Wer optimistisch war und gehofft hatte, das derzeitige Notangebot der Berliner S-Bahn könnte vielleicht bis zum Winterende halten, kann sich von seinen Träumen verabschieden. Obwohl schon jetzt auf allen Linien nur ein Notfahrplan mit längeren Taktzeiten und kürzeren Zügen gilt, wird sich das Angebot ab dem 24. Januar noch einmal verschlechtern. Um für die Fahrgäste einen verlässlicheren Fahrplan anzubieten und auch aus Sicherheitsgründen, wie die Bahn begründet, müsse die S-Bahn die Höchstgeschwindigkeit von derzeit 80 auf 60 Kilometer pro Stunde reduzieren. Üblich ist Tempo100. Wie schon im Dezember und nach Silvester müssen sich die Fahrgäste vor allem in den Außenbezirken erneut auf …
Alle stundenlangen Debatten über Radstreifen, Breite von Gehwegen und neue Parkbuchten für Autos waren vergebens: Eine Einigung zum Umbau der Kastanienallee in Prenzlauer Berg ist am Donnerstagabend gescheitert. Anwohner und Gewerbetreibende konnten sich nicht mit Vertretern der Grünen einigen, die ihren Stadtrat bei der geplanten Umgestaltung unterstützen. „Es gibt keinen Kompromiss“, sagt Heiner Funken, der als Schlichter die Gesprächsrunden moderierte. Größter Streitpunkt unter den Beteiligten ist nach wie vor die Frage, wo der Fahrradweg auf der viel befahrenen Straße verlaufen soll. Die Grünen fordern, dass der Angebotsstreifen für Radfahrer zwischen den neu angelegten Parkbuchten am Gehwegrand und der Straße entlangführt. Mit dieser Variante soll der Radfahrverkehr sicherer werden. Anwohner und Gewerbetreibende hingegen wollen, dass der …
Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer hat am 13.01.11 im Plenum des Abgeordnetenhauses die Anhörung der Deutschen Bahn AG im Verkehrsausschuss am Montag dieser Woche als unbefriedigend bezeichnet und wesentliche Eckpunkte zu Gesprächen mit dem Bund und der DB AG über die Zukunft der S-Bahn und den Aufbau eines funktionierenden Wagenparks formuliert. „Herr Grube und Herr Buchner haben am Montag sehr ausführlich technische Probleme dargestellt, aber keine kurzfristigen Lösungen vorschlagen können. Wir brauchen aber jetzt sofort umfangreiche Investitionen in die Instandsetzung von Netz und Fahrzeugen und in die Fahrzeugbeschaffung. Das Versprechen, ab 2017 würde alles besser werden, ist nicht ausreichend. Das ist offensichtlich aber auch der Deutschen Bahn inzwischen klar geworden,“ so Junge-Reyer. Die Stadtentwicklungssenatorin hielt in ihrer Rede wesentliche Eckpunkte zu Gesprächen mit dem Bund und der Deutschen Bahn AG über die Zukunft der S-Bahn und den Aufbau eines funktionierenden Wagenparks fest. Sie wies darauf hin, dass Senat, Bund und die DB übereinstimmend von einem Entwicklungszeitraum für Neufahrzeuge von mindestens 5 Jahren ausgehen. Dabei gibt die DB den Gesamtbedarf von 700 Viertelzügen für einen vollständig erneuerten Fahrzeugpark an. Es könnte deshalb nach übereinstimmender Meinung aller Beteiligter bis zu einem vollständigen Austausch der Wagen bis etwa 2025 dauern. Neben dieser Langzeitperspektive seien aber zur Bewältigung der aktuellen Krise sofortige Maßnahmen erforderlich. „Wichtig ist es jetzt vor allem Lösungen für die Zeit bis 2017 zu finden, die kurzfristig einen ausreichenden und stabilen Verkehr sichern. Konkrete und spürbare Fortschritte hierbei sind die Ausgangsbasis für alle weiteren Überlegungen. Dies muss auf Grundlage der vorhandenen Fahrzeuge möglich sein,“ sagte die Senatorin. Junge-Reyer stellte klar, dass ausschließlich die DB die notwendigen Investitionen vornehmen muss. Eine Beteiligung der Länder oder eine Verzicht auf Sanktionen gegenüber der S-Bahn, wie sie das BMVBS angedeutet hatte, schließt Senatorin Junge-Reyer kategorisch aus. Die Senatorin betonte darüber hinaus, dass eine Beschaffung von Fahrzeugen durch den Bund und die DB keinen Einfluss auf die Entscheidung des Senats hinsichtlich einer erneuten Vergabe an die DB oder hinsichtlich anderer Betreibermodelle nach dem Auslaufen des bisherigen S-Bahn-Vertrages 2017 haben werde. „Diese notwendigen Investitionen der DB in das S-Bahn-System Berlins dürfen keinesfalls an Bedingungen zur Vergabe an die DB geknüpft sein. Ich erwarte hier klare Aussagen von Verkehrsstaatssekretär Scheurle aus dem Bundesverkehrsministerium.“ (Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 15.01.11).
