100 Jahre Bahnbetriebswerk Berlin Schöneweide – Geburtstagsfest mit Star-Lokomotiven vom 30. September bis 3. Oktober 2006 Für Eisenbahnfreunde wird es das Ereignis des Jahres: das Bahnbetriebswerk Berlin Schöneweide wird 100 Jahre alt und die alte Dame schmückt sich mit wertvollen Schätzen, die Räder haben, auf Schienen fahren und dampfen. Die beiden Vereine Traditionszug Berlin e.V. und Dampflokfreunde Berlin e.V. laden ein zu Dampflokparade und Fahrzeugausstellung. Mit der Unterstützung einiger Eisenbahnvereine und der deutschen Bahn ist es gelungen, für dieses Fest …
Die Grunderneuerung der S-Bahnstrecke Baumschulenweg– Adlershof findet ihren ersten Höhepunkt: Das letzte Septemberwochenende bis einschließlich 3. Oktober steht im Zeichen der Erneuerung der S-Bahn-Brücke über der Rixdorfer Straße. In dieser Zeit wird die S-Bahn-Strecke zwischen Baumschulenweg und Schöneweide gesperrt, auch am Montag, dem 2. Oktober – einem normalen Arbeitstag. Die Fahrgäste müssen mit erheblichen Fahrplanänderungen und Einschränkungen im Reiseverkehr rechnen, sie sollten eine Reisezeitverlängerung von mindestens 30 Minuten einplanen. „Das gilt besonders für Reisende zum Flughafen Schönefeld“, betont …
Das Infrastrukturministerium hat heute die Bahnstrecken benannt, bei denen aufgrund der Kürzungen bei den Regionalisierungsmitteln das Angebot ausgedünnt oder eingestellt werden soll. Dies geschah nach Auswertung der drei Regionalkonferenzen und intensiven Gesprächen des Ministeriums und des VBB mit den Verkehrsunternehmen.
Infrastrukturminister Frank Szymanski: „Nach intensiver Arbeit im Ministerium und in Auswertung der Gespräche mit den Akteuren vor Ort haben wir jetzt eine tragfähige Lösung gefunden, die auch in den Regionen akzeptiert werden kann, auch wenn das verständlicherweise schwer fällt. Mein Dank geht an alle Beteiligten. Es ist gelungen, bei der Auswahl der Strecken stärker punktuell entsprechend der Nachfrage vorzugehen. Dadurch konnte die Zahl der Strecken, die gänzlich eingestellt werden müssen reduziert werden. Jetzt muss das juristisch umgesetzt werden. Wir werden mit den betroffenen Verkehrsunternehmen einvernehmliche Lösungen finden, da bin ich mir sicher.“
Die wichtigsten Änderungen:
RE 6/RB 54 Löwenberg-Rheinsberg bleibt erhalten von Mai-September, von Oktober bis April Betrieb nur am Wochenende (Ausflugsverkehr). RE 18 Ruhland-Falkenberg: Entfall nur einzelner Züge an Wochenenden. OE 36 Berlin-FFO behält an Wochenenden saisonal und auf nachfragestärkeren Abschnitten Stundentakt RB 51 behält Stundentakt auch an den Wochenenden. RB 33 Wannsee-Michendorf bleibt ebenfalls erhalten, keine Ausdünnung. PE 74 Pritzwalk-Meyenburg bleibt bestehen wg. Berufs- und Schülerverkehr. NE 27 Basdorf-Wensickendorf incl. Wochenendlinie n. Schmachtenhagen bleibt erhalten. OE 63 bleibt im Abschnitt Eberswalde-Joachimsthal erhalten, touristisches Potenzial. RB 20 Oranienburg-Hennigsdorf bleibt bestehen.
Weitere Details und die Begründungen entnehmen Sie bitte der Tabelle anbei. Die jetzt vorgesehenen Veränderungen werden bis Ende September mit den Verkehrsunternehmen möglichst einvernehmlich festgelegt und sollen zum Fahrplanwechsel im Dezember dieses Jahres greifen.
Die Kürzungen der Regionalisierungsmittel zwingen das Ministerium dazu, bei schwach ausgelasteten Strecken den Takt auszudünnen oder diese ganz einzustellen. In den kommenden vier Jahren fehlen dem Land 142 Millionen Euro. Diese Kürzungen können nicht vollständig durch Umschichtungen im Landeshauhalt und zusätzliche Mittel kompensiert werden. Im Ergebnis müssen Regionalverkehrsleistungen mit einem Volumen von rund 10 Millionen Euro abbestellt werden.
