Am Sonnabend, 10. September, und Sonntag, 11. September, öffnet das
historische Bahnbetriebswerk Schöneweide seine Tore. Mehr als 40
historische Lokomotiven und Wagen präsentieren sich auf dem großen
Eisenbahngelände im Südosten Berlins. Dampf-, Diesel- und Elektroloks
zeigen die Entwicklung der Eisenbahn von den Anfängen bis in die Neuzeit.
Im Mittelpunkt stehen die stählernen Wahrzeichen der Eisenbahn – die
Dampfloks, von denen sich die meisten „unter Dampf“ auf der Drehscheibe vor
dem großen Lokschuppen präsentieren.
Stargast ist 18 201, die schnellste betriebsfähige Dampflok der Welt. Vier
Dampfloks sind mit historischen Zügen zu Rundfahrten vom Festgelände über
neue Strecken zum neuen Bahnhof Flughafen Schönefeld Süd unterwegs.
Eisenbahn zum Anfassen und Staunen Lokomotiven und Wagen können besichtigt
werden, so dass jeder mal den Platz des Lokführers einnehmen kann oder die
riesigen Motoren der modernen Lokomotiven bestaunen kann. Auf einer
Draisine können die Besucher mit Muskelkraft selbst ein Stück
Eisenbahngeschichte „erfahren“.
Wer dem Lokführer lieber bei der Arbeit zusehen möchte, fährt ein Stück auf
dem Führerstand einer Dampf- oder Diesellokomotive mit und probiert
anschließend im Fahrsimulator selber, eine Lok in Bewegung zu setzen.
Beim Rundgang durch den Lokschuppen erleben die Besucher die Wartung von
Dampfloks – Eisenbahnwerkstatt wie zu Großvaters Zeiten.
Das Eisenbahnfest bietet vor allem Familien mit Kindern die Gelegenheit,
die Eisenbahn mal ganz aus der Nähe zu sehen und die faszinierende Technik
hautnah zu erleben. Auf einer Aktionsfläche können Kinder nach Herzenslust
die Züge einer Holzeisenbahn durch ein Gleislabyrinth steuern oder mit der
Garteneisenbahn spielen. Die S-Bahn Berlin präsentiert eine große
Spielanlage mit dem Berliner S-Bahnnetz. Im historischen
MITROPA-Speisewagen und im Biergarten mit Grill werden Speisen und Getränke
angeboten (Pressemeldung Dampflokfreunde Berlin e.V., Traditionszug Berlin
e.V., 01.09.11).
Straßenbahn + S-Bahn: Erreichbares Adlershof, Regionalbahnhalt statt Notfahrpläne, Nun sind wir an das Straßenbahnnetz angeschlossen., aus Adlershof.de
http://www.adlershof.de/newsview/
?no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=9142&
cHash=063a90e244
Nur drei Stationen trennen die Mitte des Technologieparks von der des
historischen Ortskerns von Adlershof. Fahrzeit: drei Minuten. Ein völlig
neues Fahrgefühl – und hoffentlich auch der Beginn einer echten
Nachbarschaft zwischen „Kiez“ und „Raumschiff“.
Mit der Straßenbahn hält ein weiteres Stück Urbanität im Technologiepark
Adlershof Einzug. Sie wird in erster Linie die Funktion eines Zubringers
zur S-Bahnstation erfüllen. Am Hochtechnologiestandort Adlershof arbeiten
derzeit über 14.000 Menschen. Hinzu kommen 7.800 Studierende der Humboldt-
Universität zu Berlin. Wir wissen aus internen Erhebungen,
dass 44 Prozent der hier Beschäftigten täglich mit öffentlichen
Verkehrsmitteln anreisen, in erster Linie mit der S-Bahn. Seit über zwei
Jahren fährt die S-Bahn mit einem Notfahrplan. Die Folgen: volle Züge,
genervte Fahrgäste.
