Baumaßnahmen auf der Linie U5, aus BVG

08.05.2026

https://www.bvg.de/de/unternehmen/herzensprojekte/u5-projekte

Die U5 – Rückgrat im Berliner Osten

Seit dem Lückenschluss zwischen Alexanderplatz und Brandenburger Tor ist die U5 – nach der U7 – die zweitlängste U-Bahnlinie Berlins. Auf einer Strecke von 22 Kilometern verbindet sie 26 Bahnhöfe – von Hönow im Osten bis zum Hauptbahnhof im Zentrum. Mit einer Fahrzeit von 41 Minuten pro Richtung und bis zu 15 Zügen gleichzeitig im Einsatz während der Hauptverkehrszeit, ist die U5 ein unverzichtbarer Bestandteil des Berliner Nahverkehrs.


Besonders bemerkenswert: Die U5 verfügt über den längsten oberirdischen Streckenabschnitt im gesamten Berliner U-Bahn-Netz. Täglich nutzen rund 267.000 Fahrgäste diese Linie – ein deutliches Zeichen für ihre Bedeutung und Beliebtheit.

Damit die #U5 auch in Zukunft #leistungsfähig, stabil und vor allem sicher bleibt, #investieren wir kontinuierlich in ihre #Infrastruktur. Wir bauen auf die U5 – und deshalb bauen wir an der U5.

Warum wird auf der U5 so viel gebaut?

Die U5 ist eine der wichtigsten Ost-West-Verbindungen im Berliner U-Bahn-Netz – und sie ist in die Jahre gekommen. Der älteste Abschnitt zwischen Alexanderplatz und Friedrichsfelde wurde bereits 1930 eröffnet und ist heute rund 95 Jahre alt. Auch der östliche #Streckenast zwischen Biesdorf-Süd und Hönow ist mit rund 40 Jahren nicht mehr neu – und wurde zu DDR-Zeiten unter großem Zeitdruck errichtet. Dabei wurden nicht alle Bauarbeiten aus heutiger Sicht fachgerecht ausgeführt, was die #Nutzungsdauer der Anlagen verkürzt.

Hinzu kommt: Der östliche Teil der U5 verläuft größtenteils #oberirdisch und ist Witterungseinflüssen ausgesetzt. Gleichzeitig steigen die Fahrgastzahlen stetig, was die Infrastruktur zusätzlich belastet.

Deshalb sind regelmäßige Instandhaltungs- und #Sanierungsmaßnahmen notwendig. Sie sorgen dafür, dass der Betrieb stabil, sicher und zuverlässig bleibt – heute und in Zukunft.

Alle Vorteile auf einen Blick

  • Eine gut gewartete Strecke reduziert technische Defekte und sichert einen stabilen Betrieb.
  • Erneuerte Gleise und moderne Technik sorgen für ruhigeres und geräuschärmeres Fahren.
  • Modernisierte Bahnhöfe und Fahrzeuge schaffen ein angenehmeres Umfeld und größeres Sicherheitsempfinden.
  • Regelmäßige Wartung erhöht die Betriebssicherheit für Fahrgäste und Personal.
  • Eine leistungsfähige Infrastruktur kann auch bei steigenden Fahrgastzahlen stabil betrieben werden.
  • Vorbereitung auf neue Technologien (z.B. CBTC)
  • Regelmäßige Instandhaltung verlängert die Lebensdauer der Anlagen.
  • Neue Technik spart Strom und schont Ressourcen.