S-Bahn legt vier Strecken wochenlang still Ab Sonntag nur 406 Wagen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1231/berlin/
0156/index.html

Ab Sonntag nur 406 Wagen

Der Fahrzeugmangel bei der Berliner S-Bahn spitzt sich dramatisch zu. Nun muss das Unternehmen sogar wie schon im vergangenen Jahr Strecken stilllegen, weil die Zahl der ZĂŒge nicht mehr ausreicht. Das teilte das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn (DB) am Donnerstag mit. Ab Sonntag, sechs Uhr frĂŒh, werden vier Abschnitte nicht mehr befahren: Westkreuz-Spandau, Springpfuhl-Wartenberg, Schönholz-Hennigsdorf sowie Strausberg-Strausberg Nord. Dort bleibe der S-Bahn-Betrieb voraussichtlich mehrere Wochen lang eingestellt, wie ein Sprecher mitteilte.
„Die S-Bahn verabschiedet sich mit einem weiteren traurigen Negativrekord aus dem Jahr 2010“, sagte Hans-Werner Franz vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB). Am Donnerstag konnte sie nur noch 456 Wagen einsetzen – …

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S-Bahn: S-Bahn 2011: kaum noch (in)Takt, aus BZ

http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/
s-bahn-2011-kaum-noch-in-takt-article1077355.html

Wann gibt es bei der S-Bahn gute Nachrichten? Zwar fĂ€hrt sie in der Silvesternacht durchgehend, doch ab SonntagfrĂŒh wird dann der ohnehin spĂ€rliche Fahrplan weiter ausgedĂŒnnt. Um die damit verbundenen EngpĂ€sse zumindest teilweise abzufangen, werden die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ab Montag im Berufsverkehr zusĂ€tzliche U-Bahn-Fahrten anbieten. Von einem „traurigen Jahrestiefstand“ bei einsatzbereiten S-BahnzĂŒgen spricht der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB).
Die S-Bahn fĂ€hrt bis zum Sonntagmorgen um 6.00 Uhr unverĂ€ndert nach dem derzeit geltenden, ausgedĂŒnnten Fahrplan, wie ein S-Bahn-Sprecher sagte. Das bedeutet, die S-Bahnen verkehren im …

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S-Bahn: DBV Berlin-Branenburg zum Schienenverkehrsangebot ab Januar 2010

http://www.lok-report.de/

Alle Jahre wieder … Ersatz-, ErgĂ€nzungs-, Not-, Sonderverkehre. Im Winter ist die KĂ€lte Schuld an AusfĂ€llen, im Sommer die Hitze. So weit ist es schon gekommen. Ab 2. Januar 2011 dĂŒnnt die S-Bahn ihr bereits jetzt ausgedĂŒnntes Zugangebot weiter aus; diesmal werden sogar einige Strecken ĂŒberhaupt nicht mehr befahren. Das ist fĂŒr den DBV-Landesverband ein Beleg dafĂŒr, dass offenbar die Konzernspitze am Potsdamer Platz, denn die S-Bahn Berlin GmbH ist eine hundertprozentige DB AG-Tochter, noch nicht so recht den Umfang und bleibenden Schaden realisiert hat.
Die jetzt bekannt gemachten Einstellungen und angebotenen Ersatzverkehre zeigen ĂŒberdeutlich, dass das Berliner Schienendrama in der DB-Konzernzentrale am Potsdamer Platz noch nicht richtig angekommen zu sein scheint. Denn warum können die vielen Versprechungen der letzten eineinhalb Jahre nicht mal ansatzweise eingehalten werden? Man wollte alles besser machen, schonungslos aufklĂ€ren, verspieltes Vertrauen zurĂŒckgewinnen, besser weden.
Wie wenig ernstgemeint die UnterstĂŒtzung fĂŒr die FahrgĂ€ste – aber auch fĂŒr die Mitarbeiter des Unternehmens! – zu sein scheint, zeigt die Tatsache, dass eine kurzfristig umsetzbare Maßnahme zur Linderung der Probleme immer noch nicht umgesetzt wurde. Seit vielen Jahren fordert der Landesverband, dass FernzĂŒge auf der Berliner Stadtbahn wieder am Bahnhof Zoo halten mĂŒssen. Insbesondere bei den jetzigen kaum kalkulierbaren Fahrzeiten und ĂŒberfĂŒllten ZĂŒgen könnte dadurch eine Entspannung herbeigefĂŒhrt werden.
Die hervorragende Anbindung des Bahnhofs Zoo an den öffentlichen Nahverkehr wĂŒrde fĂŒr viele Fernreisende bedeuten, dass sie sich Wege zum Berliner Hauptbahnhof sparen können. So wĂŒrden die S-Bahnen nicht noch durch FahrgĂ€ste mit Koffern, RĂŒcksĂ€cken und Reisetaschen benutzt werden mĂŒssen (Pressemeldung PB Service GmbH, Bayern-Kursbuch Bestellcenter, info@pb-service.net, 31.12.10).