Als erfahrener S-Bahnfahrer möchte ich Sie, liebe Leser, jetzt nicht mit
weiteren Erfahrungsberichten …
Neue S-Bahn erhält Klimaanlagen, Planer entwerfen moderne Züge. Parallel dazu werden alte Wagen reaktiviert, aus Berliner Zeitung
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0831/berlin/
0035/index.html
Sauna-Bahn – so nennen Insider die S-Bahn scherzhaft, wenn die Fahrgäste im
Sommer in überhitzten Wagen schwitzen müssen. Doch die künftige
Fahrzeuggeneration, die das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn (DB)
derzeit plant, soll keine Sauna-Bahn mehr sein. Die neuen Wagen sollen auch
in den Fahrgasträumen Klimaanlagen bekommen – nicht nur wie bisher
ausschließlich in den Führerständen. Das sagte gestern ein hochrangiger
S-Bahn-Manager der Berliner Zeitung. Die Züge sollen bis Ende 2017
geliefert werden. Sie lösen unter anderem die Wagen der Baureihe 485 ab,
die gerade erneuert werden – damit sie noch bis dahin durchhalten.
„Eine Klimatisierung ist heute auch im Nahverkehr Standard“, sagte der
S-Bahner. In vielen Regionalzügen, die durch Berlin und Brandenburg fahren,
gibt es sie schon lange. Die Anlagen sorgen dafür, dass die Temperatur bei
Hitze um …
S-Bahn: DB Werk Wittenberge sorgt für Kompletterneuerung von Wagenkästen der S-Bahn-Baureihe 485, 80 Viertelzüge für längerfristigen Betriebseinsatz vorgesehen • Redesign des Fahrgastraums für erhöhten Fahrkomfort
http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20110830a.html
(Berlin, 30. August 2011) Die Sanierung des Fahrzeugparks der S-Bahn Berlin
kommt weiter voran. In enger Zusammenarbeit mit den Werken der DB
Fahrzeuginstandhaltung wird derzeit die Komplettsanierung der Wagenkästen
von allen 80 für den Fahrbetrieb vorgesehenen Viertelzügen der Baureihe 485
durchgeführt. Dazu gehören auch 20 bereits stillgelegte Viertelzüge, die
für den Betriebseinsatz reaktiviert wurden.
Am brandenburgischen Standort Wittenberge findet noch bis Oktober dieses
Jahres die Grunderneuerung des Wagenkastenbodens statt. Zudem wird ein
Redesign des Innenraums durchgeführt. Die Arbeiten im Gesamtwert von rund
20 Millionen Euro sind die Grundlage dafür, die Anfang der neunziger Jahre
beschafften Fahrzeuge bis Ende 2017 zuverlässig einsetzen zu können.
„Mit ihrem über Jahrzehnte gewachsenen Know How sind die Fahrzeugexperten
im Werk Wittenberge ein unverzichtbarer Partner, um weitere Teile unserer
Fahrzeugflotte für die nahe Zukunft fit zu machen“, sagt Peter Buchner,
Geschäftsführer der S-Bahn Berlin. „Wir sind sehr froh, dass die
bahneigenen Werke in Wittenberge und Dessau diesen Auftrag übernommen
haben. Wegen der Vielzahl der anstehenden Arbeiten, wären wir nicht in der
Lage gewesen, diese Arbeiten in Schöneweide selbst durchzuführen.“
Nachdem eine Auftragsvergabe an die Schienenfahrzeugindustrie nicht
zustande kam, setzte das Instandhaltungswerk Wittenberge bereits im Jahr
2009 im Auftrag der S-Bahn Berlin ein eigenes Team für dieses Projekt auf,
in dessen Rahmen bis zu 65 Mitarbeiter tätig sind.
