http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12408652/61129/Die-Odeg-ordert-Ersatztriebfahrzeuge-Produzent-Stadler-ist-optimistisch.html HAVELLAND/OBERHAVEL – Ende August sah die Bahnwelt für die Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft (Odeg) noch rosig aus. Wenn man am 9. Dezember die beiden Regionalexpresslinien 2 (Cottbus – Berlin – Wismar) und 4 (Rathenow – Berlin – Jüterbog) von der Deutschen Bahn übernehme, werde man mit einer funkelnagelneuen Fahrzeugflotte an den Start gehen, hatte Arnulf Schuchmann erklärt. 16 fabrikneue Doppelstocktriebwagen der Firma Stadler würden auf den beiden Strecken eingesetzt, so der Sprecher der Odeg-Geschäftsführung. Doch nun sagt Schuchmann, der Hersteller habe Schwierigkeiten bei der Fertigstellung als Grund für den Verzug genannt. Er wisse derzeit nicht, wie viele Triebfahrzeuge am 9. Dezember verfügbar sind. „Zwischen sechs und …
Kategorie: Bahnindustrie
Bahnindustrie + Regionalverkehr: ODEG wegen Berliner Zulieferer in Schwierigkeiten, aus rbb-online.de
http://www.rbb-online.de/nachrichten/wirtschaft/2012_10/odeg_wegen_berliner.html Die Ostdeutsche Eisenbahn-Gesellschaft ODEG gerät wegen ihres Berliner Zulieferers Stadler offenbar in Schwierigkeiten. Nach Recherchen des rbb-Fernseh-Magazins Brandenburg Aktuell ist der Berliner Schienenfahrzeug-Hersteller mit der Lieferung von mehreren bestellten Regionalzügen im Verzug. Zudem fehlten dann noch die Zulassungen des Eisenbahn-Bundesamtes. Die ODEG übernimmt ab Dezember zwei zusätzliche Strecken in der Region. Das Unternehmen zeigte sich daher verärgert über die …
Regionalverkehr + Bahnindustrie: Brandenburg: Fünf neue TWINDEXX Vario Doppelstockzüge für die DB AG
http://www.lok-report.de/ Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation wird fünf BOMBARDIER TWINDEXX Vario-Triebzüge mit Regionalzug-Ausstattung an die Deutsche Bahn AG (DB AG) liefern, die im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung den Zuschlag für die Bahnstrecken im Netz Nord-Süd erhalten hat. Der Auftragswert beläuft sich auf ca. 50 Millionen Euro (50 Millionen US-Dollar) und ist Bestandteil des laufenden Rahmenvertrages aus dem Dezember 2008. Die DB AG hat bereits 135 der variablen Doppelstockwagen für den Fernverkehr, sowie 18 Mittelwagen und 16 Triebzüge für den Regionalverkehr bestellt. Die drei bereits bestellten Triebwagen fließen in diesen Auftrag ein. Die fünf neuen TWINDEXX Vario Doppelstock-Triebzüge der Generation Do 2010 setzen sich aus jeweils 2 Triebwagen und 2 bzw. 3 Mittelwagen zusammen. Besonders in den Sommermonaten sollen die Züge als 5-Teiler den Ausflugsverkehr zur Ostsee weiter entlasten. Die Züge werden mit einer Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h in den Ländern Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern sowie Sachsen-Anhalt in Richtung Ostsee und zurück verkehren. Die Auslieferung der Züge beginnt im 2. Halbjahr 2014. Die TWINDEXX Vario Doppelstockzüge mit Tiefeinstieg erhalten pro Wagen einen Mehrzweckraum im Untergeschoss mit viel Platz für die Mitnahme von Fahrrädern oder Gepäck. Der Service- Mittelwagen wird mit Verkaufsautomaten und einem Bereich für Personen mit eingeschränkter Mobilität sowie einer Universaltoilette ausgestattet. Im Obergeschoss dieses Wagens befindet sich das 1. Klasse-Abteil mit komfortabler 2+1 Bestuhlung. Die beiden Triebwagen erhalten jeweils eine Standardtoilette. Insbesondere das einfache Hinzufügen oder Herausnehmen von Mittelwagen zur Anpassung der Zuglänge an das Fahrgastaufkommen, verdeutlicht die hohe Flexibilität des TWINDEXX Vario Zuges und die Vorteile des Einzelwagenkonzeptes. Bei diesem Auftrag erhält der Verstärkungswagen für den Sommer einen großen Mehrzweckraum über das gesamte Untergeschoss mit 36 zusätzlichen Fahrradstellplätzen und separaten Gepäck-Abstellflächen. Der Tiefeinstieg bei Doppelstockmittelwagen bietet eine optimale Kapazitätsauslastung und hat sich mit einer Einstiegshöhe von ca. 600 mm u.a. auch an den 760 mm hohen Fernverkehrs-Bahnsteigen der Berliner Stadtbahn bewährt. Ein Schiebetritt verringert den Spalt zwischen Fahrzeug und Bahnsteig und erleichtet das Ein- und Aussteigen. Die Doppelstockwagen werden im Bombardier-Werk in Görlitz produziert. Das Bombardier-Werk in Hennigsdorf ist mit umfangreichen Entwicklungsleistungen beteiligt. Die Drehgestelle werden am Bombardier Standort in Siegen und die Antriebsmotoren in Västerås, Schweden, gefertigt. Bombardier hat seit 1992 bereits annähernd 2.000 moderne Doppelstockwagen an die Deutsche Bahn geliefert (Pressemeldung Bombardier, 02.10.12).
