Bus: … und dann nichts wie raus nach Wannsee

http://www.bvg.de/index.php/de/
103839/article/763096.html

Am 7. Juli starten in Berlin die Sommerferien, das Wetter ist super und jeder möchte schnell zum Baden. Deshalb ist ab Mittwoch, den 7. Juli wieder der Bade-Express 312 im Einsatz und fährt die Badegäste vom S-Bahnhof Nikolassee zum Strandbad Wannsee.

Vom 7. Juli bis 22. August verkehrt die Linie 312 zwischen Nikolassee und Strandbad Wannsee.

Der Bade-Express ist eine gute Alternative, denn fast 4000 Autofahrer kämpfen täglich um einen der nur 300 Parkplätze am Wannseebadweg.

Die Linie verkehrt wie folgt:

Buslinie 312 S Nikolassee > Strandbad Wannsee > S Nikolassee

* Montag bis Freitag circa 9 bis 20 Uhr alle 10 Minuten
* Samstag circa 8 bis circa 21 Uhr alle 10 Minuten
* Sonntag circa 8 bis circa 10 Uhr alle 20 Minuten und weiter bis 21 Uhr alle 10 Minuten

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Tarife: 6 ½ Wochen Schülerferienticket für täglich nur 62 Cent

http://www.lok-report.de/

Schülerinnen und Schüler bis zur 13. Klassenstufe können in den großen Ferien für nur 29 Euro mit allen Bussen und Bahnen in ganz Berlin und Brandenburg fahren. Das Schülerferienticket gilt vom 7. Juli bis 22. August im gesamten Verbundgebiet. Brandenburgs Verkehrsminister Jörg Vogelsänger und VBB-Chef Hans-Werner Franz gaben heute den Startschuss für das Schülerferienticket.
Eine Woche vor den Sommerferien verteilten heute Verkehrsminister Jörg Vogelsänger und VBB-Chef Hans-Werner Franz grellbunte Fahrradsattelüberzüge mit dem Logo des Schülerferientickets. Vogelsänger hofft, dass in diesem Jahr noch mehr Schülerinnen und Schüler auf Entdeckungstouren gehen: „Berliner und Brandenburger müssen in den großen Ferien nicht weit reisen, um unberührte Natur und interessante Kultur zu erleben. Das Land Brandenburg hat unzählige spannende Orte zu bieten. Mit dem Schülerferienticket bieten wir Kindern und Jugendlichen ein Fahrschein für ganz viel Sommerferien.“
Rund 12.000 Kinder und Jugendliche waren im vergangenen Jahr mit dem günstigen Ticket unterwegs. Und in diesem Jahr wird das Schülerferienticket bei gleichbleibendem Preis noch attraktiver, denn auch die jungen Gäste, die nicht in Berlin und Brandenburg wohnen, können es erstmals erwerben.
VBB-Chef Hans-Werner Franz: „Pro Tag kostet das Schülerferienticket nur 62 Cent – im Gegenzug sind dafür unbegrenzt Fahrten mit unseren über 1.000 Bus- und Bahnlinien im VBB-Gebiet möglich. So kommen die Brandenburger sehr günstig nach Berlin, zum Beispiel auf die Fanmeile zum Endspiel der Fußball-WM, und die Berliner lernen tolle Ausflugsziele in Brandenburg kennen. Bei dem guten Angebot werden selbst Stubenhocker in den großen Ferien mobil.“
Das Schülerferienticket gibt es zum Preis von 29 Euro bei allen Verkehrsunternehmen des VBB – in den Kundenzentren und an Schaltern, bei vielen Fahrausweisautomaten und teilweise auch beim Busfahrer. Es ist nicht übertragbar und nur gültig in Verbindung mit einem Schülerausweis, dem VBB-Schüler-Fahrausweis oder einer Schulbescheinigung für das Schuljahr 2009/2010 bzw. 2010/2011 (Pressemeldung VBB, 02.07.10).

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S-Bahn Berlin setzt wieder Züge der Baureihe 485 ein Überspringen: S-Bahn Berlin setzt wieder Züge der Baureihe 485 ein Ausweitung von Maßnahmenpaketen bei Kundenservice und Sauberkeit

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20100702.html

(Berlin, 2. Juli 2010) Ab Samstag, 3. Juli, fahren bei der Berliner S-Bahn wieder Züge der Baureihe 485. Der erste Einsatz findet auf der Linie S75 zwischen Spandau und Lichtenberg statt. Der aus vier Vierteln bestehende Vollzug startet unter anderem um 7.24, 9.44 und 12.04 Uhr ab Spandau sowie um 8.50, 11.10 und 13.30 Uhr ab Lichtenberg. Ab Montag kehren die Züge auf ihre bisherige Stammlinie zwischen Pankow und Flughafen Schönefeld zurück.

