Flughäfen: Ausbau der ersten Startbahn für Hauptstadtflughafen beginnt , aus Die Welt

http://www.welt.de/data/2006/09/26/
1050519.html

In neun Monaten soll die Südbahn dann vier neue Schnellabrollbahnen und vier Zurollbahnen bekommen. Die Nordbahn, die sonst aus Lärmschutzgründen nicht für den regulären Betrieb genutzt wird, soll Mitte 2007 abgerissen werden.
Einen Monat nach dem symbolischen Spatenstich für den Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg International (BBI) beginnt am 4. Oktober der Ausbau der ersten Start- und Landebahn.
Am Flughafen Schönefeld wird dafür der gesamte Tagesflugverkehr von der südlichen der beiden jetzigen Pisten auf die nördliche verlegt, teilte die Flughafengesellschaft gestern mit.
In neun Monaten soll die Südbahn dann …

Bahnhöfe: Mutmaßlicher Brandstifter verhaftet, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/nachrichten/
priort-brandstifter-verhaftet/75090.asp

Nach dem Brand im ehemaligen Bahnhofsgebäude von Priort ist Haftbefehl gegen einen 20-Jährigen erlassen worden. Seine möglichen Motive sind noch unklar. (25.09.2006, 14:05 Uhr)
Priort – Der arbeitslose Mann stehe im dringenden Verdacht, das Feuer gelegt zu haben, wie ein Polizeisprecher erklärte. Bei dem Brand am Samstagmorgen war der Dachstuhl des am westlichen Berliner Außenring stehenden Bahnhofsgebäudes schwer beschädigt worden. Es kam auch zu Behinderungen des Bahnverkehrs zwischen Golm …

Straßenbahn: Meist befahrene Gleisbögen Berlins werden ausgetauscht

http://www.bvg.de/index.php/de/Bvg/Detail/
folder/301/rewindaction/Index/archive/1/
year/2006/id/116084/name/
Meist+befahrene+Gleisb%F6gen+Berlins+werden+ausgetauscht

Straßenbahnbauarbeiten am Alexanderplatz

Am S- und U-Bahnhof Alexanderplatz wird auch in den Herbstferien weitergebaut. Beeinträchtigt sind davon die Straßenbahnlinien M4, M5 und M6.

Die BVG nutzt die derzeit laufenden Arbeiten an der Tram-Neubaustrecke „Alex II“ zum S- und U-Bahnhof Alexanderplatz, um vom 30. September bis 16. Oktober, Betriebsbeginn auf der bereits bestehenden Tram-Verbindung „Alex I“ Gleisbögen auszutauschen und andere Anpassungen vorzunehmen.

Dadurch kommt es zu folgenden Linienbeeinträchtigungen:

Die Straßenbahnlinien M4 und M5 fahren in beiden Richtungen eine Umleitung über U-Bahnhof Rosa-Luxemburg-Platz – Alte Schönhauser Straße – Neue Schönhauser Straße zum Hackeschen Markt. Die Linie M6 fährt verkürzt und endet bereits von Hellersdorf, Riesaer Straße kommend, an der Endhaltestelle Landsberger Allee/ Petersburger Straße.

Übersicht zu den veränderten Linienführungen:

M4 Falkenberg beziehungsweise Hohenschönhausen, Zingster Straße <> S- Bahnhof Hackescher Markt
In beiden Richtungen Umleitung über U-Bahnhof Rosa-Luxemburg-Platz – Alte Schönhauser Straße – Neue Schönhauser Straße

M5 Hohenschönhausen, Zingster Straße <> S- Bahnhof Hackescher Markt
In beiden Richtungen Umleitung über U-Bahnhof Rosa-Luxemburg-Platz – Alte Schönhauser Straße – Neue Schönhauser Straße

M6 Hellersdorf, Riesaer Straße <> Landsberger Allee/Petersburger Straße

Für Sie fahren Busse im Ersatzverkehr:
M4, M5, M6 – S-Bahnhof Hackescher Markt <> Mollstraße/Otto-Braun-Straße

Strecke des Schienenersatzverkehrs:
In Richtung Hackescher Markt über Mollstraße > Otto-Braun-Straße > Alexanderstraße > Memhardstraße > Rosa-Luxemburg – Straße > Dircksenstraße > Karl-Liebknecht-Straße<> Spandauer Straße.