Messe + Bahnindustrie: Innotrans: Abschlussbericht mit Rekordbilanz
http://www.lok-report.de/news/news_woche_dienstag.html Ein Plus bei den Fachbesuchern und Ausstellern, volumenstarke Geschäftsabschlüsse und eine höhere internationale Beteiligung prägten die neunte Auflage der InnoTrans. 126.110 Fachbesucher aus 140 Ländern informierten sich an den Fachmessetagen bei 2.515 Unternehmen aus 49 Ländern über die neuesten Produkte und Services der globalen Bahnindustrie. Damit übertrifft die InnoTrans 2012 eindrucksvoll die Rekordwerte der letzten Veranstaltung. Zum Vergleich: Auf der InnoTrans 2010 stellten 2243 Unternehmen aus 45 Ländern aus. In diesem Jahr kamen 19 Prozent mehr Fachbesucher als vor zwei Jahren, wobei die Internationalität bei den Fachbesuchern weiterhin bei weit über 50 Prozent liegt. Die Bandbreite der Herkunftsländer der Fachbesucher hat sich um 30 Länder vergrößert. Zum ersten Mal in der Geschichte der InnoTrans reiste zum Beispiel eine rund 60-köpfige Delegation aus den Vereinigten Arabischen Emiraten an. „Wir nutzen die InnoTrans, um Erfahrungen auszutauschen und uns über die neuesten Entwicklungen zu informieren“, erläuterte Mattar Al Tayer, Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer der Roads and Transport Authority (RTA), Dubai. Insgesamt hat die InnoTrans in allen relevanten Bereichen – also bei Ausstellern, Fachbesuchern, Internationalität und vermieteter Fläche – im Vergleich zur vorherigen InnoTrans deutlich zugelegt. Mit dieser positiven Bilanz baut die Messe ihre Position als weltweit bedeutendste Marketingplattform der Bahnindustrie weiter aus. Dass auf der InnoTrans 2012 Spitzentechnologie gezeigt wurde, belegen auch die 104 Weltpremieren, die die Unternehmen in Berlin präsentierten. Mit Geschäftsabschlüssen von insgesamt über 1,8 Milliarden Euro erlangte die InnoTrans zudem als Ordermesse eine neue Qualität. Der abgeschlossene Rahmenvertrag zwischen der Deutschen Bahn und dem polnischen Unternehmen PESA über die Lieferung von bis zu 470 Triebzügen im Gesamtwert von 1,2 Milliarden Euro unterstreicht diese Entwicklung beispielhaft. Hohe Zufriedenheit mit der Fachmesse äußerten Aussteller und Fachbesucher in einer repräsentativen Umfrage gleichermaßen. Mehr als 90 Prozent der Aussteller erklärten ihre Bereitschaft, die Messe weiter zu empfehlen. Eine identische Zustimmungsrate ergab die Frage nach der Wiederbeteiligungsabsicht. Gleiches Bild bei den Fachbesuchern: Über 90 Prozent äußerten sich hoch zufrieden und erklärten ihre Wiederbesuchsabsicht für die InnoTrans 2014. Die Befragung ergab zudem, dass fast die Hälfte der Fachbesucher Entscheidungskompetenz besaß. Im Rahmen der InnoTrans Convention wurden in verschiedenen und hochkarätig besetzten Expertenrunden aktuelle Themen der Branche diskutiert und erörtert. Die bereits etablierten Podiumsveranstaltungen wie das Dialog Forum und der Rail Leaders‘ Summit fanden auch in diesem Jahr sehr großen Zuspruch bei den Fachbesuchern. Gleiches gilt für das ÖPNV Forum und das International Tunnel Forum. Erwähnenswert ist auch die ausgezeichnete Resonanz auf die neuen Formate der InnoTrans Convention. Das DB Lieferantenforum und das Internationale Design Forum wurden von den