Im Rahmen einer Selbstverpflichtung hatte das Unternehmen dem Eisenbahn-Bundesamt vor zwei Wochen zugesichert, die Achsen der Fahrzeuge künftig in verkürzten Intervallen einer Ultraschalluntersuchung zu unterziehen. Außerdem werden alle derzeit verwendeten Achsen innerhalb von zwölf Monaten durch neue ersetzt.

Die S-Bahn Berlin hatte die Fahrzeuge, die aufgrund ihrer früheren Farbgebung im Volksmund als „Coladosen“ bezeichnet werden, am 26. Februar vorübergehend aus dem Verkehr gezogen, nach dem zuvor festgestellt wurde, dass seit dem Jahr 2001 Wirbelstromprüfungen nicht in erforderlichem Umfang durchgeführt worden waren.

„Ich freue mich, dass wir wieder mehr Fahrzeuge auf die Schiene bringen können“, erklärt S-Bahn-Geschäftsführer Peter Buchner. „Das ist ein weiterer Baustein in unserem Bemühen, die erforderliche Qualität im Berliner S-Bahn-Verkehr wieder herzustellen.“ Buchner wies darauf hin, dass es noch weitere Themenfelder gebe, auf denen die S-Bahn nacharbeiten werde. Die in der Qualitätsbilanz 2009 des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) und in der Kundenzufriedenheitsanalyse Mai 2010 bemängelten Defizite in den Bereichen Service und Sauberkeit würden schnellstmöglich beseitigt. Entsprechende Zusagen hatte das Unternehmen bereits in den Nachverhandlungen zum Verkehrsvertrag mit dem Berliner Senat gegeben.

S-Bahnhöfe werden mit moderner Informationstechnik ausgestattet

Zur Verbesserung der Fahrgastinformation auf den S-Bahnhöfen werden zusätzliche LCD-Anzeiger beschafft, die neben der Ankunftszeit des nächsten Zuges auch über Störungen informieren. Im Zielzustand sind 577 Anzeiger auf 133 Bahnhöfen vorgesehen. Die restlichen 33 kleineren Bahnhöfe erhalten elektronische Verspätungsanzeiger. Zur Erhöhung des Komforts beim Fahrscheinkauf hat die S-Bahn Berlin vor einem Monat mit der Aufstellung von 500 neuen Automaten begonnen. Diese haben ein doppelt so helles Display wie bisher und einen erheblich verkürzten Verkaufsvorgang. Derzeit sind bereits 66 davon installiert.

Versprechen für mehr Sauberkeit in S-Bahn-Zügen

Die S-Bahn Berlin hat die hohe Bedeutung von Sauberkeit für ihre Kunden erkannt und entsprechende Maßnahmen in die Wege geleitet. Zusätzlich zu verschiedenen Grundreinigungsstufen in den Werkstätten und einer täglichen Grobreinigung vor dem Betriebseinsatz, wird künftig auch nach dem Ende des Frühberufsverkehrs in allen Zügen eine Grobreinigung durchgeführt. Diese beinhaltet Müllbeseitigung und das Entfernen störender Verunreinigungen. Neu ist die Feuchtreinigung aller Böden am Ende des durchgehenden Nachtverkehrs samstags und sonntags früh. Besteht die Gefahr, dass Fahrgäste sich ihre Kleidung verschmutzen, findet unverzüglich eine Bedarfsreinigung statt, die von mobilen Teams erledigt wird. Die zusätzlichen Maßnahmen werden im Verlauf des zweiten Halbjahres eingeführt.

