Straßenbahn: Berlins Straßenbahn ist langsamer geworden, aus Berliner Zeitung

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archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0821/berlin/
0100/index.html

Peter Neumann

Die Durchschnittsgeschwindigkeit der Straßenbahn ist gesunken, obwohl 31 Millionen Euro in Ampelvorrangschaltungen investiert wurden. Das geht aus der Antwort des Senats auf eine Grünen-Anfrage hervor. „Die Ursache liegt bei der Verkehrslenkung, die sich nicht an politische Vorgaben hält“, kritisierte die Abgeordnete Claudia Hämmerling. „Sie setzt Vorrangschaltungen außer Betrieb, damit der …

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Fairnessabkommen soll Ende 2009 unterzeichnet werden

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Brandenburgs Infrastrukturminister Reinhold Dellmann hat ein Fairnessabkommen zwischen Bahngewerkschaften und Bahnunternehmen unter Beteiligung des Landes auf den Weg gebracht. Am 20.08.09 trafen sich auf Einladung des Ministers Vertreter von DB AG und Ostdeutscher Eisenbahngesellschaft (ODEG) mit Gewerkschaftern von TRANSNET, der Gewerkschaft der Lokführer (GDL) und der Gewerkschaft Deutscher Bundesbahnbeamten und Anwärter (GDBA) in Potsdam. Hintergrund sind die aktuelle Ausschreibung des Stadtbahnnetzes, für die DB AG und ODEG den Zuschlag bekommen hatten, sowie zukünftige Vergaben.
Reinhold Dellmann: „Die Verkehrsunternehmen und die Gewerkschaften sitzen jetzt mit uns an einem Tisch zusammen und reden über anstehende Fragen. Das ist ein Erfolg und der erste Schritt, Befürchtungen bezüglich Sozialabbau und Lohndumping zu entkräften. Ziel ist es, bis zum Jahresende ein Fairnessabkommen zu unterzeichnen.“
Auf folgende Eckpunkte haben sich die Teilnehmer geeinigt:
1. Die Gesprächspartner streben einheitliche tarifvertragliche Regelungen für alle Eisenbahnverkehrsunternehmen an.
2. Das Land Brandenburg sichert zu, für künftige Vergaben die EU-Verordnung 1370/ 2007 anzuwenden. Im Rahmen der Gespräche zum Fairnessabkommen sollen hierzu erste Details vereinbart werden.
3. Das Land Brandenburg sichert die Vorgabe einer hundertprozentigen Zugbegleiterquote bei der aktuellen und künftigen Vergaben zu.
4. Die beteiligten Eisenbahnverkehrsunternehmen streben an, die vorhandenen Instandsetzungs- und Umbaukapazitäten im Land Brandenburg zu nutzen.
5. Die Gesprächspartner streben an, Regelungen zur Berufsausbildung junger Menschen zu treffen.
6. Die beteiligten Eisenbahnverkehrsunternehmen verpflichten sich, den betroffenen Beschäftigten Weiterbeschäftigungsangebote zu unterbreiten.
7. Es wird angestrebt, das Fairnessabkommen bis Ende 2009 zu unterzeichnen (Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung, 21.08.09).

Bahnhöfe: Reisende profitieren von der Krise Mit Geld aus dem Konjunkturprogramm sollen 71 Bahnhöfe schöner werden, aus Berliner Zeitung

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0049/index.html

Mit Geld aus dem Konjunkturprogramm sollen 71 Bahnhöfe schöner werden
Peter Neumann

Jetzt geht’s los. Die Deutsche Bahn (DB) beginnt auch in Berlin damit, das Geld auszugeben, das ihr der Bund aus dem Konjunkturprogramm zur Verfügung stellt. Auf 71 Bahnhöfen stehen 122 Bauprojekte für 34 Millionen Euro an. Geplant sind unter anderem neue Aufzüge und Fahrtreppen, Wetterschutzhäuschen sowie bessere Fahrgastinformationen und Beleuchtungen. Gestern wurde am Südkreuz symbolisch der erste Spatenstich für das bundesweit größte Einzelprojekt dieses Bauprogramms gesetzt. Dort entsteht nun endlich auch auf der Ostseite ein Vorplatz. Er soll Ende 2010 fertig sein – mehr als vier Jahre nach der Eröffnung des Bahnhofs.
„Ohne das Konjunkturprogramm hätte es wohl noch länger gedauert“, seufzte ein …

Taxi + Flughäfen: Gericht weist weiteren Taxi-Eilantrag zu Tegel ab, aus Berliner Zeitung

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archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0820/berlin/
0136/index.html

