http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article109342470/Odeg-wartet-weiter-auf-neue-Zuege-fuer-den-Regionalverkehr.html Das bestätigte am Dienstag Odeg-Geschäftsführer Arnulf Schuchmann der Berliner Morgenpost. Das private Eisenbahnverkehrsunternehmen prüft derzeit, wo es für eine Übergangszeit Ersatzzüge ausleihen kann. Ausfälle von Fahrten auf den Strecken von Berlin nach Wismar, Wittenberge und Cottbus sowie nach Jüterbog und Stendal soll es nach Möglichkeit nicht geben. Hintergrund sind Lieferrückstände bei der Schweizer Stadler AG. Deren Berliner Tochter, Stadler Pankow, präsentiert gerade auf der Schienenfahrzeugmesse Innotrans in Berlin den ersten für Odeg hergestellten Doppelstocktriebzug. Laut Odeg-Chef Schuchmann sind bisher erst neun der insgesamt 16 bestellten Züge vom Typ Kiss gebaut worden. Für den Einsatz auf den beiden Regionallinien werden aber mindestens …
Kategorie: Bahnindustrie
Messe + Bahnindustrie: Die Bahnindustrie trifft sich zur Leistungsschau in Berlin. 104 Weltneuheiten werden präsentiert. Bahnfahren soll schneller, effizienter und umweltfreundlicher werden. , aus Der Tagesspiegel
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/innotrans-vorgefahren/7145210.html Berlin – Bei Bombardier sitzt man weicher. Egal ob in der Straßenbahn, die der Hersteller für Blackpool in England gebaut hat, oder in den neuen S-Bahnen für Stuttgart – die Sitze sind einfach dicker gepolstert als etwa in den neuen schwarz- rot-goldgelben U-Bahn-Wagen von Siemens für Warschau oder den gelb-grünen Niederflurstraßenbahnen von Solaris für das polnische Posen. Eines haben diese Züge gemeinsam: „großzügige Türen für großen Fahrgastfluss“, wie es bei Bombardier heißt. Je größer die Türen, desto schneller können Fahrgäste ein- und aussteigen und umso kürzer sind die Standzeiten. Für die Einkäufer von Verkehrsunternehmen ist das kein unwichtiges Detail. Doch die Innotrans, die weltgrößte Messe für Schienenverkehrstechnik, hat natürlich …
Innotrans: Rekordwerte bei Ausstellern und Internationalität
http://www.lok-report.de/ Am Dienstag, dem 18. September, startet die InnoTrans 2012 und versammelt für vier Tage die gesamte Bahnwelt in Berlin. 2.515 Aussteller aus 49 Ländern präsentieren ihre bahntechnischen Innovationen und Services für den Schienenverkehr der Zukunft. Das sind 272 Aussteller mehr als bei der InnoTrans 2010. Das gesamte Messegelände ist erstmals komplett belegt. Auf dem Frei- und Gleisgelände mit seinen 3.500 Metern Gleis werden 115 Fahrzeuge ausgestellt. In puncto Internationalität erreicht die Leitmesse für Verkehrstechnik den neuen Spitzenwert von 57 Prozent. Zudem wächst die Bedeutung der InnoTrans als Premierenplattform: 104 Weltpremieren sind angemeldet, doppelt so viele wie zur vergangenen Veranstaltung. Der Veranstalter Messe Berlin erwartet mehr als 100.000 Fachbesucher aus über 100 Ländern zur InnoTrans 2012. Dr. Christian Göke, Geschäftsführer der Messe Berlin GmbH: „Die Erfolgsgesichte der InnoTrans ist beispiellos. Seit ihrer Premiere im Jahr 1996 entwickelt sich die Messe konstant positiv. Dass die InnoTrans 2012 auch in Zeiten lahmender Weltkonjunktur wächst und Rekordzahlen erreicht, unterstreicht ihre unumstrittene Position als Weltleitmesse für Verkehrstechnik.