Nicht nur die S-Bahn und der Regionalverkehr, sondern auch ein schneller „Flughafenexpress“ soll zum Großflughafen BBI verkehren. Doch das neue Verkehrsangebot wird es für die Steuerzahler nicht zum Nulltarif geben. Wie teuer der Betrieb der Expresszüge wird, hat das Münchener Büro Intraplan im Auftrag des Senats errechnet. Am höchsten wäre der Verlust, wenn auch im Express der reguläre Tarif des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) gelten würde – der bereits heute mit 2,10 Euro für eine Fahrt nach Schönefeld den Fluggästen eine im internationalen Vergleich billige Anreise ermöglicht. In diesem Fall erwarten die Gutachter für die Linie zwischen Berlin Hauptbahnhof und BBI 2015 ein Defizit von zehn Millionen Euro. 37 Prozent der Kosten für den Betrieb der Züge, die ihr Ziel mit Tempo 160 in 22 Minuten erreichen, würde durch den Fahrkartenverkauf gedeckt. Würde es dann noch eine Expresslinie von und nach …
Gutachten empfiehlt schrittweise Umstellung auf Fahrzeuge mit Brennstoffzellen Von Veiko Kunkies
Dem O-Bus wird keine Zukunft mehr prophezeit. Ein Gutachten empfiehlt dem Landkreis Barnim, die im Eberswalder Stadtverkehr eingesetzten Oberleitungsbusse durch Brennstoffzellenbusse mit Hybridtechnologie zu ersetzen. Die fahren zwar ebenfalls mit Elektromotoren. Die Energie dafür wird aber in einer so genannten Brennstoffzelle an Bord des Busses aus Wasserstoff erzeugt. Folgt die Kreisverwaltung der Gutachter, könnte den O-Bussen 2015 der Strom abgestellt werden. Damit wäre nicht nur Deutschlands ältester O-Bus-Betrieb Geschichte, sondern auch der letzte dieser Art in Ostdeutschland. Die 15 O-Busse, die von der Barnimer Busgesellschaft (BBG) auf …
Probleme mit der Hülle 20.09.2007 Lokales – Seite 26 Jürgen Schwenkenbecher
SCHÖNEFELD. Die Neugier ist groß: Mindestens viermal täglich rollen die voll besetzten Busse der Flughafengesellschaft über die Riesenbaustelle des Hauptstadtflughafens BBI in Schönefeld. Doch auf den schon im Frühjahr versprochenen Blick von oben müssen die Touristen noch warten. Statt wie geplant im Sommer soll der neue Infotower mit seinen beiden Aussichtsplattformen in rund 30 Meter Höhe nunmehr Mitte November öffnen. Als Grund für die mehrmonatige Verzögerung gibt die Flughafengesellschaft die Insolvenz der Firma an, die die Spezialfolie für die Umhüllung des markanten, 1,5 Millionen Euro teuren Bauwerks liefern und montieren sollte. „Inzwischen ist aber geklärt, dass das Unternehmen den Auftrag …
Die Frage, was mit der Eisenbahnstrecke von Löwenberg (Mark) nach Rheinsberg passiert, gerät immer mehr zur Hängepartie. Die Frage an die DB AG, ab wann zwecks Bauarbeiten die Strecke von Löwenberg (Mark) nach Rheinsberg gesperrt wird, ist seit dem 31. August 2007 unbeantwortet. An den Fakten hat sich offenbar nichts geändert. Die DB AG verlangt vom Land Brandenburg eine Bestellgarantie für die kommenden 20 Jahre, bevor mit den Arbeiten zum Neubau der beiden Überführungen in Lindow begonnen wird. Das Land wiederum verweigert diese Zusage und verweist auf die gültige Verkehrsbestellung. Vor dem tatsächlichen Baubeginn sind auch weitere Schritte notwendig, die nach unserer Information noch nicht eingeleitet sind und bis zu sechs Wochen dauern: 1. Die Baumaßnahme wird vollständig aus Bundesmitteln finanziert. Deshalb sind die Gelder beim Eisenbahnbundesamt abzurufen. 2. Es muss eine Ausschreibung erfolgen. Hier sind entsprechende Fristen einzuhalten, die sich in mehreren Monaten bemessen können. 3. Die örtliche Straßenbauverwaltung, das Landesamt für Bauen und Verkehr sowie das Landesumweltamt sind zu beteiligen. Die Kommunen sind zu informieren. 4. Für den notwendigen Schienenersatzverkehr sind Fahrpläne zu erstellen. 5. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg ist zu informieren. Die Konfusion wird noch größer: inzwischen liegen zwei sich völlig widersprechende Angaben zur Sperrung der Strecke vor. Ende August 2007 wurde von einem Vertreter der DB Regio AG bekannt gegeben, dass ihm eine schriftliche Sperrung der Eisenbahnstrecke von Löwenberg (Mark) nach Rheinsberg ab 1. Oktober 2007 vorliege. In der vergangenen Woche lautete eine andere Information, dass bis zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2007 keine Sperrung verfügt worden sei. In beiden Fällen konnte kein Beginn für die Bauarbeiten genannt werden. Mit jedem Tag, an dem es keine offzielle Terminnennung seitens der DB AG gibt, scheint das Schicksal der Eisenbahnverbindung nach Rheinsberg klarer: es gibt keine Zukunft. Wir fordern die DB AG auf, endlich Karheit zu schaffen und einen verbindlichen Terminplan zu nennen. Weiterhin muss sich das Land Brandenburg um die Sicherstellung des Bahnverkehrs kümmern (Pressemeldung Berlin-Brandenburgischer Bahnkunden-Verband e.V., 19.09.07).
