BVG: Die BVG wird vorläufig nicht bestreikt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0414/lokales/0076/index.html

Im Streit um höhere Löhne hofft die Verdi-Spitze auf ein weiteres Spitzengespräch und ist um Deeskalation bemüht
Peter Neumann
Noch wurde kein neuer Gesprächstermin bekannt. Und weder die Gewerkschaft Verdi noch die Arbeitgeber wollen ihre Erwartungen öffentlich kundtun. Doch im Streit um höhere Löhne bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) hoffen beide Seiten, dass es Anfang dieser Woche ein weiteres Spitzengespräch mit dem Senat geben wird, das den festgefahrenen Konflikt einer Lösung näher bringt.
Die Verdi-Spitze bemüht sich sichtlich um Deeskalation. Zurzeit sei nicht erkennbar, dass es neue Streikaktionen …

Straßenverkehr: Die Berliner Umweltzone bleibt, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Umweltzone-Umweltplakette;art270,2511386

Die umstrittene Umweltzone mit Fahrverboten für Autos, die die Abgasnormen nicht erfüllen, bleibt bestehen. Gut 100 Tage nach der Einführung in Berlin liegen noch keine messbaren Erfolge vor. Es sei zu früh, um das System richtig einzuschätzen, heißt es beim Senat.
An der Umweltzone innerhalb des S-Bahn-Rings werde nicht gerüttelt, erklärten gestern Umweltsenatorin Katrin Lompscher (Linke) und Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) übereinstimmend. Gebremst werden kann die Umweltzone jetzt nur noch vor Gericht. Der ADAC hat mehrere Musterklagen eingereicht. Ein gutes viertel Jahr nach dem Start sei es viel zu früh, Folgen zu bewerten, sagte die Sprecherin der Umweltverwaltung, Marie-Luise Dittmar. Unstrittig sei aber, dass jedes Auto mit schädlichen Abgasen, das jetzt nicht mehr innerhalb der Umweltzone unterwegs ist, ein Gewinn für die Gesundheit der Bewohner sei. Von Anfang an sei klar gewesen, dass …

Bahnverkehr: Andreas Streim über den möglichen Wegfall von IC-Haltestellen in Brandenburg, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11182052/63629/
Nur_eine_Frage_der_Zeit_Andreas_Streim_ueber.html

Nur eine Frage der Zeit
Noch ist es nur eine Studie, die das Aus für den Bahnfernverkehr ab Potsdam, Brandenburg/Havel und Cottbus vorhersagt, falls die Deutsche Bahn AG privatisiert werden sollte. Und der Konzern hat die Behauptung, der IC-Verkehr würde in den drei märkischen Städten sowie 13 weiteren deutschen Orten stillgelegt, auch postwendend zurückgewiesen. Dennoch dürfte das Aus für viele ICs und ECs bald kommen – mit oder ohne Bahn-Börsengang.
Diese Entwicklung würde durch den Einstieg privater …

U-Bahn: Berlin: Saison der U-Bahn-Cabrio-Nachtfahrten hat wieder begonnen

http://www.lok-report.de/

Die BVG bietet auch dieses Jahr wieder mit den nächtlichen Tunnel-Touren bei jeder Menge „Zug-Luft“ ein weltweit einmaliges Erlebnis. Im offenen Wagen können Berlinnerinnen und Berliner sowie Berlinerbesucher circa zwei Stunden mit 35 Km/h auf Entdeckungstour durch die Berliner U-Bahn-Tunnel. Dabei vermittelt ein freundlicher Moderator viel Interessantes über die baulichen Besonderheiten, verschiedenen Tunnelbauarten und die Geschichte der Berliner U-Bahn.
Die Touren werden zu einem Preis von 40 Euro pro Person angeboten. Los geht es jeweils ab dem U-Bahnhof Alexanderplatz auf dem Bahnsteig der U5. Termine:
Freitag, den 09.05.2008 um 23.30 Uhr
Freitag, den 23.05.2008 um 23.30 Uhr
Freitag, den 06.06.2008 um 23.30 Uhr
Freitag, den 27.06.2008 um 23.30 Uhr
Freitag, den 11.07.2008 um 23.30 Uhr
Freitag, den 18.07.2008 um 23:30 Uhr
Anmeldung und weitere Informationen unter der Telefonnummer 030/256 25 256 oder auch im Internet unter www.BVG.de/cabrio (Pressemeldung BVG, 12.04.08).