„Das Projekt Baureihe 485 ist für uns eine ganz besondere Herausforderung“,
erklärt Dietmar Schmidt, Werkleiter Wittenberge der DB
Fahrzeuginstandhaltung. „Zunächst haben wir Fahrzeuge auseinander bauen
müssen, um die erforderlichen Fahrzeugdokumentationen und
Arbeitsanweisungen erarbeiten zu können. Anschließend galt es, neue
technische Lösungen für Prozesse zu entwickeln, die bislang nicht zum
Arbeitsalltag in unserem Werk gehörten. Außerdem haben wir eine eigene
Montagestraße aufgebaut.“
Die Sanierung des Wagenkastenbodens und der damit verbundene Teilaustausch
der hierbei verbauten Integralbleche wurde erforderlich, nachdem bei
routinemäßigen Untersuchungen im Jahr 2008 eine Rissanfälligkeit des
verwendeten Materials festgestellt wurde. Gutachter der DB Systemtechnik
ermittelten, dass Fertigungsfehler beim damaligen Bau der Züge dazu
führten, dass das Material im Fußboden des Wagenkastens auf Höhe der
Drehgestelle den dauerhaften Belastungen des Betriebseinsatzes nicht in
jedem Fall gewachsen ist. Die Experten vermuten eine ungenügende Aushärtung
der Schweißnähte, so dass sich bereits während der Fertigung oder kurz
danach kleine Anrisse gebildet haben. Bei der Neuverblechung des
Wagenbodens wird nunmehr nach der letzten Schweißnaht eine technisch
erforderliche 72-stündige Ruhezeit des Fahrzeugs in verspanntem Zustand
eingehalten.
Jeder aus Trieb- und Beiwagen bestehende Viertelzug bleibt etwa sieben
Wochen in Wittenberge. Zur Vorbereitung der Wagenkastensanierung wird die
komplette Innenausstattung einschließlich der elektrischen Ausrüstung
entfernt. Danach geht das Fahrzeug in die Abspannvorrichtung, die
sicherstellt, dass sich der Aluminium-Wagenkasten nicht verziehen kann. Es
erfolgt die Herauslösung der alten Bodenbleche und das Einschweißen des
neuen Materials. Die Materialdicke wurde von 4 auf 5 Millimeter erhöht, um
eine höhere Stabilität bei nur geringer Gewichtssteigerung zu erreichen.
Nach Aushärtung der Schweißnähte beginnt die Neuverkabelung des
Fahrzeuginnenraums und der Einbau der Inneneinrichtung.
Neben der wagenbaulichen Erneuerung der Baureihe 485 wurde auch die
Gestaltung des Fahrgastraums überarbeitet. Im Rahmen eines Redesigns
erhalten die Fahrzeuge aufgearbeitete Windfangwände, Seiten- und
Deckenverkleidungen, neu gestaltete Sitzmöbel sowie eine neue
Innenfarbgebung, die den übrigen S-Bahn-Baureihen angeglichen ist.
Derzeit setzt die S-Bahn Berlin 27 dieser sanierten Viertelzüge der
Baureihe 485 im täglichen Betrieb ein. Darunter sind bereits 10 von 20
Viertelzügen, die unter Federführung des Werks Dessau der DB
Fahrzeuginstandhaltung reaktiviert wurden.
Insgesamt sind 80 Viertelzüge für den langfristigen Betriebseinsatz
vorgesehen. Die Fahrzeuge der Baureihe 485 wurden seit den siebziger Jahren
durch die Schienenfahrzeugindustrie der DDR entwickelt und in den Jahren
1988 bis 1992 durch den Lokomotivbau – Elektrotechnische Werke (LEW) in
Hennigsdorf (heute Bombardier Transportation) ausgeliefert.
Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Regionalverkehr + Bahnverkehr: Ab Sonnabend wieder ohne Umweg nach Cottbus, Am 3. September fahren wieder Züge zwischen Königs Wusterhausen und Lübbenau • Letzte Prüfungen und Belastungsfahrten am Donnerstag und Freitag
http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20110830b.html
(Berlin, 30. August 2011) Am Sonnabend, 3. September, wird die Deutsche
Bahn AG den Betrieb zwischen Berlin und Cottbus über Königs Wusterhausen –
Lübbenau wieder aufnehmen.
