Premiere auf der Linie M 4: Zug 8002, der erste Serienzug, nimmt im September seinen Dienst auf der am stärksten frequentierten Straßenbahnlinie Berlins auf. Er fährt auf der M 4, die den Hackeschen Markt mit Hohenschönhausen und Falkenberg verbindet. Der Zug bietet auf 40 Metern Platz für 248 Fahrgäste (84 können sitzen) und hat nur einen Führerstand. Auch für die übrigen Bahnen dieses Typs wird die M 4 das Haupteinsatzgebiet sein.
Von ihnen hat die BVG 24 Stück bestellt. Als Nächstes die „Partylinie“: 2012 sind die M 2 (Alexanderplatz- Heinersdorf) und M 10 (Warschauer Straße-Nordbahnhof) an der Reihe. Die nachts besonders stark genutzte …
82 neue ehrenamtliche QualitätsScouts machen die Qualität im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg noch besser! Auf der jährlichen VBB-Qualitätsveranstaltung wurden heute die neuen Scouts auf ihre Kundschaftertätigkeit vorbereitet und im bestehenden Team willkommen geheißen. VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz dankte den bereits aktiven Scouts für ihr Engagement. Seit 2005 sind 350 ehrenamtliche Scouts im Namen der Qualität im Nahverkehr unterwegs. QualitätsScouts sind engagierte Fahrgäste, die die Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH (VBB) informieren, an welchen Stellen im Öffentlichen Personennahverkehr Verbesserungsbedarf besteht. Die Beobachtungen, die sie bei ihren Fahrten auf dem Weg zur Schule, zur Arbeit oder in der Freizeit machen, melden sie an die VBB GmbH. Sie betreffen zum Beispiel die Aktualität von Fahrplänen an Haltestellen, das Funktionieren von Anschlüssen und die Qualität von Fahrgastinformationen. Durch die Beobachtungen der Scouts wurden schon zahlreiche Verbesserungen erzielt. So wurden zum Beispiel eine falsche Verbindung im Internet und eine falsche Haltestellenansage im Zug durch die Hinweise der Scouts korrigiert. Der VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz bedankte sich für das Engagement der Scouts und für ihre vielen positiven und negativen Hinweise. Ihre Arbeit sei eine wertvolle Grundlage für ein umfassendes Bild des ÖPNV und zeige die Aspekte aus Kundensicht auf. Die so gewonnenen Informationen gingen ein in die regelmäßigen Qualitätsgespräche mit den Verkehrsunternehmen, die damit wichtige Hinweise haben, wo sie noch besser werden können (Pressemeldung VBB, 25.07.11).
(Berlin, 22. Juli 2011) Wegen Gleisbauarbeiten fallen die Züge der Linie RB 20 von Montag, 25. Juli, bis Mittwoch, 3. August, zwischen Potsdam Hauptbahnhof und Golm aus.
Die Reisenden können stattdessen die Züge der RB 21, die zwischen Potsdam Hauptbahnhof und Priort verkehren, nutzen. In Priort besteht Anschluss an die Züge der RB 20 nach/von Hennigsdorf.
Die Züge der RB 21 werden zwischen Potsdam Park Sanssouci und Golm umgeleitet und halten zusätzlich in Werder (Havel).
Die Züge ab Potsdam Griebnitzsee beziehungsweise Potsdam Hauptbahnhof nach Wustermark fahren bis zu einer halben Stunde früher ab.
Über Fahrplanänderungen informiert die Deutsche Bahn im Internet unter www.bahn.de/aktuell. Fragen beantwortet der Kundendialog DB Regio Nordost unter Telefon (0331) 235 6881 oder -6882.
Berlin (dpa/bb) – Trotz der angekündigten Streikpause der Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) fährt die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (Odeg) auch am Donnerstag in Berlin und Brandenburg mit Notfahrplan. Es wird nach Angaben des Unternehmens aber geprüft, wie es in den nächsten Tagen weitergehen wird. Der am 14. Juli begonnene Streik der GDL bei der ODEG endete nach deren Angaben am Donnerstagmorgen um 3.00 Uhr. Die GDL hatte zuvor angekündigt, drei Wochen nicht zu streiken. Nach dem seit Mitte Juni geltenden Notfahrplan – vom Unternehmen Basisfahrplan genannt – fallen bei der Odeg zwischen …
Die Stadt, die niemals schläft. Heute: die Sicherheitsleitstelle der Berliner Verkehrsbetriebe.