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S-Bahn + VBB: Trauriger Jahrestiefstand von einsatzbereiten S-BahnzĂŒgen

http://www.lok-report.de/

Zum Jahresende hat die Berliner S-Bahn einen traurigen Rekordtiefstand bei der Anzahl ihrer verfĂŒgbaren ZĂŒge erreicht. Im morgendlichen Berufsverkehr waren nur 228 ViertelzĂŒge im Linieneinsatz – so wenig wie noch nie in diesem Jahr.
Damit erbringt die S-Bahn Berlin GmbH nur noch 40 Prozent der vertraglich vereinbarten Leistung. Auch fĂŒr die Silvesternacht und zum Schulbeginn im Januar mĂŒssen die Berliner, Brandenburger und ihre GĂ€ste sich auf weitere massive BeeintrĂ€chtigungen im S-Bahnverkehr einstellen.
WĂ€hrend Berlin sich freut, rund eine Million Besucher zur Silvesterfeier am Brandenburger Tor zu begrĂŒĂŸen, mĂŒssen die S-BahnfahrgĂ€ste auf der Stadtbahn sowie im Nord-SĂŒd-Tunnel mit ĂŒberfĂŒllten, verkĂŒrzten und verspĂ€teten S-BahnzĂŒgen bei der An- und Abreise zur Party am Brandenburger Tor rechnen. Der VBB empfiehlt auf die U-Bahn auszuweichen (U6: S+U Friedrichstraße Bhf; U2: S+U Potsdamer Platz Bhf; U9: U Hansaplatz + Fußweg).
Hans-Werner Franz, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg, zieht eine ernĂŒchternde Bilanz: „Die S-Bahn Berlin GmbH verabschiedet sich mit einem weiteren traurigen Negativrekord aus dem Jahr 2010. Zum dritten Mal ist die S-Bahnleistung in einem Winter drastisch eingebrochen. Ganz offensichtlich hat der DB-Konzern aus dem Desaster im Januar 2009, als in der ersten Januarwoche mehr als 3000 S-BahnzĂŒge ausfielen, nichts gelernt und nicht die richtigen Konsequenzen gezogen, um auch im Winter ordentliche Leistungen zu erbringen.“
Im neuen Jahr werden die EinschrĂ€nkungen bei der S-Bahn noch gravierender sein: Einzelne Linienab-schnitte werden aufgrund der weiter sinkenden FahrzeugverfĂŒgbarkeit von 203 ViertelzĂŒgen (36 % der vertraglich vereinbarten Leistung) ab dem 02.01.2011 nicht mehr bedient werden. Die Nutzung von Schienenersatzverkehren auf den Abschnitten Strausberg – Strausberg Nord und Hennigsdorf – Schönholz sowie von alternativen öffentlichen Verkehrsmitteln in den ebenfalls nicht bedienten Abschnitten Spandau – Westkreuz und Wartenberg-Springpfuhl kann zu einer VerlĂ€ngerung der Fahrzeit fĂŒhren. Die EinschrĂ€nkungen fĂŒr die FahrgĂ€ste erschöpfen sich jedoch nicht nur auf diesen Abschnitten, sondern es werden im gesamten Netz zusĂ€tzliche Belastungen auf die FahrgĂ€ste zukommen: verkĂŒrzte ZĂŒge und LinienfĂŒhrungen, ausgedĂŒnnte Takte und VerspĂ€tungen werden zu weiteren, teils erheblichen Wartezeiten fĂŒhren. Eine Planbarkeit des Schul- und Arbeitsweges wird damit weiterhin erschwert. Da die anderen Verkehrsmittel wie U-, Straßenbahn und Busse die Last der S-BahnausfĂ€lle schultern mĂŒssen, kann es auch hier zu lĂ€ngeren Fahrtzeiten kommen.
Angesichts der sich immer weiter verschlechternden Situation bei der S-Bahn appelliert VBB-Chef Franz erneut an die Bundesregierung als EigentĂŒmer der Deutschen Bahn AG und damit auch als EigentĂŒmer des DB-Bahntochterunternehmen S-Bahn Berlin GmbH Verantwortung zu ĂŒbernehmen: „Die Bundesregierung muss die notwendigen strukturellen und finanziellen Voraussetzungen dafĂŒr schaffen, dass es mit der S-Bahn wieder definitiv bergauf geht. Bislang ist kein wirkliches Umsteuern der fatalen Unternehmenspolitik der Deutschen Bahn AG zu erkennen. Wenn die Deutsche Bahn eine QualitĂ€tsverbesserung bei der S-Bahn wirklich gewollt hĂ€tte, hĂ€tte sie mehr tun können, um die S-Bahnkrise zu ĂŒberwinden. Doch allein am Beispiel der absolut mangelhaften Informationen fĂŒr die FahrgĂ€ste ist deutlich, dass die bisherigen Entscheidungen und Maßnahmen nicht ausreichend waren. Im Zeitalter elektronischer Medien ist es nicht zu entschuldigen, dass es der Berliner S-Bahn auch in zwei Jahren nicht gelungen ist, das Informationssystem dahingehend zu verĂ€ndern, dass die FahrgĂ€ste ĂŒber Störungen, VerspĂ€tungen und Alternativverbindungen zeitnah und umfassend informiert werden.“ (Pressemeldung VBB, 31.12.10).

