14.08.2026
Die #S95 ist eines der ambitioniertesten #Verkehrsprojekte im Berliner #Osten. In ein paar Jahren soll sie nach Plänen des Senats #Birkenwerder mit dem #Flughafen BER verbinden. Auf der Strecke würden auch mehrere neue Bahnhöfe gebaut werden, unter anderem an der #Dörpfeldstraße, in #Biesdorf-Süd und in der #Wuhlheide. Dort soll wiederum ein Umstieg in andere Verkehrsmittel, etwa die #Straßenbahn, die #U5 und die #S3, möglich sein.
Wann mit dem Bau der Strecke tatsächlich begonnen wird, ist noch völlig unklar. Vor zwei Jahren brachte die damalige Verkehrssenatorin Manja Schreiner (CDU) 2034 als Termin ins Spiel – frühestens. Eine Antwort der Verkehrsverwaltung auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen-Abgeordneten Antje Kapek vom 14. Juli zeigt nun, wie sich der Senat den Betrieb der Strecke vorstellen könnte. Zuerst hatte die Zeitung „Neues Deutschland“ darüber berichtet.
Bündnis Schiene Berlin-Brandenburg fordert Regionalzüge statt S-Bahnen
Wichtigste Aussage: Um Fördermittel vom Bund für den Bau zu bekommen, könnten nur #Halbzüge mit vier statt der üblichen acht Wagen eingesetzt werden, heißt es in der Antwort. Dies habe eine #Nutzen-Kosten-Untersuchung ergeben. Alles andere sei nicht wirtschaftlich und damit auch nicht förderfähig. Auch einem #Kreuzungsbahnhof mit der #S5 namens #Biesdorfer Kreuz erteilte die Verkehrsverwaltung in der Antwort eine Absage. Mit dem Bahnhof werde die „örtliche Erschließung“ nicht verbessert. Außerdem käme es nach aktuellem Stand zu „Fahrplankonflikten“ auf der S5…