“ Matthias Steckmann, Direktor der Messe Berlin: „In diesem Jahr ist die globale Bahnindustrie stärker als je zuvor auf der InnoTrans vertreten. Alle Fahrzeughersteller weltweit sind vor Ort. Neben den Komplettanbietern und mittelständischen Unternehmen präsentieren sich zahlreiche Verkehrsunternehmen und Fachverbände aus dem In- und Ausland in Berlin. Für die Entscheider, Handels- und Marktpartner der Bahnwelt ist die InnoTrans ein Pflichttermin.“ Mit 94.608 Quadratmetern vermieteter Ausstellungsfläche erreicht die InnoTrans 2012 ein neues Spitzenergebnis. Bezugnehmend auf die Vergleichswerte aus dem Jahr 2010 entspricht das einem Wachstum von 17 Prozent. Neu ist die Messehalle 9, die mit Unternehmen wie CNR, CSR oder Contitech, Koni und ABB Railway prominent belegt ist. In den Messesegmenten Railway Technology, Railway Infrastructure sowie Public Transport und Interiors verzeichnet die InnoTrans 2012 deutliche Zuwächse bei der Ausstellungsfläche. Im Segment Tunnel Construction bestätigt die Messe das hohe Niveau der letzten Veranstaltung. In Bruttoquadratmetern heißt das: Die InnoTrans 2012 belegt mit den 26 Messehallen und dem Frei- und Gleisgelände insgesamt 180.000 Quadratmeter. Auf der InnoTrans sind Komplettanbieter wie Alstom, Bombardier und Siemens als auch klein- und mittelständische Unternehmen aus aller Welt vertreten. Internationalität ist ein Charakteristikum der Messe. Sie ist in diesem Jahr bei den Ausstellern auf 57 Prozent und bei der vermieteten Fläche auf 54 Prozent gestiegen. Besonders fällt dabei die asiatische Messebeteiligung ins Auge. Die Aussteller aus dieser Region belegen 58 Prozent mehr Ausstellungsfläche als noch vor zwei Jahren. Insbesondere China und Japan haben zugelegt, wobei die Fläche der chinesischen Aussteller um 90 Prozent gewachsen ist, die der japanischen Aussteller um 84 Prozent. Zudem ist die Beteiligung US-amerikanischer Unternehmen an der Fachmesse stark gestiegen; erstmals gibt es auf der InnoTrans einen US-Gemeinschaftsstand. Den größten Raum auf der Messe nehmen nach wie vor die Präsentationen der europäischen Aussteller ein. Allgemein lässt sich sagen, dass Hersteller von Bahntechnik aller Kontinente in Berlin vertreten sind. InnoTrans-Premiere feiern in diesem Jahr Unternehmen aus Malta, Singapur, Estland und Mexiko. Die InnoTrans baut ihren Ruf als Premierenplattform der globalen Bahnindustrie weiter aus. Insgesamt sind in diesem Jahr 147 Premieren angemeldet, darunter 104 Weltpremieren, 25 Europapremieren und 18 Deutschlandpremieren. Die Zahl der Weltpremieren hat sich seit der Veranstaltung im Jahr 2010 exakt verdoppelt. Die Palette der Premieren reicht von neuen Ticket-Systemen über innovative Kommunikationstechnologie bis zu Hochgeschwindigkeitszügen. Zu den Premieren zählen beispielsweise die TRAXX F140 Diesel-Multi-Engine-Lokomotive von Bombardier sowie die innovative Schleiftechnologie High Speed Grinding von Vossloh Rail Services. Auch Siemens ist mit einer Weltpremiere vertreten: Besucher können auf dem Gleisgelände die neue Metro Inspiro für Warschau begutachten. Die Deutsche Bahn präsentiert als eine von zwei Weltpremieren das Modell eines Triebkopfes des ICx (Pressemeldung Innotrans, 18.09.12).