Die Technik, die für einen sicheren Zugbetrieb notwendig ist, wird bis
Donnerstag abschließend geprüft sein. Ab 1. September, 18 Uhr, rollen die
ersten mit Schotter beladenen Züge, um die Strecke unter Last zu testen.
Gleichzeitig können sich die Lokführer mit der veränderten Signaltechnik
vor Ort vertraut machen.
Material- und vor allem Kabeldiebstähle zwischen Königs Wusterhausen und
Lübbenau hatten die planmäßige Inbetriebnahme wiederholt verzögert.
Schienen, Schotter und Untergrund waren planmäßig Anfang Juni ertüchtigt,
der neue Fahrdraht unter Strom und die Bahnsteige neu gebaut, doch die
elektronische Sicherungstechnik konnte nicht in Betrieb gehen.
Bundespolizei und DB Sicherheit arbeiteten eng und konzentriert zusammen,
um den Bauabschnitt zu schützen.
Ab Fahrplanwechsel, am 11. Dezember dieses Jahres, werden die Regional- und
Fernverkehrszüge zwischen Königs Wusterhausen und Cottbus dann wie
vorgesehen mit 160 Kilometern pro Stunde unterwegs sein.
Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Regionalverkehr: Die Fahrgäste werden kaum informiert – aber die S-Bahn kommt pünktlich, aus MAZ
POTSDAM – Morgens auf dem Bahnhof Berlin-Friedrichstraße ist alles ein
bisschen anders als sonst. Der Bahnsteig wirkt viel leerer als üblich und
auf der Anzeigetafel steht nicht „Brandenburg/Havel“, sondern
„Berlin-Charlottenburg“. Warum? Die Lautsprecherdurchsage, die den
einfahrenden Regionalexpress RE 1 ankündigt, verrät es einem jedenfalls
nicht.
Tatsächlich hat die Deutsche Bahn die Strecke Wannsee – Potsdam eine Woche
lang wegen Bauarbeiten vollständig gesperrt (MAZ berichtete). Züge nach
Magdeburg werden umgeleitet, Züge nach Brandenburg/Havel fallen zwischen
Charlottenburg und Potsdam komplett aus.
Wer das nicht schon wusste, hatte gestern Vormittag große Mühe, es zu
erfahren. Neben der Treppe ein Aufsteller, auf dem von …
Bahnverkehr: Bahn bekommt Konkurrenz, aus Berliner Zeitung
Im Nahverkehr ist es längst nichts Ungewöhnliches mehr, dass private oder
kommunale Wettbewerber der Deutschen Bahn (DB) Konkurrenz machen. Mehr als
20 Prozent Marktanteil haben die Wettbewerber auf Regionalstrecken bereits
ergattert. Im Güterverkehr betreibt die Transport-Konkurrenz der DB bereits
ein Viertel aller Güterzüge in Deutschland.
Nur im Fernverkehr will es einfach nicht gelingen, dem Staatskonzern
spürbar Marktanteile abzuringen. Da lassen Meldungen wie diese besonders
aufhorchen: Gestern verlautete, die Kölner MSM Gruppe plane ab Ende 2012
einen Eisenbahn-Linienverkehr von Köln nach Berlin-Hamburg und zurück.
Zunächst will MSM, das bisher Bahnreisen organisiert, jeweils drei Hin- und
Rückfahrten täglich anbieten. Die Züge sollen Intercity-Niveau haben und
von Köln …
Flughäfen: Rekordprotest am Müggelsee, 24000 Menschen demonstrieren gegen die Flugrouten zum neuen Großflughafen, aus Berliner Zeitung
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0829/berlin/
0033/index.html
Als gestern die Boote auf dem Müggelsee ein zehnminütiges Trötkonzert
anstimmten, war klar, dass es gelingen würde. Wie geplant, schloss sich die
Menschenkette um fast elf Kilometer Strecke an Land. Die 1,2 Kilometer
lange Distanz über die Müggelspree wurde mit 500 Booten überbrückt. Und am
Ende hätte die Zahl der Demonstranten wohl sogar für zwei Seen gereicht.
