Weil am Sonntag zum WM-Finale Prominente und Politiker eingeflogen wurden, mussten mehr als 1 000 andere Passagiere aus ganz Europa am Boden bleiben. Es handelte sich um Kunden der Luftfahrtgesellschaft Easyjet, die mit Niedrigtarifen wirbt. Kurz vorm Endspiel zwang die Deutsche Flugsicherung (DFS) Easyjet dazu, fünf Flüge ab Schönefeld zu stornieren. Fluggäste beschwerten sich über die schlechte Betreuung am Flughafen. Fragen wurden oft barsch beschieden, Sitzplätze sind in Schönefeld rar. Auf die Idee, kostenlose Erfrischungsgetränke zu reichen, kam niemand. Eine der Leidtragenden war die 15-jährige Anna-Jelina Schilling. Sie wollte mit einer Freundin ins italienische Pisa fliegen. Doch in Schönefeld …
32 Tage Fußballweltmeisterschaft in Berlin sind vorbei. Die Stadt stand dabei weltweit im Mittelpunkt und hat mit dem Finale den unbestrittenen Höhepunkt der Veranstaltung erlebt.
Millionen auswärtiger Besucher und Fans sowie die Berlinerinnen und Berliner selbst erlebten ein fröhliches und friedliches Fußballfest. Die deutsche Hauptstadt hat sich von ihrer besten Seite der Welt präsentiert. Die Bilder, die um die Welt gingen machen mehr Lust auf diese Stadt.
Fast immer auf diesen Bildern: Unsere gelben Busse und Bahnen! Unsere Mitarbeiter haben ihr Bestes gegeben, um nicht nur kompetent mit U-Bahnen, Bussen und Straßenbahnen die vielen in- und ausländischen Fahrgäste zu befördern, sondern haben auch Service und Sicherheit ganz groß geschrieben. So waren über den gesamten Zeitraum der WM rund 20 Freiwilligen-Teams täglich im Einsatz und haben in circa 1.400 Diensten Berlinern und Besuchern mit Rat und Tat zur Seite gestanden.
Wir haben unsere Fahrgäste aber nicht nur während der WM sicher ans Ziel gebracht. Heute verabschieden sich viele Fußballfans und Besucher von Berlin und wir sorgen dafür, dass sie ihren Bahnhof oder Flughafen pünktlich erreichen.
Wir bedanken uns bei ihnen für die Fröhlichkeit, die auch auf unsere Kolleginnen und Kollegen übergesprungen ist und sagen herzlich: Auf Wiedersehen in Berlin!
Ausflüge in die Region für daheim gebliebene Berliner / Schnupperwochen für Bahnfahrer vom 8. Juli bis 20. August 2006 Start mit dem RE 3 – bis 16. Juli in Richtung Elbe-Elster und Lausitz
(Berlin, 10. Juli 2006) Mit der Bahn aus der Berliner City geht es seit Ende Mai direkt in die Sommerfrische Brandenburgs – durch den neuen Nord-Süd-Tunnel spart man Kilometer und hat mehr Zeit für Erlebnisse vor Ort.
In den Sommerferien präsentieren DB Regio und Brandenburger Regionen die Schnupperwochen, d.h. zahlreiche Ausflugsangebote exklusiv für Bahnfahrer – jede Woche an einer anderen Regional-Express-Linie der neuen Nord-Süd-Verbindung: Ob Natur, Kultur oder sportliche Aktivitäten – für jeden ist etwas dabei. Konzerte, Feste und Vorführungen sowie Werkstatt- und Denkmalbesichtigungen sind genauso geplant wie Ausflüge zu Lande und zu Wasser. Abgerundet wird das Programm durch gastronomische Angebote.