nDüdelüd! Oder eher Dudelud? Schwer zu sagen, wie es sich anhört, wenn ein Notruf in der Sicherheitsleitstelle der BVG eintrifft. So viel steht aber fest: Das Signal, das dann in einem siebten Obergeschoss in Kreuzberg ertönt, klingt dumpf, bohrend, Unheil verkündend. Die Welt da draußen außerhalb des kühl klimatisierten Großraums meldet sich zurück. Wieder einmal. Dudelud. Ein paar Minuten lang war es ruhig, nun geht es wieder los. „Bislang war es ein ganz normaler Abend“, hat Ronald Sakolowski gerade eben noch erzählt. Bis zum frühen Morgen haben außer einem Polizisten und einem Securitas-Sicherheitsmann vier BVG-Leute Dienst, auch der 57-Jährige arbeitet für das Landesunternehmen. Zunächst hatte er aus dem U-Bahnhof Kurfürstenstraße die Meldung „Mann unter Zug“ bekommen. Kurz darauf war der …
Mehr verspätete Regionalzüge: Die Pünktlichkeitsquote im Regionalverkehr ist gesunken – von 91,66 Prozent im Jahr 2009 auf 88,14 Prozent im vergangenen Jahr, stellt der Verkehrsverbund in seinem Qualitätsbericht fest. Bei der Deutschen Bahn betrug die Quote teilweise sogar nur 80,87 Prozent. Das sei „nicht akzeptabel“, hieß es. Baustellen müssten in Zukunft besser geplant werden. Sie tragen zu vielen Verspätungen bei, so der VBB. Lob für die BVG: Die Berliner Verkehrsbetriebe hätten 2010 „insgesamt eine gute Qualität abgeliefert“, sagte Verbund-Chef Franz. Mit einem Anteil von 91 Prozent pünktlichen Fahrten habe die Straßenbahn die Senatsvorgabe exakt erfüllt. Die U-Bahn habe sie mit 97,6 Prozent sogar übererfüllt. Nur der Busverkehr lag zurück- statt 87 wurden nur 84,8 Prozent der Fahrten als pünktlich registriert. Im ersten Quartal 2011 hat sich die Quote verbessert, auf 86,6 Prozent. Sie liegt aber immer noch unter der Vorgabe. Mehr Informationen gefordert: Der Fahrgastverband IGEB hat erneut kritisiert, dass Reisende bei …
Ein Ende der Krise bei der Berliner S-Bahn ist nicht in Sicht. Zu dieser Einschätzung ist Hans-Werner Franz, Geschäftsführer des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB), gekommen. „Es ist nicht absehbar, wann der bestellte Fahrplan gefahren wird“, sagte er gestern. Der Qualitätsbericht für das vergangene Jahr zeige, dass sich die errechnete Pünktlichkeit erneut verschlechtert hat. Danach galten 2010 nur noch 76,9 Prozent der Fahrten als pünktlich – im Jahr davor waren es 80,06 Prozent. Franz: „Wir haben nach wie vor ein Problem mit der S-Bahn. Die Lage ist noch nicht solide.“ Die S-Bahn wies die VBB-Kritik zurück. Auch in der jüngsten Vergangenheit waren an vielen Tagen weniger Wagen im Linieneinsatz als die S-Bahn zugesagt hatte, bemängelte Franz. Den Optimismus, den das von Krisen gebeutelte Unternehmen der Deutschen Bahn (DB) seit längerem verbreitet, können der Chef und sein Team nicht teilen. Ein Beispiel: DB-Chef Rüdiger Grube hatte unter anderem in der Berliner Zeitung angekündigt, dass die S-Bahn von Ende 2011 an …
Im vergangenen Jahr waren die Leistungen im Nahverkehr im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg insgesamt wieder auf einem hohen Qualitätsniveau. Die Verkehrsunternehmen im Verbundgebiet erzielten in den Kriterien Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit gute bis sehr gute Ergebnisse. Die S-Bahn Berlin GmbH blieb allerdings auch im Jahr 2010 von diesen Qualitätsstandards weit entfernt. Erneut erbrachte das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn AG nicht die verkehrsvertraglich vereinbarte Leistung. Im Regionalverkehr hat sich die Pünktlichkeit verschlechtert. Auch 2010 hat sich die Krise bei der S-Bahn Berlin GmbH fortgesetzt. Bereits im Januar kam es durch unzureichende Wintervorbereitung erneut zu einem Einbruch bei den einsatzfähigen Fahrzeugen. Im Laufe des Jahres wurde zwar die Anzahl der verfügbaren Fahrzeuge