Peter Neumann

Im Rechtsstreit um den Taxi-Verkehr am Flughafen Tegel hat das Verwaltungsgericht gestern auch den dritten Eilantrag gegen die neuen Regeln abgewiesen. Das Gericht bekräftigte, dass die Gebühr für die Nutzung des Taxi-Nachrückeplatzes 1 rechtmäßig ist. Damit ist nach zwei Taxi-Unternehmern auch ein Taxifahrer mit dem Versuch gescheitert, die Regeln zu kippen. Rechtsanwalt Andreas Just kündigte …

S-Bahn + Bahnhöfe + Flughäfen: Vom Airport direkt nach Prenzlauer Berg Weil der Bahnhof Ostkreuz umgebaut wird, fährt die S 9 nicht mehr in die Innenstadt, aus Berliner Zeitung

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Peter Neumann

Viele Fahrgäste der S-Bahn müssen sich umgewöhnen. Einfach im Stadtzentrum in die S 9 steigen, um nach Schöneweide, Adlershof oder zum Flughafen Schönefeld zu fahren, das geht bald nicht mehr. Weil der Umbau des Ostkreuzes in eine neue Etappe geht, muss die direkte S-Bahn-Verbindung zwischen der Innenstadt und dem Südosten Berlins unterbrochen werden – bis Ende 2014. Reisende sollten sich Alternativen suchen und möglichst nicht auf die Idee kommen, am Ostkreuz umzusteigen. Dort werden sie lange Wege zurücklegen müssen.
„Ostkreuz = Rostkreuz“: Dass an diesem Wortspiel etwas dran ist, zeigt ein Blick auf die Südkurve. Auf den Brücken blüht der Rost in allen nur erdenklichen Brauntönen. Die Stahlbauten sind so marode, dass die S-Bahnen auf ihnen nur …

S-Bahn: Grüne wollen Vertrag mit der S-Bahn einsehen, aus Berliner Zeitung

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0136/index.html

Peter Neumann

Die Grünen fordern Einsicht in den S-Bahn-Vertrag. Die Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) dürfe ihn nicht „wie ein Geheimpapier“ behandeln, sagten die Landesvorsitzenden Irma Franke-Dressler und Stefan Gelbhaar gestern. Unterdessen teilte der Senat der Grünen-Abgeordneten Claudia Hämmerling mit, dass die S-Bahn von den 332 Wagen der Baureihe …

Bahnhöfe: Erster Spatenstich für Vorplatz Ost am Bahnhof Südkreuz Überspringen: Erster Spatenstich für Vorplatz Ost am Bahnhof Südkreuz Taxistellplätze, Kurzzeitparkplätze und Fahrradständer entstehen bis 2010

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unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20090819a.html

(Berlin, 19. August 2009) Der Bahnhof Südkreuz erhält bis zum Jahresende 2010 einen Vorplatz am östlichen Eingang. Im Rahmen des Konjunkturprogramms der Bundesregierung stehen dafür rund sechs Millionen Euro zur Verfügung. Maria Krautzberger, Staatssekretärin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin, Dr. André Zeug, Vorstandsvorsitzender der DB Station&Service AG, und Ingulf Leuschel, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für das Land Berlin, setzten heute symbolisch den ersten Spatenstich für das Bauvorhaben.

Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee sagte: „Mit 300 Millionen Euro aus den Konjunkturprogrammen der Bundesregierung lösen wir bundesweit an mehr als 2.000 Bahnhöfen wichtige wirtschaftliche Impulse bei kleinen und mittelständischen Betrieben aus. Gleichzeitig schaffen wir gemeinsam mit der Deutschen Bahn attraktivere Bahnhöfe. Davon profitieren auch die Reisenden am Berliner Südkreuz.“

Staatssekretärin Krautzberger: „Über den neuen Vorplatz Ost können nun auch Taxen, Pkw und Fahrräder direkt an der Bahnhofstür vorfahren. Damit wird Südkreuz wie geplant zum Bahnhof der kurzen Wege für alle Reisenden. Dass der Vorplatz darüber hinaus auch ansprechend gestaltet sein wird, ist umso erfreulicher. Mit der zukünftigen, direkten Anbindung an Berlins neuen internationalen Flughafen BBI wird der Bahnhof Südkreuz zudem immer wichtiger im Berliner Verkehrsnetz werden.“

„Dank des Konjunkturprogramms des Bundes wird auch der zweitgrößte Berliner Bahnhof rundum komplett gestaltet. Ein neuer Vorplatz sorgt künftig dafür, dass unsere Reisenden sicher, schnell und bequem zum Zug kommen. Für sie ist die attraktive Anbindung ein echter Gewinn und die Anwohner bekommen einen schönen Bahnhofsvorplatz im Herzen des Bezirkes Tempelhof-Schöneberg“, sagte Dr. André Zeug, Vorstandsvorsitzender der DB Station&Service AG.