In Richtung Mollstraße/ Otto-Braun-Straße über > Anna-Louise-Karsch-Straße > Spandauer Straße > Karl-Liebknecht-Straße >Alexanderstraße > Otto-Braun-Straße > Mollstraße.

Am 25. und 26. September 2006, jeweils in der Zeit von 14.00 Uhr bis 19.00 Uhr, werden an vier wichtigen Umsteigepunkten auf dem Alexanderplatz mobile Infoteams unterwegs sein.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Pressemitteilung und dem zum Download angebotenen Übersichtsplan.

Datum: 25.09.2006

Bahnverkehr: Gärten als Notausgang – Lichtenrader wollen klagen, aus Der Tagesspiegel

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/
25.09.2006/2792111.asp

Die Bahn plant ein ungewöhnliches Rettungskonzept in Tempelhof Anwohner sollen auf ihrem Grundstück einen Fluchtweg zur Straße freihalten
Klaus Kurpjuweit

Man stelle sich vor: Familie K. sitzt im Garten am Kaffeetisch und plötzlich bekommt sie Gesellschaft von hunderten Fremden, die über den Rasen irren. In Lichtenrade kann dies bald passieren. Denn das Evakuierungskonzept für die Dresdner Bahn sieht vor, dass Grundstücke der Anwohner als Fluchtweg genutzt werden. Die Türen an der geplanten Lärmschutzwand entlang der Bahnstrecke führen direkt auf elf Grundstücke. Dort müssen die Anwohner einen Fluchtweg bis zur Straße freihalten. Die Pläne liegen derzeit aus.
Ob die Bahn mit diesem Konzept durchkommt, wird sich wahrscheinlich …

Straßenverkehr: Angst vor der „fahrenden Schrottpresse“, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/
archiv/25.09.2006/2779625.asp

In Niedersachsen und Baden-Württemberg werden Riesen-Lkws mit 60 Tonnen ausprobiert / Umweltschützer sind dagegen
Berlin – Die Wirtschaft setzt große Stücke auf ihn: den Gigaliner oder Eurocombi. Das ist ein Sattelzug plus Auflieger plus Anhänger, 25 Meter lang, drei Meter hoch, acht Achsen, 60 Tonnen schwer. Ein Lkw-Monster, das die Gewichts- und Längenbegrenzungen der Straßenverkehrsordnung übertrifft. Zwei von ihnen, so die einfache Formel der Wirtschaftsverbände, würden drei herkömmliche Lkws ersetzen, und der Verkehrskollaps wäre abgewendet, Kraftstoffverbrauch und Schadstoffemissionen würden um bis zu 15 Prozent gesenkt. Auch in der Politik wächst die Zahl der Befürworter. So kommt es, dass das Ungetüm seit dem 31. Juli auf deutschen Straßen unterwegs ist: auf den Autobahnen zwischen Wolfsburg und Emden sowie Stuttgart und Sindelfingen.
Niedersachsens Verkehrsministerium hat sich zuerst über das Verbot der Riesenlastwagen hinweggesetzt, indem es …

Messe: Innotrans: Weltgrößte Leistungsschau des Schienenverkehrs endet mit Besucherrekord

