Die Strecke Rostock – Berlin soll in das transeuropäische Verkehrs-Kernnetz
(TEN) aufgenommen werden. Sie ist Teil des von der EU-Kommission
vorgelegten Vorschlags für das zukünftige transeuropäische Verkehrsnetz,
das die wichtigsten europäischen Straßen-, Schienen- und Binnenwasserwege
umfasst. Das Netz verbindet die großen Wirtschaftszentren und Häfen
miteinander.
Verkehrsminister Volker Schlotmann sagte: „Die Verbindung Rostock – Berlin
– Dresden wird damit einer der wichtigsten europäischen Verkehrswege sein.
Der gesamte Ostsee-Adria-Korridor wird zum Teil des Kernnetzes. Das ist ein
großer Erfolg für das Land und den Ostsee-Adria-Verkehrskorridor durch
Ostdeutschland.“ Mecklenburg-Vorpommern setzt sich seit mehreren Jahren für
die Aufnahme der Strecke in das transeuropäische Verkehrsnetz ein. Bisher
enden die TEN-Strecken in Berlin.
Schlotmann: „Der Ostsee-Adria-Korridor ist die kürzeste und schnellste
Verkehrsverbindung zwischen Südosteuropa und Skandinavien. Davon profitiert
die Logistikwirtschaft schon heute. Der Korridor stärkt die
Wirtschaftskraft und schafft Arbeitsplätze. Mit der Aufnahme in das
transeuropäische Verkehrs-Kernnetz werden die wirtschaftlichen Chancen der
Region noch besser.“ M-V verfügt mit seinen sehr gut ausgebauten Häfen über
ideale Verbindungen nach Skandinavien. In den vergangenen Jahren hat sich
die Fährverbindung zwischen Rostock und Gedser gut entwickelt. Im
vergangenen Dezember hatte die Europäische Kommission bereits entschieden,
die Verbindung Rostock-Gedser als „Meeresautobahn“ einzustufen und mit 24,
5 Millionen Euro zu fördern.
Das Transeuropäische Verkehrsnetz setzt den Rahmen der europäischen
Verkehrsinfrastruktur für die nächsten Jahrzehnte. Darin enthaltene
Verbindungen sind von gemeinsamen europäischem Interesse und könnten
künftig auch stärker von EU-Finanzmitteln profitieren (Pressemeldung
Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung, 24.10.11).
Autor: Ralf Reineke
Straßenverkehr: Das erste Teilstück ist vier Monate früher fertig als geplant. Schon in knapp vier Wochen sollen die Autos wieder auf dem ersten Teilstück der A 115 fahren können., aus Berliner Zeitung
Auf der Rennstrecke Avus musste es schon immer schnell gehen: Das ist
offenbar den Bauleuten bewusst, die die marode Autobahn von Grund auf
sanieren. Sie arbeiten schneller als erwartet, so dass schon in knapp einem
Monat die Autofahrer das erste Teilstück der A 115 wieder befahren können.
Wenn auch nur mit Tempo 80 und damit deutlich langsamer als die Rennwagen
früher. Im Dezember soll dann die östliche Brückenhälfte über dem Hüttenweg
freigegeben werden. „Der erste Bauabschnitt der Sanierung auf der
stadteinwärts führenden Fahrbahn ist damit abgeschlossen. Wir sind vier
Monate eher fertig geworden“, sagt Mathias Gille, Sprecher der
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.
Ursprünglich sollte der Verkehr auf der zweispurigen Strecke erst im …
Regionalverkehr: Oberleitungsarbeiten zwischen Trebbin und Jüterbog, Züge der Linien RE 4 und RE 5 werden vom 21.10. bis 2.11.2011 durch Busse ersetzt
http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
presse/verkehrsmeldungen/bbmv/
bbmv20111019.html
(Berlin, 19. Oktober 2011) Die Deutsche Bahn führt von Freitag, 21.
Oktober, 21.45 Uhr bis Mittwoch, 2. November, 23 Uhr zwischen Trebbin und
Jüterbog Arbeiten an der Oberleitung durch.
Auf Grund der Arbeiten fallen die Regionalexpress-Züge der Linien RE 4 und
RE 5 zwischen Ludwigsfelde bzw. Trebbin und Jüterbog aus und werden durch
Busse ersetzt.
