Der Rheinsberger Bürgermeister Jan-Pieter Rau (CDU) und der Vorsitzende des EFV Pro Schiene Volker Müller trafen sich am 29.09.11 am Rande der Plenarsitzung des Brandenburger Landtages mit dem Minister für Infrastruktur und Landwirtschaft Herrn Jörg Vogelsänger (SPD) zu einem Gespräch, in dem sie dem Minister über 3.100 Unterschriften für den Erhalt und den ganzjährigen Betrieb der Bahnstrecke RB54 übergaben. An dem Gespräch nahmen auch die Landtagsabgeordneten Jutta Lieske (SPD) und Manfred Richter (SPD) teil. Herr Minister Vogelsänger sagte eine Prüfung im Rahmen des brandenburgischen Nahverkehrsplanes zu. Herr Müller übergab weiter einige Vorschläge des EFV Pro Schiene, um die Auswirkungen der geplanten Bauarbeiten der Bahn im Jahr 2012 auf die Strecke RB54 möglichst gering zu halten (Pressemeldung Stadt Rheinsberg, 03.10.11).
Die Pläne der S-Bahn, ihr Angebot wieder hochzufahren, stehen auf der Kippe. Ungewiss ist, ob am 24. Oktober wieder die Linie S 45 vom Bahnhof Südkreuz zum Flughafen Schönefeld in Betrieb genommen werden kann. Der Plan zum Einsatz weiterer Züge sei bisher nicht so aufgegangen wie gedacht, sagte der Chef des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB), Hans-Werner Franz. Deshalb müsse man über die Schritte zur Verbesserung des Angebots erneut diskutieren. Die S-Bahn bleibt bisher dabei, die Züge der S 45, die seit mehr als zwei Jahren eingestellt ist, vom 24. Oktober an fahren zu lassen. Franz verweist darauf, dass die S-Bahn zwar begonnen hat, Heizsysteme in die Rohre für den Bremssand einzubauen, doch noch habe das Eisenbahn-Bundesamt das System, zu dem eine automatische Füllkontrolle des Sandbehälters gehört, nicht abgenommen. Beim Aufstellen des Planes für weitere Verbesserungen beim Angebot habe man angenommen, dass das Problem …
HOHEN NEUENDORF – Wenn sie eine Chance auf Veränderung haben wollen, dann nur im gemeinsamen Handeln. Unter diesem Gesichtspunkt bündeln die S-Bahn-Gemeinden Hohen Neuendorf, Birkenwerder, Glienicke und Mühlenbecker Land ihre Kräfte für die Verbesserung der Schienennahverkehrsanbindung ihrer Kommunen. Aktueller Anlass ist die für nächstes Jahr geplante Eröffnung des neuen Großflughafens Berlin-Brandenburg und die damit ins Haus stehende Schließung des Flughafens in Tegel. Daraus werden sich Nachteile für die Bürger und die Wirtschaft der Region ergeben, so die Befürchtung der Experten. Die Wege werden länger, und die Verkehrsanbindung wird schlechter. Die Hohen Neuendorfer Stadtverordnetenversammlung hat sich am Donnerstagabend mit großer Mehrheit dafür ausgesprochen, dass sich die …
Berlin – Vom alten „Rostkreuz“ ist in der künftigen Ringbahnhalle nichts mehr zu spüren. Wo sich einst die Fahrgäste auf einer schmalen, holprig gepflasterten Plattform drängen mussten, ist ein weitläufiger neuer Bahnsteig im Bau. Er ist mit bis zu 38 Metern fast vier Mal so breit wie der alte. Als Wetterschutz ist eine 15 Meter hohe Halle entstanden – auch das hat es im oberen Teil des Ostkreuzes nicht gegeben. Langsam wird spürbar, was der vor fünf Jahren begonnene Umbau des Knotenpunkts den Fahrgästen bringen wird. Doch bis dahin müssen die Reisenden einiges ertragen – unter anderem eine 16-tägige Sperrung des Ostrings und eine vier Jahre dauernde Verkürzung der Linie S 3. Projektleiter Mario Wand ist zufrieden. „Die Halle steht“, sagt der …
Slubice (dapd-lbg) Eine Befragung zum Bau einer grenzüberschreitenden Straßenbahnlinie über die Oder hat am Donnerstag in der Frankfurter Nachbarstadt Slubice begonnen. Bis 7. Oktober können die Einwohner der polnischen Grenzstadt Karten mit ihrer Meinung zu dem Vorhaben in extra im Rathaus aufgestellte Urnen einwerfen. Er wolle wissen, was die Slubicer von dem Projekt halten, begründete Bürgermeister Tomasz Ciszewicz den Vorstoß. Der Ausgang der Abstimmung gilt als offen. Ein von Frankfurt (Oder) und Slubice in Auftrag gegebenes Gutachten zu einer Straßenbahnverbindung war im Juli vorgestellt worden. Darin wurde eine grenzüberschreitende Linie als technisch machbar und betriebswirtschaftlich …
Wird ein Auto gebraucht? Kein Problem. In der Innenstadt stehen ab sofort 250 Wagen auf Straßen und in Parkhäusern bereit. Registrierte Kunden steigen ein und fahren los – für 29 Cent pro Minute, inklusive Kraftstoff und Parkgebühren. Am Ziel muss kurz auf einen Bildschirm getippt werden, dann ist die Buchung beendet. „DriveNow“: So heißt das Angebot von BMW und dem Autovermieter Sixt, das es seit Donnerstag auch in Berlin gibt. Es wird angepriesen als ein besonderes, weil flexibles Car Sharing. Autos werden gemeinschaftlich genutzt, das gilt als umweltfreundlich. Doch BMW hat ein weiteres, nicht ganz uneigennütziges Motiv. „Wir wollen junge Fahrer ansprechen und zu unseren Marken hinführen“, sagte DriveNow-Chef Andreas Kottmann. Car Sharing gibt es schon lange, auch in Berlin. Doch bei den bisherigen Anbietern stehen die Autos nur …
POTSDAM. Immer, wenn am Wochenende die Sonne scheint, bricht das Chaos über die Bahn herein. In die ohnehin ziemlich vollen Regionalzüge drängen auch noch viele Ausflügler mit Fahrrädern- oder sie versuchen es jedenfalls. Nun will der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) mit den Bahnunternehmen beraten, wie das Problem gemildert werden kann. „Der jetzige Zustand kann nicht befriedigen“, sagt VBB-Chef Hans-Werner Franz. Ein Änderungsvorschlag: zusätzliche Regionalzüge in der warmen Jahreszeit ab 2012. Eigentlich müssten Bahnbetreiber und Verkehrspolitiker froh sein: Anders als in anderen Metropolen entscheiden sich in Berlin viele Ausflügler für die umweltfreundliche Kombination aus Zug und Fahrrad. „Doch in der warmen Jahreszeit stoßen wir an unsere …