http://www.berliner-kurier.de/kiez-stadt/ endlich–neue-schnellstrasse-soll-nadeloehr-beseitigen,7169128,11604434.html Marzahn – Ein Dauerbrenner der Stadtplanung ist auf dem Weg, Wirklichkeit zu werden: Die SPD-Bürgermeister der anliegenden Bezirke haben sich auf eine Trassenführung der „Tangentialen Verbindung Ost“ (TVO) geeinigt. Die TVO war schon von der DDR 1969 ins Auge gefasst worden, hat aber bis heute eine 6-Kilometer-Lücke zwischen An der Wuhlheide im Süden und der B 1/5 im Norden. Ihr Zweck: Anbindung der Gewerbegebiete in Marzahn-Hellersdorf mit der Autobahn A 13 / A 113. Über die Streckenführung zwischen Märkischer Allee und Spindlersfelder Straße …
Straßenverkehr: Bundesverwaltungsgericht Kahlschlag für die Autobahn A 100 gestoppt, aus Berliner Zeitung
http://www.berliner-zeitung.de/verkehr/ bundesverwaltungsgericht-kahlschlag-fuer-die-autobahn-a-100-gestoppt,10809298,11605904.html Berlin – Das Bundesverwaltungsgericht hat die Vorarbeiten für die geplante Verlängerung der Autobahn A 100 von Neukölln nach Treptow gestoppt. Es untersagte die weitere Räumung von Kleingärten, mit der eine Firma im Auftrag des Senats Ende Januar begonnen hatte. Der 9. Senat gab am Donnerstag einem Eilantrag statt, den der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und private Betroffene am Tag zuvor eingereicht hatten. Das Gericht hatte bereits 2011 entschieden, dass der Planfeststellungsbeschluss, mit dem der Senat den Weiterbau des Stadtrings genehmigt hatte, …
U-Bahn + BVG: Vergabeverfahren für den Bau der U5 entschieden
http://www.bvg.de/index.php/de/103839/article/1029628.html Jetzt steht fest, wer den Zuschlag für die U5-Verlängerung zwischen Alexanderplatz und Brandenburger Tor ausführen wird: Die BVG hat Ende Januar der Bilfinger Berger Ingenieurbau GmbH nach einem rund sechsmonatigen, offenen Vergabeverfahren nach EU-weiter Bekanntgabe den Zuschlag für das erste Los der Ausführungen der Rohbauleistungen für den „Lückenschluss U5“ erteilt. Das Auftragsvolumen umfasst ca. 190 Millionen Euro brutto. Das Mannheimer Unternehmen konnte sich gegen vier Mitbewerber in dem europaweiten Vergabeverfahren durchsetzen. Der Bau der neuen U5 ist eines der größten Verkehrsinfrastrukturprojekte in Berlin. Das Verfahren konnte bereits zwei Wochen vor dem geplanten Abschluss und ohne Einsprüche beenden werden. „Die BVG gehört damit deutschlandweit zu den wenigen öffentlichen Auftraggebern, denen ein rüge- und nachprüfungsfreies Vergabeverfahren auch unter Einhaltung des geplanten Budgets gelungen ist, “ so die Vorstandsvorsitzende Dr. Sigrid Evelyn Nikutta. „Das beweist, dass wir das Großprojekt zum Lückenschluss der U5 zwischen Alexanderplatz und Brandenburger Tor bestens vorbereitet und ein faires und transparentes Vergabeverfahren durchgeführt haben.“
Straßenverkehr: Die ersten Kleingärten werden für die A 100 geräumt, Die Vorarbeiten zur Verlängerung der Stadtautobahn beginnen, obwohl es noch kein Baurecht gibt. Umweltschützer und Grüne protestieren. Derzeit hält es der Senat für möglich, dass die ersten Arbeiten Ende dieses Jahres beginnen. Doch ein Gerichtsverfahren zieht sich in die Länge., aus Berliner Zeitung