Ein Großbordell wirbt auf drei Bussen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Diese begründen die Zusammenarbeit mit dem Kunden damit, schließlich keine «Sittenwächterin» zu sein. Berlins größtes Bordell wirbt auf drei Bussen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). «Artemis – Berlins erotischer Höhepunkt» bewirbt sich das Bordell grundsätzlich selbst. Auf den Bussen prangt der Schriftzug des …
Das Kottbusser Tor gilt als Unfallschwerpunkt Eine Initiative fordert nun Lösungen
20 Mal kracht es monatlich am Kottbusser Tor – im Durchschnitt. Bei jedem zwölften dieser Verkehrsunfälle wird ein Mensch verletzt. Das hat der zuständige Kreuzberger Polizeiabschnitt 53 in seiner Statistik erfasst. Der Kreisverkehr am Kottbusser Tor zählt damit zu den fünf größten Unfallschwerpunkten in der Stadt. Wer sich in dem Wirrwarr zurechtfinden will, der brauche schon „alle Sinne beisammen“, sagt Christian Kölling vom Fachforum Mobilität. Die Initiative hat die zahlreichen Probleme des unfallträchtigen Verkehrsknotenpunktes dokumentiert und versucht nun, mit den …
Nach beendeter Sanierung setzt sich der Schienenfahrzeugbauer ehrgeizige Ziele
BERLIN Bombardier Transportation, der weltgrößte Hersteller von Schienenfahrzeugen, hat sich für die kommenden Jahre ehrgeizige Ziele gesetzt. Nach dem Abschluss des Sanierungsprogramms, in dessen Verlauf mehrere Werke geschlossen und am größten deutschen Bombardier-Standort in Hennigsdorf (Oberhavel) mehr als 500 Stellen abgebaut wurden, habe das Unternehmen die Wende geschafft und wolle nun in den kommenden Jahren Umsatz und Rentabilität deutlich steigern, so der Chef von Bombardier Transportation, André Navarri, gestern in Berlin. So habe sich der Konzern mittelfristig das Ziel gesetzt, vor Steuern eine Gewinnmarge von …
Alcatel Transport Solutions hat im Auftrag der Deutsche Bahn AG die Strecke Berlin – Leipzig mit modernster Leit- und Sicherungstechnik ausgerüstet. Jetzt bewältigen die eingesetzten ICEs die über 180 Kilometer lange Strecke in 58 statt 90 Minuten. Installiert wurden sowohl ETCS-Systeme, als auch Linienzugbeeinflussung (LZB). Zum Fahrplanwechsel 2006 hat die deutsche Bahn AG die Geschwindigkeit auf der Strecke zwischen Berlin und Leipzig auf 200 km/h angehoben. Um diese Geschwindigkeiten erreichen zu können, wurde die Strecke umgebaut und mit Zugsicherungssystemen ausgestattet. Erstmals wurden zwei Systeme, die diesen Anforderungen gerecht werden, parallel auf einer Strecke eingesetzt. Alcatel installierte hierfür ETCS Level 2 (European Train Control System) und die Linienzugbeeinflussung LZB L72 CE II, die Züge mit Geschwindigkeiten bis 300 km/h kontinuierlich überwacht. Derzeit sind bei den Bahnbetreibern in Europa verschiedene Zugsicherungssysteme im Einsatz. 95 Prozent der Triebfahrzeuge der Deutsche Bahn AG nutzen die seit vielen Jahren bewährte LZB, in jüngster Zeit wird auch ETCS eingesetzt. Durch den Parallelbetrieb beider Systeme können alle Triebfahrzeuge der Deutsche Bahn AG die Strecke Berlin-Leipzig befahren; ein Wechsel des Triebfahrzeugs ist nicht notwendig. Die eingerichteten LZB-Zentralen stehen in Lutherstadt-Wittenberg und Bitterfeld und sind mit der Betriebszentrale Leipzig verbunden. Weitere LZB-Zentralen stehen in Jüterbog und in Ludwigsfelde. Die Betriebsaufnahme von ETCS und LZB auf der Strecke Berlin – Leipzig stellt einen bedeutenden Schritt zur Erweiterung des europäischen Hochgeschwindigkeitsnetzes dar. Da im Netz der Deutsche Bahn AG mit LZB bereits ein Zugsicherungssystem für den Hochgeschwindigkeitsverkehr besteht, konnte die Einführung und der Ausbau des European Train Control System (ETCS) parallel realisiert werden. Langfristig soll ETCS die heute noch rund 20 unterschiedlichen Zugsicherungssysteme in Europa ersetzen (Pressemeldung Alcatel, 20.09.06).
Die S-Bahn Berlin GmbH reagiert mit einem zusätzlichen Fahrplanwechsel am 9. Oktober auf die weiter steigende Nachfrage in ihrem Netz. Auf den Linien S3, S8, S42 und S47 fahren künftig zu ausgewählten Tageszeiten mehr Züge.
Deutlich attraktiver wird die Linie S3. Im Abendverkehr wird der bisherige 20-Minuten-Takt zwischen Ostbahnhof und Köpenick auf einen 10-Minuten-Abstand verdichtet und das Zugangebot des Tagesverkehrs bis nach 23.30 Uhr ausgedehnt.
Wegen der großen Nachfrage auf der Ringbahn und der gestiegenen Nutzung des neuen Fern- und Regionalbahnhofs Südkreuz verstärkt die S-Bahn hier das Angebot. Auf der Linie S42 (Ring entgegen Uhrzeigersinn) wird der morgendliche 5-Minuten-Takt im Berufsverkehr bis 10 Uhr ausgedehnt. Die Linie S47 von Spindlersfeld nach Hermannstraße wird montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr bis Bundesplatz verlängert, um bessere Umsteigemöglichkeiten an den Knotenbahnhöfen Südkreuz, Schöneberg und Bundesplatz herzustellen.
Auf der Linie S46 werden in der Woche bereits am frühen Nachmittag statt Kurzzügen 8 Wagen-Züge eingesetzt. Damit wird die Kapazität verdoppelt.
Die S-Bahn Berlin GmbH betreibt derzeit 15 Linien auf einem Netz mit einer Gesamtlänge von 331 Kilometern. Werktäglich fahren rund 1,3 Millionen Fahrgäste mit den rot-gelben Zügen.
Gisbert GahlerPressesprecherS-Bahn Berlin GmbHTel. 030 297-58210Fax 030 297-58206