erhöht, die Zahl sank jedoch bis Jahresende sogar wieder unter das Niveau zu Jahresbeginn. Entsprechend niedrig ist auch die erreichte Zuverlässigkeit von 81,78 Prozent. Der erreichte Pünktlichkeitswert beträgt 76,90 Prozent und hat sich damit gegenüber 2009 um mehr als drei Prozent verschlechtert. Der Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg, Hans-Werner Franz, zieht eine ernüchternde Bilanz: „Trotz aller Versprechen gelang es dem Unternehmen letztes Jahr nicht, dauerhaft mehr als 77 Prozent der vertraglich vereinbarten Fahrzeuge in den Betrieb zu nehmen. Und bis heute sind die Kernprobleme bei den Achsen, Bremsen und Fahrmotoren nicht vollständig gelöst, so dass nicht absehbar ist, wann wieder der bestellte Fahrplan gefahren wird. Ein Ende der S-Bahn-Krise ist weiterhin nicht in Sicht.“ Laut Verkehrsvertrag muss die S-Bahn Berlin GmbH dauerhaft 562 Viertelzüge einsetzen. Im Regionalverkehr liegt die Zuverlässigkeitsquote mit 97 Prozent weiterhin auf hohem Niveau, allerdings hat die Pünktlichkeit 2010 nachgelassen. Nur 88 Prozent aller Züge kamen zur geplanten Zeit. Gründe für die schlechten Werte waren unter anderem umfangreiche Baumaßnahmen (Streckenerneuerung zwischen Königs Wusterhausen und Lübbenau und Bauarbeiten zwischen Berlin-Charlottenburg und Berlin-Wannsee) sowie dichte Trassenbelegungen. Besonders das Kriterium Pünktlichkeit bemängelten deshalb folgerichtig die Kunden in den regelmäßig vom VBB durchgeführten Befragungen. Beim Kriterium „Zufriedenheit“ insgesamt bekamen die Verkehrsunternehmen im Regionalverkehr wiederum gute Noten (1,95). Die privaten Anbieter belegten im Vergleich erneut die ersten Plätze. Bei der BVG wirkten sich 2010 die Ausfälle bei der S-Bahn auf die Angebotsqualität aus. Viele Fahrgäste stiegen auf U-Bahn, Straßenbahn und Bus um. Die Folge waren teilweise längere Ein- und Ausstiegszeiten und dadurch längere Wartezeiten und Verspätungen. Dennoch konnten die Vorgaben zur Pünktlichkeit bei der U- und Straßenbahn eingehalten werden, nur beim Bus wurden die Sollwerte knapp verfehlt. Auf Wartungsmängel bei der Busflotte reagierte die BVG mit einem neuen Werkstattkonzept und der Einstellung weiterer Mitarbeiter. In der VBB-Qualitätsbilanz 2010 sind die Qualitätsdaten des S- und Regionalverkehrs, der BVG und erstmalig auch die Leistungsdaten aller Verkehrsunternehmen der Brandenburger kommunalen Aufgabenträger im Verbund detailliert aufgeschlüsselt. Die Bilanz erscheint bereits zum sechsten Mal und macht die Leistungen und Qualität der Verkehrsunternehmen transparent und vergleichbar. Zudem sind in dieser Ausgabe die gewährten Ausgleichzahlungen der Aufgabenträger gemäß den Berichtspflichten nach der Verordnung (EG) 1370/2007 enthalten und ergänzen die bisherige Bilanz des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (Pressemeldung VBB, Fotos Bodo Schulz, www.album-berliner-verkehr.de, 22.07.11).
Gute alte Ostware kommt groß raus: Nach diesem Motto hat die S-Bahn 40 Wagen eines Zugtyps, der noch zu DDR-Zeiten entwickelt worden ist, vom Abstellgleis geholt. Zwar waren inzwischen alle Fahrzeuge in der Werkstatt, doch bis auf zwei Wagen können sie noch nicht eingesetzt werden. „Es sind noch sehr viele Nacharbeiten erforderlich“, sagte S-Bahn-Chef Peter Buchner gestern. Das Projekt liege „hinter Plan“. Trotzdem ist Buchner zuversichtlich, dass die S-Bahn ihr Ziel schafft: „Wir sind optimistisch, dass wir ab Ende 2011 wieder mit tausend Wagen fahren.“ Das wären rund 100 mehr als jetzt. Von der einst knallrot lackierten Baureihe 485 hatte die S-Bahn mehr als 130 Wagen verschrottet und viele andere ausrangiert, um Kosten zu sparen. Als in der jüngsten Krise der Fahrzeugmangel zu groß wurde, entschied sie, 20 Zwei-Wagen-Einheiten zu reaktivieren. Doch die Techniker in den …