Flughäfen + Bahnverkehr: DBV geht juristisch gegen BBI-Ostanbindung vor

http://lok-report.de/

Am 19. Februar 2010 erließ das Eisenbahnbundesamt den Planfeststellungsbeschluss zum Bau der Schienenanbindung Ost des Flughafens BBI. Damit besteht nun für die höchst umstrittene Variante durch den Bohnsdorfer Wald erst einmal Planungsrecht. Unmittelbar nach Veröffentlichung hat die DB Netz AG bereits mit dem Abholzen der Trasse durch den Wald Fakten geschaffen.
Der DBV hat in einer eigenen Arbeitsgruppe eine alternative Trassenführung erarbeitet, die nicht den Bohnsdorfer Wald als wichtiges Naherholungsgebiet vernichtet, keine nennenswerten zusätzlichen betrieblichen Einschränkungen bedeutet und sowohl bei den Bau- als auch späteren Betriebskosten wesentlich effizienter ist.
Nach Auswertung der über 500 Seiten umfassenden Begründung und Abwägung (insbesondere des finanziellen Risikos) einer Klage, hat der Landesvorstand am 25. März 2010 den Potsdamer Rechtsanwalt Peter Schüler bevollmächtigt, für ihn beim zuständigen Gericht Klage gegen den Planfeststellungs-beschluss einzureichen. Große Unterstützung bei der Klage erhält der DBV-Landesverband von vielen betroffenen Bohnsdorfer Bürgern, die sich auch bereiterklären, durch eine Spende diese Klage möglich zu machen. Ohne viele verbindliche Zusagen für eine Spende wäre dem DBV als gemeinnützigem und ehrenamtlich tätigem Verein dieser Schritt nicht möglich.
Der DBV-Landesverband hält aus mehreren Gründen den Beschluss für falsch. Insbesondere sind dies:
1. Die Trassenvariante durch den Bohnsdorfer Wald ist auch nach Änderungen mit erheblichen negativen Folgen für Umwelt und Klima verbunden. Die Wahl der Trasse durch den Bohnsdorfer Wald, unmittelbar in Nachbarschaft von bisher nicht bzw. geringfügig vom Verkehrslärm beeinträchtigten Einwohnern, erzeugt neue Konflikte, die bei der DBV-Variante vermieden werden.
2. Die Abwägung der von der DBV-Arbeitsgruppe vorgeschlagenen alternativen Trassenführung ist fehlerhaft.
Das Eisenbahnbundesamt hat, offenbar ohne eigene Prüfungen, die Erwiderung der DB Netz AG auf die DBV-Vorschläge übernommen. DB Netz behauptet zum Beispiel, dass die DBV-Alternativtrasse, die etwa 1/3 kürzer als die eigene Variante durch den Bohnsdorfer Wald ist, aber das Dreifache kostet. Eine Begründung, wie diese Behauptung zustande kommt, bleibt DB Netz schuldig.
Bei der DBV-Alternativtrasse sollen angeblich zusätzlich Grunderwerbskosten von etwa 9 Millionen Euro anfallen – für Bereiche im direkten Überflugbereich, Nichtbau- und Brachland! Diese unbewiesene Behauptung hält der DBV ebenfalls für falsch.
Angeblich sei der DBV-Vorschlag auch nicht umsetzbar, weil es erste Überlegungen für eine 110 kV-Stromleitung in diesem Bereich gibt. Das kann planungsrechtlich überhaupt nicht von Bedeutung sein. Für den Bau seien beidseitige Einrichtungsflächen von mindestens 15 Metern erforderlich. Diese Breite ist natürlich an vielen Stellen überhaupt nicht realisierbar. Nach Meinung des DBV ist diese Angabe völlig überzogen und in städtischen Bereichen überhaupt nicht umsetzbar. Oder wurden beim Weiterbau der A 113 durch Neukölln auch links und rechts der Autobahn großflächig – nämlich im Abstand von 15 Metern – Wohnhäuser abgerissen, nur um eine Baustraße einzurichten?
3. Anstatt die Bündelung von Infrastruktur (wie sie der DBV-Vorschlag vorsieht, wenn die Schienentrasse unmittelbar neben die Autobahn A 113 gelegt wird) anzustreben, wird in der Metropolenregion eine völlig neue Lärmquelle durch ein Naherholungsgebiet gelegt. Das spricht jedwedem Umweltschutz Hohn.
Hinzu kommen noch zahlreiche fachliche Mängel. Bereits die aufgezeigten Gründe zeigen, dass die Ablehnung der DBV-Variante fragwürdig ist und ganz bewusst schlecht gerechnet wurde. Es ist aus Sicht des DBV-Landesverbandes bedauerlich, dass das Eisenbahnbundesamt als eigentlich unabhängige Behörde dem enormen politischen Druck nachgegeben hat und die schlechteste und teuerste aller Lösungen genehmigte (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 29.03.10).