http://www.lok-report.de/news/news.html

Nach vier sehr erfolgreichen Messetagen endete am 22. September in Berlin die internationale Leitmesse der Schienenverkehrstechnik InnoTrans. Auf mehr als 100.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentierten 1.606 Aussteller aus 41 Ländern Innovationen und Produkt-Highlights sowie ihr umfangreiches Leistungsangebot. 65.000 Fachbesucher aus 90 Ländern – das ist eine Steigerung von 40 Prozent gegenüber 2004 – informierten sich auf der weltgrößten Leistungsschau der Bahn-Branche. Etwa 50 Prozent der Aussteller und über 40 Prozent der Besucher kamen aus dem Ausland nach Berlin. Zum Bahnhofsfest am Wochenende kamen noch einmal über 25.000 Privatbesucher.
Rund 95 Prozent der Fachbesucher werteten das geschäftliche Ergebnis ihrer Gespräche auf der diesjährigen InnoTrans als positiv. Das geht aus einer Aussteller- und Fachbesucherbefragung hervor, die von einem unabhängigen Meinungsforschungsinstitut durchgeführt wurde. Eine ebenso hohe Meinung hatten sie vom Angebotsspektrum der Fachmesse. Über die Hälfte aller befragten Besucher üben eine leitende Stellung in ihren Unternehmen aus. Neun von zehn kündigten jetzt schon an, die nächste InnoTrans besuchen zu wollen.
Wie keine andere vergleichbare Veranstaltung weltweit bildet die InnoTrans die gesamte Bahnbranche ab. Zudem präsentierten sich alle Ausstellungssegmente in diesem Jahr noch größer als 2004: Die Bereiche Railway Technology, Railway Infrastructure sowie Public Transport sind deutlich gewachsen und belegten zusätzliche Hallen. Die Segmente Railway Infrastructure und Public Transport haben mit jeweils rund 300 Ausstellern eine Angebotsbreite, die ihresgleichen sucht. Einen erfolgreichen Start legten die neuen Ausstellungssegmente Interiors und Tunnel Construction hin.
Für den größten Teil des Flächenzuwachses sorgten wiederum ausländische Aussteller. So präsentierten sich auf der InnoTrans 2006 aus dem außereuropäischen Raum unter anderem Unternehmen aus Australien, China, Japan, Taiwan und Südkorea, aus Israel sowie aus Kanada und den USA. Firmen aus Bahrain, Brasilien, Griechenland, Indien, Iran, Südafrika und der Ukraine waren erstmals auf der InnoTrans vertreten. Die hohe Internationalität der Fachmesse spiegelten auch die 17 nationalen Gemeinschaftsstände wider, die durch Industrieverbände, Handelskammern und Einrichtungen für Exportförderung organisiert wurden. Ebenso legte der Anteil ausländischer Fachbesucher weiter zu. Ihr Anteil stieg auf 38 Prozent (plus sechs Prozent zu 2004). Dafür waren vor allem Einkäufer aus Osteuropa und Asien verantwortlich. Allgemeiner Tenor auf der InnoTrans: Die Schiene boomt.
Mit ihrem Alleinstellungsmerkmal, dem optimal angebundenen Gleis- und Freigelände, konnte die InnoTrans erneut punkten. Mit 20.000 Quadratmetern belegter Fläche war das Freigelände neben den Hallen doppelt so gut gebucht wie vor zwei Jahren. Die 2.000 Meter Gleis für Präsentationen schienengebundener Exponate waren komplett belegt.
Hochrangig und international – diese Attribute charakterisieren auch in diesem Jahr nicht nur die InnoTrans, sondern ebenfalls wieder ihr fachliches Rahmenprogramm. Kernstück des kompakten Angebots war die InnoTrans Convention. Ihre drei Säulen bildeten das Dialog Forum, der European and Asian Rail Summit sowie das International Tunnel Forum.
Auf dem Freigelände der InnoTrans fand am Wochenende nach der Fachmesse ein großes Bahnhofsfest statt, zu dem trotz zahlreicher Events in der Stadt noch einmal über 25.000 Privatbesucher kamen.
Die InnoTrans 2008 findet vom 23. bis 26. September auf dem Berliner Messegelände statt. Unseren Innotrans-Rückblick mit über 125 Fotos bietet der LOK Report auf der Innotrans-Sonderseite (Pressemeldung Innotrans, 25.09.06).

Regionalverkehr: Kürzungen bei der Bahn: Vier Strecken werden stillgelegt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/brandenburg/589007.html

Sparpläne treten am 10. Dezember in Kraft

Jürgen Schwenkenbecher

POTSDAM. Die angekündigten Kürzungen im Bahnverkehr Brandenburgs fallen geringer aus als befürchtet. Definitiv werden zum 10. Dezember nunmehr vier Strecken stillgelegt, auf weiteren sechs Strecken soll das Zugangebot ausgedünnt oder nur noch für den Ausflugsverkehr vorgehalten werden. Das teilte jetzt das Infrastrukturministerium in Potsdam mit. Auch die S-Bahn soll nachts zum Teil in größeren Abständen fahren. Nach den ursprünglichen Plänen, die Mitte August bekannt wurden, sollten unter anderem acht Strecken komplett eingestellt werden.
Nach Gesprächen vor Ort sei „eine tragfähige Lösung“ gefunden worden, sagte Infrastrukturminister …