(Berlin, 14. Januar 2011) Bei der S-Bahn Berlin tritt am 24. Januar ein Winterfahrplan in Kraft, der auch bei schwierigen Witterungsbedingungen einen zuverlässigen und pünktlichen Betrieb gewährleisten soll. Das Einfrieren der Besandungsanlagen an den Zügen führte beim letzten Wintereinbruch dazu, dass nahezu die gesamte Flotte nur noch mit einer geminderten Geschwindigkeit von 60 Stundenkilometern betrieben werden konnte. Diese bildet daher die Grundlage für den zunächst bis 27. Februar gültigen Winterfahrplan.
Für Fahrten zwischen Innenstadt und Umland ergeben sich daraus resultierend Fahrzeitverlängerungen von bis zu zehn Minuten. Im Citybereich verändert sich die Reisedauer nur geringfügig, da enge Kurvenradien und kurze Bahnhofsabstände in der Regel ohnehin keine höhere Geschwindigkeit der Züge zulassen.
Auf den meisten Bahnhöfen ändern sich die Abfahrtsminuten der Züge. Auf einzelnen Strecken gibt es zudem neue Taktzeiten. Nach Spandau und Wartenberg fahren die Züge im 20-Minuten-Abstand. Aufgrund der vielen eingleisigen Abschnitte gilt auch auf der Linie S7 zwischen Charlottenburg und Potsdam vorübergehend ein 20-Minuten-Takt. Die Züge der Ringbahnlinien S41/S42 fahren über die gesamte Betriebszeit im 10-Minuten-Abstand. Die Linie S25 wird geteilt: Zwischen Teltow Stadt und Gesundbrunnen bleibt es beim 20-Minuten-Takt. Zwischen Nordbahnhof und Hennigsdorf kann aufgrund der besonders langen eingleisigen Bereiche zwischen Schönholz und Hennigsdorf nur alle 30 Minuten gefahren werden.
Die detaillierten Fahrplandaten stehen ab Mittwoch, 19. Januar, im Internet zur Verfügung. Die Aushangfahrpläne auf den Bahnhöfen werden in der kommenden Woche aktualisiert. Die am 19. Januar erscheinende Kundenzeitung „punkt3″ informiert ebenfalls über den Winterfahrplan. Auf www.s-bahn-berlin.de, www.bvg.de und www.vbb-online.de kann ab Mittwoch die Elektronische Fahrplanauskunft für die Reiseplanung genutzt werden. Die Fahrplanauskunft auf www.bahn.de berücksichtigt den Winterfahrplan erst ab dem 21. Januar.
Aufgrund der verlängerten Fahrzeiten können Busanschlüsse an S-Bahnhöfen nicht immer in gewohnter Form hergestellt werden. Die S-Bahn Berlin hat sich zusammen mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg mit den entsprechenden Partnerverkehrsunternehmen verständigt, wo immer es geht, Fahrplananpassungen vorzunehmen, um Wartezeiten zu vermeiden.