Busflotte erweitert Seit langem prägen unsere "Großen Gelben" von MAN das Straßenbild von Berlin. Am 10. März 2010 erhielten wir den 400. Doppeldeckerbus vom Typ MAN Lion’s City DD

http://www.bvg.de/index.php/de/
103839/article/717041.html

Seit langem prägen unsere „Großen Gelben“ von MAN das Straßenbild von Berlin. Am 10. März 2010 erhielten wir den 400. Doppeldeckerbus vom Typ MAN Lion’s City DD.

„Wir sind sehr stolz auf unsere ,Großen Gelben‘, die vorbildhaft unsere zur Verfügung stehende Verkehrsfläche nutzen und so ein Maximum an Fahrgästen befördern“, sagte Andreas Sturmowski, Vorsitzender des Vorstands der BVG.

Den ersten „Doppeldeck“-Bus nach Londoner Vorbild lieferte schon 1907 die Firma Büssing, die später im Unternehmen MAN aufging, an die Stadt Berlin. Er bot 42 Fahrgastplätze – 19 Sitzplätze im Unterdeck, 20 im Oberdeck und 3 Stehplätze am hinteren Perron.

Die modernen MAN Lion’s City DD verfügen über insgesamt 128 Fahrgastplätze, unterteilt in 83 Sitz-und 45 Stehplätze. Alle Fahrzeuge sind behindertengerecht ausgelegt – unter Einbindung der Berliner Behindertenorganisationen.

Dr. Frank Hiller, Vorstand Marketing, Sales an Services von MAN Nutzfahrzeuge meint: „Wir freuen uns über das Vertrauen, das uns die Berliner Verkehrsbetriebe seit über hundert Jahren entgegen bringen und das sie in das innovative und effiziente Doppeldecker-Buskonzept von MAN setzen.“

Tagtäglich beweisen die Doppeldeckerbusse in einer Metropole wie Berlin, wo die zur Verfügung stehende Verkehrsfläche knapp ist, dass im Straßenverkehr kein effizienteres Personenbeförderungskonzept denkbar ist.

Und die Busse sind sogar gut für die Umwelt: Seit vergangenen Herbst kennzeichnet der „Blaue Umweltengel“ für „Lärmarme und schadstoffarme Kommunalfahrzeuge und Omnibusse“ alle Berliner MAN Lion’s City 00 mit EEV-Motoren. Mit dem innovativen MANPI.JRE DIESEL®-Konzept, welches ohne Zusatzstoffe auskommt, erfüllen die Busse den freiwilligen EEV-Abgasstandard mit den gegenwärtig anspruchsvollsten europäischen Emissionswerten für Busse und Lkw. Die Grenzwerte von EEV liegen noch unter der seit letztem Jahr geltenden Euro 5-Norm.

Busflotte erweitert Seit langem prägen unsere „Großen Gelben“ von MAN das Straßenbild von Berlin. Am 10. März 2010 erhielten wir den 400. Doppeldeckerbus vom Typ MAN Lion’s City DD

http://www.bvg.de/index.php/de/
103839/article/717041.html

Seit langem prägen unsere „Großen Gelben“ von MAN das Straßenbild von Berlin. Am 10. März 2010 erhielten wir den 400. Doppeldeckerbus vom Typ MAN Lion’s City DD.

„Wir sind sehr stolz auf unsere ,Großen Gelben‘, die vorbildhaft unsere zur Verfügung stehende Verkehrsfläche nutzen und so ein Maximum an Fahrgästen befördern“, sagte Andreas Sturmowski, Vorsitzender des Vorstands der BVG.

Den ersten „Doppeldeck“-Bus nach Londoner Vorbild lieferte schon 1907 die Firma Büssing, die später im Unternehmen MAN aufging, an die Stadt Berlin. Er bot 42 Fahrgastplätze – 19 Sitzplätze im Unterdeck, 20 im Oberdeck und 3 Stehplätze am hinteren Perron.