Bahnverkehr: HVL: Mobil seit 1892 – 120 Jahre Havelländische Eisenbahn
http://www.lok-report.de/ Mit viel Prominenz und einem Fachkongress „Innovationen im Schienengüterverkehr“ hat die Havelländische Eisenbahn (HVLE) am Freitag ihren 120sten Geburtstag gefeiert. Burkhard Schröder, Landrat des Kreises Havelland und Mehrheitsaktionär des Unternehmens, sowie Jörg Vogelsänger, Infrastrukturminister des Landes Brandenburg, waren die ersten Gratulanten des Festkolloquiums der Havelländischen Eisenbahn. Die ca. 200 geladenen Gäste aus Wirtschaft, Politik, Forschung und Entwicklung hörten und diskutierten in der zur Festhalle umfunktionierten Lokwerkstatt des Unternehmens sechs Fachvorträge hochkarätiger Referenten zu aktuellen Themen des Schienengüterverkehrs. Die HVLE, heute eines der renommiertesten Unternehmen im privaten Eisenbahngüter-verkehr, wurde 1892 in Nauen als Osthavelländische Kreisbahnen AG (OHE) gegründet. Ab 1910 versorgten die OHE die städtische Industriebahn Hakenfelde mit Lokomotiven. Ursprünglich verband die Kreisbahn die Orte Nauen-Ketzin, später Nauen-Velten und Bötzow-Spandau. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die OHE in der sowjetischen Besatzungszone enteignet, der in Berlin verbliebene Teil der Bahn von der britischen Besatzungsmacht beschlagnahmt und treuhänderisch verwaltet. Erst 1972 endete die Treuhandverwaltung und ließ die OHE, zunächst nur auf West-Berliner Gebiet, als OHE Spandau AG eigenständig wirtschaften. Einige Jahre nach der Maueröffnung richtete sich die OHE neu aus und entwickelte sich bis heute zu einem soliden mittelständischen Unternehmen im Eisenbahngüterverkehr. 2006 erfolgte die Umbenennung in Havelländische Eisenbahn AG (HVLE). Die HVLE hat in den letzten 15 Jahren ihren Fuhrpark komplett modernisiert und mit 25 modernen Streckenlokomotiven und – teilweise selbst entwickelten – Güterwagen für den Schwerlast- und Gefahrgutverkehr ausgestattet. Das Unternehmen ist deutschlandweit und in angrenzenden Nachbarländern, insbesondere in Polen, unterwegs. Die heute über 100 Mitarbeiter werden in 2012 fünf Millionen Tonnen Güter transportieren und dabei eine Transportleistung von über einer Mrd. Nettotonnenkilometer erbringen. Die HVLE steht im Markt für Zuverlässigkeit und Qualität. Aktuell befinden sich acht Auszubildende in einer Ausbildung zu Industriemechanikern mit einer weiterführenden Ausbildung zu Lokführern. Mit Stolz resümiert Günther Alsdorf, Vorsitzender des Vorstandes der Havelländischen Eisenbahn AG: „ Am 120. Firmengeburtstag können wir zufrieden feststellen, dass die HVLE ihren Platz unter den Qualitätsbahnen in Deutschland gefunden hat.“ (Pressemeldung HVL, 17.09.12).
S-Bahn + Bahnindustrie: Siemens und Stadler bilden Konsortium für Ausschreibung der S-Bahn
http://www.lok-report.de/ Die Siemens AG und die Stadler Pankow GmbH schließen sich in einem Konsortium für die S-Bahn Berlin zusammen. Ziel ist ein gemeinsames Angebot an den potentiellen Betreiber der ausgeschriebenen Strecke (S-Bahn-Ring) über die Lieferung, Wartung und Instandhaltung von neuen S-Bahn-Zügen. Beide Unternehmen bringen langjährige Erfahrung im Geschäft mit Nahverkehrszügen mit. Das Konsortium vereint die wirtschaftliche Stärke und das Know-how eines Großkonzerns mit der Flexibilität und der Expertise eines Mittelständlers. Die Partner verbindet eine verlässliche und erfolgreiche Zusammenarbeit. Insbesondere bei S-Bahn-Projekten, wie zuletzt beim Bau von S-Bahn-Zügen für die Schweizerischen Bundesbahnen, hat sich die Zusammenarbeit von Siemens und Stadler bewährt. Siemens und Stadler sind mit ihren traditionsreichen Standorten tief in Berlin verwurzelt und engagieren sich mit Leidenschaft für diese Stadt. Die Neufahrzeuge von Siemens und Stadler sollen in Berlin und Brandenburg gebaut, gewartet und instand gehalten werden. Damit sichern die beiden Partner bestehende Arbeitsplätze in der Region und wollen neue Stellen schaffen. Zudem wird eine gemeinsame Basis für weitere Projekte im In- und Ausland geschaffen. „Wir sind davon überzeugt, dass die S-Bahn in Berlin eine Erfolgsgeschichte werden kann. Mit vereinten Kräften wollen wir als Berliner Unternehmen einen Beitrag dazu leisten, dass die Berliner S-Bahn wieder ein zuverlässiges Verkehrsmittel wird“, sagte Dr. Hans-Jörg Grundmann, CEO der Siemens-Division Rail Systems. „Wir wollen dafür sorgen, dass sie die Bürgerbahn wird, die mit modernen Fahrzeugen Kunden für sich gewinnt, weil sie in höchstem Maße sicher, komfortabel und dabei energie- und kosteneffizient ist.“ Michael Daum, Geschäftsführer der Stadler Pankow GmbH, ergänzte: „Als Berliner kennen wir die Situation der S-Bahn genau. Zuverlässigkeit und Sicherheit stehen bei uns an erster Stelle. Kompromisse auf Kosten der Qualität gibt es mit uns nicht. Wir werden in unseren Produktionsstätten in Berlin und Brandenburg moderne, von Grund auf solide und zuverlässige Züge bauen, die sicher und komfortabel sind. Und alles made in Berlin…“ (Pressemeldung Siemens/Stadler, 14.09.12).