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/ autobahnbau-die-ersten-kleingaerten-werden-fuer-die-a-100-geraeumt,10809148,11597084.html Sägen kreischen, Bäume fallen, Bagger reißen Lauben ab. Für die vorgesehene Verlängerung der Autobahn A 100 lässt der Senat in Neukölln Kleingärten planieren. Dabei gibt es für das umstrittene Verkehrsprojekt noch gar kein Baurecht. Stattdessen mehren sich die Anzeichen, dass sich der Baubeginn weiter verzögert. Ursprünglich sollte es 2011 losgehen. Derzeit hält es der Senat für möglich, dass die Arbeiten Ende dieses Jahres beginnen. Doch Beobachter gehen inzwischen davon aus, dass auch dieser Termin nicht mehr zu halten ist. „Vor 2013 wird das nichts“, sagte die Linken-Politikerin Jutta Matuschek. Das Gerichtsverfahren, das Umweltschützer, Anlieger und der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg angestrengt haben, zieht sich in die Länge. A 100-Gegner wollen vor Gericht „Sommerfreude“, „Treue Seele“, „Schmidts Ruh“ – so heißen drei der neun Kleingartenkolonien, die der Autobahn …
Flughäfen + Regionalverkehr: Lausitz hofft auf Airport-Anbindung Cottbus Geht es nach der Deutschen Bahn, bleibt die Lausitz auch nach der Airport-Eröffnung am 3. Juni von einem zeitnahen Anschluss an den Flughafen Berlin Brandenburg (BER) abgekoppelt. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus will das nicht hinnehmen und schlägt eine Lösung vor., aus Lausitzer Rundschau
http://www.lr-online.de/nachrichten/brandenburg/ Lausitz-hofft-auf-Airport-Anbindung;art25,3675869 Während des ersten von 30 Testläufen mit Komparsen auf der Baustelle des BER in Schönefeld hat Manfred Körtgen von einem Alleinstellungsmerkmal gesprochen. „Das ist der Airport der kurzen Wege“, betonte der Geschäftsführer der Flughafen GmbH am Dienstag. Fluggäste aus der Lausitz haben mit dem Winterfahrplan der Bahn allerdings eine lange Anfahrt zum neuen Airport. Denn der bis dahin funktionierende Umstieg in Königs Wusterhausen vom Regionalexpress (RE) 2 aus Cottbus in die Regionalbahn B 14, die aus Senftenberg kommt, wurde gekappt. Seither muss ein Umweg über Ostbahnhof in Kauf genommen werden. „Das wird auch nach dem 3. Juni so bleiben“, verkündeten Bahn und Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) vor …
Taxi + Tarife + Flughäfen: Kompromiss im Taxi-Streit Der Taxivertrag für den neuen Flughafen Schönefeld steht, aber zufrieden sind die Betroffenen nicht, aus MAZ
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12273320/ 62249/Der-Taxivertrag-fuer-den-neuen-Flughafen-Schoenefeld-steht.html POTSDAM – „Der Flughafen liegt im Land Brandenburg. Die Berliner sollten also zufrieden sein, dass sie in Schönefeld laden dürfen.“ Das sei ein Zugeständnis, sagt Michael Firyn, Chef der Taxi-Union, die die Interessen der selbstständigen Taxifahrer im Landkreis Dahme-Spreewald (LDS) vertritt. Firyns Worte belegen, dass die Stimmung zwischen den Berliner Taxifahrern und denen des Landkreises auch nach der Einigung auf eine Taxivereinbarung noch nicht die beste ist. Wie berichtet, haben sich der Berliner Senat und die Kreisverwaltung Königs Wusterhausen Anfang der Woche auf die Vereinbarung geeinigt. Sie war notwendig geworden, da sonst nur die im Landkreis zugelassenen Taxen Fahrgäste in Schönefeld …
Regionalverkehr: Wenn der Diesel die Filter verstopft Neue Odeg-Triebwagen bleiben einfach stehen, aus MAZ