Ein Jahr nach der Grundsteinlegung laufen die Bauarbeiten am neuen Flughafen Berlin Brandenburg International (BBI) in Schönefeld (Dahme-Spreewald) planmäßig. Das teilte die Flughafenverwaltung mit. Derzeit wird an den Rollbahnen für die künftige nördliche Start- und Landebahn sowie am Rohbau des unterirdischen Bahnhofs gearbeitet. Noch in diesem Monat beginnen auch die Arbeiten für die südliche Start- und Landebahn. Rund 500 Bauleute …
Die Gleisüberwachung für Lärmschutz wurde auf der S-Bahn-Strecke zwischen Lichterfelde-Süd und Teltow nicht eingehalten. Die Aufsichtsbehörde droht mit einem neuen Genehmigungsverfahren. Probleme für die Bahn: Im neuen Lärmkatalog, den der Senat nach EU-Vorgaben aufstellen muss, gehört die Bahn zu den Hauptverursachern beim Krach. An vielen Stellen in der Stadt fordern Anwohner einen besseren Schutz vor dem Lärm. Doch selbst, wo dies einfach möglich wäre, bleibt der Konzern häufig untätig. Bei der S-Bahn ignoriert die Bahn sogar seit mehr als einem Jahr eine Anordnung ihrer Aufsichtsbehörde, Gleise zu schleifen, um Fahrtgeräusche zu verringern. Die Aufsichtsbehörde hat bereits damit gedroht, ein neues Genehmigungsverfahren für die Strecke nach Teltow einzuleiten. In der Genehmigung für den Bau der 2005 eröffneten Strecke von Lichterfelde Süd nach Teltow hatte das Eisenbahn-Bundesamt …
S-Bahn lädt Interessierte am 19. September am Bahnhof Olympiastadion ein
(Berlin, 17. September 2007) Am Mittwoch, dem 19. September, lädt die S-Bahn Berlin GmbH in der Zeit von 11 Uhr bis 16 Uhr alle Interessierten zu einem Mobilitätstraining für S-Bahn-Fahrgäste mit Rollstuhl auf dem Bahnhof Olympiastadion ein. Im Bereich der Sonderbahnsteige wird an diesem Tag eine S-Bahn stehen, an dem das Ein- und Aussteigen geübt werden kann.
Neben dem Training besteht für die Rollstuhlfahrer die Möglichkeit, den S-Bahn-Mitarbeitern Hinweise und Kritik mitzuteilen. Zudem ist das Treffen eine Chance, untereinander Erfahrungen auszutauschen. Vor Ort ist auch Bettina Jeschek, Koordinatorin für die Belange der Menschen mit Behinderung bei der S-Bahn Berlin.
Die Berliner S-Bahn hält an insgesamt 165 Bahnhöfen in Berlin und Brandenburg. 132 Bahnhöfe sind durch ihre ebenerdige Lage, Rampen- und/oder Aufzugsanlagen für Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, bereits nutzbar. Das entspricht im europaweiten Vergleich einem recht guten Erschließungsgrad von etwa 80 Prozent. Allein in diesem Jahr wurden auf den Bahnhöfen Waidmannslust, Blankenburg und Betriebsbahnhof Rummelsburg neue Aufzüge in Betrieb genommen. Die DB Station&Service AG als Eigentümer der Bahnhöfe setzt den barrierefreien Ausbau der Bahnhöfe in Kooperation mit den Ländern und Kommunen kontinuierlich fort.
Hinweis für Redaktionen: Medienvertreter sind herzlich zum Auftakt des Mobilitätstrainings am 19. September um 11 Uhr am Bahnhof Olympiastadion eingeladen.