Bahnverkehr: Sachsen: Bund streicht wichtigen Entwicklungskorridor Berlin – Dresden – Prag

http://www.lok-report.de/

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung hat sich überraschend für die Weiterentwicklung des Korridors Berlin – München – Venedig im Rahmen eines EU-geförderten Projektes entschieden und den bisher vorgesehenen Entwicklungskorridor über Berlin – Dresden – Prag aufgegeben. Das für Raumplanung zuständige Sächsische Innenministerium ist erstaunt über die Kehrtwende.
Minister Albrecht Buttolo: „Ich bin tief enttäuscht über die Projektveränderung des Bundes kurz vor Fristende bei der EU. Das seit Oktober vergangenen Jahres zwischen Bund und Ländern praktizierte gemeinsame Vorgehen wird nun einseitig und ohne Abstimmung in Frage gestellt. Die Metropolregion Sachsendreieck Leipzig, Chemnitz, Dresden hätte von dem auf Innovation und Wachstum ausgerichteten EU-strategischen Projekt in den nächsten Jahren deutlich profitieren können.“
Bisher hatte der Bund den Korridor über Dresden nach Prag unter Federführung Sachsens gemeinsam mit den anderen ostdeutschen Ländern und mit internationalen Partnern im Rahmen der Entwicklung des europäischen Ostsee-Adria-Entwicklungskorridors (SCANDRIA)“ favorisiert und wollte diesen zum Stichtag 14. April bei der EU zur Förderung (im EU-Förderprogramm „Central Europe“ – INTERREG IVB) anmelden. Die Federführung für den Korridor über München nach Venedig wird nun an Italien gehen. Der erste Aufruf zur Projekteinreichung im Programm „Central Europe“ endet am 14. April 2008. Die Programmmitgliedstaaten beabsichtigen Fördermittel in Höhe von bis zu 67 Mio. € an erfolgreich eingereichte Projekte zu vergeben.
Im geplanten strategischen Projekt „SCANDRIA“ für den Korridor Berlin-Dresden-Prag sollten neben dem Thema Erreichbarkeit Untersuchungen für die Bereiche Städtebau, Stadt- und Regionalverkehr, Logistik, Wirtschaftskooperation, Wissenschaftskooperation, Daten- und Wissenstransfer und investitionsvorbereitende Maßnahmen untersucht werden.
Das SCANDRIA-Projekt ist zweigeteilt. Für den nördlichen Teil (Oslo/Stockholm – Malmö/Kopenhagen – Rostock – Berlin) soll die Federführung an Berlin und Brandenburg gehen. Für den südlichen Teil war Sachsen als „Leader“ vorgesehen. Sachsen hatte als Partner die Tschechische Republik, Österreich, Slowenien, Italien, Ungarn und Kroatien gewonnen. Für die Anbindung der Adria war schwerpunktmäßig der Hafen Rijeka vorgesehen. Die Anbindung aller anderen Adriahäfen war ebenfalls im Projekt eingeplant (Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit, 12.04.08).