Durch die längeren Fahrzeiten der Busse wird der Anschluss immer erst einen
Zug des nächsten Taktes zur Weiterfahrt erreicht. In den Nachstunden warten
einzelne Züge den Anschluss der Busse ab und fahren mit bis zu 37 Minuten
Verspätung weiter.
Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu
informieren und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu nutzen.
Informationen erhalten Reisende im Internet www.bahn.de/bauarbeiten, beim
Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881 oder -6882 und
Aushänge auf den Stationen.
Die Deutsche Bahn bittet die Reisenden um Verständnis für die entstehenden
Beeinträchtigungen.
Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Potsdam + Straßenbahn: Seit etwa vier Wochen ist das erste Exemplar der bei Stadler in Berlin hergestellten Niederflurbahn in Potsdam unterwegs. Behinderten- und Bahnkundenverband üben nur Kritik an einigen Details der neuen Straßenbahn., aus PNN
http://www.pnn.de/potsdam/587153/
Überwiegend positiv sind die bisherigen Reaktionen auf die neue Variobahn.
Seit etwa vier Wochen ist das erste Exemplar der bei Stadler in Berlin
hergestellten Niederflurbahn in Potsdam unterwegs. Behindertenverband und
Bahnkundenverband ist noch keine Kritik bekannt. Der Verkehrsbetrieb ViP
will noch warten, bis die Bahn 100 Tage unterwegs ist, bevor eine
Einschätzung abgegeben wird.
Ein paar Bedenken gibt es allerdings dennoch: So wird im Bahn-Forum
drehscheibe.de im Internet diskutiert, ob die Sitze auf den Querbänken
nicht zu schmal geraten sind. In einem Teil der Variobahn sind Querbänke
mit zwei Sitzplätzen auf jeder Seite eingebaut. Da zwischen den Bänken der
Gang für die Fahrgäste entlangführt, bleibt bei 2,30 Metern Breite
insgesamt für jeden Sitz weniger als ein halber Meter übrig.
Ein weiteres Problem nennt Bernd Putz, beim Potsdamer Behindertenverband
für den Nahverkehr zuständig: Bei einer von zwei Stellflächen, die für …
Regionalverkehr: Bahnsteigarbeiten Bahnhof Bernau, Regionalzüge RE 3 und Fernzüge halten in Richtung Stralsund/Schwedt vom 22. bis 30. Oktober nicht in Bernau
http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
presse/verkehrsmeldungen/bbmv/
bbmv20111018.html
(Berlin, 18. Oktober 2011) Die Deutsche Bahn erneuert im Bahnhof Bernau die
Bahnsteige. Auf Grund der Arbeiten am Bahnsteig Gleis 5 können die
Regionalexpress-Züge der Linie RE 3 und Fernzüge in Richtung
Stralsund/Schwedt von Samstag, 22. Oktober, bis Sonntag, 30. Oktober, nicht
in Bernau halten. Die RE-Züge Richtung Norden halten zusätzlich in
Biesenthal. Reisende von Berlin nach Bernau nutzen die S-Bahnen der Linie S
2 oder fahren mit den Bussen des Schienenersatzverkehrs zwischen Bernau und
Biesenthal und ab/bis Biesenthal mit Zügen der RE 3. Zum Erreichen der
Anschlüsse fahren die Busse früher in Bernau ab bzw. treffen dort später
ein. Die Züge nach Berlin sind nicht betroffen und halten planmäßig in
Bernau.
Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu
informieren und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu nutzen.
Informationen erhalten Reisende im Internet www.bahn.de/bauarbeiten, beim
Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881 oder -6882 und
Aushänge auf den Stationen.
Die Deutsche Bahn bittet die Reisenden um Verständnis für die entstehenden
Beeinträchtigungen.
Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Bahnverkehr + Tarife: Mehr Direktverbindungen zum Fahrplanwechsel der DB, Neu: Nachtzug Kopenhagen–Berlin–Prag und Expressbusse München–Prag • Ab März erstmals direkte Verbindung Frankfurt (Main)–Marseille • Alle Verbindungen ab 18. Oktober buchbar • Weihnachtsbuchungen noch bis 10. Dezember zu aktuellen Preisen möglich
http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
presse/presseinformationen/ubp/
p20111018.html
(Berlin, 18. Oktober 2011) Mit dem Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2011
führt die Deutsche Bahn (DB) auf verschiedenen Fernverkehrslinien
Verbesserungen mit zusätzlichen Halten, optimierten Anschlüssen und neuen
Direktverbindungen ein.