„Vor drei Jahren hat sich die Berliner Bahnwelt grundsätzlich verändert. Der Bahnhof Südkreuz hat, wie in unserem Verkehrskonzept vorgesehen, seinen Platz als einer der wichtigen Berliner Bahnhöfe gefunden. Das geplante Vorhaben ist in dieser Hinsicht nur folgerichtig.“ So Ingulf Leuschel.

Reisende können zukünftig über die General-Pape-Straße mit Taxi, mit eigenem PKW oder Fahrrad direkt auf den Vorplatz fahren und sind dadurch schneller auf dem Bahnsteig. Dafür entstehen 25 Taxi-Stellplätze, neun Halteplätze zum Ein- und Aussteigen und 50 Fahrradstellplätze.

Der Vorplatz Ost konnte beim Bau des Bahnhofes lediglich begonnen werden, da für die Fertigstellung dieses Vorplatzes die General-Pape-Straße verlegt werden muss. Sie wird nun in einer Länge von rund 375 Meter abgebrochen, um 27 Meter versetzt wieder hergestellt und mit einer Stützmauer versehen. Neben der mit Wein und Efeu begrünten Stützmauer sorgen dann eine neu gepflanzte Hainbuchen-Hecke und ein Baumrondell auf dem Vorplatz für einen angenehmen ersten Eindruck. Entlang der verlegten General-Pape-Straße werden 21 Platanen gepflanzt.

Der Bahnhof Südkreuz ist einer der fünf bedeutenden Berliner Fernbahnhöfe. Er ging am 26. Mai 2006 in Betrieb.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

Bus: Zum 70. soll der erste neue Obus rollen, aus MOZ

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Eberswalde (MOZ) Zum 70. Geburtstag des Obusses in Eberswalde, im November 2010, soll der erste neue Strippenbus durch die Stadt rollen. Dies ist der Wunsch von Frank Wruck, Geschäftsführer des Barnimer Busgesellschaft (BBG). Derzeit läuft die EU-weite Ausschreibung zum Kauf zwölf neuer Fahrzeuge.
Nach dem Votum des Aufsichtsrates Ende Juni hat die BBG das Vorhaben Ersatz der Obus-Fahrzeugflotte zügig in Angriff genommen. Das Projekt wurde öffentlich bekannt gemacht. Einige Tage haben Hersteller bzw. Lieferanten noch Zeit, ihre Angebote abzugeben. „Die Submission ist für den 28. August festgesetzt“, so Wruck. Dann werden die Offerten geöffnet und ausgewertet. Noch in diesem Jahr soll der Auftrag für zwölf neue Obusse vergeben werden. Entsprechend den Lieferzeiten sei mit einem schrittweisen Ersatz bis 2011 oder 2012 zu rechnen. Für den Bau eines Busses müsse man mit mindestens einem …

Taxi + Flughäfen: Der Taxi-Streit dauert an Anwalt legt Beschwerden in Sachen Flughafen Tegel ein, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
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0058/index.html

Peter Neumann

Im Rechtsstreit um den Taxiverkehr am Flughafen Tegel haben zwei der drei Antragsteller Niederlagen erlitten. Doch der Anwalt der Taxi-Unternehmer, Andreas Just aus Berlin, gibt sich nicht geschlagen. „Wir sind erst beim Vorspiel“, sagte der Jurist der Berliner Zeitung.
Wenn sich Taxi-Fahrgäste in Berlin über miesen Service beschwert hatten, ging es oft um Fahrten, die in Tegel begonnen hatten. Darum gelten seit Juli Qualitätsstandards. Wer zum Beispiel wiederholt Fahrtwünsche und Kreditkarten ablehnt oder mit schmutzigen Sitzen vorfährt, muss befürchten, dass er in Tegel keine Kundschaft mehr aufnehmen darf.
Securitas-Mitarbeiter kontrollieren, ob die Vorgaben der Berliner …

S-Bahn: SPD will mehr Ausgleich für S-Bahn-Fahrgäste, aus Berliner Zeitung

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0101/index.html

Peter Neumann

Die Berliner SPD-Fraktion hat die S-Bahn aufgefordert, weitere Kundengruppen für die Zugausfälle zu entschädigen. Auch Studierende mit Semesterticket müssten den Monatsbetrag für Dezember erstattet bekommen. Fahrgäste, die für Juli und August Monatskarten gekauft hätten, sollten im Dezember ebenfalls gratis fahren dürfen – mindestens zwei Wochen lang. Die SPD forderte auch, die Hauptverantwortlichen …