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Regionalverkehr + Bahnverkehr: Ausgebremst FahrgĂ€ste verlieren viel Zeit, weil ZĂŒge auf fast 700 Abschnitten das Tempo drosseln mĂŒssen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1230/brandenburg/
0038/index.html

POTSDAM. Lebenszeit ist wertvoll – und begrenzt. Darum ist es umso Ă€rgerlicher, dass FahrgĂ€ste auf vielen Bahnstrecken lĂ€nger als nötig unterwegs sind, weil die Gleise nicht in Ordnung gehalten worden sind. Jetzt hat der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) ermittelt, wie groß die Zeitverluste in diesem Jahr waren. Die Bilanz: An nicht weniger als 692 Stellen in Berlin und Brandenburg konnten die ZĂŒge nicht mit der eigentlich möglichen Höchstgeschwindigkeit verkehren. Auf den betroffenen 606 Kilometern verlĂ€ngerten sich die Fahrzeiten um insgesamt drei Stunden und 51 Minuten. „Die QualitĂ€t des Schienennetzes stagniert“, bemĂ€ngelte Verbund-Chef Hans-Werner Franz. Die Deutsche Bahn (DB) wies die Kritik in ungewöhnlich scharfer Form zurĂŒck. Die VorwĂŒrfe seien grĂ¶ĂŸtenteils „ungerecht“, so ein Sprecher.
GleismĂ€ngel, die in vielen FĂ€llen schon seit Jahren bestehen, StreckenengpĂ€sse …