Fachbesuchern ausgezeichnet angenommen und waren stark frequentiert. Mit dem InnoTrans Majlis ist es den Organisatoren der InnoTrans erfolgreich gelungen, eine hochwertige Veranstaltung für den Austausch zwischen Spitzenvertretern aus Wirtschaft, Politik und Verbänden auf der einen Seite und Honoratioren aus dem Nahen Osten auf der anderen Seite ins Leben zu rufen. Zur Erklärung: Mit Majlis ist eine im Nahen Osten übliche Versammlungsform zur Diskussion wichtiger Themen und zum Ausbau persönlicher Kontakte gemeint. Die Publikumstage der InnoTrans am 22. und 23. September waren erneut ein großer Erfolg. Insgesamt 19.081 Kinder, Jugendliche und ältere Bahnfans besuchten bei schönstem Herbstwetter das Bahnhofsfest unter dem Funkturm, um die Triebzüge, Waggons und Lokomotiven auf dem Frei- und Gleisgelände in Augenschein zu nehmen. Somit kamen etwa 6.000 Besucher mehr als noch vor zwei Jahren auf das Berliner Messegelände. Alle zwei Jahre wird Berlin mit der internationalen Leitmesse für Verkehrstechnik InnoTrans zum weltweit größten Schaufenster der Bahnindustrie. Die nächste InnoTrans findet vom 23. bis 26. September 2014 auf dem Berliner Messegelände statt (Pressemeldung Innotrans, Foto Matthias Winkler, 25.09.12).
Messe + Bahnindustrie: Innotrans: Position als Weltleitmesse für Verkehrstechnik ausgebaut
http://www.lok-report.de/ Die InnoTrans 2012 hat als internationale Leitmesse für Verkehrstechnik die hohen Erwartungen seitens der Aussteller und Fachbesucher auf ganzer Linie erfüllt. Auf der Messe wurden Geschäftsabschlüsse mit einem Gesamtvolumen von über 1,8 Milliarden Euro bekannt gegeben. Der auf der InnoTrans geschlossene Rahmenvertrag zwischen der Deutschen Bahn und der polnischen PESA über die Lieferung von bis zu 470 Dieseltriebzügen im Gesamtwert von 1,2 Milliarden Euro unterstreicht dabei beispielhaft die Bedeutung der InnoTrans als B2B-Plattform für die Bahnbranche. Vom 18. bis 21. September präsentierten bei der bislang größten InnoTrans 2.515 Aussteller aus 49 Ländern ihre neusten bahntechnischen Innovationen in Berlin. Dr. Christian Göke, Geschäftsführer der Messe Berlin GmbH: „Die InnoTrans 2012 hat ihren Ruf als internationale Leitmesse nicht nur bestätigt, sondern weiter ausgebaut. Geschäftsabschlüsse in Milliardenhöhe und ein kompletter Überblick über die gesamte Wertschöpfungskette der globalen Bahnindustrie sprechen für sich. Mit einem deutlichen Plus bei Ausstellern und Fachbesuchern fügt die InnoTrans ihrer beispiellosen Erfolgsgeschichte ein weiteres Kapitel hinzu.“ Etwa 125.000 Fachbesucher aus mehr als 100 Ländern haben die InnoTrans 2012 besucht. Das sind rund 20 Prozent mehr als noch im Jahr 2010. Dabei gaben mehr als 95 Prozent der Fachbesucher in einer repräsentativen Umfrage an, dass sie mit ihrem Messebesuch insgesamt hoch zufrieden waren. Zudem beurteilten über 90 Prozent der Besucher das geschäftliche Ergebnis ihres Messebesuches positiv und äußerten die Absicht, auch die nächste InnoTrans in zwei Jahren zu besuchen. 104 Weltpremieren wurden auf der Fachschau präsentiert. Die Produktpalette reichte von neuen Fahrzeugen über moderne Gleistechnik bis hin zu innovativen Kommunikationssystemen (Pressemeldung Innotrans, 24.09.12).