Durch die höhere Geschwindigkeit auf der Strecke Augsburg–München verkürzt
sich die Fahrzeit von München zum Beispiel nach Augsburg, Stuttgart,
Mannheim und Karlsruhe um vier bis sechs Minuten. Viele ICE-Züge von
München über Augsburg nach Nürnberg und weiter nach Berlin können sogar um
bis zu 13 Minuten beschleunigt werden. Damit verbessern sich auch die
Anschlüsse an den Regionalverkehr zwischen München und
Garmisch-Partenkirchen und aus dem Allgäu.
In Rheinland-Pfalz erhalten Speyer, Germersheim und Schifferstadt erstmals
eine umsteigefreie Intercity-Verbindung nach Frankfurt (Main), die Reisende
morgens (Ankunft 7.19 Uhr) hin und am Abend (Abfahrt 17.40 Uhr) wieder
zurück bringt.
In einigen Städten bietet die Deutsche Bahn zusätzliche Direktverbindungen
an. Beispielsweise wird montags bis freitags zusätzlich ein ICE von München
(Abfahrt 12.50 Uhr) über Nürnberg (Abfahrt 14.00 Uhr) und Frankfurt (Main)
(Abfahrt 16.10 Uhr), Köln Messe/Deutz sowie Düsseldorf nach Essen (Ankunft
18.02 Uhr) verkehren.
Mittelhessen (zum Beispiel Gießen und Marburg) wird nun auch unter der
Woche durch ein Intercity-Zugpaar umsteigefrei an Berlin (Ankunft 11.56
Uhr / Abfahrt 13.58 Uhr) angebunden. Sonntags verkehrt ein weiterer
Intercity-Zug in der stark nachgefragten Zeitlage von Berlin (14.57 Uhr)
über Hannover nach Frankfurt (Main) (19.32 Uhr) und Stuttgart (21.46 Uhr).
Darüber hinaus ist an Wochenenden eine umsteigefreie ICE-Verbindung
zwischen Passau/Plattling/Regensburg und Leipzig/Berlin vorgesehen.
Zwischen München und Prag bietet die Deutsche Bahn vier neue
Expressbus-Fahrten pro Tag und Richtung an, für die auch Sparpreise und
Fahrkarten mit BahnCard-Rabatt buchbar sind. Mit Reisezeiten von unter fünf
Stunden wird die bisherige Angebotslücke mit einer schnellen
Direktverbindung in die tschechische Hauptstadt geschlossen.
Das Streckennetz des City Night Line (CNL), des Nachtreisezugs der
Deutschen Bahn, wird ebenfalls um eine Route erweitert. Die neue tägliche
Linie Kopenhagen–Prag ermöglicht Reisenden aus Berlin oder Dresden über
Nacht nach Kopenhagen zu fahren. In der Gegenrichtung bietet der CNL
Fahrgästen aus Norddeutschland eine komfortable Anbindung nach Prag. Die
saisonalen CNL-Verbindungen in die Wintersportgebiete vom 16. Dezember 2011
bis 14. April 2012 bleiben bestehen und ermöglichen Wintersportfans eine
bequeme Anreise in die Skigebiete.
Neue zusätzliche Halte bei bereits bestehenden Verbindungen ermöglichen
mehr Direktverbindungen. So verbessert sich für Rosenheim mit dem Halt
eines railjet-Zugpaars morgens (Abfahrt 8.02 Uhr) und abends (Ankunft 21.55
Uhr) die Anbindung von und nach Salzburg, Wien und Budapest.
Ab Ende März 2012 wird das Angebot nach Frankreich weiter verbessert. In
Kooperation mit der SNCF startet die DB eine Direktverbindung zwischen
Frankfurt (Main) und Marseille unter anderem über Mannheim, Karlsruhe,
Baden-Baden, Straßburg, Mühlhausen, Lyon, Avignon und Aix-en-Provence.
Zunächst wird es eine tägliche Hin- und Rückverbindung mit dem neuen
Doppelstockzug TGV 2N2 geben. In Frankfurt (Main) wird der Zug um 14.01 Uhr
abfahren und Marseille um 21.46 Uhr erreichen. In der Gegenrichtung geht es
um 8.14 Uhr in Marseille los, Ankunft in Frankfurt (Main) ist 15.58 Uhr.
