Bauarbeiten auf der U6 in Tegel (VI): Hat die BVG noch einen Plan?, aus Senat

03.08.2026

Frage 1:

Wie sieht der „belastbare #Zeitplan“ (AGH-Drs. 19 / 26 043) der BVG zum Abschluss der #Baumaßnahmen und der #Wiederinbetriebnahme der #U6 aus?

Frage 2:

Wann wird die Baumaßnahme auf der U6-Strecke zwischen Alt-Tegel und Kurt-Schumacher-Platz nach aktuellem Stand abgeschlossen sein?

Frage 3:

Wann wird die U6 nach aktuellem Stand wieder auf der# Schiene verkehren?

Antwort zu 1 bis 3:

Die Fragen 1 bis 3 werden aufgrund ihres Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet.

Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:

„Der neue voraussichtliche Fertigstellungstermin der Baumaßnahmen und Wiederinbetriebnahme ist nach den #Sommerferien im August #2027.“

Frage 4:

Was hat die Prüfung im Rahmen der #Umsetzungsplanung ergeben mit Blick auf eine mögliche Beschleunigung der Bauarbeiten?

Frage 5:

Wie hat sich die „#Komplexität des Baugeschehens“ (AGH-Drs. 19 / 26 043) im Vergleich zur ursprünglichen Planung verändert?

Frage 6:

Wie hat sich die „Verschiebung durch die #Wintermonate“ (AGH-Drs. 19 / 26 043) auf die Baumaßnahme konkret ausgewirkt?

Antwort zu 4 bis 6:

Die Fragen 4 bis 6 werden aufgrund ihres Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet. Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:

„Grundsätzlich werden alle Möglichkeiten zur #Beschleunigung genutzt.

Die Maßnahme ist eine vollständige Kompletterneuerung eines Streckenabschnitts, der in den 1950er Jahren mit unzureichenden Materialien sowohl beim Dammbau als auch in den Betonkonstruktionen errichtet wurde. Zu der enormen Größe des Projekts kommt bei einer Grunderneuerung wie in diesem Projekt erschwerend hinzu, dass im Bestand gebaut wird. Das bedeutet, dass bei solchen Maßnahmen unvorhersehbare Umstände eintreten können, wenn in die alte Bausubstanz vorgedrungen wird. Neue Erkenntnisse und Erschwernisse führten hier zum Teil zu Umplanungen und damit zu Verzögerungen.

Die Sicherheit und #Dauerhaftigkeit der Sanierungsmaßnahmen haben bei allen Betrachtungen Vorrang. Hierbei sind auch aktuelle, wesentlich strengere Normen und Auflagen zu erfüllen. Dies erfordert eine Vielzahl von weiteren Abstimmungen und ergänzenden Planungen.

Der unübliche strenge Winter hat die Bauabläufe um mehrere Monate verzögert, da alle ursprünglich geplanten Abläufe mit allen Beteiligten neu geplant werden mussten. Durch die Vielzahl der beteiligten Gewerke in der Bahninfrastruktur entstehen neue Anforderungen an die Baulogistik und zusätzliche Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Arbeiten. Dies erfordert vielfach eine zeitlich gestaffelte Abarbeitung der jeweiligen Leistungen. Ein paralleles Arbeiten ist nur begrenzt möglich.

Grundsätzlich gilt bei Unterbrechungen von komplexen Baumaßnahmen wie im letzten Winter, dass bereits kurze Unterbrechungen aufgrund der genannten Anforderungen und Abhängigkeiten zu einer längeren Verzögerung führen können (z. B., wenn Baufirmen oder Dienstleister bereits für andere Projekte gebunden sind).“

Berlin, den 30.07.2026

In Vertretung Arne Herz

Senatsverwaltung für

Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt

www.berlin.de

https://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/19/SchrAnfr/S19-26670.pdf