Die modernen MAN Lion’s City DD verfügen über insgesamt 128 Fahrgastplätze, unterteilt in 83 Sitz-und 45 Stehplätze. Alle Fahrzeuge sind behindertengerecht ausgelegt – unter Einbindung der Berliner Behindertenorganisationen.

Dr. Frank Hiller, Vorstand Marketing, Sales an Services von MAN Nutzfahrzeuge meint: „Wir freuen uns über das Vertrauen, das uns die Berliner Verkehrsbetriebe seit über hundert Jahren entgegen bringen und das sie in das innovative und effiziente Doppeldecker-Buskonzept von MAN setzen.“

Tagtäglich beweisen die Doppeldeckerbusse in einer Metropole wie Berlin, wo die zur Verfügung stehende Verkehrsfläche knapp ist, dass im Straßenverkehr kein effizienteres Personenbeförderungskonzept denkbar ist.

Und die Busse sind sogar gut für die Umwelt: Seit vergangenen Herbst kennzeichnet der „Blaue Umweltengel“ für „Lärmarme und schadstoffarme Kommunalfahrzeuge und Omnibusse“ alle Berliner MAN Lion’s City 00 mit EEV-Motoren. Mit dem innovativen MANPI.JRE DIESEL®-Konzept, welches ohne Zusatzstoffe auskommt, erfüllen die Busse den freiwilligen EEV-Abgasstandard mit den gegenwärtig anspruchsvollsten europäischen Emissionswerten für Busse und Lkw. Die Grenzwerte von EEV liegen noch unter der seit letztem Jahr geltenden Euro 5-Norm.

Tarife + Bahnverkehr: Mit dem Oster-Spezial für 22 Euro durch ganz Deutschland Überspringen: Mit dem Oster-Spezial für 22 Euro durch ganz Deutschland Verkauf am 4. und 5. April 2010 im Internet über www.bahn.de oder mit dem Handy über m.bahn.de – Gültig in der 2. Klasse

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/ubp/
p20100328.html

(Berlin, 28. März 2010) Bei der Deutschen Bahn gibt es Ostern keine Eier, sondern ein besonderes Angebot: Mit dem Oster-Spezial kostet die einfache Fahrt mit dem ICE oder Intercity quer durch Deutschland nur 22 Euro.

Das Angebot kann ausschließlich am 4. und 5. April 2010 online über www.bahn.de oder mit dem Handy über m.bahn.de erworben werden. Es ist erhältlich, solange der Vorrat reicht.

Das Oster-Spezial ist zuggebunden für Fahrten zwischen dem 12. und 26. April 2010. Es gilt für eine Person in der 2. Klasse. Umtausch und Erstattung sind ausgeschlossen. Mit dem Aufpreis für City-Night-Line-Verbindungen ist das Oster-Spezial auch in Nachtzügen gültig.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

S-Bahn: Die Rückkehr der langen Züge Die S-Bahn fährt wieder mit Acht-Wagen-Einheiten Peter Neumann Fahrgäste der S-Bahn trauten ihren Augen nicht. So viele Wagen! So viel Platz! Seit gestern Morgen sind bei dem Tochterunternehmen der Deutschen Bahn (DB) wieder regulär Acht-Wagen-Züge unterwegs – auf der Linie S 3 zwischen Erkner und Westkreuz. , aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0325/berlin/
0067/index.html

Fahrgäste der S-Bahn trauten ihren Augen nicht. So viele Wagen! So viel Platz! Seit gestern Morgen sind bei dem Tochterunternehmen der Deutschen Bahn (DB) wieder regulär Acht-Wagen-Züge unterwegs – auf der Linie S 3 zwischen Erkner und Westkreuz. Planmäßige „Vollzüge“ hatte es seit dem Beginn der S-Bahn-Krise im Sommer nicht mehr gegeben. Weil die Fahrzeuge knapp geworden sind, waren von wenigen Ausnahmen abgesehen nur Vier- oder Sechs-Wagen-Züge im Einsatz. Inzwischen stehen genug Wagen zur Verfügung, um die Züge auf der stark genutzten Ost-West-Strecke S 3 nach und nach wieder verlängern zu können, teilte ein S-Bahner mit.

