S-Bahn: Kabeldiebstahl lähmt S-Bahn Ringverkehr eingeschränkt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0630/berlin/
0121/index.html

Metalldiebe sind schuld daran, dass gestern auf dem Ring viele S-Bahn-Fahrten ausfallen mussten. In der Nacht zuvor hatten Unbekannte am Bahnhof Jungfernheide rund 60 Meter Kabel entwendet, das zu einer Signalanlage geh√∂rte, teilte Jens Schobranski von der Bundespolizei mit. Aus Sicherheitsgr√ľnden musste der S-Bahn-Verkehr …

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S-Bahn: Nachverhandlungen zum S-Bahn-Vertrag erfolgreich abgeschlossen √úberspringen: Nachverhandlungen zum S-Bahn-Vertrag erfolgreich abgeschlossen Der Senat hat sich mit der DB AG √ľber die Kernpunkte einer Nachbesserung des laufenden S-Bahn-Vertrages verst√§ndigt.

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/
ubp/p20100630.html

(Berlin, 30. Juni 2010) Senatorin Junge-Reyer: ‚ÄěMein Verhandlungsziel war es, die S-Bahn f√ľr die Kundinnen und Kunden so schnell wie m√∂glich wieder p√ľnktlich und sicher fahren zu sehen. Wir haben Vereinbarungen getroffen, die gewiss eine Herausforderung f√ľr die S-Bahn darstellen ‚Äď sie aber auch verpflichten, die vorhandenen Probleme zu l√∂sen. Mir geht es bei den Nachverhandlungen daher nicht vorrangig um die Einbehaltung einer m√∂glichst gro√üen Summe. Die K√ľrzungen sind kein Selbstzweck. Sie sind ein Instrument, um die S-Bahn GmbH dazu anzuhalten, das vereinbarte Leistungsniveau nach Umfang und Qualit√§t m√∂glichst schnell zu erreichen und dauerhaft sicherzustellen.‚Äú

K√ľnftig ist durch die L√§nder Berlin und Brandenburg die insgesamt erforderliche Fahrzeuganzahl und die Zugl√§ngen je Fahrt entsprechend vorgegeben. Verletzt die S-Bahn Berlin GmbH diese Vorgaben, k√∂nnen die L√§nder die Zahlungen entsprechend k√ľrzen. Dar√ľber hinaus erhalten die L√§nder sch√§rfere Sanktions¬≠m√∂glichkeiten bei ‚ÄěSchlechtleistungen‚Äú, d.h. Verfehlungen vertraglich vereinbarter Qualit√§tsniveaus. Im Ergebnis soll der ge√§nderte Vertrag gew√§hrleisten, dass die S-Bahn-Kapazit√§t der aktuellen Nachfrage, aber auch dem k√ľnftigen, wachsenden Bedarf der Fahrg√§ste entspricht.

‚ÄěDie vollst√§ndige Wiederherstellung eines verl√§sslichen und leistungsf√§higen S-Bahn-Verkehrs f√ľr die Hauptstadtregion ist kein Lippenbekenntnis f√ľr uns‚Äú, sagt Ulrich Homburg, Vorstand Personenverkehr der Deutschen Bahn. ‚ÄěMit dem nachbesserten Verkehrsvertrag sehen wir uns auf einem guten Weg, das Vertrauen der Fahrg√§ste und des Bestellers nachhaltig zur√ľckzugewinnen.‚Äú

Wichtigstes Resultat der Nachverhandlungen ist die Einigung auf die H√∂he der j√§hrlich einzusetzenden Fahrzeuge. R√ľckwirkend ab dem 1. Januar 2010 hat sich die S-Bahn Berlin GmbH verpflichtet, mindestens 562 Viertelz√ľge (netto ohne Betriebsreserve) ein¬≠zusetzen. Diese Verpflichtung erh√∂ht sich auf 575 Viertelz√ľge, sobald die zus√§tzlichen Leistungen zur Anbindung des Flughafen Berlin-Sch√∂nefeld BBI zu erbringen sind. Bei Nichterf√ľllung dieser Vorgaben k√∂nnen die L√§nder den finanziellen Beitrag f√ľr jedes vertragswidrig nicht eingesetzte Fahrzeug (Viertelzug) k√ľrzen. Der konkrete K√ľrzungsbetrag h√§ngt davon ab, wie schnell die S-Bahn Berlin GmbH wieder die vertraglich vorgegebenen Kapazit√§ten erreicht.

