S-Bahn + Regionalverkehr: DBV stellt Bahnkonzept Falkensee vor

http://www.lok-report.de/

Am 16.09.08 wurde in Falkensee gemeinsam von Landes- und Regionalverband der aktuelle Stand des „Bahnkonzeptes Falkensee“ vorgestellt und anschließend mit den anwesenden Gästen diskutiert.
Die Vorstellung fand statt im Rahmen der 25. Deutschen Schienenverkehrs-Wochen, einer bundesweiten Veranstaltungsreihe für Bahnkunden. Organisator ist der Deutsche Bahnkunden-Verband.
Der Bahnkunden-Verband spricht sich in seinem Konzept, in dessen Titel ganz bewusst „Arbeitsstand September 2008“ als Hinweis steht, für die Verlängerung der S-Bahn über den heutigen Endpunkt Spandau Hauptbahnhof bis mindestens nach Falkensee und einer Zugfolge im 20-Minuten-Takt aus. Darüberhinaus soll es, wie es auch auf fast allen anderen radialen Strecken im Berliner Raum üblich ist, einen Halbstunden-Takt im Regionalverkehr geben.
Nach Berechnungen des Bahnkunden-Verbandes würde die Einstellung der heutigen Regionalbahn-Linie 10, die S-Bahn im 20-Minuten-Takt bis nach Falkensee und die zusätzlichen Halte der Linie RE 4 in Brieselang und Finkenkrug dennoch Einsparungen von über 1,5 Millionen Euro pro Jahr bedeuten. Damit wäre auch unter Kostengesichtspunkten die S-Bahn eine wirtschaftliche Alternative. Ganz abgesehen von einem dann verlässlichen Fahrplan ohne regelmäßige Verspätungen und einem gut merkbaren Fahrplantakt.
Im Vordergrund steht für den Bahnkunden-Verband jedoch die schnellstmögliche Verbesserung des Bahnanangebotes im Havelland. Übervolle Züge, chaotische Zustände beim Ein- und Aussteigen und ständige Verspätungen müssen schnellstmöglich angegangen werden. Dazu muss sich das Land nun endlich entscheiden, was es will. Entweder ist eine weitere Verdichtung des Regionalbahnangebotes erforderlich oder es muss die S-Bahn geben. Die Stärkung des Schienenverkehrs bedeutet auch einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz – denn viele Autofahrer hätten so eine interessante Alternative zum eigenen Auto.
Das ausführliche Konzept steht ab sofort im Internet in der Rubrik „Presseinformationen“ auf der Internet-Seite www.bahnkunden.de zur Verfügung.
Am 14. Oktober 2008 von 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr soll im Hotel „Bayerischer Hof“, Potsdamer Straße 18 in Falkensee weiter diskutiert werden. Gäste und Interessierte sind dazu herzlich eingeladen (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband, 18.09.08).

BVG + Streik: BVG-Stammkunden gehen leer aus, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/
article825095/.html

Stammkunden der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), die nach dem Streik Anfang dieses Jahres auf eine handfeste Entschädigung gehofft haben, werden enttäuscht. Wie die BVG gestern auf Anfrage bestätigte, wird es für Abo-Kunden keine 13. Monatsmarke geben. Mit ihr hätten die etwa 200 000 Nutzer von Abo- und Firmentickets einen Monat lang kostenlos fahren können.
Noch während des Arbeitskampfes hatten die Verkehrsbetriebe diese Möglichkeit erwogen, um ein Trostpflaster für die besonders geschädigten Vielfahrer zu schaffen und verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen.
Nun sind die Pläne vom Tisch. Als Grund führt das Unternehmen „tarifrechtliche Probleme“ an. Weil die BVG in das Tarifsystem des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) eingebunden ist, hätten auch die anderen dort organisierten Verkehrsunternehmen, darunter die S-Bahn Berlin und die DB Regio der Deutschen Bahn, die zusätzlichen Leistungen ohne finanziellen Ausgleich …

BVG + Streik: BVG-Streik zieht die Bundesstatistiken nieder, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/
article889387/.html