BVG + Straßenbahn: Wilder Streik verärgert Berliner, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/zeitung/
Titelseite-BVG-Streik-Verdi;art692,2510706

Tramfahrer überraschten BVG und Verdi mit angeblich spontanem Ausstand – Tarifgespräche festgefahren
BERLIN – Nach dem „spontanen“ Streik von Straßenbahnfahrern, der am Donnerstag die Fahrgäste der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) völlig überrascht hat, haben sich die Fronten in dem Tarifkonflikt weiter verhärtet. Ob es jetzt zu weiteren „Spontanaktionen“ kommen wird, ist offen. Die Beschäftigten seien „hochgradig verärgert“, dass die Verhandlungen nicht vorankommen, hieß es bei der Gewerkschaft Verdi. Angekündigte Warnstreiks gab es auch in Teilen des öffentlichen Dienstes in Berlin. An einer Kundgebung vor dem Roten Rathaus nahmen nach Verdi-Angaben mehr als 10 000 Beschäftigte teil.
Überraschend waren am Donnerstagmorgen die Straßenbahnen …

Bahnverkehr + Flughäfen: Dresdner Bahn wird erst 2014 fertig, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0411/lokales/0130/index.html

Christine Richter

Die Zugverbindung zum neuen Großflughafen, die sogenannte Dresdner Bahn, wird nach Auskunft des Regierenden Bürgermeisters erst im Jahr 2014 fertig, also drei Jahre nach der geplanten Inbetriebnahme des Airports. (cri.)

Straßenverkehr: Eine Autobahn, teurer als der Transrapid, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0411/lokales/0034/index.html

Umweltschützer wollen gegen die A 100 klagen
Peter Neumann

Noch endet der Stadtring kurz hinter dem Autobahndreieck Neukölln. Das soll auch so bleiben, fordert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Er will seine Ankündigung wahr machen und die geplante Verlängerung der Stadtautobahn A 100 zur Straße Am Treptower Park mit einer Klage vor dem Bundesverwaltungsgericht stoppen. „Wir haben damit begonnen, Geld für das Verfahren zurückzulegen“, sagte der Verkehrsreferent Martin Schlegel gestern.
Eine Gesetzesänderung macht es möglich. Bislang mussten sich Verbände wie …

S-Bahn: Tempo 80 für alle S-Bahnen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0411/lokales/0073/index.html

Nach Vorfall in Lichtenrade
Peter Neumann

Aus Sicherheitsgründen gibt es bei der S-Bahn Berlin ein neues Tempolimit. Seit Mittwoch dürfen alle Züge statt bis zu 100 nur noch höchstens 80 Kilometer in der Stunde fahren. Das teilte S-Bahn-Sprecher Ingo Priegnitz gestern mit. Mit dieser freiwilligen Selbstverpflichtung reagiert die S-Bahn auf einen Vorfall, der sich am 10. März in Lichtenrade ereignet hat. Dort war ein S-Bahn-Zug an einem roten Lichtsignal vorbeigefahren, weil die Fahrsperre sie nicht gestoppt hatte. Nach Informationen der Berliner Zeitung rutschte der Zug dabei in einen eingleisigen Abschnitt hinein, auf dem ihm eine S-Bahn aus Mahlow entgegenkam – ebenfalls mit Fahrgästen.
Bis Ende April werden alle Fahrsperren überprüft. Einige der …

Straßenverkehr: 1. Blick in den Tegel-Tunnel, aus Berliner Kurier

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/
print/berlin/214526.html

Berlin – Endlich Licht am Ende des Tunnels (und auch jede Menge innendrin)! Im Juni wird der Tunnel Tegel nach 19 Monaten Sanierung freigegeben, rollen dort wieder Autos statt Baumaschinen. Der KURIER sah sich im modernsten Tunnel Deutschlands um.
Seit November 2006 guckten hier täglich 90 000 Autofahrer traurig in die Röhre, denn sie müssen eine fiese Umleitung fahren, damit der 1979 eröffnete Tunnel für 38 Millionen Euro runderneuert werden konnte.
Aber was werden sie im Juni Augen machen! Die Fliesen an den Tunnelwänden wurden durch einen hellen abwaschbaren Anstrich ersetzt. Am Abbieger nach Hamburg gibt es …