Geschäftsführer Buchner wies darauf hin, dass die S-Bahn Berlin die Hinweise ihrer Kunden sehr ernst nehme und erforderlichenfalls erneut nachsteuern werde. An den gemachten Zusagen werde sich sein Unternehmen messen lassen. Dazu gehören auch die versprochenen Entschuldigungsleistungen im Wert von 70 Millionen Euro, mit denen Stammkunden im November und Dezember Freifahrt erhalten. Gelegenheitskunden profitieren im gleichen Zeitraum davon, dass im Bereich Berlin ABC an allen Wochenenden Einzeltickets als Tageskarten anerkannt werden. Bereits im Dezember 2009 hatte sich die S-Bahn Berlin mit einem ersten Paket entschuldigt.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

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S-Bahn: Für miese Qualität bekommt die S-Bahn weniger Geld Senat und DB einigen sich auf Nachbesserungen zum Verkehrsvertrag. Das Land darf jetzt den Zuschuss auch dann kürzen, wenn zu wenige Züge im Einsatz sind, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0701/berlin/
0065/index.html

Für die Berliner S-Bahn wird es teuer, wenn sie schlechte Leistungen abliefert. In diesem Fall darf das Land Berlin seine Zahlung an das Unternehmen noch stärker kürzen als bisher. Zudem muss die S-Bahn morgens im Berufsverkehr eine bestimmte Zahl von Wagen einsetzen. Sind weniger Fahrzeuge unterwegs, gibt es weitere Abzüge. Das sind die wichtigsten Ergebnisse der monatelangen Nachverhandlungen zum S-Bahn-Vertrag. Gestern präsentierten die Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) und Ulrich Homburg, Vorstand Personenverkehr der Deutschen Bahn (DB), die Details.
Als das S-Bahn-Chaos im September einen Höhepunkt erreichte, hatte die Senatorin genug. „Wir erkannten, dass der Vertrag auf solche Situationen nicht eingestellt ist und nachgebessert werden muss.“ Seither wurde verhandelt und gefeilscht. Junge-Reyer: „Wir blieben hart.“ Jetzt ist die Einigung …

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allg.: Ein Sammelsurium für den Berliner Verkehr Peter Neumann Er mutet wie eine prall gefüllte Wundertüte an, der neue Masterplan für den Berliner Verkehr der Zukunft. Der Entwurf des Stadtentwicklungsplans Verkehr will allen, die sich durch diese Stadt bewegen, etwas Gutes tun. In der Summe wirkt das Sammelsurium ziemlich beliebig. Qualitäten zeigt das Konzept erst in bestimmten Details., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0701/
meinung/0090/index.html

Er mutet wie eine prall gefüllte Wundertüte an, der neue Masterplan für den Berliner Verkehr der Zukunft. Der Entwurf des Stadtentwicklungsplans Verkehr will allen, die sich durch diese Stadt bewegen, etwas Gutes tun. In der Summe wirkt das Sammelsurium ziemlich beliebig. Qualitäten zeigt das Konzept erst in bestimmten Details.
Schon mit geringen Investitionen lässt sich der nichtmotorisierte Verkehr sicherer und angenehmer gestalten. So setzen die Senatsplaner zu Recht darauf, dem immer stärker werdenden Radverkehr mehr Platz einzuräumen – auch wenn sie die Konsequenz scheuen, ihm komplette Fahrstreifen zu übertragen. Das Fahrrad ist das Stadtverkehrsmittel der Zukunft: billig, umweltverträglich, ideal für kurze Strecken. Richtig ist auch, dass sich die Planer endlich mehr um die Fußgänger kümmern. Zwar wird rund ein Viertel der Wege in Berlin per pedes zurückgelegt, aber …

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http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0701/berlin/
0014/index.html

Eine „Grüne Welle“ für Radfahrer, fußgängerfreundlichere Ampelschaltungen, neue Straßen sowie später vielleicht sogar Straßenbahnstrecken nach Steglitz und nach Neukölln: Das sieht der Entwurf des Masterplans für den Berliner Verkehr der Zukunft vor – unter anderem. Der umfangreiche Maßnahmenkatalog wird das Herzstück des neuen Stadtentwicklungsplans Verkehr sein, an dem die Senatsverwaltung gerade arbeitet. „Ende des Jahres wollen wir den Plan vorlegen“, sagte die Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer (SPD).
Berlin ist eine dynamische Stadt, die sich stetig verändert und weiter entwickelt, so Junge-Reyers Fachleute. Darum bekommt der erste Stadtentwicklungsplan Verkehr, der 2003 verabschiedet wurde, nun eine Fortschreibung. Sie soll bis 2025 gelten, kündigte Planungschef Burkhard Horn an.
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Eine „Grüne Welle“ für Radfahrer, fußgängerfreundlichere Ampelschaltungen, neue Straßen sowie später vielleicht sogar Straßenbahnstrecken nach Steglitz und nach Neukölln: Das sieht der Entwurf des Masterplans für den Berliner Verkehr der Zukunft vor – unter anderem. Der umfangreiche Maßnahmenkatalog wird das Herzstück des neuen Stadtentwicklungsplans Verkehr sein, an dem die Senatsverwaltung gerade arbeitet. „Ende des Jahres wollen wir den Plan vorlegen“, sagte die Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer (SPD).
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S-Bahn: Vor 20 Jahren: Berliner S-Bahn-Züge fahren wieder grenzenlos Überspringen: Vor 20 Jahren: Berliner S-Bahn-Züge fahren wieder grenzenlos Am 2. Juli 1990 erfolgte am Bahnhof Friedrichstraße der erste Lückenschluss