Der Winterfahrplan gilt im genannten Zeitraum unabhängig von der aktuellen Wetterlage, da ein kurzfristiger Wechsel zwischen den Fahrplankonzepten nicht möglich ist. Der Personaleinsatz und die Aktualisierung von Daten- und Auskunftssystemen erfordern einen mehrwöchigen Vorlauf. Das von der S-Bahn Berlin vorgelegte Konzept wird von den Fahrgastverbänden begrüßt und wurde von den Bestellern akzeptiert. Der Nachteil verlängerter Fahrzeiten wird zugunsten eines stabilen Zugangebots und einer verlässlichen Fahrgastinformation für einen begrenzten Zeitraum in Kauf genommen.
Im Zusammenhang mit den Leistungseinschränkungen beim letzten Wintereinbruch bekräftigt die S-Bahn Berlin erneut, dass eine weitere Entschuldigungsregelung für die Fahrgäste vorbereitet wird. Entsprechende Abstimmungsgespräche laufen. Das Unternehmen wird sich bis Ende Januar zu Art und Umfang der Regelung äußern. Heute verbreitete Meldungen eines Berliner Radiosenders, wonach diese bereits feststünden, sind nicht korrekt.
(Berlin, 14. Januar 2011) Die Deutsche Bahn geht gegen die Unterstellungen des ehemaligen Geschäftsführers der S-Bahn Berlin, Ernst-Otto Constantin, rechtlich vor und fordert Unterlassung der nachweislich falschen Aussagen in dem Offenen Brief an die Berliner Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer und die Fraktionen des Berliner Abgeordnetenhauses. Constantin war bis 2002 Geschäftsführer der S-Bahn Berlin.
Unter anderem behauptete Constantin, dass der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, Dr. Rüdiger Grube, vor dem Verkehrsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses am 10. Januar 2011 die Unwahrheit gesagt hätte. Den von Grube thematisierten vorzeitigen Verzicht der S-Bahn auf Gewährleistungsansprüche gegenüber dem Fahrzeughersteller hätte es nicht gegeben. Die DB weist diese Darstellung nachhaltig zurück.
Richtig ist, dass es ein Schreiben („Gewährleistungsabschlussprotokoll für die Baureihe 481″) der S-Bahn an Bombardier vom 23. Januar 2007 gibt, in dem es heißt: Es „bestehen seitens der S-Bahn keine Forderung aus dem Vertrag, … § 13 Gewährleistung“. Diese Formulierung wird seitens der S-Bahn Berlin und der DB als Verzicht auf – in dem Schreiben nicht aufgeführte – Gewährleistungsansprüche verstanden. Grube hat damit kritisiert, dass eine solche Erklärung vor Ablauf aller Gewährleistungsfristen nicht an Bombardier hätte versandt werden dürfen.
Constantin behauptet außerdem, dass der für die Umsetzung des Optimierungsprogramms S-Bahn (OSB) zuständige Geschäftsführer Ulrich Thon während seiner Tätigkeit bei der S-Bahn Berlin einen Dienstvertrag mit DB Regio hatte und damit dem damaligen Vorstandsvorsitzenden der DB Regio AG und heutigen Konzernvorstand Personenverkehr, Ulrich Homburg, unterstand.
Tatsache ist vielmehr, dass Herr Thon seit dem 1. April 2005 einen Anstellungsvertrag bei DB Stadtverkehr hatte, wo die operative Verantwortung für die S-Bahnen in Hamburg und Berlin gebündelt war. DB Stadtverkehr stellte daher auch den Aufsichtsratsvorsitzenden der S-Bahn.
Homburg hatte weder in seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender von DB Regio noch als Aufsichtsrat der Berliner S-Bahn (bis 2003) eine operative Verantwortung für die Berliner S-Bahn inne. Auch die behauptete Federführung bei der Umsetzung des OSB-Programms ist nachweislich falsch. Wie alle derartigen Programme zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Konzernbereichen oder Tochterunternehmen wurden die Maßnahmen im DB-Konzern unter Mitwirkung des zuständigen Geschäftsfelds DB Stadtverkehr entwickelt und umgesetzt.