Der Berliner BVG-Streik hat auch auf die bundesweite Fahrgast-Statistik durchgeschlagen: Im ersten Halbjahr 2008 haben weniger Fahrgäste Busse und Bahnen genutzt als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. 5,2 Milliarden Passagiere und damit einen Rückgang von 0,4 Prozent verzeichnete der Öffentliche Personennahverkehr, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilte. Verantwortlich sei dafür der mehrwöchige Streik bei den Berliner Verkehrs-Betrieben. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wurden in der Hauptstadt gut …

BVG: BVG muss neue Kunden gewinnen, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/
article839232/.html

Immer mehr Kunden der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) nutzen Abo- oder Firmentickets. Das geht aus einer aktuellen Statistik hervor, die BVG-Marketing-Direktor Wilfried Kramer jetzt vorgestellt hat.
Demnach stieg die Zahl der Abo-Kunden seit Januar 2007 um knapp 20 000 auf jetzt 212 688, davon nutzen 37 000 ein Firmenticket. Als Hauptgründe für den Erfolg der „Flatrate-Fahrscheine“ nannte Kramer neben den steigenden Benzinpreisen besondere Events wie die EM-Fanmeile und die gezielte Werbung der BVG. So habe allein die „Kunden-werben-Abonnenten“-Kampagne von Dezember 2007 bis Februar 2008 der BVG 11 000 neue Stammkunden beschert.
Bis Ende dieses Jahres soll die Zahl der Abo- und Firmenticketbesitzer nach BVG-Angaben sogar auf …

Bahnhöfe: Bund gibt fast 350 Millionen für Bahnhöfe, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0918/berlin/0093/index.html

Sanierung des Ostkreuzes ist das teuerste Projekt
Ulrich Paul
In Berlin werden derzeit 40 Bahnhöfe mit Mitteln des Bundes umgebaut. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des Bundestagsabgeordneten Peter Hettlich (Grüne) hervor. Bei den Bahnhöfen handelt es sich überwiegend um S-Bahn-Stationen, einzelne Arbeiten finden aber auch im Bereich des Fern- und Regionalverkehrs statt. Der Bund stellt für die Arbeiten knapp 350 Millionen Euro zur Verfügung. Bis Ende vergangenen Jahres wurden davon rund 27,5 Millionen Euro ausgegeben. Der größte Betrag entfällt auf die Sanierung des Bahnhofs Ostkreuz. 17 Millionen wurden dafür bereits gezahlt, weitere 293 Millionen Euro fallen noch an.
Bei den Bahnhöfen werden mit dem Geld vor allem Aufzüge und …

Straßenverkehr: Senatorin will neue Parkzonen statt City-Maut, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0918/berlin/0030/index.html

Bezirke sollen Bewirtschaftung erweitern
Uwe Aulich, Stefan Strauss
Der Zeitpunkt, den Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) gewählt hat, wirkt nicht gerade zufällig. Auch wenn sie betont, dass er nichts mit dem Bürgerentscheid im Bezirk Mitte Ende dieses Monats zu tun hat, mit dem Anwohner drei am 1. April eingerichtete Parkzonen wieder abschaffen wollen. Gestern sagte die Senatorin jedenfalls: „Die Parkraumbewirtschaftung hat sich in Berlin bewährt.“ Daher setze man neben der Stärkung von Bahn, Bus und Fahrrad auch konsequent auf die schrittweise Erweiterung der Parkzonen. Zudem seien ohne ein Parkraummanagement die Ziele in der Klimapolitik, bei der Lärmminderung und bei der Luftreinhaltung nicht erreichbar. Zuständig für die Parkzonen seien aber die Bezirke. Ihnen machte Junge-Reyer ausdrücklich Mut, die Parkraumbewirtschaftung auszudehnen.
Unterstützung erhält Junge-Reyer vom Deutschen Institut für …

U-Bahn: U-Bahn-Tunnel am Wittenbergplatz wird saniert, aus Die Welt

http://www.welt.de/welt_print/article2456555/
U-Bahn-Tunnel-am-Wittenbergplatz-wird-saniert.html

