Kürzung der Strecke ab Michendorf ist vom Tisch / Freude in den Kommunen
POTSDAM-LAND Die Regionalbahn 33 wird auch weiterhin bis nach Berlin-Wannsee fahren. Eine Kürzung der Strecke ab Michendorf ist vom Tisch, wie gestern aus dem Brandenburger Infrastrukturministerium zu erfahren war. Das Ministerium hatte nach der Auswertung der Regionalkonferenzen am Donnerstag die Bahnstrecken benannt, bei denen das Angebot „ausgedünnt oder eingestellt“ werden soll. Die Regionalbahnlinie 33 bleibt indes unangetastet. Die Nachricht vom kompletten Erhalt der Verbindung, die von Jüterbog über Beelitz, Michendorf, Rehbrücke nach Wannsee führt, sorgte …
Erneut sind in Berlin Busfahrer angegriffen und verletzt worden. Am Mittwoch gegen 20.45 Uhr hatte sich ein Unbekannter mit Kinderwagen in einem Bus der Linie M27 an der Wollankstraße in Wedding über die Fahrweise beschwert und dem 49-jährigen Fahrer ins Gesicht geschlagen. Danach flüchtete der Angreifer. Bereits gegen 13.50 Uhr hatte ein …
Nunmehr hat das Brandenburgische Verkehrsministerium die detallierten Maßnahmen bekanntgegeben, die bereits zum 10. Dezember 2006 greifen sollen. Es sind laut Ministerium bis zum Jahr 2010 insgesamt 142 Millionen Euro einzusparen. Der Berlin-Brandenburgische Bahnkunden-Verband verweist nach wie vor darauf, dass es andere Mvglichkeiten gegeben hätte, diese Summe zu sparen. Dass die Anzahl der betroffenen Linien nun doch etwas geringer ausfällt, ist allerdings nur ein Zwischenergebnis. Generell stehen offenbar alle Linien, die nicht durch Regionalexpresszüge befahren werden, auf der Streichliste. Die bewährte Salamitaktik, vorhandene Angebote über die Jahre hinweg immer weiter einzuschränken, bis sie tatsächlich völlig unwirtschaft sind, wird weiter fortgesetzt. Was in Brandenburg fehlt, ist eine völlige Neuausrichtung der gesamten Verkehrspolitik. Die Einnahmen aus der Erhöhung der Mehrwertsteuer übersteigen die nun umzusetzenden Einsparungen bei weitem. Brandenburg ist das einzige Bundesland, dass keine Eigenmittel zur Bestellung von Verkehrsleistungen aufwendet. Dazu gehört die Aufstellung eines verbindlichen und verlässlichen landesweiten Nahverkehrsplanes. Dieser müsste Grundlage für alle weiteren Entscheidungen sein. Durch mehr Wettbewerb wird die Qualität des Angebotes besser und die Leistungen werden preiswerter. Diesen Weg versagt sich Brandenburg bisher. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf unser Positionspapier vom 5. September 2006 (Pressemeldung Berlin-Brandenburgischer Bahnkunden-Verband, 22.09.06).