Des Weiteren ist die Behauptung Herrn Constantins, dass es eine prozessbegleitende Qualitätskontrolle bei der S-Bahn Berlin gegeben hätte, die dann Herr Thon abgeschafft habe, durch den Untersuchungsbericht der unabhängigen Ermittler der Berliner Rechtsanwaltskanzlei Gleiss Lutz vom Februar 2010 eindeutig widerlegt worden. Auch wurden die Audits nicht von Herrn Thon abgeschafft, sondern noch in 2008 durchgeführt. Die Audits prüften aber nicht die Qualität der Arbeitsergebnisse, sondern nur einzelne Prozesse. Dadurch wurden die erheblichen Mängel in der Instandhaltung nicht aufgedeckt.
Auch die weitere Behauptung Herrn Constantins, Herr Thon habe die Instandhaltungssoftware MAXIMO abgestellt, ist falsch. Das System MAXIMO ist bis heute im Einsatz, es soll jetzt durch eine leistungsfähigere Instandhaltungssoftware ersetzt werden.
Ein zehnköpfiges Ermittlungsteam hatte ab September 2009 mehrere Tausend Einzeldokumente von der Zulassung der Züge Mitte der 90er Jahre bis zur Entgleisung aufgrund eines Radbruchs im Mai 2009 überprüft. Zusätzlich wurden rund 100 Mitarbeiter und Führungskräfte befragt.
Die akribisch durchgeführten Untersuchungen haben zweifelsfrei ergeben, dass die zuständigen DB-Konzerngremien über das Ausmaß der von den Ermittlern aufgedeckten systematischen Organisationsmängel sowie der unzureichenden Qualitäts- und Sicherheitsorientierung bei der S-Bahn Berlin nicht von den Geschäftsführungen informiert wurden. Pflichtverletzungen des S-Bahn-Aufsichtsrats waren demnach nicht festzustellen. Soweit Pflichtverletzungen ehemaliger S-Bahn-Geschäftsführer festgestellt worden sind, sind Organhaftungsansprüche in der Prüfung.
DB) einen Auftrag für die Lieferung von 137 BOMBARDIER TWINDEXX 2010 Doppelstockwagen der neuesten Generation sowie von 27 BOMBARDIER TRAXX P160 AC-Lokomotiven. Der Auftrag ist von Bombardier bereits am 4. Januar 2011 angezeigt worden. Das Volumen beträgt rund 362 Millionen Euro (485 Millionen US-Dollar). Die Doppelstockwagen und Lokomotiven sollen ab Ende 2013 zum Einsatz kommen.
Der Auftrag umfasst TWINDEXX-Doppelstock-Mittelwagen und -Steuerwagen mit Hoch-/Tief-Einstieg und ist ein Abruf aus dem Rahmenvertrag aus dem Dezember 2008. Der Auftrag für die Lokomotiven ist Teil eines Rahmenvertrages aus dem Jahr 2000.
Erstmals werden von der DB mit dem aktuellen Abruf TWINDEXX-Doppelstockwagen für den Fernverkehr bestellt. Bereits seit 1993 sind Doppelstockwagen von Bombardier sehr erfolgreich im Regionalverkehr der DB im Einsatz.
Grego Peters, Präsident des Geschäftsbereiches Deutschland und Skandinavien der Division Passengers von Bombardier Transportation, sagte: „Gemeinsam mit der Deutschen Bahn AG schlagen wir ein neues Kapitel im Bereich der Doppelstockfahrzeuge auf. Wir freuen uns sehr, dass die DB nun unser Erfolgsmodell Doppelstockwagen auch im Fernverkehr einführt. Rund 2.000 unserer Doppelstockwagen sind bereits bei der DB Regio in Betrieb. Die neue Generation TWINDEXX 2010 wird besonders im Komfort neue Maßstäbe setzen.“
Ake Wennberg, Präsident der Division Locomotives and Equipment, sagte: „Die DB greift erneut auf unsere leistungsstarke, zuverlässige und wartungsfreundliche TRAXX-Plattform zurück. Wir sind stolz, dass unsere Lokomotiven nun auch ein wichtiges Element im neuen Fernverkehrskonzept der DB sein werden. Gemeinsam mit den TWINDEXX 2010-Doppelstockwagen sind sie eine ideale Kombination.“
Die TRAXX P160 AC-Lokomotiven und die TWINDEXX 2010-Doppelstockwagen werden voraussichtlich ab Ende 2013 eingesetzt. Bestellt wurden die Doppelstockfahrzeuge sowohl in Ausstattungs-Varianten der 1. als auch der 2. Klasse. Sie sind jeweils mit Teppichboden, sehr komfortablen Sitzen mit Fußstützen sowie Sonnenschutzrollos und großzügigen Gepäckregalen ausgestattet. Zahlreiche Steckdosen erlauben den komfortablen Betrieb elektrischer Geräte, zum Beispiel von Laptops.