Schwere Baufahrzeuge sind gestern am Wittenbergplatz in Schöneberg angerückt, um das Gelände für die Sanierung des U-Bahn-Tunnels freizuschaufeln. Rings am U-Bahnhof muss die Decke zum Tunnel teilweise von außen geöffnet und erneuert werden. „Es ist eine alte Anlage, deshalb ist sie durchfeuchtet“, sagt BVG-Sprecherin Petra Reetz. Für den Fahrzeugverkehr wurde eine Baustellenumfahrung eingerichtet. Bis Oktober 2010 sollen die gesamten Tunnelanlagen zwischen Wittenbergplatz und …

Straßenbahn: Nachts geht die neue Straßenbahn heimlich auf Tour, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/
article888129/.html

Die Berliner Verkehrsbetriebe sollen bei der neuen Tram „Flexity“ an nichts gespart haben. Viel mehr wurde offiziell bislang nicht verraten. Erst am Freitag soll die Super-Straßenbahn als große Überraschung präsentiert werden. Doch einiges ist schon durchgesickert. Die letzten Geheimnisse lüftet Morgenpost Online.
Die Chinesen waren unzufrieden – außerordentlich unzufrieden. Die Bahnbauer von Bombardier hatten den Stadtoberen der südchinesischen Millionenstadt Guangzhou Pläne für eine neue Metro vorgelegt. Doch die Funktionäre rümpften die Nase über das Design und schickten eine Delegation nach Berlin, um vor Ort auf neue Entwürfe zu drängen. Die Berliner Straßenbahn löste schließlich das Problem. Frau Bürgermeister, die mit nach Deutschland gereist war, entdeckte beim Besuch des Bombardierwerks in Hennigsdorf in einer der Hallen eine Berliner Tram. „Gelb, herrlich gelb. So muss eine Stadtbahn aussehen“, schwärmte die Gattin des Stadtoberhaupts.
Seither gibt es in Guangzhou nach Berliner Vorbild eine …

Straßenverkehr: Ampelausfall legt Berliner Berufsverkehr lahm, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/
article888626/.html

Am Mittwochmorgen ist es überall in Berlin zu erheblichen Verkehrsstörungen gekommen: Tausende von Autofahrern standen im Stau. Der Grund war ein Ampelausfall, von dem Hunderte von Kreuzungen und Straßen betroffen waren. Noch immer ist das Problem nicht völlig beseitigt.
Zwischen 6.30 Uhr und 9 Uhr, pünktlich zum Einsetzen des morgendlichen Berufsverkehrs, fielen die Ampeln aus: An etwa 200 der Signale ging gleichzeitig das Licht aus. Der Grund: Der Stromleistung schwankte, die Lichtzeichen wurden automatisch abgeschaltet.
Gegen 9 Uhr konnte die Verkehrsleitzentrale 150 Ampeln wieder in Betrieb nehmen, bestätigte die Senatsverkehrsverwaltung. Doch bis zum Mittag müssen …

S-Bahn: Berliner S-Bahn testet neue Zugabfertigung, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/titelseite/
article887376/
Berliner_S_Bahn_testet_neue_Zugabfertigung.html

Das umstrittene neue Zugabfertigungssystem der S-Bahn soll noch in diesem Jahr erneut in die Testphase gehen. Künftig sollen Kamerabilder vom Bahnsteig auf einen Monitor im Führerstand der Züge übertragen werden.
– Der Fahrer überwacht den Ein- und Ausstieg und übernimmt die Abfertigung seines Zuges selbst. Durch die Technik soll ein Großteil des bisherigen Aufsichtspersonals auf den Bahnsteigen eingespart werden. Ein erster Probelauf war im Sommer nach technischen Problemen vom Eisenbahnbundesamt abgebrochen worden. Nun wurde nach S-Bahn-Angaben ein neuer Antrag für den Testbetrieb gestellt. In etwa zwei Monaten könne die „erforderliche Betriebssicherheit“ geschaffen werden, hofft das Unternehmen. Vorerst soll das Bahnsteigpersonal aber noch nicht abgezogen werden. Falls die neue Technik versagt, sollen die bisherigen Aufsichten als „Rückfallebene“ zur Verfügung stehen.
Unterdessen erntete die S-Bahn gestern Kritik für ihre Forderung, die …