Ex-Chef: „Managementversagen“
Ebenfalls gestern ist die Diskussion um den Untersuchungsbericht zur S-Bahn-Krise, den die DB Stadtverkehr und der S-Bahn-Aufsichtsrat bei der Anwaltskanzlei …

Flughäfen: Polens Tor zur Welt steht in Schönefeld Jeder zehnte Passagier kommt aus dem Nachbarland / Wenn BBI fertig ist, sollen es mehr sein, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0325/berlin/
0015/index.html

Polens größter Flughafen wird in Berlin gebaut. Mit dieser Schlagzeile hat die größte seriöse Tageszeitung des Landes, die Gazeta Wyborcza, in dieser Woche ihre Leser überrascht. Sie setzte noch ein Fragezeichen dahinter, doch der Artikel selbst lässt keinerlei Zweifel. „Das Spiel ist aus, der größte polnische Flughafen wird in der Nähe von Berlin stehen“, zitiert das Blatt den Verkehrsexperten Adrian Furgalski vom renommierten Warschauer Wirtschaftsberatungsunternehmen TOR. Gemeint ist der Flughafen Berlin Brandenburg, der am 30. Oktober 2011 öffnen soll.
Seit Jahren wird in Polen über einen Großflughafen mit europäischen Dimensionen – irgendwo zwischen Warschau und Lodz – diskutiert. Nicht nur was Straßen und Schienen anbelangt, sondern auch im Luftverkehr lag die polnische Verkehrsinfrastruktur unter dem europäischen Durchschnitt. Große Pläne wurden geschmiedet, die in einem Programm bis …

S-Bahn: S-Bahnen jahrelang ohne Sicherheitsnachweis unterwegs Die Züge der Baureihe 485 fuhren mit Rädern, deren Festigkeit offenbar nicht wie vorgeschrieben geprüft worden ist, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0326/berlin/
0024/index.html

Mitarbeiter des Eisenbahn-Bundesamts (EBA) haben weitere Schlampereien bei der S-Bahn aufgedeckt. Zum einen fuhren dort seit 2004 Züge mit Rädern, deren Festigkeit nicht nachgewiesen worden ist. Für sie liegt bislang kein Gutachten vor, dass sie die Belastungen im täglichen Fahrgastbetrieb aushalten. Zum anderen haben Werkstattuntersuchungen an S-Bahn-Rädern, die vor 2004 montiert worden waren, in den vergangenen fünf Jahren 39 Befunde ergeben. Dabei könnte es sich in vielen Fällen um Radrisse gehandelt haben. Aber das lässt sich nicht mehr feststellen: Die Räder wurden verschrottet. In allen Fällen geht es um Züge der Baureihe 485. Ihr Spitzname: „Coladose“ – weil sie lange Zeit rot lackiert waren.
Bei der S-Bahn ist das EBA bereits auf viele Schlampereien gestoßen. Doch was die Ermittlungen zur Baureihe 485 jetzt zutage gefördert haben, erstaunte selbst die hartgesottenen Ermittler. Bis zu sechs Jahre lang waren bei der S-Bahn Räder im …

Bus + BVG: Viele BVG-Busse stehen kaputt in den Werkstätten, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0326/berlin/
0086/index.html

Weil bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) ein großer Teil der Busflotte in den Werkstätten steht, müssen viele Fahrgäste länger an den Haltestellen warten. Von den rund 1 300 Bussen seien knapp 250 nicht einsatzfähig, weil sie repariert werden müssen, sagte Axel Schröder vom Gesamtpersonalrat gestern. Seit Jahren leiden die Bus-Werkstätten unter Personalmangel. Dort habe die BVG die Zahl der Arbeitsplätze …

Bahnverkehr + Regionalverkehr + S-Bahn: Gewinne der DB AG müssen in die Schieneninfrastruktur investiert werden