Herausgeber: Deutsche Bahn AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Konzernsprecher/ Leiter Unternehmenskommunikation Oliver Schumacher
Über 100 Maschinen starteten zu dem Proteststernflug für den Erhalt des Flughafens Tempelhof. Hobbypilot Smudo, Rapper der Fantastischen Vier, war auch mit dabei. Ein kleiner Punkt am Himmel – weit entfernt. Für den kleinen Jonas ist es nicht einfach, das Flugzeug zu erkennen, das über den Dächern von Neukölln zum Flughafen Tempelhof schwebt. Zusammen mit seinen Großeltern steht Jonas auf der Tempelhofer Seite am Flughafenzaun. „Wir sind von Buckow hierherkommen, damit der Junge die vielen Flugzeuge sehen kann“, sagt Helma Hamisch. Und viele waren es, die gestern mit einer Demonstration am Himmel für den Weiterbetrieb von Tempelhof ein Zeichen setzen wollten. 102 Maschinen mit 235 Menschen an Bord waren nach Angaben von Sundus Rifaat, dem Initiator der Sternflugaktion, um die Mittagszeit in Tempelhof gelandet. Ohne Probleme. „Der Anflug war etwas wacklig, aber wie immer großartig“, sagte hinterher der …
Bauarbeiter haben damit begonnen, die ersten Gleisanlagen an dem maroden Kreuzungsbahnhof zu demontieren. Schweißer müssen dazu bis zu 29 Tonnen schwere und 15 Meter lange Stahlteile aus ihren Verankerungen lösen. Von Sonntag an kommt es nachts zu Unterbrechungen des S-Bahn-Verkehrs. Wer in der Nacht zu Sonnabend mit der S-Bahn den Bahnhof Ostkreuz in Friedrichshain passierte, bekam ein wahrhaft feuriges Schauspiel geboten: Zehntausende Funken zischten durch das Dunkel, Scheinwerfer beleuchteten grell das sonst eher im trostlosen Halbdunkel liegende Bauwerk. Bauarbeiter haben damit begonnen, die ersten Gleisanlagen an dem maroden Kreuzungsbahnhof zu demontieren. Schweißer müssen dazu bis zu 29 Tonnen schwere und 15 Meter lange Stahlteile aus ihren Verankerungen lösen. Bis zum Morgen waren die ersten vier von …
Leistungen im Umfang von 1,3 Millionen Zugkilometern gehen an die DB Regio / Moderne Fahrzeuge im Einsatz
(Berlin, 14. September 2007) DB Regio Nordost hat die Ausschreibung über den zukünftigen Regionalverkehr zwischen Cottbus und Leipzig gewonnen. Die Vergabe der jährlich 1,3 Millionen Zugkilometer umfasst die RB 43 zwischen Cottbus und Falkenberg (Elster) sowie den RE 10 zwischen Cottbus und Leipzig.
Die Betriebsaufnahme erfolgt im Dezember 2009. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 13 Jahren. DB Regio kauft dafür sechs moderne und besonders komfortabel ausgestattete Elektrotriebzüge. Es handelt sich dabei um vierteilige Züge mit 225 Sitzplätzen und zweiteilige Züge mit 111 Sitzplätzen. Die Fahrzeuge sind klimatisiert, haben eine Einstiegshöhe von 55 Zentimetern und bieten besondere Einrichtungen für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste sowie eine taktile Beschriftung für sehbehinderte Fahrgäste. In den Mehrzweckbereichen können Fahrräder mitgenommen werden.
Über Bildschirme werden die Fahrgäste über Anschlüsse informiert und unterhalten. In den großen Triebwagen stehen den Reisenden Cateringautomaten für Heiß- und Kaltgetränke und kleine Snacks zur Verfügung. Die 1. Klasse ist in allen Triebwagen mit Ledersitzen ausgestattet.
Mit dem Gewinn der Ausschreibung werden in der Region über 30 Arbeitsplätze nachhaltig gesichert, ganz besonders am Standort Cottbus und in der Eisenbahnerstadt Falkenberg. DB Regio bedient die Strecke auch derzeit.
„Es freut uns besonders, dass sich die Aufgabenträger für unser Alternativangebot entschieden haben, bei dem in jedem Zug auch auf der RB 43 Kundenbetreuer die optimale Betreuung der Fahrgäste garantieren“, sagt Peter Buchner, Regionalbereichsleiter DB Regio Berlin/Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.
Herausgeber: Deutsche Bahn AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Konzernsprecher/ Leiter Unternehmenskommunikation Oliver Schumacher