Fachleute sind sich einig: Der Bahnverkehr zwischen Berlin und Polen war schon mal besser. Doch im Vergleich zum Auto und zum Bus spielt der Zug kaum noch eine Rolle. Das ist auch kein Wunder, wie das Beispiel Berlin-Stettin zeigt: Die vielen Kleinbusse, die auf dieser Route unterwegs sind, fahren öfter und zu niedrigeren Tarifen als die Bahn. „Mit dem Kleinbus kostet eine Fahrt knapp zehn Euro, mit dem Zug dagegen 16,70 Euro – und es muss meist auch noch in Angermünde umgestiegen werden“, sagte Hans-Werner Franz vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB). Nun bemüht sich der Senat darum, dass der Schienenverkehr nach Polen endlich attraktiver wird. In einer „Wunsch- und Vorschlagsliste“ an die Deutsche Bahn (DB) hat das Land Berlin aufgelistet, welche Verbesserungen erforderlich sind. Nach der Aufstellung, die der Berliner Zeitung vorliegt, setzt sich der Senat dafür ein, dass die Zahl …
Fachleute sind sich einig: Der Bahnverkehr zwischen Berlin und Polen war schon mal besser. Doch im Vergleich zum Auto und zum Bus spielt der Zug kaum noch eine Rolle. Das ist auch kein Wunder, wie das Beispiel Berlin-Stettin zeigt: Die vielen Kleinbusse, die auf dieser Route unterwegs sind, fahren öfter und zu niedrigeren Tarifen als die Bahn. „Mit dem Kleinbus kostet eine Fahrt knapp zehn Euro, mit dem Zug dagegen 16,70 Euro – und es muss meist auch noch in Angermünde umgestiegen werden“, sagte Hans-Werner Franz vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB). Nun bemüht sich der Senat darum, dass der Schienenverkehr nach Polen endlich attraktiver wird. In einer „Wunsch- und Vorschlagsliste“ an die Deutsche Bahn (DB) hat das Land Berlin aufgelistet, welche Verbesserungen erforderlich sind. Nach der Aufstellung, die der Berliner Zeitung vorliegt, setzt sich der Senat dafür ein, dass die Zahl …
POTSDAM. Brandenburgs Polizeihubschrauberstaffel soll künftig wenige Kilometer nordöstlich von Berlin in Blumberg (Barnim) bei der Fliegerstaffel der Bundespolizei stationiert werden. Das entschied Innenminister Rainer Speer (SPD) nach einer Standortprüfung und nach einer Abstimmung mit dem Bundesinnenministerium. Damit endete eine monatelange Ungewissheit über den neuen Standort der Hubschrauberstaffel. Derzeit sind die beiden Brandenburger Polizeihubschrauber vom Typ EC 135 und das Staffelpersonal noch auf dem Flughafen Schönefeld stationiert. Durch den Bau des Hauptstadtflughafens BBI muss dieser Standort nach Ministeriumsangaben bis Ende Mai aufgegeben werden. Speers Vorgänger Jörg Schönbohm (CDU) wollte die Hubschrauber ursprünglich auf dem Regionalflugplatz in Schönhagen (Teltow-Fläming) unterbringen. Im Dezember stoppte Speer allerdings die Umzugsvorbereitungen. Dem Flugplatz …
Lieber zu viel als zu wenig! Das Beste ist nicht gut genug! Als Hauptstädter muss man so denken. Ist eine wichtigere, schönere, phänomenalere Metropole als Berlin auch nur ansatzweise denkbar? Na also. So wird auch der absurde Streit um den neuen Schönefelder Flughafen verständlich. Seit Monaten lassen der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit und die Flughafengesellschaft keine Gelegenheit aus, um öffentlich zu mäkeln, dass die Zugverbindung ihrer Meinung nach unterste Kanone ist. Sie erwecken den Eindruck, als ob der Erfolg des Jahrtausend- und Milliardenprojekts auf der Kippe stünde, nur weil der Flughafen-Express lediglich zweimal pro Stunde zum neuen Airport fährt – und nicht dreimal, so wie sie fordern, es aber wegen Kapazitätsgrenzen nicht möglich ist. Die Flughafen-Herren sollten aufpassen, dass sie ihr Hätschelkind nicht ohne Not schlecht reden. Schließlich verkehren auch S-Bahnen und Busse zum Airport und …
(Berlin, 16. März 2010) Sie gehören inzwischen schon zum Stadtbild, die rund 6.000 rot-silbernen Mietfahrräder der Deutschen Bahn. Pünktlich zum Frühlingsanfang werden sie ab dem 22. März rund um die Uhr und generalüberholt den Radlern wieder an allen größeren Kreuzungen und Plätzen in den Call a Bike-Städten Berlin, Frankfurt/Main, Stuttgart, München, Karlsruhe und Köln zur Verfügung stehen. An über 50 ICE-Bahnhöfen können die Mieträder der Bahn ebenfalls ausgeliehen werden.