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20100701.html

(Berlin, 1. Juli 2010) Die Symbolik des 2. Juli 1990 war groß: Mit der Freigabe der frisch wieder aufgebauten Gleise am Westkopf des Bahnhofs Friedrichstraße wurden die rund 30 Jahre von einander getrennten Teilnetze der Berliner S-Bahn wieder zusammengefügt. Damit war die Grundlage für die beeindruckende Renaissance eines Massenverkehrsmittels geschaffen, das die Menschen aus Ost und West wieder zusammenführen sollte. Acht Monate nach dem Fall der Mauer ermöglichten die rot-gelben Züge nun eine ungeahnte Mobilität für Berufspendler und Ausflügler, die im Individualverkehr noch längst nicht gegeben war.

Den politischen Umständen der Vergangenheit geschuldet, lagen in den achtziger Jahren nicht unerhebliche Teile der S-Bahn-Infrastruktur brach. Die Berliner S-Bahn konnte die seit den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts gewachsenen Stärken ihres Netzes aufgrund der politischen Lage nicht mehr ausspielen. Die heute nicht mehr weg zu denkende Ringbahn ist ein beeindruckendes Beispiel dafür. Sie war stillgelegt.

Während im Ostteil der Stadt die Kapazitäten auf der Stadtbahn kaum ausreichten, die erforderlichen Zugfahrten zur Warschauer Straße, zum Alexanderplatz und zur Friedrichstraße zu verkraften, führten die S-Bahn-Strecken im Westen ein Schattendasein. Lediglich zwischen Frohnau und Wannsee, Anhalter Bahnhof und Lichtenrade, sowie zwischen Friedrichstraße und Wannsee fuhren die rot-gelben Züge. Auf allen anderen Strecken war der Betrieb eingestellt worden.

Die Bevölkerung nahm die S-Bahn immer als etwas Verbindendes wahr. Fahrzeuge, Geräusche und Bahnsteigarchitektur zeugten von einer gemeinsamen Vergangenheit und vermittelten zugleich eine diffuse Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft. Es könnte eine Erklärung dafür sein, dass das Verkehrsmittel im Verlauf der neunziger Jahre so schnell wieder seine ursprüngliche Bedeutung zurück erlangen konnte.

„Der damalige Beschluss des Deutschen Bundestages, die zum Zeitpunkt des Mauerbaus 1961 bestehenden S-Bahn-Strecken aus Bundesmitteln wieder aufzubauen, war eine weitsichtige Entscheidung“, sagt Peter Buchner, Geschäftsführer der S-Bahn Berlin GmbH. „Darum werden wir jetzt alles tun, um die S-Bahn schnellstmöglich aus der Krise zu führen. Wir möchten wieder jene gute Leistung und Qualität anbieten, die die Berliner von ihrer S-Bahn erwarten.“

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

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S-Bahn + VBB: VBB begrüßt Nachverhandlung zum S-Bahn-Vertrag

http://www.lok-report.de/

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) begrüßt die Nachbesserung des derzeitigen S-Bahn-Vertrags. Die deutlichen Veränderungen beim S-Bahn Vertrag im Sinne der Fahrgäste ist das Resultat der monatelangen Arbeit des Berliner Senats. Damit wird auf die S-Bahn-Führung nun der nötige Druck ausgeübt, um das Unternehmen zu hohen Qualitätsmaßstäben zu verpflichten.
Der quälende Prozess der Einigung hat ein gutes Ende gefunden, sagt VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz. Ein Jahr nach Beginn der S-Bahn-Krise sei es dem Senat gelungen, seine Position gegenüber der S-Bahn Berlin GmbH ohne Abstriche im Sinne der Fahrgäste durchzusetzen. Franz ist erleichtert, dass es nun eine vertraglich festgeschriebene Klarheit über die Anzahl und Längen der Fahrzeuge gibt.
„Wenn sich künftig die Fahrgäste ohne Aussicht auf einen Sitzplatz in verkürzte Züge quetschen oder in schmutzigen Wagen fahren müssen, drohen der S-Bahn empfindliche Strafzahlungen. Die S-Bahn-Führung und der Bahnkonzern zeigen mit ihrer Zustimmung zu den deutlichen Nachbesserungen, dass sie sich vor höheren Sanktionen nicht fürchten. Das ist ein erfreuliches Signal an die Fahrgäste: Die S-Bahn scheint ihre Unternehmensziele endlich wieder auf gute Leistung und hohe Qualität auszurichten.“
Noch sei die Krise aber nicht überwunden, so Franz weiter, deshalb müsse die S-Bahn unvermindert alle Anstrengungen unternehmen, um so schnell wie möglich zum Normalbetrieb zurückzukehren. Zurzeit sind erst rund 75 Prozent der erforderlichen S-Bahn-Fahrzeuge im Einsatz

