06.10.2026
https://www.pro-bahn.de/presse/pm_bv_show.php?id=576
Mit dem #Infraplan 2026 legt das #Bundesministerium für Verkehr erstmals offen, welche #Schienenvorhaben bis 2030 #Baurecht und #Geld haben. Für 2029 zählt der Plan keinen einzigen neuen Gleiskilometer, und eine Finanzierung sichert er nach eigener Aussage nicht zu. Der #Fahrgastverband PRO BAHN begrüßt die Ehrlichkeit und fordert eine #gesetzliche Grundlage und einen #Finanzierungsplan.
Der Fahrgastverband PRO BAHN begrüßt den Infraplan 2026, den das Bundesministerium für Verkehr heute vorgestellt hat. Erstmals führt der Bund #Sanierung, #Digitalisierung sowie Aus- und #Neubau des #bundeseigenen #Schienennetzes für die Jahre 2026 bis 2030 in einem öffentlichen Dokument zusammen. Bei neuen Gleisen und der #Elektrifizierung zählt der Plan nur Vorhaben, für die #Baurecht, Finanzierung und ein #Inbetriebnahmetermin vorliegen. Das Ergebnis ernüchtert. Für 2029 zählt der Plan keinen einzigen neuen Gleiskilometer, weil den beiden Vorhaben, die dann fertig werden sollen, der S-Bahn S4 Ost in Hamburg und dem Ausbau Köln–Aachen, noch das durchgängige Baurecht fehlt. Der Anteil elektrifizierter Strecken steigt bis 2030 nur um einen Prozentpunkt auf 63,7 Prozent. Zudem stellt der Plan selbst klar: „Der Infraplan 2026 ist kein Finanzierungsplan.“ Der Fahrgastverband PRO BAHN fordert deshalb eine gesetzliche Grundlage für den Infraplan und einen Finanzierungsplan, der die Vorhaben überjährig absichert.
„Infraplan 2026: Ehrlicher Kassensturz, aber noch kein Finanzierungsplan – Fahrgastverband PRO BAHN begrüßt die neue Transparenz und fordert eine gesetzliche Grundlage und einen Finanzierungsplan für die Schiene“ weiterlesen