Regionalverkehr + Bahnindustrie: Odeg wartet weiter auf neue Züge für den Regionalverkehr Die Ostdeutsche Eisenbahn (Odeg) kann bei der Übernahme des RE2 und des RE4 im Dezember 2012 die Regionalexpresslinien wohl nicht wie gefordert komplett mit neuen Zügen befahren., aus Berliner Morgenpost
http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article109342470/Odeg-wartet-weiter-auf-neue-Zuege-fuer-den-Regionalverkehr.html
Das bestätigte am Dienstag Odeg-Geschäftsführer Arnulf Schuchmann der Berliner Morgenpost. Das private Eisenbahnverkehrsunternehmen prüft derzeit, wo es für eine Übergangszeit Ersatzzüge ausleihen kann. Ausfälle von Fahrten auf den Strecken von Berlin nach Wismar, Wittenberge und Cottbus sowie nach Jüterbog und Stendal soll es nach Möglichkeit nicht geben.
Hintergrund sind Lieferrückstände bei der Schweizer Stadler AG. Deren Berliner Tochter, Stadler Pankow, präsentiert gerade auf der Schienenfahrzeugmesse Innotrans in Berlin den ersten für Odeg hergestellten Doppelstocktriebzug. Laut Odeg-Chef Schuchmann sind bisher erst neun der insgesamt 16 bestellten Züge vom Typ Kiss gebaut worden. Für den Einsatz auf den beiden Regionallinien werden aber mindestens …
Regionalverkehr + Bahnindustrie: Odeg wartet weiter auf neue Züge für den Regionalverkehr Die Ostdeutsche Eisenbahn (Odeg) kann bei der Übernahme des RE2 und des RE4 im Dezember 2012 die Regionalexpresslinien wohl nicht wie gefordert komplett mit neuen Zügen befahren., aus Berliner Morgenpost
http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article109342470/Odeg-wartet-weiter-auf-neue-Zuege-fuer-den-Regionalverkehr.html Das bestätigte am Dienstag Odeg-Geschäftsführer Arnulf Schuchmann der Berliner Morgenpost. Das private Eisenbahnverkehrsunternehmen prüft derzeit, wo es für eine Übergangszeit Ersatzzüge ausleihen kann. Ausfälle von Fahrten auf den Strecken von Berlin nach Wismar, Wittenberge und Cottbus sowie nach Jüterbog und Stendal soll es nach Möglichkeit nicht geben. Hintergrund sind Lieferrückstände bei der Schweizer Stadler AG. Deren Berliner Tochter, Stadler Pankow, präsentiert gerade auf der Schienenfahrzeugmesse Innotrans in Berlin den ersten für Odeg hergestellten Doppelstocktriebzug. Laut Odeg-Chef Schuchmann sind bisher erst neun der insgesamt 16 bestellten Züge vom Typ Kiss gebaut worden. Für den Einsatz auf den beiden Regionallinien werden aber mindestens …
Messe + Bahnindustrie: Die Bahnindustrie trifft sich zur Leistungsschau in Berlin. 104 Weltneuheiten werden präsentiert. Bahnfahren soll schneller, effizienter und umweltfreundlicher werden. , aus Der Tagesspiegel
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/innotrans-vorgefahren/7145210.html Berlin – Bei Bombardier sitzt man weicher. Egal ob in der Straßenbahn, die der Hersteller für Blackpool in England gebaut hat, oder in den neuen S-Bahnen für Stuttgart – die Sitze sind einfach dicker gepolstert als etwa in den neuen schwarz- rot-goldgelben U-Bahn-Wagen von Siemens für Warschau oder den gelb-grünen Niederflurstraßenbahnen von Solaris für das polnische Posen. Eines haben diese Züge gemeinsam: „großzügige Türen für großen Fahrgastfluss“, wie es bei Bombardier heißt. Je größer die Türen, desto schneller können Fahrgäste ein- und aussteigen und umso kürzer sind die Standzeiten. Für die Einkäufer von Verkehrsunternehmen ist das kein unwichtiges Detail. Doch die Innotrans, die weltgrößte Messe für Schienenverkehrstechnik, hat natürlich …
Innotrans: Rekordwerte bei Ausstellern und Internationalität
