Die #Straßenbahnen in Berlin könnten künftig deutlich leiser werden. Unter anderem sollen in bewohnten Straßen und in der Nähe von Wohngebäuden nur noch besonders #lärm- und #erschütterungsarme#Gleisanlagen gebaut werden. Ein entsprechender Antrag von SPD, Linken und Grünen bekam bei der Sitzung des Abgeordnetenhauses am Donnerstag eine Mehrheit.
Wer kennt es nicht: dieses unangenehme Geräusch, wenn eine Straßenbahn durch die Kurve fährt. Vor allem Anwohner sind vom lauten Quietschen der Züge oft schwer genervt. Doch es gibt Hoffnung. Die BVG führt derzeit ein neuartiges Schmiersystem ein, mit dem die Lärmbelastung hörbar verringert werden soll. Damit könnten die landeseigenen Verkehrsbetriebe nicht nur Forderungen des Senats nach weniger Schienenkrach aus dem "Lärmaktionsplan" erfüllen. Es ließe sich damit auch die Akzeptanz eines öffentlichen Verkehrsmittels verbessern, das wie kein anderes in der Stadt in den kommenden Jahren ausgebaut werden soll.
Bereits 21 Flexity-Bahnen haben das neue System
Bereits 21 der aktuell 111 Niederflurstraßenbahnen vom Typ Flexity sind nach Angaben von BVG-Sprecher Markus Falkner inzwischen mit einer sogenannten Laufflächenkonditionierung ausgerüstet worden, weitere sollen in den kommenden Wochen folgen. Ab Mitte 2016 werde zudem das neue, von BVG-Technikern entwickelte System serienmäßig in den Flexity-Bahnen eingebaut werden. In diesem Jahr sollen noch 15 Fahrzeuge mit Laufflächenkonditionierung ausgeliefert werden, heißt es.