Nach Angaben der Veranstalter waren rund 24000 Menschen an den Müggelsee
gekommen, um dort gegen die geplanten Flugrouten des Flughafens
Berlin-Brandenburg zu protestieren.
Sie hatten sich in Dreier- und Viererreihen am Ufer versammelt. Punkt 15
Uhr schrillten Sirenen über den See – das Signal, sich die Hände zu
reichen. Regisseur Leander Haußmann rief auf der Abschlusskundgebung
begeistert von der Bühne: „Mensch Leute, ist das geil! Das war aber erst
der Anfang. Wir werden denen so lange auf den Geist gehen, bis der
Beschluss zurückgenommen wird.“ Dem Müggelsee ist nun auch ein Eintrag im
Guinness Buch der …
Bahnverkehr + S-Bahn + Flughäfen: Bahn hält Zusage: Schienenanbindung für Hauptstadtflughafen, aus MOZ
http://www.moz.de/nachrichten/
brandenburg/artikel-ansicht/
dg/0/1/955826/
Schönefeld (MOZ) Im Schritttempo ist am Freitag der erste ?S-Bahnzug in den
unterirdischen Bahnhof des neuen Flughafens „Willy Brandt“ in Schönefeld
(Dahme-Spreewald) eingefahren. Die Strecke wird zwar erst mit
Inbetriebnahme des Airports am 3. Juni 2012 offiziell befahren, doch die
Bahn will ihre Zusage einhalten und die Schienenanbindung vertragsgemäß zum
30. Oktober fertigstellen.
Die Schienen auf der acht Kilometer langen, neu gebauten S-Bahnstrecke, zu
der mit Waßmannsdorf sogar ein neuer Haltepunkt gehört, sind bereits unter
Strom, Stellwerke in Betrieb. Bei dem außerfahrplanmäßigen S-Bahnzug am
Freitag handelt es sich nach Angaben von Bahnsprecher Michael Baufeld
um ?einen Messzug, der prüft, ob die Stromschiene richtig reguliert und die
Bahnsteigkante den korrekten Abstand zum Zug hat.
635 Millionen Euro hat die Bahn in die Flughafenanbindung investiert. Neben
der ?S-Bahnverlängerung über den alten …
Bahnverkehr + Flughäfen: Schnell zum Flughafen geht es erst ab 2020, Die Fertigstellung der Dresdner Bahn verzögert sich weiter. Der Bau soll erst in drei Jahren beginnen, aus Berliner Zeitung
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0827/berlin/
0050/index.html
Am 3. Juni 2012 soll der neue Schönefelder Flughafen eröffnet werden – so
ist es weiterhin geplant. Doch die ebenfalls vorgesehene schnelle
Bahnverbindung, die von der Berliner Innenstadt auf dem kürzesten Weg
dorthin führen soll, wird erst viele Jahre später fertig. Der Wiederaufbau
der Dresdner Bahn im Süden von Berlin und dem angrenzenden Umland könne bei
„regulärem Bauablauf“ nicht vor 2020 abgeschlossen werden, sagte Chefplaner
Peter Schulze von der Deutschen Bahn (DB) Netz. Bis dahin müssen
Passagiere, die im Airport Express zum Flughafen Berlin Brandenburg (BER)
fahren wollen, Umwege und längere Reisezeiten in Kauf nehmen. Der Senat ist
nicht unschuldig an den Verzögerungen.
Zwischen dem Südkreuz und Mahlow klafft eine Lücke in der Dresdner Bahn.
Seit den 1990-er Jahren plant die DB einen Neubau – elektrifiziert und
mit …