Eine weitere Verbesserung f√ľr die L√§nder besteht in der Einigung, dass K√ľrzungen k√ľnftig nicht mehr auf 5 % des j√§hrlichen Bestellerentgelts begrenzt sind. Vielmehr wird ab 2010 die Grenze bei 16 %, also dem mehr als Dreifachen liegen. Zudem wird ab dem Jahr 2011 unzureichende Sauberkeit zus√§tzlich bestraft.

Das S-Bahn-System ist ein zentraler Bestandteil des √ĖPNV in Berlin. Der teilweise Ausfall und die Einschr√§nkungen in diesem System haben das √ĖPNV-Angebot √ľber einen l√§ngeren Zeitraum schwer beeintr√§chtigt. Das Vertrauen der Kunden in die S-Bahn und damit in den √ĖPNV insgesamt ist gesunken und l√§sst sich nur durch eine m√∂glichst zeitnahe hohe Qualit√§t des S-Bahn-Verkehrs wiederherstellen.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

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Stra√üenverkehr: Noch mehr Tempo-30-Zonen auf Hauptstra√üen So sollen L√ľcken geschlossen werden Peter Neumann Tempo 30 – und kein Ende. Auf fast drei Vierteln des Berliner Stra√üennetzes gilt diese Beschr√§nkung schon. Doch damit will sich Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer nicht zufrieden- geben., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0629/berlin/
0051/index.html

Tempo 30 – und kein Ende. Auf fast drei Vierteln des Berliner Stra√üennetzes gilt diese Beschr√§nkung schon. Doch damit will sich Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer nicht zufrieden- geben. Gestern k√ľndigte die SPD-Politikerin im Ausschuss f√ľr Stadtentwicklung und Verkehr an, dass auf Berliner Hauptverkehrsstra√üen weitere Tempo-30-Bereiche eingerichtet werden sollen. „Wir wollen L√ľcken schlie√üen“, sagte die Senatorin. Auf Hauptstra√üen, auf denen sich Tempo-50- und Tempo-30-Zonen abwechseln, soll nach M√∂glichkeit nur noch Tempo 30 gelten.
Wer allerdings nach der verkehrspolitischen Debatte w√§hrend des SPD-Landesparteitags am Sonnabend erwartet hatte, dass als Kompensation f√ľr die Verl√§ngerung der Autobahn A 100 der Autoverkehr in der Innenstadt nun fl√§chendeckend ausgebremst wird, sollte vom Senat nicht allzu viel erwarten. Bei …

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Flugh√§fen: Senat will Rundfl√ľge st√§rker reglementieren Piloten halten das f√ľr Unsinn. Notgelandetes Flugzeug darf in Tempelhof nicht starten, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0629/berlin/
0019/index.html

Nach der spektakul√§ren Notlandung eines Kleinflugzeugs auf dem stillgelegten Flughafen Tempelhof untersucht der Senat jetzt, ob die Vorschriften f√ľr touristische Rundfl√ľge versch√§rft werden m√ľssen. „Sind die Regeln streng genug? Werden sie auch eingehalten? Sind zus√§tzliche Kontrollen erforderlich? Das werden wir jetzt pr√ľfen“, sagte die Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) gestern im Ausschuss f√ľr Stadtentwicklung und Verkehr. Das Ungl√ľck h√§tte ein „viel schlimmeres Ende haben k√∂nnen“. „Darum m√ľssen wir uns mit der Frage besch√§ftigen, ob und in welchem Umfang es erforderlich ist, √ľber einem so dicht besiedelten Gebiet Rundfl√ľge zu machen.“
Wie berichtet, landete am Sonnabend gegen 18.20 Uhr pl√∂tzlich ein Flugzeug vom Typ Socata TB-10 Tobago auf der fr√ľheren s√ľdlichen Landebahn des Flughafens Tempelhof, der seit Mai gr√∂√ütenteils als √∂ffentlicher Park genutzt wird. Die fast lautlos …

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Regionalverkehr: Fahrplanänderungen RB 14 vom 1.-2. Juli sowie 5.-7. Juli

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/verkehrsmeldungen/
bbmv/bbmv20100629.html

(Berlin, 29. Juni 2010) Wegen Bauarbeiten fallen vom 1. bis 2. Juli sowie vom 5. bis 7. Juli, von 7.45 Uhr bis 17.05 Uhr, die Z√ľge der Linie RB 14 zwischen Gro√ür√§schen und Senftenberg aus. Es wird Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Wegen der l√§ngeren Fahrzeiten des Schienenersatzverkehrs fahren die Busse 11 Minuten fr√ľher in Senftenberg ab/ kommen in der Gegenrichtung sp√§ter an.

Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu informieren.

Über diese Fahrplanänderungen informiert die Deutsche Bahn im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten. Fragen beantwortet der Kundendialog DB Regio Nordost unter Telefon (0331) 235 6881 oder -6882. Zusätzlich sind die Informationen auch per Handy unter bauarbeiten.bahn.de/mobile abrufbar.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

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Tarife + BVG + Bahnverkehr: Veolia: BVG verkaufen Spartickets f√ľr InterConnex

http://www.lok-report.de/

Ab dem 1. Juli sind die preiswerten Tickets f√ľr den einzigen privat betriebenen Fernzug Deutschlands, den InterConnex auch bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) erh√§ltlich. In allen rund 60 BVG Verkaufsstellen und Reisem√§rkten auf U-Bahnh√∂fen k√∂nnen die Spartickets f√ľr 19 Euro f√ľr die Relationen Berlin‚ÄďLeipzig und Berlin‚ÄďRostock/Warnem√ľnde erworben werden. Und noch ein Vorteil: die Fahrt braucht erst innerhalb von 5 Wochen ab Kaufdatum angetreten werden.
‚ÄěDer Vertrag mit der BVG sichert uns nun eine fl√§chendeckende Pr√§senz in der Bundeshauptstadt‚Äú, freut sich Andreas Winter, Produktmanager des InterConnex. Der Vertrag l√§uft zun√§chst als Pilotprojekt bis Ende des Jahres.
Der InterConnex ist das Fernverkehrsangebot der Veolia-Verkehr-Gruppe, dem gr√∂√üten privaten Verkehrsunternehmen in Deutschland. Er verbindet zweimal t√§glich Berlin und Leipzig sowie einmal t√§glich Berlin und Rostock/Warnem√ľnde. Ca. 400 Sitzpl√§tze in barrierefreien Reisezugwagen, gro√üe Mehrzweckbereiche und eine H√∂chstgeschwindigkeit von 160 km/h sorgen f√ľr eine schnelle und bequeme Reise.
Die Fahrgastzahlen steigen Jahr f√ľr Jahr. 2009 bef√∂rderte der InterConnex erstmals √ľber 380.000 Reisende. ‚ÄěIn Berlin fehlte uns noch ein starker Partner mit einem breiten Vertriebsnetz‚Äú, betont Andreas Winter. ‚ÄěZudem wird im personenbedienten Verkauf der BVG auch das Bed√ľrfnis der Fahrg√§ste nach pers√∂nlicher Beratung erf√ľllt. Wir freuen uns, mit der BVG einen Top-Vertriebspartner gewonnen zu haben.‚Äú
Nat√ľrlich besteht auch weiterhin die M√∂glichkeit, InterConnex-Tickets im Internet, in vielen Reiseb√ľros, in den Z√ľgen der M√§rkischen Regiobahn (MR) sowie √ľber die Telefonhotline zu erwerben. ‚ÄěAu√üerdem kann jeder Fahrgast einfach einsteigen und beim Kundenbetreuer eine Ticket kaufen‚Äú, erg√§nzte Winter. Der InterConnex wird grunds√§tzlich von Kundenbetreuern begleitet, die auch f√ľr Hilfestellungen bei Reisenden mit Handicap sowie f√ľr weitere Ausk√ľnfte und das Catering direkt am Platz verantwortlich sind (Pressemeldung Veolia Verkehr, 29.06.10).