http://www.lok-report.de/ Am Dienstag, dem 18. September, startet die InnoTrans 2012 und versammelt für vier Tage die gesamte Bahnwelt in Berlin. 2.515 Aussteller aus 49 Ländern präsentieren ihre bahntechnischen Innovationen und Services für den Schienenverkehr der Zukunft. Das sind 272 Aussteller mehr als bei der InnoTrans 2010. Das gesamte Messegelände ist erstmals komplett belegt. Auf dem Frei- und Gleisgelände mit seinen 3.500 Metern Gleis werden 115 Fahrzeuge ausgestellt. In puncto Internationalität erreicht die Leitmesse für Verkehrstechnik den neuen Spitzenwert von 57 Prozent. Zudem wächst die Bedeutung der InnoTrans als Premierenplattform: 104 Weltpremieren sind angemeldet, doppelt so viele wie zur vergangenen Veranstaltung. Der Veranstalter Messe Berlin erwartet mehr als 100.000 Fachbesucher aus über 100 Ländern zur InnoTrans 2012. Dr. Christian Göke, Geschäftsführer der Messe Berlin GmbH: „Die Erfolgsgesichte der InnoTrans ist beispiellos. Seit ihrer Premiere im Jahr 1996 entwickelt sich die Messe konstant positiv. Dass die InnoTrans 2012 auch in Zeiten lahmender Weltkonjunktur wächst und Rekordzahlen erreicht, unterstreicht ihre unumstrittene Position als Weltleitmesse für Verkehrstechnik.“ Matthias Steckmann, Direktor der Messe Berlin: „In diesem Jahr ist die globale Bahnindustrie stärker als je zuvor auf der InnoTrans vertreten. Alle Fahrzeughersteller weltweit sind vor Ort. Neben den Komplettanbietern und mittelständischen Unternehmen präsentieren sich zahlreiche Verkehrsunternehmen und Fachverbände aus dem In- und Ausland in Berlin. Für die Entscheider, Handels- und Marktpartner der Bahnwelt ist die InnoTrans ein Pflichttermin.“ Mit 94.608 Quadratmetern vermieteter Ausstellungsfläche erreicht die InnoTrans 2012 ein neues Spitzenergebnis. Bezugnehmend auf die Vergleichswerte aus dem Jahr 2010 entspricht das einem Wachstum von 17 Prozent. Neu ist die Messehalle 9, die mit Unternehmen wie CNR, CSR oder Contitech, Koni und ABB Railway prominent belegt ist. In den Messesegmenten Railway Technology, Railway Infrastructure sowie Public Transport und Interiors verzeichnet die InnoTrans 2012 deutliche Zuwächse bei der Ausstellungsfläche. Im Segment Tunnel Construction bestätigt die Messe das hohe Niveau der letzten Veranstaltung. In Bruttoquadratmetern heißt das: Die InnoTrans 2012 belegt mit den 26 Messehallen und dem Frei- und Gleisgelände insgesamt 180.000 Quadratmeter. Auf der InnoTrans sind Komplettanbieter wie Alstom, Bombardier und Siemens als auch klein- und mittelständische Unternehmen aus aller Welt vertreten. Internationalität ist ein Charakteristikum der Messe. Sie ist in diesem Jahr bei den Ausstellern auf 57 Prozent und bei der vermieteten Fläche auf 54 Prozent gestiegen. Besonders fällt dabei die asiatische Messebeteiligung ins Auge. Die Aussteller aus dieser Region belegen 58 Prozent mehr Ausstellungsfläche als noch vor zwei Jahren. Insbesondere China und Japan haben zugelegt, wobei die Fläche der chinesischen Aussteller um 90 Prozent gewachsen ist, die der japanischen Aussteller um 84 Prozent. Zudem ist die Beteiligung US-amerikanischer Unternehmen an der Fachmesse stark gestiegen; erstmals gibt es auf der InnoTrans einen US-Gemeinschaftsstand. Den größten Raum auf der Messe nehmen nach wie vor die Präsentationen der europäischen Aussteller ein. Allgemein lässt sich sagen, dass Hersteller von Bahntechnik aller Kontinente in Berlin vertreten sind. InnoTrans-Premiere feiern in diesem Jahr Unternehmen aus Malta, Singapur, Estland und Mexiko. Die InnoTrans baut ihren Ruf als Premierenplattform der globalen Bahnindustrie weiter aus. Insgesamt sind in diesem Jahr 147 Premieren angemeldet, darunter 104 Weltpremieren, 25 Europapremieren und 18 Deutschlandpremieren. Die Zahl der Weltpremieren hat sich seit der Veranstaltung im Jahr 2010 exakt verdoppelt. Die Palette der Premieren reicht von neuen Ticket-Systemen über innovative Kommunikationstechnologie bis zu Hochgeschwindigkeitszügen. Zu den Premieren zählen beispielsweise die TRAXX F140 Diesel-Multi-Engine-Lokomotive von Bombardier sowie die innovative Schleiftechnologie High Speed Grinding von Vossloh Rail Services. Auch Siemens ist mit einer Weltpremiere vertreten: Besucher können auf dem Gleisgelände die neue Metro Inspiro für Warschau begutachten. Die Deutsche Bahn präsentiert als eine von zwei Weltpremieren das Modell eines Triebkopfes des ICx (Pressemeldung Innotrans, 18.09.12).