Ein einmaliger Anruf bei der Service-Nr. 07000 5225522* oder die Anmeldung im Internet unter www.callabike.de reicht für die Registrierung. Die Freischaltung erfolgt sofort und die Fahrt ins Büro, zu einem Termin, zur Einkaufstour oder zu einem Ausflug kann starten.
Für die Zeit zwischen Ausleihe und Rückgabe wird ein Mietpreis von 8 Cent pro Minute berechnet, BahnCard-Kunden zahlen nur 6 Cent pro Minute. In beiden Fällen sind als Tageshöchstsatz für 24 Stunden 9 Euro zu zahlen, bei einer wochenweisen Ausleihe beträgt der Mietpreis 36 Euro. Die Abrechnung erfolgt 14-tägig per Kreditkarte oder im Lastschriftverfahren.
Registrierte Call a Bike-Kunden können die Mietfahrräder an jedem Call a Bike-Standort in Deutschland in Anspruch nehmen. Dies gilt auch für das StadtRAD in Hamburg, das seit dem Start im Sommer 2009 bereits von mehr als 33.000 StadtRAD-Kunden genutzt wird.
„Seit wir im Jahr 2001 in München mit unserem Mietrad-Angebot gestartet sind, erhöhen sich unsere Kundenzahlen jährlich im zweistelligen Bereich. Dies ist für uns ein Zeichen, dass sich unser umweltfreundliches, unkompliziertes und preisgünstiges Angebot für die Anschlussmobilität nach wie vor einer ständig wachsenden Beliebtheit erfreut“, so Rolf Lübke, Geschäftsführer der für Call a Bike verantwortlichen Bahntochter DB Rent GmbH.
Weitere Informationen zu Call a Bike, dem Mietradsystem der Bahn, sowie die vollständige Liste der ICE-Bahnhöfe mit Call a Bike-Stationen gibt es im Internet unter www.callabike.de oder beim Kundenservice unter der oben genannten Service-Nummer.