Messe + Bahnindustrie: Innotrans: Freigeländeausstellung der InnoTrans 2012
http://www.lok-report.de/archiv/news_33/archiv_woche_mittwoch.html Die 3.500 laufende Meter umfassende Gleisanlage auf dem Freigelände der Messe Berlin ist das Alleinstellungsmerkmal der InnoTrans. Auf den ausgebuchten Gleisen werden vom 18. bis 21. September über 100 innovative und zukunftsweisende Fahrzeuge für einen sicheren und pünktlichen Personen- und Güterverkehr präsentiert. Die Leistungsschau bietet den Fachbesuchern mehrere Weltpremieren und einen umfassenden Blick auf alle relevanten Neuentwicklungen der Bahnbranche im Bereich Rolling Stock. Von Triebzügen, Lokomotiven über Güterfahrzeuge und Straßenbahnen bis hin zu Bau- und Zweiwegefahrzeugen reicht die Palette an Exponaten auf dem Freigelände. Nicht zu vergessen das Thema Trasse: Bau, Modernisierung und Instandhaltung von Schiene, Stromversorgung und Leittechnik nehmen einen großen Teil der Präsentationen ein. Zu den Ausstellern zählen Global Player wie Bombardier, Siemens und Alstom sowie internationale Hersteller mit Führungsanspruch wie GE Transportation und Solaris, um nur einige zu nennen. Auch die Deutsche Bahn ist auf dem Freigelände mit mehreren Ständen prominent vertreten. Die InnoTrans ist die weltweit bedeutendste Premierenplattform für neue Spitzentechnologie der Bahnbranche. So stellt Patentes Talgo in Berlin erstmals den Prototyp des komplett in Eigenregie entwickelten Hochgeschwindigkeitszugs AVRIL vor. Mit zwei TRAXX Lokomotiven zeigt Bombardier genauso Weltpremieren wie Vossloh mit seinem Schleifzug für das High-Speed Grinding und der neuen modularen Straßenbahn-Familie Tramlink. Auch Siemens ist mit einer Weltpremiere vertreten: Besucher können auf dem Gleisgelände die neue Metro Inspiro für Warschau begutachten. Ausgesprochen positiv verläuft auch die Entwicklung der Messestände auf dem Freigelände. Erstmals nutzen über 40 Aussteller die Chance, in direkter Nähe zu den Fahrzeugen ihre thematisch eng verknüpften Produkte und Services aus dem Segment Railway Infrastructure vorzustellen (Pressemeldung Messe Berlin, 15.08.12).