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Flugh√§fen: Notlandung zwischen Skatern Kleinflugzeug segelte nach Motorausfall noch bis Tempelhof Lutz Schnedelbach, Peter Neumann Skater Johannes K√ľhn aus Marzahn hatte am Sonnabend mit Freunden auf der Bahn des stillgelegten Flughafens Tempelhof einige Runden gedreht, als er gegen 18.20 Uhr ein kleines Flugzeug bemerkte, das nahezu lautlos auf die Landebahn zusteuerte., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0628/berlin/
0043/index.html

Skater Johannes K√ľhn aus Marzahn hatte am Sonnabend mit Freunden auf der Bahn des stillgelegten Flughafens Tempelhof einige Runden gedreht, als er gegen 18.20 Uhr ein kleines Flugzeug bemerkte, das nahezu lautlos auf die Landebahn zusteuerte. „Ist der wahnsinnig, ist der verr√ľckt?“, schrie der 31-j√§hrige Skater. Er schaffte es gerade noch, zur Seite zu springen, dann setzte das Flugzeug auf der ehemaligen Landebahn S√ľd auf. Auch Fahrradfahrer, Jogger und Spazierg√§nger konnten sich retten. Verletzt wurde niemand. Die meisten schimpften aber noch, als die Maschine l√§ngst auf dem Boden stand und der 31-j√§hrige Pilot Manuel R. und seine Flugg√§ste ausgestiegen waren.
Die drei Passagiere – ein Paar aus Brandenburg und deren Nachbarstochter – hatten w√§hrend eines Festes der Bundeswehr auf dem milit√§rischen Teil des Flughafens Tegel Karten f√ľr einen Flug von Tegel nach Sch√∂nefeld gebucht. Bereits neun Mal war …

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Flugh√§fen: Sp√§ter, teurer, gr√∂√üer Die Flughafen-Er√∂ffnung wird auf den 3. Juni 2012 verschoben. Nicht schlimm, sagt Klaus Wowereit Peter Neumann Der neue Sch√∂nefelder Flughafen wird rund sieben Monate sp√§ter er√∂ffnet als zuletzt angek√ľndigt. Nicht am 30. Oktober 2011, sondern am 3. Juni 2012 soll dort erstmals ein Flugzeug mit Passagieren abheben. , aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0626/berlin/
0027/index.html

Der neue Sch√∂nefelder Flughafen wird rund sieben Monate sp√§ter er√∂ffnet als zuletzt angek√ľndigt. Nicht am 30. Oktober 2011, sondern am 3. Juni 2012 soll dort erstmals ein Flugzeug mit Passagieren abheben. Der k√ľnftige Flughafen Berlin Brandenburg wird au√üerdem anfangs weniger Sicherheitsschleusen haben. Damit nicht genug: Noch vor der Er√∂ffnung muss das Terminal bereits erweitert werden. F√ľr das gesamte Bauvorhaben fallen Mehrkosten in H√∂he von 112 Millionen Euro an – und die Verschiebung der Er√∂ffnung beschert der Flughafengesellschaft Einnahmeausf√§lle, die sie derzeit auf 26 Millionen Euro beziffert. Das teilte der Vorsitzende des Flughafen-Aufsichtsrats, der Regierende B√ľrgermeister Klaus Wowereit (SPD), am Freitag mit. Die Negativ-Nachrichten schienen ihn aber nicht zu betr√ľben. Der Airport „ist und bleibt eine Erfolgsgeschichte“, sagte er.

„Bei vergleichbaren Projekten sind jahrelange Verz√∂gerungen und Kostenexplosionen die Regel. Davon sind wir weit entfernt“, so Wowereit. Die Hamburger h√§tten gr√∂√üere Probleme, pflichtete Brandenburgs Ministerpr√§sident Matthias Platzeck (SPD) bei. Die Elbphilharmonie zeige, „wie ein Projekt aus dem Ruder laufen kann.“ Allerdings habe der Aufsichtsrat die Flughafen-Gesch√§ftsf√ľhrung nun gebeten, „beim Controlling nachzulegen“.

Auf diesem Feld liege offenbar einiges im Argen, hatten Kritiker bem√§ngelt. Die CDU legte am Freitag nach. „Die monatelange Unklarheit im Hintergrund und die wochenlange Diskussion √ľber m√∂gliche Verz√∂gerungen“ gehen auf Wowereits „Konto als Aufsichtsratschef. Es ist sein Versagen“, sagten Landes- und Fraktions-Chef Frank Henkel und der Verkehrspolitiker Oliver Friederici. Wowereit m√ľsse daf√ľr Sorge tragen, dass der Flughafen am 30. Oktober 2011 √∂ffnet.

„An den Haaren herbeigezogen“

„Es w√§re zu riskant, diesen Termin zu halten“, sagte dagegen der Regierende B√ľrgermeister. Zwar lege er Wert darauf, dass „Druck auf dem Kessel“ bleibt und der Bau z√ľgig vorangetrieben wird. Doch es m√ľsse auch genug Zeit geben, damit das Projekt mit der erforderlichen Qualit√§t verwirklicht werden kann. Vor allem aus zwei Gr√ľnden w√§re es risikoreich, an dem bisherigen Termin festzuhalten, bekr√§ftigte die Flughafen-Gesch√§ftsf√ľhrung.

Zum einen war es zu „Planungsverz√ľgen“ gekommen, weil die IGK-IGR Ingenieurgesellschaft Kruck am 8. Februar Insolvenz angemeldet hatte. Sie war f√ľr die Planung der technischen Ausr√ľstung des zentralen Terminals zust√§ndig, die damit in R√ľckstand geriet. Nachdem Projektsteuerer den Fall analysiert hatten, teilten sie den Flughafen-Chefs am 19. Mai mit, dass die Planerpleite den Zeitplan ernsthaft gef√§hrdet.

Zum anderen lasse eine Verordnung der Europ√§ischen Kommission, die am 9. April erlassen wurde und am 29. April in Kraft trat, wieder Fl√ľssigkeiten im Handgep√§ck zu – von Ende April 2013 an. Am 25. Mai habe die Bundespolizei mitgeteilt, was das f√ľr das Bauprojekt mit dem Arbeitstitel Berlin Brandenburg International (BBI) bedeutet: Die neuen Kontrollger√§te, die Fl√ľssigkeiten erkennen, brauchen doppelt so viel Platz wie heutige Scanner. Umplanungen sind notwendig.

„Damit die Verz√∂gerung zu rechtfertigen, ist an den Haaren herbeigezogen“, konterte der Berliner Europa-Abgeordnete Joachim Zeller (CDU). „Die Diskussion um Sicherheitsfragen und den damit verbundenen Technikeinsatz dauert bereits seit 2006 an. Eine vorausschauende Planung h√§tte das l√§ngst ber√ľcksichtigen m√ľssen.“ Ein Airline-Manager bekr√§ftigte, dass seit 2008 absehbar war, dass das Verbot von gr√∂√üeren Fl√ľssigkeitsmengen im Handgep√§ck f√§llt und neue Kontrollger√§te gr√∂√üer ausfallen werden.

32 statt 36 Sicherheitsschleusen

Wenn der Flughafen 2012 √∂ffnet, wird sowohl alte als auch neue Technik bei der Handgep√§ckkontrolle eingesetzt, sagte Flughafen-Chef Rainer Schwarz. Anstelle der bisher geplanten 36 „Sicherheits-Kontrolllinien“ w√§ren dann nur 32 m√∂glich. Staus erwartet er aber nicht. St√ľndlich k√∂nnten bis zu 4 500 Flugg√§ste kontrolliert werden.

Von April 2013 an k√∂nnten 5 500 Passagiere pro Stunde durchgeschleust werden. Dann sollen die Pavillons links und rechts vom Terminal fertig sein, die zus√§tzlichen Platz f√ľr weitere neue Gep√§ckkontrollger√§te schaffen. Dank der beiden Zusatzgeb√§ude, die bisher nicht vorgesehen waren, werde es k√ľnftig 36 „Kontrolllinien“ geben. Die Pavillons kosten 40 Millionen, die n√∂tigen Bau-Anpassungen im Terminal zehn Millionen Euro.

Damit der neue Er√∂ffnungstermin gehalten werden kann, werden f√ľr Beschleunigungsma√ünahmen 62 Millionen Euro f√§llig. Zudem muss die Flughafengesellschaft auf 26 Millionen Euro verzichten – weil erwartete Airline-Geb√ľhren, die voraussichtlich h√∂her als bisher ausfallen, und Mieteinnahmen sp√§ter flie√üen. Am Finanzierungsrahmen des Gesamtprojekts (3,27 Milliarden Euro) √§ndere sich nichts, versicherte Schwarz: „Daf√ľr haben wir Reserven im Budget geschaffen.“

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Kostenexplosion drohte

Am 30. Oktober 2011 soll der neue Flughafen öffnen. Das sagten die Verantwortlichen seit 2006 bei jeder Gelegenheit. Auch am 7. Mai 2010, beim Richtfest.