(*Preise aus dem dt. Festnetz Mo – Fr 9-18 Uhr 12,6 ct/Minute, Nebenzeit 6,3 ct/Minute; inkl. Mwst., Tarif bei Mobilfunk ggf. abweichend)
Das neue Radtourenprogramm des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) Berlin ist da. Auf 112 Seiten werden fast 650 Tages- und 23 Mehrtagestouren angeboten. Für jede Kondition ist etwas dabei. Neu sind kurze Kieztouren. Die Broschüre gibt es kostenlos in den …
Nur wenige hundert Meter lang ist das Stück Invalidenstraße, das der Senat auf zwei Fahrspuren pro Richtung verbreitern will. Doch dabei muss er sich auf heftigen Gegenwind gefasst machen. „Gegen den Straßenausbau ziehen wir vor das Verwaltungsgericht. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche“, sagte Carl Loyal, dem das Hotel Honigmond am Nordbahnhof gehört, gestern. „Die Betonkopfpolitik des Senats nehmen wir nicht hin.“ Wir – das ist die Klagegemeinschaft, die gegen den Planfeststellungsbeschluss, dessen öffentliche Auslegung gestern endete, vorgehen will. Der Hotelier ist mit dem Fahrrad zur Grünen-Mini-Demo gegen den Ausbau gekommen. „Obwohl der Autoverkehr in Berlin bis 2025 um 15 Prozent zurückgehen soll, will der Senat 13,5 Millionen Euro in Beton und Asphalt versenken. Das lehnen wir ab“, sagte die Grünen-Verkehrspolitikerin Claudia Hämmerling. Sie versteht die Angst der …
Nur wenige hundert Meter lang ist das Stück Invalidenstraße, das der Senat auf zwei Fahrspuren pro Richtung verbreitern will. Doch dabei muss er sich auf heftigen Gegenwind gefasst machen. „Gegen den Straßenausbau ziehen wir vor das Verwaltungsgericht. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche“, sagte Carl Loyal, dem das Hotel Honigmond am Nordbahnhof gehört, gestern. „Die Betonkopfpolitik des Senats nehmen wir nicht hin.“ Wir – das ist die Klagegemeinschaft, die gegen den Planfeststellungsbeschluss, dessen öffentliche Auslegung gestern endete, vorgehen will. Der Hotelier ist mit dem Fahrrad zur Grünen-Mini-Demo gegen den Ausbau gekommen. „Obwohl der Autoverkehr in Berlin bis 2025 um 15 Prozent zurückgehen soll, will der Senat 13,5 Millionen Euro in Beton und Asphalt versenken. Das lehnen wir ab“, sagte die Grünen-Verkehrspolitikerin Claudia Hämmerling. Sie versteht die Angst der …
Autofahrer in Berlin müssen sich auf gravierende Verkehrsbehinderungen einstellen. Am kommenden Wochenende wird die A 100, eine der am stärksten befahrenen Autobahnen Deutschlands, in Charlottenburg komplett gesperrt. Bereits von heute Früh an droht Dauerstau auf der Leipziger Straße. Ab neun Uhr wird die wichtigste Ost-West-Achse der Innenstadt in Richtung Alexanderplatz unterbrochen – bis in den Juni hinein. Die Leipziger Straße zwischen Mauer- und Charlottenstraße wird halbseitig gesperrt, der Verkehr nach Osten über die Krausenstraße geleitet. Die Friedrichstraße wird zur Sackgasse. Für die Beeinträchtigungen gibt es mehrere Anlässe. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) dichten den Tunnel ihrer U-Bahn-Linie 2 ab. Die Berliner Wasserbetriebe verlegen Leitungen, am Ende sorgt der Bezirk für neue, sanierte Fahrbahnen. Noch folgenreicher werden die Störungen sein, die am Wochenende in Charlottenburg …
Mehr Bahnen, weniger Busse: Nach diesem Motto krempelt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung das Angebot der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) um. Das geht aus dem Konzept für den neuen Nahverkehrsplan hervor. Die größte Verbesserung: U-Bahn-Fahrgäste sollen sonntags nicht mehr so lange warten müssen. Auf den meisten Strecken will der Senat tagsüber alle fünf statt wie bisher alle zehn Minuten einen Zug verkehren lassen. „Damit kann die U-Bahn auch an Sonntagen mit dem Auto konkurrieren“, sagte ein Planer. Bei der Straßenbahn nimmt die Zahl der Kilometer, die alle Züge im Jahr zurücklegen, ebenfalls um zwei Prozent zu. Dafür wird im Busverkehr gekürzt. Zum Dezember hatte der Senat bei der BVG bereits abends und sonnabends zusätzliche U-Bahn-Fahrten bestellt. Jetzt plant er einen Nachschlag für die Fahrgäste. „Grundsätzlich sollen alle Linien sonntags zwischen 13 und 19 Uhr im …