Bahnverkehr: HVL: Mobil seit 1892 – 120 Jahre Havelländische Eisenbahn
http://www.lok-report.de/ Mit viel Prominenz und einem Fachkongress „Innovationen im Schienengüterverkehr“ hat die Havelländische Eisenbahn (HVLE) am Freitag ihren 120sten Geburtstag gefeiert. Burkhard Schröder, Landrat des Kreises Havelland und Mehrheitsaktionär des Unternehmens, sowie Jörg Vogelsänger, Infrastrukturminister des Landes Brandenburg, waren die ersten Gratulanten des Festkolloquiums der Havelländischen Eisenbahn. Die ca. 200 geladenen Gäste aus Wirtschaft, Politik, Forschung und Entwicklung hörten und diskutierten in der zur Festhalle umfunktionierten Lokwerkstatt des Unternehmens sechs Fachvorträge hochkarätiger Referenten zu aktuellen Themen des Schienengüterverkehrs. Die HVLE, heute eines der renommiertesten Unternehmen im privaten Eisenbahngüter-verkehr, wurde 1892 in Nauen als Osthavelländische Kreisbahnen AG (OHE) gegründet. Ab 1910 versorgten die OHE die städtische Industriebahn Hakenfelde mit Lokomotiven. Ursprünglich verband die Kreisbahn die Orte Nauen-Ketzin, später Nauen-Velten und Bötzow-Spandau. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die OHE in der sowjetischen Besatzungszone enteignet, der in Berlin verbliebene Teil der Bahn von der britischen Besatzungsmacht beschlagnahmt und treuhänderisch verwaltet. Erst 1972 endete die Treuhandverwaltung und ließ die OHE, zunächst nur auf West-Berliner Gebiet, als OHE Spandau AG eigenständig wirtschaften. Einige Jahre nach der Maueröffnung richtete sich die OHE neu aus und entwickelte sich bis heute zu einem soliden mittelständischen Unternehmen im Eisenbahngüterverkehr. 2006 erfolgte die Umbenennung in Havelländische Eisenbahn AG (HVLE). Die HVLE hat in den letzten 15 Jahren ihren Fuhrpark komplett modernisiert und mit 25 modernen Streckenlokomotiven und – teilweise selbst entwickelten – Güterwagen für den Schwerlast- und Gefahrgutverkehr ausgestattet. Das Unternehmen ist deutschlandweit und in angrenzenden Nachbarländern, insbesondere in Polen, unterwegs. Die heute über 100 Mitarbeiter werden in 2012 fünf Millionen Tonnen Güter transportieren und dabei eine Transportleistung von über einer Mrd. Nettotonnenkilometer erbringen. Die HVLE steht im Markt für Zuverlässigkeit und Qualität. Aktuell befinden sich acht Auszubildende in einer Ausbildung zu Industriemechanikern mit einer weiterführenden Ausbildung zu Lokführern. Mit Stolz resümiert Günther Alsdorf, Vorsitzender des Vorstandes der Havelländischen Eisenbahn AG: „ Am 120. Firmengeburtstag können wir zufrieden feststellen, dass die HVLE ihren Platz unter den Qualitätsbahnen in Deutschland gefunden hat.“ (Pressemeldung HVL, 17.09.12).