Bahnverkehr: Neues Lager- und betriebliches Logistikzentrum in Wittenberge
http://www.lok-report.de/archiv/news_30/archiv_woche_freitag.html Mit einem symbolischen Spatenstich gaben der Infrastrukturstaatsekretär des Landes Brandenburg, Rainer Bretschneider, Bürgermeister der Stadt Wittenberge, Dr. Oliver Hermann, Konzernbevollmächtigte für die Länder Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, Deutsche Bahn AG, Dr. Joachim Trettin, Leiter des Werks Wittenberge, Dietmar Schmidt, am 26.07.12 das offizielle Startsignal für den Bau eines neuen, modernen Lager- und betrieblichen Logistikzentrums im Werk Wittenberge der DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH. Der Neubaukomplex entsteht innerhalb des Werksareals. Seine Gesamtfläche umfasst rund 6.000 Quadratmeter. Die Gesamtinvestition für den Neubau einschließlich technischer Ausrüstung (Lagertechnik, Regalsystem, Bedientechnik etc.) beträgt rund 6,5 Millionen Euro. Nach seiner Fertigstellung – geplant im Juni 2013 – wird die Materialwirtschaft im Werk Wittenberge in einen Kernbereich konzentriert und die Logistikprozesse optimaler gestaltet. Die Region ist mit beteiligt: den Zuschlag für den Bau erhielt die Perleberger Hochbau GmbH. Die Firma konnte sich damit im internationalen Ausschreibungsverfahren durchsetzen. „Mit dem Neubau des Lager- und betrieblichen Logistikzentrums rüstet sich das Werk Wittenberge für die Zukunft. Mit ihrem langjährig angelegten Investitionsprogramm stärkt die DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH somit nicht nur ihren Standort in Wittenberge, sondern sichert weiterhin die Arbeitsplätze ihrer rund 1080 Mitarbeiter“, sagte Dietmar Schmidt, Leiter des Werks Wittenberge der DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH, bei der heutigen Vorstellung des Bauvorhabens (Pressemeldung Deutsche Bahn, 27.07.12).
U-Bahn: Berlin U-Bahn bekommt neue Züge mit Bauch Stadler produziert erstmals Fahrzeuge für die BVG, aus MAZ
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12357849/61129/Stadler-produziert-erstmals-Fahrzeuge-fuer-die-BVG-Berlin.html VELTEN – Die neuen U-Bahnzüge für Berlin haben einen Bauch. Für diese, zusätzlichen Platz schaffende Lösung haben sich jetzt die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) entschieden. Der Auftrag für den Bau und die Erprobung von zwei Vorserien-Zügen ging an die Stadler Pankow GmbH, die drei Produktionswerke in Berlin und einen Service- und Indienststellungsstandort in Velten hat. Der Testbetrieb für die beiden Vier-Wagen-Züge soll im Frühjahr 2015 beginnen. Verläuft dieser erfolgreich, will die BVG ab 2017 weitere 34 U-Bahn-Züge im Wert von 154 Millionen Euro kaufen. Bei Stadler in Pankow ist die Freude groß. Ist es doch das erste Mal, dass …
U-Bahn: Stadler: Testbetrieb für "U-Bahn Typ IK" beginnt im Frühjahr 2015
http://www.lok-report.de/ Nach der erfolgreichen Beteiligung an einer europaweiten Ausschreibung produziert der Berliner Schienenfahrzeughersteller Stadler Pankow GmbH bis 2015 zwei neue U-Bahn-Vorserienfahrzeuge für die Berliner Verkehrsbetriebe BVG. Zudem besteht bei erfolgreichem Testbetrieb eine Option auf Serienherstellung für bis zu weitere 34 Fahrzeuge, die dann ab 2017 an die BVG ausgeliefert werden könnten. „Stadler Pankow überzeugte mit einem innovativen Konzept und seinen Referenzen im Schienenfahrzeugbereich“, so Hans-Christian Kaiser, Direktor U-Bahn der Berliner Verkehrsbetriebe. „Die durchgehenden Vier-Wagenzüge werden eine neue Bezeichnung in die Berliner U-Bahntypologie einführen und als IK-Züge der Kleinprofilfahrzeuge eingesetzt. Sie sollen die seit mehr als 45 Jahren im Einsatz befindlichen U-Bahnen der Serie A3L71 ersetzen und unsere Fahrzeugflotte modernisieren.“ „Wir freuen uns, dass wir unsere jahrzehntelange Erfahrung und unser technisches Know-how auch im Segment U-Bahnen unter Beweis stellen können. Gleichzeitig erschließen wir mit diesem Auftrag erstmals den Schienenfahrzeugmarkt in der Hauptstadt“, sagt Michael Daum, Geschäftsführer der Stadler Pankow GmbH. „Sämtliche Leistungen wie Entwicklung, Konstruktion und Fertigung der Fahrzeuge sowie Montierung, Lackierung und Inbetriebnahme werden dabei in den unternehmenseigenen Produktionsstätten Pankow, Reinickendorf und Hohenschönhausen erbracht. Die Besonderheit der neuen U-Bahnfahrzeuge ist die sogenannte „Bombierung“. Die U-Bahnwagen wölben sich dabei in der Mitte leicht nach außen, so dass mehr Platz im Fahrgastraum entsteht, ohne dass die für die Tunnel maßgeblichen Begrenzungen überschritten werden. Die Züge verfügen über eine Gesamt-Kapazität von etwa 330 Plätzen, davon etwa 80 Sitzplätze in Längsbestuhlung und 250 Stehplätze. Als Nachfolger des Typs HK zeichnen sie sich durch vergrößerte Mehrzweckbereiche aus, so dass die künftigen Transportbe-dingungen für mobilitätseingeschränkte Personen sowie sperriges Gepäck und Kinderwagen verbessert werden. Die konkrete Innenraumgestaltung befindet sich derzeit in der Abstimmungsphase. Darüber hinaus erhalten die Züge eine energiesparende Beleuchtungs- und Signaltechnik sowie TFT-Monitore im Fahrgastbereich (Pressemeldung Stadler, 11.07.12).