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Die Deutsche Bahn AG weist für 2009, trotz Rückgangs, einen Gewinn von 1,4 Milliarden Euro vor Steuern aus. Besonders profitabel sind der Schienenpersonennahverkehr, den die Länder zu zwei Dritteln tragen, und die überwiegend steuerfinanzierte Schieneninfrastruktur. Aus Sicht des Berliner Senats ist der Unternehmensgewinn jedoch zu Lasten der Erhaltung der Qualität der Schieneninfrastruktur und auf dem Rücken der Fahrgäste erwirtschaftet worden.
Senatorin Ingeborg Junge-Reyer: „Das Streben nach Profit darf nicht an erster Stelle stehen. Die Bahn hat einen durch die Verfassung garantierten Gemeinwohlauftrag und muss sich um ihre Kunden bemühen. Die Probleme mit den ICE und das S-Bahn-Chaos hätte vermieden werden können, wenn die DB ihrem Auftrag gefolgt wäre und nicht Geld für den verfehlten Börsengang aus der Infrastruktur abgezogen hätte. Dies und die Streckenstilllegungen der letzten Jahre sind ein falsches Signal.“
Das Land Berlin erwartet, dass die Bundesregierung umgehend sicher stellt, dass Gewinne aus dem Infrastrukturbereich ausschließlich für zusätzliche Eigeninvestitionen und Erhaltungsmaßnahmen im Netz der Bahn verwendet werden. Gewinne der Netzgesellschaften sollten nicht an den Konzern abgeführt werden, sondern für notwendige Investitionen von den Netzgesellschaften genutzt werden können, um geplante Streckenstilllegungen zu vermeiden.
Milliardenschwere Akquisitionen wie der Kauf des britischen Verkehrsunternehmens Arriva sind der Öffentlichkeit nicht vermittelbar, weil sie zu Lasten der notwendigen Investitionen im Inland gehen. So sind voraussichtlich 46 Projekte wie z.B. der Streckenausbau Berlin – Dresden bis 2025 nicht finanzierbar, wenn der DB-Konzern gleichzeitig die Netzgewinne für seinen europäischen Expansionskurs und in Übersee einsetzt.
Junge-Reyer weiter: „Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Sicherheit gehen vor Gewinnstreben um jeden Preis. Die Wirtschaftliche Entwicklung ganzer Regionen und die Beziehungen nach Osteuropa und besonders nach Polen, sind von Investitionen in die Schiene abhängig, darauf können wir nicht Jahrzehnte warten. Der Bund ist in der Pflicht durch ein Fernverkehrssicherstellungsgesetz sowie durch Vorgaben der Deutschen Bahn AG für ein attraktiveres Schienenverkehrsangebot, auch in der Fläche zu sorgen.“
Die DB AG erhält für das Schienennetz Milliardenbeträge aus dem Bundeshaushalt. Trotz dieser Mittel schrumpft das Streckennetz der Bahn in jedem Jahr weiter und sein Zustand verschlechtert sich. Auch die Entwicklung in den Infrastruktursegmenten „Netz“ und „Bahnhöfe“ sieht das Land Berlin mit großer Sorge. So ist der Gewinn der DB AG (EBIT) in diesen beiden Geschäftsfeldern von 153 Mio. Euro 2005 auf nunmehr 775 Mio. Euro förmlich explodiert. Während die Netzkosten laut Bundesnetzagentur seit 2002 um rund 12% inflationsbedingt stiegen, erhöhte die DB AG die Trassenpreise im gleichen Zeitraum um bis zu 31% (Presemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 26.03.10).

Bahnhöfe: Bessere Fahrgastinformation im Ostbahnhof Überspringen: Bessere Fahrgastinformation im Ostbahnhof 1,4 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket des Bundes investiert (Berlin, 25. März 2010) Ab heute, Donnerstag, 25. März, werden Bahnreisende im Berliner Ostbahnhof besser informiert.

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20100325.html

(Berlin, 25. März 2010) Ab heute, Donnerstag, 25. März, werden Bahnreisende im Berliner Ostbahnhof besser informiert.
Die Fahrgastinformationsanlage konnte mit Mitteln aus dem Konjunkturprogramm der Bundesrepublik vollständig erneuert werden.

Uwe Marxen, Regionalbereichsleiter Ost der DB Station&Service AG:
„In der Haupthalle informiert jetzt eine besser zu sehende und größere Anzeigetafel über den Zugverkehr. Die neuen LCD-Zugzielanzeiger auf den Bahnsteigen können mehr Informationen darstellen – ein echter Qualitätssprung.“

Aus dem ebenfalls modernisierten Ansagezentrum im Berliner Ostbahnhof werden auch die bereits im Dezember neu ausgestatteten Stationen Alexanderplatz und Friedrichstraße bedient.
Mit der Erneuerung der Informationsanlagen war am 4. Januar dieses Jahres begonnen worden. Die Gesamtkosten betragen 1,4 Millionen Euro.

Die neuen Anlagen tragen zu einem besseren Gesamterscheinungsbild des Bahnhofs bei. Bis Jahresende sind auch die Personentunnel mit neuen Anzeigern, neuer Beleuchtung und Beschallung ausgestattet.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG