S-Bahn: An welche S-Bahn erinnern Sie sich? Cola-Dosen, Toaster, Taucherbrillen, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/foto-chronologie-an-welche-s-bahn-erinnern-sie-sich/25477332.html

#Cola-Dosen, #Toaster, #Taucherbrillen. Es gibt viele Namen für Berlins -Bahnen. Die erste Generation fuhr 70 Jahre, die jüngste wird gerade getestet.

Ein frühes Bild der städtischen Zugverbindungen hat uns Heinrich Zille überliefert. Vor dem Fenster seiner Charlottenburger Wohnung fuhren 1893 zwei Züge auf der #Ringbahn aneinander vorbei. Dampfschwaden, Gemüsebeete, Hemden auf Wäscheleinen – viel mehr ist nicht zu sehen auf seinen Aufnahmen der sandigen Ödnis, die bald zur Stadt werden sollte. Gleich auf vier Gleisen kreisten die Vorortzüge seit 1877 weit um die Stadt herum.

Auch die #Stadtbahn, die seit 1882 vom Bahnhof #Charlottenburg bis zum heutigen #Ostbahnhof quer durch die Stadt führt, geriet vor Zilles Linse: 1892 passierte ein #Dampfzug auf dem Viadukt gerade die Rote Burg, so hieß damals das Königliche Polizeipräsidium zwischen Alexanderstraße und der späteren Dircksenstraße. Die kleinen #Tenderlokomotiven der Preußischen Eisenbahn prägten noch lange den aufstrebenden Zugverkehr der Stadt.

Berlin als Vorbild für effektiven Nahverkehr

Gegen Ende des Jahrhunderts gab es in der Stadt und um sie herum bereits 114 #Bahnhöfe, zwischen denen 412 Kilometer #Schienen verlegt wurden. Mit Eröffnung des #Nord-Süd-Tunnels 1939 war …

S-Bahn Alte Züge sollen nun doch länger im Einsatz bleiben – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/s-bahn-alte-zuege-sollen-nun-doch-laenger-im-einsatz-bleiben-28401228?dmcid=nl_20170913_28401228

Schluss, aus, vorbei. Eigentlich sollten sie Ende 2023 alle auf den Schrott. Doch nun müssen viele von ihnen noch mal ran, weil die Zahl der Fahrgäste immer weiter steigt. Die -Bahn Berlin prüft, ob Züge, deren Ausmusterung besiegelt war, einige Jahre weiterfahren könnten.
„Berlin ist eine wachsende Stadt. Wir brauchen mehr Kapazität“, sagte S-Bahn-Chef Peter Buchner. Damit reagiert das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn auf einen Wunsch des Senats. Seit Jahren steigt die Zahl der Fahrgäste. Die bordeauxrot und ockergelb lackierten Züge wurden im vergangenen Jahr für 431 Millionen Fahrten genutzt – 75 Prozent mehr als 1995.
#Toaster“: So nennen S-Bahn-Fans die Baureihe #480, um die es hier geht. Warum die Züge mit den gerippten Dachverkleidungen so heißen, ist strittig. Manche vergleichen die kantige Form mit der von Broten, einige fühlen sich von den Schlitzen im Dach an alte Siemens-Toaster erinnert. Andere halten den Spitznamen für angemessen, weil Toaster heiß werden können. In der Tat gerieten Züge dieses Typs mehrmals in Brand – etwa 2004 im S-Bahnhof Anhalter Bahnhof, der im Nordsüd-Tunnel liegt. Im selben Jahr endete im Tunnel der Einsatz der Baureihe, seit 2009 ist die unterirdische Strecke für diese Züge tabu.
So richtig alt ist diese Baureihe nicht. Sie wurde in den 1980er-Jahren entworfen und in #West-Berlin von der #Waggon Union gebaut. Die #Serienfahrzeuge wurden während der Jahre 1990 bis …

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