13.08.2023
Die #Spree ist die #Lebensader Berlins. Aber wie steht es um die #Wasserqualität? Was unternimmt die #Fahrgastschifffahrt, um klimaneutral zu werden? Und wie verträgt sich #Güterverkehr mit Naturschutz? Eine Beobachtungsfahrt vom #Müggelsee bis zur #Havel.
Station 1: Unterwegs mit dem #Messboot – wie sauber ist die Spree?
In Köpenick auf dem Müggelsee wird alle 14 Tage die Wasserqualität der Spree überprüft. Aber nicht nur dort. An 70 Messstellen wird in Berlin regelmäßig die Qualität des Oberflächenwassers überprüft. [berlin.de] Dazu ist Mike Östermann mit einem Spezial-Boot zum #Gewässermonitoring unterwegs – voll elektrisch. Er kennt die Spree ganz genau, seit mehr als 30 Jahren ist der gelernte #Binnenschiffer auf dem Wasser.
Das #Elektroboot ist benannt nach dem Berliner Stadtplaner James #Hobrecht. Mit an Bord ist auch der #Chemie-Techniker Enrico Brückner. Er arbeitet für das #Landeslabor Berlin-Brandenburg. Im Auftrag des Berliner Senats macht er ein sogenanntes Oberflächengewässer-Screening. Diese Prüfung ist verpflichtend, Messwerte werden EU-weit gesammelt und ausgewertet. Auf dem Schiff haben Brückner und sein Kollege alles, was sie für ihre Proben und Messungen brauchen. Alle Daten und Messwerte werden direkt im Laptop festgehalten. Für die spätere #Laboruntersuchung wird Wasser in kleine Flaschen abgefüllt. Untersucht werden die Wasserproben unter anderem auf den Gehalt von Phosphor, Chlor, Sulfat oder Schwermetallen…