Regionalverkehr: Hoffen auf mehr Fahrgäste, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10787503/61129/

Bahnverbindungen im Kreis bleiben

JAN SIMON

SCHMACHTENHAGEN/ORANIENBURG „Wir hoffen, dass die Leute, die uns mit Unterschriften unterstützt haben, jetzt auch die Heidekrautbahn nutzen.“ Das sagte gestern Eberhard Conrad von der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB). Wie berichtet, sind die geplanten Streckenstilllegungen der Heidekrautbahn nach Schmachtenhagen und der Regionalbahn 20 von Oranienburg nach Hennigsdorf vom Tisch. Das geht aus dem veränderten Konzept des Landesinfrastrukturministeriums hervor.
In der Berliner Zentrale der NEB wurde gestern gleich ein Infoblatt entworfen, das nun …

Messe: InnoTrans feiert großes Bahnhofsfest, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2006/09/23/bezirke/855804.html

65 000 Fachbesucher – Am Wochenende Publikumstage bei freiem Eintritt
Von Andrea Puppe und Ela Dobrinkat

Dieselflavour und Gummigeruch, Eisenkolosse und Aluminium-Leichtgewichte: Was seit dem 19. September nur Fachbesuchern vorbehalten war, können Schienenfreaks und Trainspotter am Wochenende hautnah erleben. Dann öffnet die InnoTrans, die Internationale Fachmesse für Verkehrstechnik – bei freiem Eintritt ihre Pforten für alle.
Am Sonnabend und Sonntag von 10 bis 18 Uhr gehört das Frei- und Gleisgelände an den Messehallen unter dem Funkturm …

Bahnverkehr + Regionalverkehr: KBS 209.66 Angermünde – Tantow

http://www.lok-report.de/news/news.html

Nachdem im vergangenen Jahr der Streckenabschnitt Tantow–Staatsgrenze saniert und für eine Geschwindigkeit von 160 km/h ausgebaut wurde, folgt nun ab 25. September der knapp 15 Kilometer lange Abschnitt zwischen Passow und Tantow. Auch hier wird das Gleis einschließlich des Unterbaus für die höhere Geschwindigkeit ertüchtigt. Außerdem wird die Signal- und Sicherungstechnik der höheren Geschwindigkeit angepasst. Für diese Bauarbeiten investieren die Bundesrepublik Deutschland und die Deutsche Bahn AG fast 15 Millionen Euro. Der Ausbau des nächsten Streckenabschnitts Angermünde–Passow folgt im kommenden Jahr.
Wegen der Bauarbeiten zwischen Passow und Tantow muss der eingleisige Streckenabschnitt vom 25. September bis zum 9. Dezember vollständig gesperrt werden: Alle Züge des Regionalverkehrs (Linie RB 66) fallen zwischen Angermünde und Szczecin aus und werden durch Busse ersetzt. Betroffen sind ebenfalls die InterCity-Züge IC 143 und IC 144 von und nach Szczecin.
Als Ersatz fahren Direktbusse ohne Halt zwischen Angermünde und Szczecin. Diese haben sowohl Anschluss an/von der RE 3 in Angermünde als auch in Szczecin an die Züge der Polnischen Staatsbahnen (PKP).
Zusätzlich fahren zwischen Angermünde und Tantow Busse, die alle Unterwegsbahnhöfe bedienen. Die Busse haben in Angermünde Anschluss an die Züge der RE 3. Um diese Anschlüsse zu gewährleisten, fahren die Busse von Tantow bis Angermünde früher als die Züge. Von Angermünde in Richtung Tantow fahren die Busse entsprechend in späteren Fahrzeiten.
Nicht betroffen vom Schienenersatzverkehr sind der RE 5852 und der RE 5853 („Stettiner Haff“). Beide RE-Züge fahren weiterhin durchgehend zwischen Potsdam / Berlin und Szczecin, werden allerdings zwischen Angermünde und Szczecin über Pasewalk umgeleitet und fahren deshalb in veränderten Fahrzeiten.
Detailinformationen zu den umfangreichen Fahrplanänderungen im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten sowie in einem Sonderfaltblatt, das auf den Bahnhöfen erhältlich ist (Pressemeldung Deutsche Bahn, 23.09.06).