Tourismus: Bis zu 90 Prozent weniger Touristen Weniger Übernachtungen in Berlin – Corona-Krise belastet Hotels, aus BZ Berlin

https://www.bz-berlin.de/berlin/weniger-uebernachtungen-in-berlin-corona-krise-belastet-hotels

Die Zahl der #Übernachtungen in Berliner Hotels und Herbergen ist im März im Vergleich zum Vorjahresmonat um zwei Drittel gesunken. 907.000 Gäste im März 2020 meldete das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Donnerstag.

Für das erste Quartal wurden 5,4 Millionen Übernachtungen gezählt, 23 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Den stärksten Rückgang verzeichnet das Amt bei Besuchern aus China und Hongkong mit 91,4 Prozent weniger Gästen und 88,0 Prozent weniger Übernachtungen, gefolgt von Israel mit einem Minus von 90,4 beziehungsweise 90,8 Prozent.

Die Zahl der #Gäste aus dem Inland ging um 61,2 Prozent zurück, die der Übernachtungen um 59,7 Prozent.

Die Absage der internationalen #Tourismusbörse und die Corona-Schutzmaßnahmen belasten die Branche. Fast 260 und damit ein Drittel aller meldepflichtigen Betriebe habe eine vorübergehende #Schließung gemeldet. Erst im Februar hatte das Amt für 2019 einen #Besucherrekord in Berlin gemeldet: 2019 besuchten knapp 14 Millionen …

Tourismus: Stadtentwicklung Tourismus in Berlin an der Grenze Berlin ist als Reiseziel beliebt wie nie. Die Politik darf nicht zulassen, dass Berliner die Zeche für den Boom mit vermüllten Parks und schlaflosen Nächten zahlen., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/stadtentwicklung-tourismus-in-berlin-an-der-grenze/20604364.html

Sie fliegen auf Berlin. Nicht nur die 40 Rosinenbomber, die bald an die Luftbrücke und die heiß-kalte Grenze einer welthistorischen Systemschlacht erinnern. Vielen Menschen wird das eine Reise wert sein, in die Stadt der Freiheit, der Weltoffenheit und der Toleranz. Auch 2017 gibt es wieder einen #Besucherrekord, viele Berliner aber sehen ihre persönliche Freiheit bedroht – statt Toleranz und Weltoffenheit wächst Groll.
Das #Tourismuskonzept, das der Senat im Januar beschließen will, ist überfällig. Berlin droht vom eigenen Erfolg überwältigt zu werden. Wichtiger als alle Überlegungen, wie man noch mehr Reisende anlockt, ist inzwischen, die Akzeptanz der Berliner für den Tourismus zu erhalten.

Neben den jährlich fast 13 Millionen #Touristen, die in Hotels unterkommen, tauchen in der Statistik weder die über 100 Millionen #Tagesgäste auf noch jene Millionen, die bei Besuchen privat übernachten. Hunderttausende Berliner erfahren leidvoll, was das für ihre Kieze bedeutet, in denen sie sich als unfreiwillige Staffage eines touristischen Disneylands fühlen.

Die teilweise rabiaten Proteste gegen Reisende, die es in Barcelona oder Mallorca gab, sind eine Warnung. Auch gegen ein Hotel am Kreuzberger Oranienplatz flogen jetzt Steine. Politik darf nicht zulassen, dass Berliner die Zeche für den Boom mit #vermüllten Parks und #schlaflosen Nächten zahlen.

Der #Reiseboom erzwingt den Ausbau des #Nahverkehrs und der #Radwege

Gegen Lärm und Dreck vorzugehen, ist wichtig; alarmieren müssen ebenso die #strukturellen Veränderungen der besonders belasteten Bezirke: …

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