Zusätzlich sind alle Doppelstockwagen mit Klimaanlage, elektronischer Sitzplatzreservierung, Außenlautsprechern und Verstärkern für optimierten Mobilfunk-Empfang sowie elektronischen Displays für Unterhaltung und mehrsprachige Informationen ausgestattet. Die Wagen erhalten eine innovative LED-Beleuchtung, die Energie spart und den Fahrgästen durch indirekte Beleuchtung ein angenehmes Ambiente bietet.
In den neuen Zügen wird es erstmals auch Fahrradstellplätze im Intercity-Verkehr geben. Neben den Fahrgastbereichen gehören auch Mehrzweck- oder Familienbereiche zur Ausstattung. Alle Mittelwagen verfügen über zwei Toiletten.
Die neuen Wagen sind für eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h ausgelegt und werden im Bombardier-Werk in Görlitz gefertigt. Die Fertigung der Drehgestelle erfolgt im Bombardier-Werk in Siegen.
Die bestellten 27 TRAXX P160 AC Lokomotiven mit einer Leistung von 5,6 MW und einer maximalen Geschwindigkeit von 160 km/h ergänzen die bereits bestehende TRAXX-Flotte der DB. Dort sind bereits über 600 TRAXX-Lokomotiven im Einsatz – sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr.
Die Endmontage der Lokomotiven für die DB wird im Bombardier-Werk in Kassel erfolgen. Die Wagenkästen werden am Bombardier-Standort im polnischen Wrocław, die Drehgestelle im deutschen Werk in Siegen produziert. Die Standorte Mannheim und Hennigsdorf werden die Antriebs- und Steuerungstechnik sowie die Antriebsausrüstung beisteuern.
Die TRAXX-Produktfamilie ist für die Güter- wie auch die Personenbeförderung im nationalen und im grenzüberschreitenden Verkehr in allen Netzen konzipiert. Sie bietet drei elektrische Varianten (Mehrsystem-, Wechselstrom- und Gleichstromlokomotiven) und eine dieselelektrische Ausführung. Alle TRAXX-Lokomotiven zeichnen sich aus durch ihre modulare Bauweise und ihre hoch effizienten BOMBARDIER MITRAC Antriebs- und Steuerungssysteme, die bereits in über 3.800 Lokomotiven im Einsatz sind.
Zu Bombardier Transportation Bombardier Transportation ist ein weltweiter Marktführer in der Schienenverkehrs-technologie und verfügt über das breiteste Produktportfolio der Branche. Bombardier Transportation bietet seinen Kunden innovative Produkte und Dienstleistungen, die neue Standards für nachhaltige Mobilität setzen. BOMBARDIER ECO4-Technologien basieren auf den vier Eckpfeilern Energie, Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit; sie sparen Energie, schützen die Umwelt und verbessern die Gesamtleistung des Schienenverkehrs. Bombardier Transportation hat seinen weltweiten Hauptsitz in Berlin und ist in über 60 Ländern vertreten. Über 100.000 Schienenfahrzeuge von Bombardier sind rund um den Globus unterwegs.
