte Fernzug von Berlin nach …

Bahnverkehr: Abschied vom Fernzug InterConnex Leipzig – Berlin – Rostock – Warnemünde

Anbei ein paar Fotos vom vorletzten Betriebstag, Zuglok war 146 522:

Bahnverkehr + Regionalverkehr: EC Wawel über Berlin nach Polen fällt weg, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/neuer-bahn-fahrplan-ab-14–dezember-ec-wawel-ueber-berlin-nach-polen-faellt-weg,10809148,29296382.html Mit den Änderungen des Bahn-Fahrplans am 14. Dezember, fährt der Eurocity Wawel am Samstag zum letzten Mal zwischen Hamburg und Breslau in Polen. Kritiker sehen mit dem Wegfall einen Rückschritt für die wirtschaftlichen Beziehungen.

Aus für den Eurocity Wawel: Mit dem ab Sonntag (14. Dezember) geltenden neuen Bahn-Fahrplan wird die Direktverbindung von Hamburg über Berlin und Brandenburg nach Breslau in Polen Geschichte sein. „Die Verbindung wird wegen des geringen Interesses von Reisenden eingestellt“, sagte Beata Czemerajda von der Pressestelle der polnischen Bahngesellschaft PKP Intercity. Der Zug verkehrte bislang einmal täglich pro Richtung. Die Deutsche Bahn sieht nach eigenen Angaben keine Möglichkeit, das Angebot des EC Wawel alleine fortzuführen. Die Fahrgastzahlen hätten im Grenzabschnitt bei etwa 40 bis 60 Reisenden pro Tag gelegen, teilte der Konzern mit. Hauptgrund für das geringe Interesse ist laut dem polnischen Unternehmen die lange Fahrzeit. Dem Fahrplan zufolge dauert eine direkte Fahrt mehr als sieben Stunden. Kritik am Wegfall des EC Wawel Seit geraumer Zeit gibt es vor allem in Südbrandenburg Kritik an dem vor …

Bahnverkehr: Bündnis 90/Die Grünen: Letzter Nachtzug Berlin – Paris, letzte EuroCities Berlin – Wien und Berlin – Breslau

http://www.lok-report.de/ Am Donnerstagabend, 11.12.2014, 20:06 Uhr verlässt der letzte Nachtzug Berlin in Richtung Paris. Am Samstag, 13.12.2104, wird um 8:46 Uhr sowohl der letzte durchgängige EuroCity (EC) von Berlin über Prag nach Wien als auch der letzte EC „Wawel“ von Hamburg über Berlin nach Breslau fahren. Michael Cramer, Vorsitzender des Verkehrsausschusses des Europäischen Parlamentes und Europaabgeordneter aus Berlin, wird den EC Wawel um 9:30 Uhr am Gleis 1 tief im Hauptbahnhof verabschieden und mitfahren. Dazu erklärt Michael Cramer, MdEP:

„In Europa wächst leider nicht zusammen, was zusammen gehört. Im Gegenteil: 25 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhanges und der Berliner Mauer und zehn Jahre nach der EU-Osterweiterung ist das Schienennetz in Europa mehr denn je ein Flickenteppich, dessen Lücken exakt an den Grenzen sind. Die EU-Gelder werden nicht für den europäischen Mehrwert, sondern für nationale Prestigeprojekte verwendet. Die Rheinbrücke zwischen dem deutschen Freiburg und dem französischen Colmar ist auch 70 Jahre nach Kriegsende noch nicht wiederhergestellt. Und die Verbindungen von Berlin nach Breslau, Stettin oder Świnoujście haben das Vorkriegsniveau noch längst nicht erreicht. Dabei müssen je Strecke lediglich 100 Millionen Euro investiert werden. Da der Zug von Berlin nach Breslau heute 5 Stunden braucht – vor dem Krieg waren es 2,5 Stunden – ist der Fernbus schneller. Polen hat die Strecke zwar von Breslau bis zur Grenze elektrifiziert und ertüchtigt, Deutschland aber nur bis Cottbus. Deshalb muss zweimal die Lok gewechselt werden. Es ist zynisch, dass die DB die Einstellung des EC Wawel nun ausgerechnet mit der selbst verschuldeten schlechten Qualität der Bahnverbindung rechtfertigt! Denn Verantwortung tragen die Bundesregierung und die DB AG. Während in Stuttgart Milliarden keine Rolle spielen, sind für die Strecke von Cottbus über Horka nach Polen 100 Millionen Euro – angeblich – nicht vorhanden. Das liegt auch an den unfairen Rahmenbedingungen. Der Fernverkehr der Bahn darf nicht subventioniert werden, jedoch sind von 23 internationalen Flughäfen in Deutschland 17 (!) defizitär. Während die Bahn Steuern auf Energie und Treibstoff zahlen, die volle Mehrwertsteuer entrichten und für jeden gefahrenen Kilometer eine Trassengebühr aufbringen muss, ist das Flugbenzin von jeglicher Besteuerung befreit. Auf internationalen Flügen wird zudem die Mehrwertsteuer erlassen. Und auch der Fernbus wird einseitig privilegiert: Er zahlt keine Maut. Aber auch die Deutsche Bahn AG muss ihre Hausaufgaben machen. Die Potenziale sind noch nicht alle gehoben. Mit einem attraktiven Service und funktionierendem Fuhrpark sowie vor allem höherer Pünktlichkeit können Nachtzüge auch heute erfolgreich sein. Sie können eine sinnvolle Alternative zu Flugzeug und Bus sein und Fahrgäste zurück auf die Schiene holen! Mit der Einstellung von Fern- und Nachtzügen rollt die DB AG den Airlines den roten Teppich aus. Das muss verhindert werden!“ (Pressemeldung Bündnis 90/Die Grünen, 12.12.14).