U-Bahn: Stadler: Testbetrieb für „U-Bahn Typ IK“ beginnt im Frühjahr 2015
http://www.lok-report.de/ Nach der erfolgreichen Beteiligung an einer europaweiten Ausschreibung produziert der Berliner Schienenfahrzeughersteller Stadler Pankow GmbH bis 2015 zwei neue U-Bahn-Vorserienfahrzeuge für die Berliner Verkehrsbetriebe BVG. Zudem besteht bei erfolgreichem Testbetrieb eine Option auf Serienherstellung für bis zu weitere 34 Fahrzeuge, die dann ab 2017 an die BVG ausgeliefert werden könnten. „Stadler Pankow überzeugte mit einem innovativen Konzept und seinen Referenzen im Schienenfahrzeugbereich“, so Hans-Christian Kaiser, Direktor U-Bahn der Berliner Verkehrsbetriebe. „Die durchgehenden Vier-Wagenzüge werden eine neue Bezeichnung in die Berliner U-Bahntypologie einführen und als IK-Züge der Kleinprofilfahrzeuge eingesetzt. Sie sollen die seit mehr als 45 Jahren im Einsatz befindlichen U-Bahnen der Serie A3L71 ersetzen und unsere Fahrzeugflotte modernisieren.“ „Wir freuen uns, dass wir unsere jahrzehntelange Erfahrung und unser technisches Know-how auch im Segment U-Bahnen unter Beweis stellen können. Gleichzeitig erschließen wir mit diesem Auftrag erstmals den Schienenfahrzeugmarkt in der Hauptstadt“, sagt Michael Daum, Geschäftsführer der Stadler Pankow GmbH. „Sämtliche Leistungen wie Entwicklung, Konstruktion und Fertigung der Fahrzeuge sowie Montierung, Lackierung und Inbetriebnahme werden dabei in den unternehmenseigenen Produktionsstätten Pankow, Reinickendorf und Hohenschönhausen erbracht. Die Besonderheit der neuen U-Bahnfahrzeuge ist die sogenannte „Bombierung“. Die U-Bahnwagen wölben sich dabei in der Mitte leicht nach außen, so dass mehr Platz im Fahrgastraum entsteht, ohne dass die für die Tunnel maßgeblichen Begrenzungen überschritten werden. Die Züge verfügen über eine Gesamt-Kapazität von etwa 330 Plätzen, davon etwa 80 Sitzplätze in Längsbestuhlung und 250 Stehplätze. Als Nachfolger des Typs HK zeichnen sie sich durch vergrößerte Mehrzweckbereiche aus, so dass die künftigen Transportbe-dingungen für mobilitätseingeschränkte Personen sowie sperriges Gepäck und Kinderwagen verbessert werden. Die konkrete Innenraumgestaltung befindet sich derzeit in der Abstimmungsphase. Darüber hinaus erhalten die Züge eine energiesparende Beleuchtungs- und Signaltechnik sowie TFT-Monitore im Fahrgastbereich (Pressemeldung Stadler, 11.07.12).