Zu Bombardier Bombardier Inc. ist einer der weltweit führenden Anbieter innovativer Verkehrslösungen, von Regionalflugzeugen und Businessjets bis hin zu Schienenverkehrstechnik und den damit verbundenen Systemen und Dienstleistungen. Der internationale Konzern hat seinen Hauptsitz in Kanada. Im letzten Geschäftsjahr (Ende: 31. Januar 2010) belief sich der Gesamtumsatz auf 19,4 Milliarden US-Dollar. Die Bombardier-Aktien werden an der Börse in Toronto notiert (BBD). Darüber hinaus ist Bombardier sowohl weltweit als auch für Nordamerika im Dow Jones Sustainability Index gelistet. Aktuelle Mitteilungen und weitere Informationen finden Sie unter www.bombardier.com.
POTSDAM – „Wir haben etwas gutzumachen und können uns nur entschuldigen.“ Das sagte gestern der Bahnbeauftragte für Berlin, Ingulf Leuschel, vor dem Verkehrsausschuss des Brandenburger Landtags. Der Ausschuss hatte Bahnmanager zu einer Anhörung geladen, um zu erfahren, was zu den massiven Beeinträchtigungen im Bahnverkehr in diesem Winter geführt hatte. Vier Teilstrecken waren mehrere Tage lang gar nicht bedient worden. Das Land kürzt deshalb seine Zahlungen an die S-Bahn. Die Bahnmanager haben vor allem den heftigen Schnee in Verbindung mit technischen Problemen für die Zugausfälle verantwortlich gemacht. Auch bei der Ersatzteilversorgung habe es Probleme gegeben. Bereits am Montag hatte sich in Berlin Bahnchef Rüdiger Grube …
In der Auseinandersetzung um die künftigen Flugrouten vom Hauptstadtairport BBI in Schönefeld hat die Deutsche Flugsicherung (DFS) jetzt 16 Vorschläge bewertet, die ihr im Dezember von der Fluglärmkommission übergeben wurden. „Wir werden der Kommission, die am Montag wieder zusammentritt, eine zusammenfassende Antwort vorlegen“, sagte eine DFS-Sprecherin gestern. Die 34-köpfige Kommission, in der unter anderen vom Fluglärm betroffene Berliner Bezirke und Brandenburger Kommunen vertreten sind, muss sich bis zum Herbst mit der DFS auf einen Entwurf verständigen. Der Streit um die Flugrouten war entbrannt, nachdem die DFS am 6.September mit Verweis auf Sicherheitsvorschriften …
Eigentlich ist zur S-Bahn-Krise alles gesagt, eigentlich auch von allen. Das Abgeordnetenhaus diskutierte auf Vorschlag der Grünen gestern in seiner ersten Sitzung im Wahljahr 2011 trotzdem über das Thema. Es ging um die Frage, wie viel Schuld der rot-rote Senat an der Misere hat und ob das Phantom der Debatte, die grüne Spitzenkandidatin Renate Künast als ehemalige Bundesministerin nicht auch eine Verantwortung trägt. Es wurde zu einem „Lehrstück rot-grüner Vergangenheitsbewältigung“, wie es der CDU-Abgeordnete Oliver Friederici süffisant bemerkte. Grünen-Fraktionschefin Ramona Pop nahm Klaus Wowereit persönlich in Haftung für …
Schlechte Züge, schlechte Chefs – Bahnchef Rüdiger Grube wusste am vergangenen Montag, als er im Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses auftrat, die Schuldigen für das Berliner S-Bahn-Chaos klar zu benennen. Die seit zwei Jahren andauernde Misere liege an den fehlkonstruierten Fahrzeugen des Herstellers Bombardier und an Versäumnissen ehemaliger S-Bahn-Vorstände, inzwischen allesamt ihrer Aufgaben enthoben. Doch jetzt meldet sich einer der ehemaligen Chefs zu Wort: Ernst-Otto Constantin, von 1996 bis 2002 Arbeitsdirektor der S-Bahn, bezeichnet in einem scharf formulierten offenen Brief an Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer und das Abgeordnetenhaus zentrale Aussagen Grubes als falsch. Constantin, seit 2002 im Ruhestand, schreibt, der heutige Zustand der S-Bahn sei …