Erst seit dem 25. Mai stehe fest, dass der Zeitplan in Gefahr ist, sagen die Planer. Kritiker entgegnen, dass sich die Probleme schon vorher abzeichneten.

„Kein Problem“: So kommentierte Oliver Aust von Easyjet die Verschiebung des Er√∂ffnungstermins. Eine Inbetriebnahme w√§hrend der kalten Jahreszeit h√§tte Schwierigkeiten bringen k√∂nnen. F√ľr die Airlines gelten die bisherigen Geb√ľhren weiter.

Ein Schlappe sei die Verschiebung f√ľr Klaus Wowereit, sagen Ramona Pop und Volker Ratzmann (Gr√ľne). Doch ein Festhalten am alten Termin h√§tte zu einer Kostenexplosion gef√ľhrt.

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Foto: So soll er aussehen: der geplante Pavillon Nord rechts neben dem Flughafen-Terminal. Links davon entsteht ein ebenfalls rund zehn Meter hohes Pendant.

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Regionalverkehr: Fahrplanänderungen vom 29. bis 30. Juni auf der RE 3

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/verkehrsmeldungen/
bbmv/bbmv20100624a.html

(Berlin, 24. Juni 2010) Wegen Bauarbeiten fallen am 29. und 30. Juni, von 9 Uhr bis 16 Uhr, einige Z√ľge der Linie RE 3 zwischen R√ľckersdorf und Hohenleipisch aus. Es wird Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die planm√§√üigen Busse zwischen Elsterwerda und Hohenleipisch beginnen/enden in R√ľckersdorf.

Wegen der l√§ngeren Fahrzeiten des Schienenersatzverkehrs fahren die Busse fr√ľher in Elsterwerda ab/kommen in der Gegenrichtung sp√§ter an.

Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu informieren.

Über diese Fahrplanänderungen informiert die Deutsche Bahn im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten. Fragen beantwortet der Kundendialog DB Regio Nordost unter Telefon (0331) 235 6881 oder -6882. Zusätzlich sind die Informationen auch per Handy unter bauarbeiten.bahn.de/mobile abrufbar.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

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Regionalverkehr: Mit der Bahn zum FUSION Festival in L√§rz/Neustrelitz √úberspringen: Mit der Bahn zum FUSION Festival in L√§rz/Neustrelitz DB Regio Nordost setzt zus√§tzliche Z√ľge f√ľr die An- und Abreise ein

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/verkehrsmeldungen/
bbmv/bbmv20100624b.html

(Berlin, 24. Juni 2010) Zum FUSION Festival in L√§rz/Neustrelitz vom 25. bis 27. Juni bietet die DB Regio AG Nordost zus√§tzliche Z√ľge f√ľr die An- und Abreise an.

F√ľr die Anreise am Freitag, 25. Juni verkehren zus√§tzliche RE-Z√ľge von Berlin Hbf nach Neustrelitz:

RE 38270 ab Berlin Hbf um 14.02 Uhr, Ankunft in Neustrelitz um 15.07 Uhr,

RE 38272 ab Berlin Hbf um 16.05 Uhr, Ankunft in Neustrelitz um 17.10 Uhr,

RE 38274 ab Berlin Hbf um 16.58 Uhr, Ankunft in Neustrelitz um 18.07 Uhr,

RE 38276 ab Berlin Hbf um 18.49 Uhr, Ankunft in Neustrelitz um 20.06 Uhr.

Zur Abreise am Sonntag, 27. Juni werden sieben zus√§tzliche RE-Z√ľge von Neustrelitz nach Berlin Hbf eingesetzt.

Die Z√ľge halten auch auf den Bahnh√∂fen Berlin-Gesundbrunnen und Oranienburg.

Ausgew√§hlte Z√ľge der RE-Linie 5 werden im Zeitraum 24. bis 28. Juni mit einen Doppelstockwagen verst√§rkt. Auf dem Bahnhof Neustrelitz sind an Schwerpunkttagen zur Koordination und Betreuung sowie zum mobilen Fahrscheinverkauf Mitarbeiter und Kundenbetreuer von DB Regio Nordost im Einsatz.

Informationen f√ľr die An- und Abreise mit der Bahn gibt es beim Kundendialog DB Regio Nordost, Telefon 0385 750 2405 beziehungsweise unter 0331 235 6881 oder -6882. Informationen zum Festival erhalten Interessierte im Internet unter www.fusion-festival.de

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

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