(Berlin, 22. November 2011) Auf Grund von Arbeiten am Elektronischen Stellwerk in Erkner fallen von Samstag, 26. November, 19 Uhr, bis Sonntag, 27. November, 7.30 Uhr, die Züge der RE 1 zwischen Berlin Ostbahnhof und Erkner aus.
Reisende nutzen den Ersatzverkehr mit Bussen und die S-Bahn.
Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu informieren und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu nutzen, um wegen der längeren Fahrzeit Anschlüsse zu erreichen. Informationen erhalten Reisende im Internet www.bahn.de/bauarbeiten, beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881 oder -6882 und Aushänge auf den Stationen.
(Berlin, 22. November 2011) Auf Grund von Gleisbauarbeiten werden die Regional-Express-Züge der RE 1 zwischen Werder (Havel) und Berlin Zoologischer Garten in den Nächten Freitag/Samstag, 25./26. November, 0.30 Uhr bis 4.30 Uhr und Sonntag/Montag, 27./28. November, 0.30 Uhr bis 3 Uhr umgeleitet. Die Halte Berlin Wannsee, Potsdam Hbf, Potsdam Charlottenhof und Potsdam Park Sanssouci entfallen. Einige Regional-Express-Züge der Linie RE 7 fallen ebenfalls in dieser Zeit zwischen Berlin Wannsee und Berlin Charlottenburg/ Berlin Ostbahnhof aus.
Reisende nutzen zwischen Berlin Zoologischer Garten und Potsdam Hbf sowie zwischen Berlin Charlottenburg und Berlin Ostbahnhof die S-Bahn und zwischen Potsdam Hbf und Werder (Havel) die Busse des Schienenersatzverkehrs mit veränderten und längeren Fahrzeiten.
Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu informieren und wegen der längeren Reisezeit gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu nutzen.
Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten, beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881 oder -6882 und an den Aushängen auf den Stationen.
(Berlin, 22. November 2011) Auf Grund von Gleisbauarbeiten werden die Regionalbahnen der Linie RB 14 zwischen Calau und Altdöbern von Samstag, 26. November, bis Freitag, 1. Dezember, ausfallen.
Reisende nutzen zwischen Altdöbern und Calau die Busse des Schienenersatzverkehrs mit veränderten und längeren Fahrzeiten.
Von Senftenberg bis Altdöbern fahren der Züge der RB 14 bis zu 31 Minuten früher ab, um in der Reisekette Anschlüsse zu gewährleisten. In der Gegenrichtung fahren die Züge ab Altdöbern bis zu 16 Minuten später ab.
Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu informieren und wegen der längeren Reisezeit gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu nutzen.
Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten, beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881 oder -6882 und an den Aushängen auf den Stationen.
Die ODEG – Ostdeutsche Eisenbahn GmbH und die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) haben sich im Rahmen eines Schlichtungsverfahrens unter dem Vorsitz von Professor Georg Milbradt, dem ehemaligen Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen, erstmals auf den Abschluss eines Tarifvertrages geeinigt. Im Beisein des Schlichters unterzeichneten heute die Vertragsparteien den Tarifvertrag, der eine Laufzeit von zwei Jahren hat. Der Haustarifvertrag, der für alle Berufsgruppen bei der ODEG gilt, sieht eine jährliche Anhebung des jetzigen Entgeltes um jeweils drei Prozent zum 1.1.2012 und 1.1.2013 vor. Gleichzeitig verständigten sich ODEG und GDL auf ein Entgeltniveau, das bei künftigen Ausschreibungen zugrunde gelegt wird. Darüber hinaus enthält der Tarifvertrag besondere Regelungen für Lokomotivführer (z.B. über die Betreuung bei traumatischen Ereignissen und bei Verlust persönlicher Eignung). Außerdem sieht der Tarifvertrag erstmals Regelungen für den Fall vor, dass ein Konkurrent die Verkehrsleistungen im Wettbewerb übernimmt. Ulrike Riedel, Verhandlungsführerin und Arbeitsdirektorin für BeNEX zum Abschluss des Tarifvertrages: „Unser besonderer Dank gilt dem Schlichter, ohne dessen Erfahrung und Verhandlungsgeschick eine Einigung nicht möglich gewesen wäre. Mit dem vorliegenden Tarifvertrag ist die ODEG an die Grenze des wirtschaftlich Vertretbaren gegangen.“ Arnulf Schuchmann, Geschäftsführer ODEG, ergänzt: „Wir können jetzt einen Tarifvertrag umsetzen, der nach den lang anhaltenden und zum Teil sehr scharfen Tarifauseinandersetzungen wieder Ruhe in die Belegschaft bringen kann.“ (Pressemeldung ODEG, 21.11.11).
Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) lehnt eine Zerschlagung der Berliner S-Bahn ab. „Eine Teilausschreibung würde zwangsläufig zur Trennung von Infrastruktur und Betrieb und damit zur Zerschlagung führen“, moniert der EVG-Vorsitzende, Alexander Kirchner. In diesem Sinne äußert er sich auch in einem Brief an den Berliner SPD-Chef Michael Müller. Die rund 3.000 Beschäftigten würden „sehr enttäuscht sein, dass die Berliner SPD ihre klare Aussage zur S-Bahn im Berlin-Programm 2011-2016 nun nicht einhält“, unterstreicht der EVG-Vorsitzende. In dem Papier hatte sich die Partei u. a. gegen eine Teilausschreibung ausgesprochen. Eine Teilausschreibung hätte vermutlich zur Folge, dass ein weiteres Unternehmen für den S-Bahn-Betrieb verantwortlich sei. Damit würde dem Senat und dem Verkehrsverbund im Grunde eine Vielzahl von Unternehmen gegenüberstehen. Der EVG-Vorsitzende warnt, dass eine solche Entwicklung „ein nicht mehr beherrschbares Chaos“ verursachen würde. Bei Problemen würden wechselseitige „Schuldzuweisungen“ gegenüber den Verantwortlichen die Folge sein. Außerdem käme eine Teilausschreibung einer Teilprivatisierung gleich. „Das ist für uns unverständlich, zumal sich die Berliner SPD immer für den Erhalt des Bahnkonzerns im öffentlichen Eigentum eingesetzt hat“, betonte Kirchner in seinem Schreiben. Die EVG ruft deshalb auch zu einer Kundgebung vor dem Landesparteitag der SPD am kommenden Montag (21.11.) auf. Um 15:30 Uhr soll gemeinsam mit dem Bündnis „Rettet unsere S-Bahn“ für den Erhalt des Unternehmens und dessen Struktur protestiert werden. Kundgebungsort: Leonardo Royal Hotel, Otto-Braun-Straße 90, 10249 Berlin (Nähe Alexanderplatz)
Seit Mai 2006 halten am Bahnhof Berlin Zoologischer Garten, verkehrlich sehr gut mit zwei U-Bahn- und dutzenden Buslinien erschlossen, keine Fernzüge mehr. Forderungen an die DB, wegen dieser guten Einbindung in das städtische Nahverkehrsnetz die Fernzüge auf der Berliner Stadtbahn hier halten zu lassen, wurden bisher abgelehnt. Alleine die Bestimmung im SPD-/CDU-Koalitionsvertrag, dass am Bahnhof Zoo wieder Fernzüge halten sollen, wird an der jetzigen Situation wenig ändern. Der Fernverkehrsbereich agiert eigenwirtschaftlich und ist von Weisungen der Politik nicht abhängig. Am 17. November 2011 führte der langjährige Vorsitzende des Berliner Fahrgastverbandes IGEB und heutige DBV-Präsident Gerhard J. Curth ein längeres Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden der DB AG, Dr. Rüdiger Grube. Präsident Curth brachte das Thema auf den Punkt: „Warum halten dort keine Fernzüge? Es sind dafür keine Baumaßnahmen erforderlich, der Fahrzeitverlust ist gering und ein Halt bedeutet für viele Fernverkehrskunden weniger Anreisezeit als bis zum Hauptbahnhof.“ Als Kompromiss schlug Präsident Curth vor, dass wenigstens alle IC- und D-Züge, die zwischen 22 und 6 Uhr auf der Stadtbahn fahren, am Bahnhof halten sollten. DB-Chef Grube sicherte eine Prüfung zu und wird die DBV-Forderung im Konzern erörtern (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 21.11.11).