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S-Bahn: Nachverhandlungen zum S-Bahn-Vertrag erfolgreich abgeschlossen

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Der Senat hat sich am 30.06.10 mit der DB AG über die Kernpunkte einer Nachbesserung des laufenden S-Bahn-Vertrages verständigt. Senatorin Junge-Reyer: „Mein Verhandlungsziel war es, die S-Bahn für die Kundinnen und Kunden so schnell wie möglich wieder pünktlich und sicher fahren zu sehen. Wir haben Vereinbarungen getroffen, die gewiss eine Herausforderung für die S-Bahn darstellen – sie aber auch verpflichten, die vorhandenen Probleme zu lösen. Mir geht es bei den Nachverhandlungen daher nicht vorrangig um die Einbehaltung einer möglichst großen Summe. Die Kürzungen sind kein Selbstzweck. Sie sind ein Instrument, um die S-Bahn GmbH dazu anzuhalten, das vereinbarte Leistungsniveau nach Umfang und Qualität möglichst schnell zu erreichen und dauerhaft sicherzustellen.“
Künftig ist durch die Länder Berlin und Brandenburg die insgesamt erforderliche Fahrzeuganzahl und die Zuglängen je Fahrt entsprechend vorgegeben. Verletzt die S-Bahn Berlin GmbH diese Vorgaben, können die Länder die Zahlungen entsprechend kürzen.
Darüber hinaus erhalten die Länder schärfere Sanktionsmöglichkeiten bei „Schlechtleistungen“, d.h. Verfehlungen vertraglich vereinbarter Qualitätsniveaus. Im Ergebnis soll der geänderte Vertrag gewähr­leisten, dass die S-Bahn-Kapazität der aktuellen Nachfrage, aber auch dem künftigen, wachsenden Bedarf der Fahrgäste entspricht.
„Die vollständige Wiederherstellung eines verlässlichen und leistungsfähigen S-Bahn-Verkehrs für die Hauptstadtregion ist kein Lippenbekenntnis für uns“, sagt Ulrich Homburg, Vorstand Personenverkehr der Deutschen Bahn. „Mit dem nachbesserten Verkehrsvertrag sehen wir uns auf einem guten Weg, das Vertrauen der Fahrgäste und des Bestellers nachhaltig zurückzugewinnen.“
Wichtigstes Resultat der Nachverhandlungen ist die Einigung auf die Höhe der jährlich einzusetzenden Fahrzeuge. Rückwirkend ab dem 1. Januar 2010 hat sich die S-Bahn Berlin GmbH verpflichtet, mindestens 562 Viertelzüge (netto ohne Betriebsreserve) einzusetzen. Diese Verpflichtung erhöht sich auf 575 Viertelzüge, sobald die zusätzlichen Leistungen zur Anbindung des Flughafen Berlin-Schönefeld BBI zu erbringen sind.
Bei Nichterfüllung dieser Vorgaben können die Länder den finanziellen Beitrag für jedes vertragswidrig nicht eingesetzte Fahrzeug (Viertelzug) kürzen. Der konkrete Kürzungsbetrag hängt davon ab, wie schnell die S-Bahn Berlin GmbH wieder die vertraglich vorgegebenen Kapazitäten erreicht.
Eine weitere Verbesserung für die Länder besteht in der Einigung, dass Kürzungen künftig nicht mehr auf 5 % des jährlichen Bestellerentgelts begrenzt sind. Vielmehr wird ab 2010 die Grenze bei 16 %, also dem mehr als Dreifachen liegen. Zudem wird ab dem Jahr 2011 unzureichende Sauberkeit zusätzlich bestraft (Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 01.07.10).

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