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Tarife: NAHVERKEHR: Trotz Winterchaos: Bus- und Bahnfahren wird teurer Fahrpreise in der Region steigen zum Jahresbeginn um 2,8 Prozent, aus MAZ

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/11974909/62249/
Fahrpreise-in-der-Region-steigen-zum-Jahresbeginn-um.html

POTSDAM – Bus- und Bahnfahren in Berlin und Brandenburg wird vom Wochenende an teurer. Zum 1. Januar 2011 tritt eine Preiserhöhung in Kraft, die der Aufsichtsrat des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) schon im Juni beschlossen hatte. Demnach steigen die Fahrpreise im Durchschnitt um 2,8 Prozent. Es ist die erste Preiserhöhung seit April 2008.
Der Einzelfahrschein Berlin ABC kostet kĂŒnftig drei Euro, 20 Cent mehr als bisher. Die Monatskarte fĂŒr den selben Bereich kostet kĂŒnftig 91 Euro statt wie bisher 88,50 Euro. Der Preis fĂŒr die Monatskarte fĂŒr einen Landkreis in Brandenburg klettert von 77,40 Euro auf 79,50 Euro.
Der Berliner Fahrgastverband Igeb kritisierte die Preiserhöhung angesichts des Chaos bei der Berliner S-Bahn als „Zumutung fĂŒr die FahrgĂ€ste“. Zudem wĂŒrden MĂ€ngel im Tarifsystem weiter verschĂ€rft. So steige der Preis fĂŒr eine …

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S-Bahn stellt Betrieb auf mehreren Strecken ein Die S-Bahn muss im neuen Jahr erneut auf mehreren Strecken den Betrieb einstellen. Nur ein Drittel der Fahrzeuge ist einsetzbar. Auch der Silvesterverkehr zum Brandenburger Tor kann nicht verstÀrkt werden., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehr/
s-bahn-stellt-betrieb-auf-mehreren-strecken-ein/
3685264.html

Die S-Bahn muss im neuen Jahr erneut auf mehreren Strecken den Betrieb einstellen: PĂŒnktlich zum Berufsverkehr nach dem Ende der Ferien und nach möglichen weiteren SchneefĂ€llen sollen von 632 vorhandenen Doppelwagen nur noch rund 200 einsetzbar sein. Die BVG will deshalb nun doch zusĂ€tzliche Fahrten bei der U-Bahn anbieten. Auch Regionalbahnen sollen zusĂ€tzliche Verbindungen herstellen. Das derzeit schon extrem eingeschrĂ€nkte Angebot wird auch nicht zu Silvester verstĂ€rkt werden können.

Eingestellt wird der Betrieb Sonntag frĂŒh zwischen Spandau und Westkreuz, Hennigsdorf und Schönholz sowie zwischen …

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3685264.html

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S-Bahn + Regionalverkehr: FahrplanĂ€nderungen im S-Bahn-Verkehr Überspringen: FahrplanĂ€nderungen im S-Bahn-Verkehr S-Bahn Berlin im Januar weiter mit eingeschrĂ€nktem Fahrplan / Aktuelles Fahrplanangebot durchgehend bis SonntagfrĂŒh, 2. Januar

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/verkehrsmeldungen/bbmv/
bbmv20101230.html

(Berlin, 30. Dezember 2010) Die WerkstĂ€tten der S-Bahn Berlin arbeiten auch ĂŒber den Jahreswechsel weiter mit Hochdruck. GegenwĂ€rtig verlassen tĂ€glich rund 100 ViertelzĂŒge die WerkstĂ€tten, im Normalbetrieb sind es rund 60 ViertelzĂŒge. Dabei werden mehrere, sich ĂŒberlagernde Wartungs-, Instandhaltungs- und PrĂŒfprozesse parallel durchgefĂŒhrt.

ZusĂ€tzlich sind in den letzten Wochen zahlreiche witterungsbedingte Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten angefallen, die zu einer sehr starken Belastung der WerkstĂ€tten fĂŒhrten. Unter anderem steigt durch die derzeitige Witterung die Zahl der Antriebsstörungen drastisch. So sind seit dem 1. Dezember bisher ĂŒber 1000 Antriebsstörungen an Elektronik und Fahrmotoren aufgetreten, von denen bisher rund 900 abgearbeitet wurden. Rund 220 Fahrmotoren wurden in diesem Zeitraum getauscht. Vor der Behandlung in den WerkstĂ€tten mĂŒssen die ZĂŒge zeitaufwĂ€ndig enteist werden.

Das bisherige Fahrplanangebot gilt unverÀndert bis zum Sonntag, 2. Januar, 6 Uhr, und wird auch in der Silvesternacht (Freitag/Samstag) sowie in der Nacht vom Samstag zum Sonntag und am Neujahrstag angeboten.

Ab Sonntag, 2. Januar 2011, 6 Uhr, können voraussichtlich nur etwa 200 ViertelzĂŒge eingesetzt werden. Auf der Ringbahn fahren die ZĂŒge der Linien S 41 und S 42 im 10-Minuten-Takt, auf allen anderen Linien im 20-Minuten-Takt. Die S 45 und S 85 verkehrt weiterhin nicht.

Die Streckenabschnitte Strausberg-Strausberg Nord, Spandau-Westkreuz, Wartenberg-Springpfuhl und Hennigsdorf-Schönholz können ab diesem Zeitpunkt vorĂŒbergehend nicht bedient werden. Zwischen Hennigsdorf, Tegel und Wilhelmsruh sowie zwischen Strausberg und Strausberg Nord wird Busersatzverkehr eingerichtet.

DB Regio und Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) unterstĂŒtzen mit zusĂ€tzlichen ZĂŒgen:

Ab dem 3. Januar halten die ZĂŒge der RE 2 zusĂ€tzlich in Karlshorst. Die RB 10 wird montags bis freitags von Spandau nach Charlottenburg verlĂ€ngert. Die NEB-ZĂŒge der NE-Linie 27 (Groß Schönebeck)-Karow fahren bis Berlin Gesundbrunnen.

Ab dem 8. Januar sollen die ZĂŒge der RB 10 auch am Samstag und Sonntag bis nach Charlottenburg verlĂ€ngert werden.

Ab dem 10. Januar werden montags bis freitags die ZĂŒge der RB 13 ab Spandau ĂŒber Jungfernheide nach Berlin Hbf verlĂ€ngert. Auf der RE 1 sollen montags bis freitags, von 6 bis 20 Uhr, VerstĂ€rkerzĂŒge auf der Strecke Potsdam-Wannsee-Charlottenburg-Berlin Zoologischer Garten-Berlin Hbf- Berlin Friedrichstraße zum Einsatz kommen. Dieser Zusatzverkehr muss wegen der baubedingten Eingleisigkeit in Berlin-Grunewald noch geprĂŒft werden.

Weitere Ersatz- und ErgĂ€nzungsverkehre sind unter anderem bei den Berliner Verkehrsbetrieben zur UnterstĂŒtzung angefragt.

Der Flughafen-Expressbus SXF 1 zwischen Flughafen Schönefeld und SĂŒdkreuz kann weiterhin zuschlagsfrei genutzt werden.

Der S-Bahnhof Brandenburger Tor wird voraussichtlich vom 31. Dezember, 18 Uhr, bis zum 1. Januar, 3 Uhr, geschlossen.

Weitere Informationen sind unter www.s-bahn-berlin.de oder dem S-Bahn-Kundentelefon unter der Rufnummer 030 297-43333 erhÀltlich.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

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Tarife: Fahrgastverband IGEB kritisiert die Erhöhung der VBB-Tarife

http://www.lok-report.de/

Eine Tariferhöhung ist nie populĂ€r. Aber die zum 1. Januar 2011 erfolgende Anhebung der meisten Fahrpreise im VBB-Tarif fĂŒr Berlin und Brandenburg stĂ¶ĂŸt auf so viel UnverstĂ€ndnis wie selten zuvor, denn die Berliner S-Bahn (und das betrifft auch viele Brandenburger FahrgĂ€ste) sowie der BVG-Busverkehr erbringen nicht die vertraglich vereinbarten Verkehrsleistungen. Das war auch schon vor dem heftigen Wintereinbruch der Fall und ist zu einem großen Teil auf MĂ€ngel zurĂŒckzufĂŒhren, die die Politik mit ihren Sparvorgaben und die Verkehrsunternehmen selbst zu verantworten haben.
Aber unabhĂ€ngig davon, wie viele der aktuell ausfallenden oder verspĂ€teten Fahrten bei Bahnen und Bussen in Berlin und Brandenburg auf vermeidbare Fehler und wie viele das extreme Winterwetter zurĂŒckzufĂŒhren sind, ist es eine Zumutung fĂŒr die FahrgĂ€ste, in einer solchen Krisensituation die Fahrpreise anzuheben. Der Berliner Fahrgastverband IGEB kritisiert dafĂŒr nicht nur die Verkehrsunternehmen, sondern auch die Landesregierungen in Berlin und Brandenburg, die diese Zumutung mit zu verantworten haben.
Schon vor der im Juni beschlossenen Fahrpreiserhöhung im VBB-Tarif hatte der Berliner Fahrgastverband IGEB gegen diese Absicht heftig protestiert. Die damals genannten GrĂŒnde haben durch die zwischenzeitliche Entwicklung noch an Bedeutung gewonnen.
Strukturelle MĂ€ngel und Ungereimtheiten im VBB-Tarif werden nicht beseitigt, sondern zum Teil noch verschlimmert. Lange Zeit wurde in Aussicht gestellt, dass bei der nĂ€chsten Tariferhöhung die Stammkunden, also die ZeitkartenkĂ€ufer, verschont werden. Sie waren bei den letzten Tariferhöhungen ĂŒberdurchschnittlich belastet worden, so dass man in Berlin mehr Einzelfahrkarten kaufen kann, bevor sich eine Monatskarte lohnt, als in jedem anderen deutschen Verbundgebiet. Doch nun werden die Zeitkarten auch 2011 wieder teurer.
Ein besonders eklatantes Beispiel: Die Monatskarte fĂŒr Berlin (AB) wird von 72 auf 74 Euro verteuert (+2,8%). Der Preis fĂŒr den Einzelfahrschein beim Kauf einer 4-Fahrten-Karte wird von 2,00 auf 2,05 Euro erhöht (+2,5 %). Das ist also eine geringere Erhöhung als bei der Monatskarte und zementiert das MissverhĂ€ltnis zwischen beiden Tarifen. Erst, wenn ein Fahrgast im Monat mindestens 37 einzelne Fahrten zu 2,05 Euro macht, lohnt sich der Kauf einer Monatskarte fĂŒr 74 Euro. Das ist ein deutschlandweiter Negativrekord (s. Tabelle http://www.igeb.org/pressedienst/files/igebpresse_20101229.pdf ) und steht dem Ziel, durch gĂŒnstige „Flatrate-Tarife“ Kunden zu binden, entgegen. Ärgerlich und nicht vermittelbar ist die Tariferhöhung 2011 auch deshalb, weil die letzten drei Jahre gezeigt haben, dass S-Bahn und BVG ihre Fahrgeldeinnahmen auch ohne Tariferhöhungen steigern können: allein durch Fahrgastzuwachs.
Die PreisstabilitĂ€t hat sich positiv auf die wirtschaftliche Situation der Verkehrsunternehmen ausgewirkt und – trotz verschlechtertem S-Bahn-Angebot – zu einer Erhöhung der Fahrgast- und Abonnentenzahlen gefĂŒhrt. So konnte die BVG die Zahl der Zeitkartenabonnenten von 214.000 (2008) ĂŒber 255.000 (2009) auf 282.000 (2010) steigern. Die Fahrgeldeinnahmen insgesamt stiegen von 492 Mio Euro (2008) ĂŒber 507 Mio Euro (2009) auf voraussichtlich 523 Mio Euro im Jahr 2010. Angesichts dieser Erfolgsbilanz ist es unbegreiflich, dass nun wieder riskiert wird, durch nicht vermittelbare Preissteigerungen FahrgĂ€ste, insbesondere Stammkunden, zu verlieren.
In diesem Zusammenhang erinnert der Berliner Fahrgastverband IGEB zum wiederholten Mal an eine Äußerung von Berlins Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer: „Wir haben uns heute in offener AtmosphĂ€re mit dem VBB, der S-Bahn, DB-Regio und der BVG ĂŒber die Tarifstruktur des ÖPNV in Berlin und Brandenburg ausgetauscht. Unter den Teilnehmern konnte Einigkeit erzielt werden, dass wir in Berlin und Brandenburg eine Tarifstruktur benötigen, mit der es gelingt, mehr FahrgĂ€ste fĂŒr den ÖPNV zu gewinnen und stabile Kundenbeziehungen aufzubauen.
Die derzeitige Tarifstruktur wird in den nĂ€chsten Monaten von den Verkehrsbetrieben, den beiden BundeslĂ€ndern und dem VBB ĂŒberarbeitet“, erklĂ€rte Berlins Senatorin fĂŒr Stadtentwicklung Ingeborg Junge-Reyer am 9. Oktober 2006. Und weiter: „Eine nachvollziehbare transparente Tarifstruktur, die bis zum Jahr 2010 angelegt sein sollte, muss durch VerlĂ€sslichkeit und Verbindlichkeit den Kunden gegenĂŒber dauerhaft Fahrgastverluste verhindern.“
Seit 2006 kam es weder zur versprochenen Überarbeitung der Tarifstruktur, noch konnte sich die Senatorin mit ihrer in den letzten Jahren wiederholt vorgetragenen berechtigten Forderung durchsetzen, dass der Einzelfahrausweis in Berlin innerhalb der zweistĂŒndigen Geltungsdauer wieder wie frĂŒher beliebige Fahrten, also auch Hin- und RĂŒckfahrt, ermöglicht. VerstĂ€rkt wird die VerĂ€rgerung der FahrgĂ€ste ĂŒber die Politiker, weil diese immer wieder behaupten, dass die Tarife in Berlin besonders gĂŒnstig seien. Das trifft jedoch nur auf einzelne Tarife wie bei den Zeitkarten fĂŒr SchĂŒler und Senioren zu. Die Vergleichstabelle ( http://www.igeb.org/pressedienst/files/igebpresse_20101229.pdf ) mit anderen GroßstĂ€dten zeigt, dass Berlin bei vielen Tarifen an der Preisspitze steht ? insbesondere bei den Monatskarten.
Jede Analyse kann eigentlich nur zu dem Schluss kommen, dass die Tariferhöhung zum 1. Januar 2011 in jeder Hinsicht falsch und nicht vermittelbar ist. Da angesichts des monatelangen Vorlaufs und der technischen Rahmenbedingungen eine Aussetzung leider unrealistisch ist, fordert der Berliner Fahrgastverband IGEB umso nachdrĂŒcklicher:
1. Zusage einer erneuten umfassenden Entschuldigungsregelung fĂŒr das Sommerhalbjahr 2011, an der sich neben der S-Bahn dieses Mal auch die BVG finanziell beteiligen muss
2. Keine weitere Tariferhöhung 2011 und 2012
3. Strukturelle Verbesserungen im VBB-Tarif, insbesondere zugunsten der Stammkunden (KĂ€ufer von Monats- und Jahreskarten) (Pressemeldung Berliner Fahrgastverband IGEB e.V., 30.12.10).

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