Im Verkehr nach Italien gibt es ebenfalls eine Verbesserung: Von April bis
Oktober wird samstags und sonntags zusätzlich zu der bestehenden täglichen
Verbindung München–Verona ein Eurocity von München über Verona hinaus bis
nach Venedig verlängert.
Die Verbindungen des neuen Fahrplans sind ab dem 18. Oktober buchbar. Beim
Kauf bis zum 10. Dezember bietet die DB alle Fahrkarten noch zu den aktuell
gültigen Preisen an. Kunden haben so die Möglichkeit, ihre Tickets zum
Beispiel für die Weihnachtsreise noch vor den Preisanpassungen zum 11.
Dezember zu kaufen. Buchungen sind drei Monate im Voraus möglich. Buchung
und weitere Informationen in DB Reisezentren und DB Agenturen, bei der
Service-Nummer der Bahn unter 0180 5 99 66 33*, am DB Automaten und im
Internet unter www.bahn.de.
*14 ct/Min. aus dem dt. Festnetz, Tarife bei Mobilfunk max. 42 ct/Min.
Herausgeber: Deutsche Bahn AG
S-Bahn: Wieder mehr S-Bahn-Züge im Berliner Südosten, Ab 24. Oktober fährt die Linie S45 zwischen Südkreuz und Flughafen Schönefeld • Verbessertes Angebot zum Wissenschaftsstandort Adlershof
http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20111018.html
(Berlin, 18. Oktober 2011) Gute Nachrichten für S-Bahn-Fahrgäste im
Berliner Südosten. Ab Montag, 24. Oktober, nimmt die Linie S45 zwischen
Südkreuz und Flughafen Berlin-Schönefeld den Betrieb wieder auf. Gemeinsam
mit der Linie S46 besteht damit montags bis freitags tagsüber zwischen
Südkreuz und Adlershof ein Zehn-Minuten-Takt. Zwischen Baumschulenweg und
Flughafen Schönefeld entsteht zusammen mit der Linie S9 ebenfalls ein
Zehn-Minuten-Takt.
Neben der wichtigen Querverbindung Neukölln – Baumschulenweg profitiert
besonders der Wissenschaftsstandort Adlershof von der Wiederherstellung der
Kapazitäten auf dem südöstlichen Streckennetz. Mit den Linien S45, S46, S8
und S9 steht durchschnittlich alle fünf Minuten eine S-Bahn-Verbindung
zwischen der Innenstadt und dem Campus zur Verfügung.
Die Linie S45 verkehrt montags bis freitags von 5 bis 20 Uhr. Entlang der
Strecke bestehen in Südkreuz, Tempelhof, Hermannstraße und Neukölln gute
Umsteigemöglichkeiten zu den Nord-Süd-Schnellbahnlinien. Im Zusammenhang
mit der Ausweitung des Angebots fährt die Linie S47 wieder in ihrer
ursprünglichen Linienführung zwischen Spindlersfeld und Hermannstraße und
erhält ihre gewohnte Fahrplanlage zurück. In den Abendstunden und am
Wochenende fahren die Züge verlängert bis/ab Südkreuz.
Der Flughafenschnellbus SXF1 von Südkreuz zum Flughafen Schönefeld erhält
keine Verlängerung der Linienkonzession und wird daher mit Betriebsaufnahme
der S45 eingestellt. Die eigenwirtschaftlich betriebene Linie konnte
während des Ausfalls der Linie S45 ersatzweise und ohne Zuschlag benutzt
werden.
Die Reihenfolge der Wiederherstellung des regulären Fahrtenangebots der
S-Bahn und die Festlegung der jeweiligen Zuglängen erfolgt in Abstimmung
mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB). Dem entsprechend werden
in den nächsten Wochen zusätzlich zur Verfügung stehende S-Bahn-Fahrzeuge
zur Verlängerung von Zügen auf den Linien S5, S3 und S7 genutzt.
Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Flughäfen: Urteil: Richter erlauben Nachtflüge Anwohner scheitern mit ihrer Klage / Flughafenbetreiber sprechen von „Meilenstein“, aus MAZ
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12195028/62249/ Anwohner-scheitern-mit-ihrer-Klage-Flughafenbetreiber-sprechen-von.html LEIPZIG – Am neuen Großflughafen in Schönefeld (Dahme-Spreewald) wird es kein striktes Nachtflugverbot geben. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig wies gestern die Klagen von Anwohnern und Anrainer-Gemeinden zurück und bestätigte die Regelung der Brandenburger Landesregierung. Die Kläger sprachen von einer „Katastrophe“ und kündigten weitere rechtliche Schritte an. Der Flughafen und die Landesregierungen von Berlin und Brandenburg begrüßten das Urteil. Der Vorsitzende Richter Rüdiger Rubel hob in seiner Urteilsbegründung die wirtschaftliche Bedeutung des Flughafens für die Hauptstadtregion hervor. Der Airport diene laut Genehmigung dazu, den nationalen und internationalen Luftverkehrsbedarf der Region an einem Standort zu bedienen. Der Bedarf an Nachtflügen sei plausibel begründet, hieß es. Das Gericht hatte 2006 den zunächst geplanten 24-Stunden-Betrieb …
Regionalverkehr: Gleissanierung im Bahnhof Wustermark, Regionalzüge fallen zwischen Berlin-Spandau und Wustermark aus
http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/presse/ verkehrsmeldungen/bbmv/bbmv20111014a.html (Berlin, 14. Oktober 2011) Die Deutsche Bahn führt im Bahnhof Wustermark vom Mittwoch, 19. Oktober, bis Mittwoch, 26. Oktober, Gleissanierungsarbeiten durch. Auf Grund der Arbeiten müssen einige Regional-Express-Züge der Linie RE 2 zwischen Berlin-Spandau und Rathenow ohne Unterwegshalt umgeleitet werden und einige Regionalbahnen der RB 13 fallen zwischen Berlin-Spandau und Wustermark aus. Für die ausfallenden Halte der umgeleiteten Züge der RE 2 in Berlin-Staaken, Dallgow-Döberitz, Elstal und Wustermark ist ein Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Berlin-Spandau und Rathenow eingerichtet. Bedingt durch die längeren Fahrzeiten fahren die Busse in Richtung Berlin früher ab bzw. treffen später in Rathenow ein. Für ausfallende Regionalbahnen der RB 13 nutzen Reisende die nachfolgenden planmäßig fahrenden Regional-Express-Züge der RE 2. Bedingt durch längere Fahrzeiten der Busse werden die Anschlüsse nicht erreicht. Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu informieren und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu nutzen. Informationen erhalten Reisende im Internet www.bahn.de/bauarbeiten, beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881 oder -6882 und Aushänge auf den Stationen. Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Tarife + Bahnverkehr: DB-Preise im Fernverkehr steigen um durchschnittlich 3,9 Prozent, im Nahverkehr um durchschnittlich 2,7 Prozent, Keine Erhöhung für ermäßigte BahnCard 25, Jugend BahnCard 25 und Sparpreise • Neu: Einheitspreis für Sitzplatzreservierungen über alle Verkaufssysteme
http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/ presse/presseinformationen/ubp/p20111013.html (Berlin, 13. Oktober 2011) Nach dem Verzicht auf eine Preiserhöhung im Fernverkehr im vergangenen Jahr hebt die Deutsche Bahn (DB) zum 11. Dezember 2011 die Preise im Fernverkehr um durchschnittlich 3,9 Prozent an. Im Nahverkehr beträgt die Erhöhung durchschnittlich 2,7 Prozent. Wesentlicher Grund für die Verteuerung der Tickets sind die deutlich gestiegenen Personal- und Energiekosten. „Der moderate Anstieg der Fahrpreise soll auch weiterhin eine komfortable, umweltgerechte und vor allem preisgünstige Mobilität für alle ermöglichen“, sagt Ulrich Homburg, Vorstand Personenverkehr der DB. „Daher haben wir uns auch bewusst für eine Preiserhöhung im Nahverkehr unter dem Niveau der großen Verkehrsverbünde entschieden und haben im Fernverkehr auf eine Verteuerung der Sparpreise verzichtet.