Das Besondere an den Schnupperwochen: Bei Vorlage des Brandenburg-Berlin-Tickets erhält man vielerorts Rabatte bzw. besonderen Service. Neben den Sonderrabatten vor Ort sorgt das Brandenburg-Berlin-Ticket dafür, dass der Ausflugsspaß auch für größere Gruppen und Familien erschwinglich bleibt (Hin- und Rückfahrt 24 Euro am Automaten).
Die Schnupperwochen starteten am vergangenen Wochenende mit der Regional-Express-Linie 3 in Richtung Elbe-Elster und Lausitz bis zum 16. Juli: Entlang der Linie liegen verschiedene Landschaften dicht beieinander: Heide, Moor, Wälder und Obstwiesen wechseln einander ab und laden den Besucher ein zum Wandern, Rad fahren und Reiten. Der Regional-Express bringt Sie auch in eine Landschaft, die der unseres Nachbarplaneten Mars zumindest nicht unähnlich sein dürfte – derzeit noch gezeichnet vom Kohleabbau werden die „Krater“ geflutet und es entsteht eine neue Seenlandschaft mit Flora und Fauna. Neben den Spuren des Bergbaus sind auch Bergbaugeräte, alte Kraftwerke und Werksiedlungen übrig geblieben – Industriedenkmale, die man mit dem RE ab Berlin in knapp zwei Stunden bequem erreichen kann.
Stündlich fährt der RE ab Berlin (Gesundbrunnen, Hauptbahnhof, Potsdamer Platz, Südkreuz oder Lichterfelde Ost) über Wünsdorf-Waldstadt bis Luckau-Uckro, von dort abwechselnd weiter über Doberlug-Kirchhain nach Elsterwerda bzw. über Finsterwalde und Großräschen nach Senftenberg.
Weitere Termine für die Schnupperwochen:
– 17. bis 23. Juli mit dem RE 4 Richtung Havelland und Prignitz – 30. Juli bis 6. August mit dem RE 5 Richtung Teltow-Fläming – 30. Juli bis 6. August mit dem RE 5 auch Richtung Oberhavel und Mecklenburg-Strelitz – 7. bis 13. August mit dem RE 3 Richtung Barnim und Uckermark – 14. bis 20. August mit dem RE 5 Richtung Mecklenburgische Seenplatte
Weitere Infos und Empfehlungen unter www.bahn.de/brandenburg oder www.regiopunkt.de/schnupperwochen
Herausgeber: Deutsche Bahn AG Kommunikation, Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin Verantwortlich für den Inhalt: Oliver Schumacher
WM-Endspiel und Ferienbeginn stürzen die Berliner Flughäfen in ein Chaos. Bereits gestern mussten in Schönefeld fünf Easyjet-Flüge gestrichen werden. Andere Maschinen verschiedener Gesellschaften hatten zum Teil mehrstündige Verspätungen. In Tegel kam es zu Unpünktlichkeiten. Grund war nach Angaben eines Flughafensprechers die …
Unwetter mit großen Regenmengen führen zu Ausnahmezustand in Berlin. Ein Haus in Lichtenberg drohte abzusacken und wurde evakuiert. In Brandenburg wurde gar ein Mann vom Blitz erschlagen von RICHARD ROTHER
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Bald soll die neue Monbijou-Brücke fertig sein – nach historischem Vorbild und doch anders
Von Lothar Heinke
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Mit 18,7 Millionen Fluggästen erwarten die Berliner Flughäfen für 2006 einen weiteren Passagierrekord. Der neue Flughafenchef Rainer Schwarz sagt, daß der geplante Großflughafen Wettbewerbsvorteile gegenüber Frankfurt/Main und München hat und die Hauptstadt künftig als „dezentrales Luftdrehkreuz“ bestehen kann Berlins neuer Flughafenchef Rainer Schwarz möchte mehr Interkontinentalverbindungen nach Berlin holen. Was bedeutet dies für den Flughafen Schönefeld? Bleibt Tempelhof geöffnet? Die „Welt am Sonntag“ sprach mit dem Manager darüber, wie …
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