Putlitz muss aber auf seine Schienenanbindung verzichten
CLAUDIA BIHLER
PRITZWALK PEG-Chef Thomas Becken, der derzeit mit der PEG, der Odeg und seinem Bahnausbesserungswerk auf der Berliner Schienenverkehrsmesse Innotrans den Verkehrskonzern Arriva vertritt, wusste es noch gar nicht offiziell. „Aber wir haben uns sehr für den Erhalt der Bahnstrecke nach Meyenburg eingesetzt“, sagte er, und so war die Überraschung dann doch nicht ganz so groß: Gestern nämlich gab der brandenburgische Infrastrukturminister Frank Szymanski im Zusammenhang mit den Einsparungen im Eisenbahn-Regionalverkehr bekannt: „Nach intensiver Arbeit im Ministerium und in Auswertung der Gespräche mit den Akteuren vor Ort haben wir jetzt eine tragfähige Lösung gefunden, die auch in den Regionen akzeptiert werden kann, auch wenn das verständlicherweise schwer fällt.“
Der Tourismus ist der wichtigste Wirtschaftsfaktor für Berlin. Zugleich ist Berlin die Nummer eins im deutschen Städtetourismus und belegt nach London und Paris innerhalb Europas den dritten Platz. Wie gefährdet diese Position ist, zeigt eine aktuelle Umfrage des Sozialforschungsinstituts Forsa, die dem Tagesspiegel vorliegt. Die Forscher hatten im August 1001 Bürger nach der Bedeutung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) bei Städtereisen gefragt. Danach würde fast jeder …
In der BVG wird wieder über die Einstellung von Straßenbahnstrecken diskutiert – obwohl dieses Verkehrsmittel als besonders umweltfreundlich gilt
Von Klaus Kurpjuweit
Schnell, sicher, pünktlich und zuverlässig ist die Straßenbahn. Auch Sauberkeit und Komfort, Behinderten- und Umweltfreundlichkeit seien heute bei der Tram eine Selbstverständlichkeit. So wirbt die BVG selbst für die „Elektrische“. Doch auf der anderen Seite will sie Strecken stilllegen, die ihrer Ansicht nach unwirtschaftlich sind. Ergebnisse von Rentabilitätsgutachten sollen im Oktober vorliegen. Dann könnte es eine neue Welle von Stilllegungen bei dem hoch gelobten Verkehrsmittel geben. Schon seit Jahren will BVG-Technik-Vorstand wissen, „wie viel Straßenbahn sich Berlin noch leisten könne“. Die Diskussion kam aber erst jetzt in Gang, nachdem BVG-Vorstandschef Andreas Sturmowski im Frühsommer angekündigt hatte, die Linie …
Kanadischer Bahnhersteller erhält Großauftrag von der BVG Von Andrea Puppe Berlin – Jetzt ist der Auftrag so gut wie perfekt: Bombardier soll in den nächsten Jahren 210 Straßenbahnen für die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) bauen. Diesen „wahrscheinlich größten Auftrag der Straßenbahngeschichte“ hat der Präsident des Bahnkonzerns, André Navarri, gestern auf der InnoTrans, der Internationalen Fachmesse für Verkehrstechnik, in Berlin angekündigt. Der Auftrag hat einen Wert von etwa einer halben Mrd. Euro. Der kanadische Konzern hat gestern die Weltzentrale für die Bahntechniksparte, die in Berlin residiert, am Schöneberger Ufer 1 (Mitte) offiziell eingeweiht. Das Geschäft umfasst nach Angaben Navarris zunächst den Bau von vier Tram-Prototypen, die ab 2008 …
Ab dem 10. Dezember benötigen Bahnreisende zwischen Berlin und München erneut weniger Fahrzeit. „Die Deutsche Bahn hat 45 Millionen Reisende im ersten Halbjahr 2006 hinzu gewonnen“, sagte Karl-Friedrich Rausch, Vorstand Personenverkehr. Dies ist ein Plus von fünf Prozent. Damit hat die Bahn in den ersten sechs Monaten über 900 Millionen Reisende gehabt. Allein zwischen Berlin und Leipzig stiegen die Fahrgastzahlen inklusive des WM-Effekts um rund …
Zu einer Lichterfahrt lädt die Parkeisenbahn Wuhlheide am Sonnabend, dem 7. Oktober, ein. Los geht es um 19.15 Uhr auf dem Hauptbahnhof der Parkeisenbahn. Der Zug macht Halt am Bahnhof Eichgestell, wo das Puppentheater „Kaleidoskop“ das Stück „Der holzgeschnitzte König“ auf die Bühne bringt. Nach dem anschließenden Laternenumzug durch das …