“ Somit gibt es den Sparpreis unverändert für die einfache Fahrt ab 29 Euro in der 2. Klasse (ab 49 Euro 1. Klasse) und für Kurzstrecken bis 250 Kilometer ab 19 Euro – gültig für Reisen im ICE oder Intercity/Eurocity. Mit der BahnCard 25 erhält man zusätzlich 25 Prozent Rabatt auf den Sparpreis. Gleichzeitig schafft die DB mehr Transparenz und vereinfacht ihre Angebotspalette: Der Sparpreis 25 und Sparpreis 50 mit Hin- und Rückfahrt und Wochenendbindung wird zum 31. Dezember 2011 auf Grund geringer Nachfrage zu Gunsten des Sparpreis ab 29 Euro eingestellt. Ein einfacheres Preissystem führt die DB auch für Sitzplatzreservierungen ein: Sie kosten ab 11. Dezember über alle Verkaufssysteme einheitlich 4 Euro, sowohl für die 1. als auch die 2. Klasse. Damit spielt es für Reisende künftig keine Rolle mehr, ob sie ihre Reservierung im Reisezentrum, in DB-Agenturen, im Callcenter, im Inter¬net oder am DB-Automat kaufen. Im personenbedienten Verkauf sparen Kunden somit zukünftig 0,50 Euro in der 2. Klasse und 1,50 Euro in der 1. Klasse. Beim Kauf am Automaten und im Internet erhöht sich der Preis um 1,50 Euro in der 2. Klasse und um 0,50 Euro in der 1. Klasse. Der Maximalpreis im deutschen DB-Fernverkehrsnetz für eine einfache Fahrt in der 2. Klasse im ICE steigt von 129 auf 135 Euro. Dies gilt beispielsweise für die Strecke Berlin–Freiburg/Breisgau (+4,7 Prozent). Die Fahrkarte von Stuttgart nach München verteuert sich um 1 Euro (+1,9 Prozent) von 53 auf 54 Euro. Mit 27 Euro statt vorher 26 Euro sind auf der Strecke Frankfurt (Main)– Mannheim 1 Euro (+3,8 Prozent) mehr zu entrichten. Im Nahverkehr, in dem die DB ihre Leistungen im Auftrag der öffentlichen Aufgabenträger erbringt, werden die Normal- und Zeitkartenpreise und die Aktionsangebote, zu denen zum Beispiel die Länder-Tickets, das Quer-durchs-Land-Ticket oder das Schönes-Wochenende-Ticket gehören, um durchschnitt¬lich 2,7 Prozent angehoben. Rund 80 Prozent aller Nahverkehrsfahrten sind von der DB-Preismaßnahme nicht betroffen, da sie in Verkehrsverbünden erfolgen. Die Verbünde gestalten ihre Preise selbst. Um Kundengruppen mit schmalen Budgets möglichst zu entlasten, bleibt die Jugend BahnCard 25 mit einer einmaligen Bearbeitungsgebühr von 10 Euro und Gültigkeit bis einschließlich 18. Lebensjahr preisstabil. Das Gleiche gilt auch für die ermäßigte BahnCard 25 für Schüler, Studenten und Senioren für 39 Euro in der 2. Klasse (78 Euro in der 1. Klasse). Nach drei Jahren Preisstabilität verteuert sich die BahnCard 25 um 2 Euro auf 59 Euro (1. Klasse um 5 Euro auf 119 Euro). Die BahnCard 50 wird um 10 Euro auf 240 Euro angehoben (1. Klasse von 460 Euro auf 482 Euro). 4 Euro mehr zahlen Bahnkunden künftig für die ermäßigte BahnCard 50: statt bislang 118 Euro dann 122 Euro (1. Klasse von 236 Euro auf 244 Euro). Die BahnCard 100 kostet ab 11. Dezember 3.990 Euro (in der 1. Klasse 6.690 Euro). Bei Reisen über 100 Kilometer im Fernverkehr ist zudem für BahnCard-Kunden das City-Ticket in zwischenzeitlich 119 Städten für die Weiterfahrt am Zielort im öffentlichen Personennahverkehr inklusive. Der Vorverkauf für den Fahrplan ab 11. Dezember 2011 startet am 18. Oktober. Die Fahrkarten für Verbindungen des neuen Fahrplans können dann über alle Verkaufswege gebucht werden. Kunden haben so die Möglichkeit, ihre Weihnachtsbuchung frühzeitig abzuschließen. Ein weiterer Vorteil: Die Fahrgäste können alle Angebote bis zum 10. Dezember 2011 zu den alten Preisen buchen. Hinweis für Hörfunkredaktionen: Unter www.deutschebahn.com/audio (siehe rechte Spalte) stehen ab 11 Uhr O-Töne von DB-Personenverkehrsvorstand Ulrich Homburg zum Download bereit. Herausgeber: Deutsche Bahn AG