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12273267/485072/ Neue-Odeg-Triebwagen-bleiben-einfach-stehen-Wenn-der.html POTSDAM – Die sechs erst im Dezember in Betrieb genommenen neuen Dieseltriebwagen der Ostdeutschen Eisenbahn GmbH (Odeg) sind momentan nicht einsatzfähig. „Seit Montag sind Ersatzfahrzeuge vom Typ Regio Shuttle unterwegs“, sagte gestern Odeg-Prokurist Jörg Kiehn auf MAZ-Nachfrage. Fast alle neuen Triebwagen seien zuletzt liegen geblieben. Auf den Linien Berlin-Wannsee–Jüterbog (OE 33) und Rathenow–Brandenburg/Havel (OE 51) greife die Odeg daher auf vier ältere Fahrzeuge und zwei Busse zurück, erklärte Kiehn. Wann die neuen Züge aufs Gleis zurückkehren, konnte Kiehn nicht sagen. Nach Angaben der Odeg waren an den zwei Monate alten Zügen mehrere Störungen aufgetreten. „Fahrgäste haben sich beschwert, weil sie gefroren haben“, sagte Kiehn. Zuletzt blieben die neuen Dieseltriebwagen bei zweistelligen Minusgraden …
BVG: Bei der BVG droht ein Streik: Die Gewerkschaft Verdi will die Mitarbeiter des Verkehrsunternehmens zunächst zu Warnstreiks aufrufen, sollten die Arbeitgeber kein besseres Tarifangebot vorlegen. , aus Der Tagesspiegel
http://www.tagesspiegel.de/berlin/tarifkonflikt-im-nahverkehr-streikgefahr-bei-der-bvg/6189406.html Die Fahrgäste sind geplagt: Bei der S-Bahn fallen derzeit häufig Fahrten aus, weil Fahrer fehlen. Und jetzt droht auch noch bei der BVG ein Streik, der Berlin empfindlich treffen kann. Immerhin gibt es täglich im Durchschnitt mehr als 2,5 Millionen Fahrten mit der BVG. Und in der nächsten Woche könnten Busse, U-Bahnen und Trams in ganz Berlin zum Stillstand kommen. Grund sind die festgefahrenen Tarifverhandlungen für die rund 12.000 Beschäftigten des Landesunternehmens und seiner Tochter Berlin Transport. Die Gewerkschaft Verdi will zunächst zum Warnstreik aufrufen, falls die Arbeitgeber am Dienstag in der nächsten Runde bei den Tarifverhandlungen ihr Angebot nicht verbessern. Eine solche Aktion kann den Betrieb stundenlang lahm legen. „Wenn sich wiederum kein Lösungsweg abzeichnet, werden erste Warnstreiks …
Messe: Innotrans: Japan mit eigener Messehalle
http://www.lok-report.de/news/news_woche_donnerstag.html Japan sorgt auf der InnoTrans 2012 für ein Novum. Erstmals seit Bestehen der internationalen Leitmesse für Schienenverkehrstechnik belegt ein Land eine eigene Messehalle. Japanische Unternehmen präsentieren ihre bahntechnischen Produktneuheiten so umfangreich wie nie zuvor, konzentriert und übersichtlich an einem zentralen Ort. Damit steht Japan exemplarisch für das gewachsene Interesse asiatischer Unternehmen an der InnoTrans, die vom 18. bis 21. September in Berlin stattfindet. Allgemeine Rezessionsängste und Staatschulden-Thematik haben keinerlei Auswirkungen auf den Erfolg der Fachschau. Im Gegenteil, die Anmeldezahlen liegen deutlich über denen der Veranstaltung vor zwei Jahren. Inzwischen ist die InnoTrans so weit gewachsen, dass die einzelnen Messesegmente das Niveau von Leitmessen erreicht haben. Ob Public Transport (ca. 20.000 Bruttoquadratmeter), Interiors (ca. 15.000 Bruttoquadratmeter) oder Railway Infrastructure (ca. 30.000 Bruttoquadratmeter) – in Sachen Ausstellungsfläche und Produktvielfalt hat jedes Segment für sich den Status einer Weltleitmesse erreicht. Dies gilt insbesondere für das stärkste Segment der InnoTrans: Railway Technology (ca. 100.000 Bruttoquadratmeter, inklusive Freigelände). Aufgrund der großen Nachfrage hatte der Veranstalter Messe Berlin zusätzliche Hallenkapazitäten erschlossen, die nun weitestgehend gebucht sind. Laut aktuellem Stand stehen nur noch vereinzelte Flächen zur Verfügung. In einer Woche, am 15. Februar, endet die Anmeldefrist für die InnoTrans 2012. Die Messe Berlin reagiert auf die Expansion der InnoTrans mit einem fünften Eingang an der Messehalle 9. Dort wird auch eine On-site Registrierung möglich sein. Damit erhalten Fachbesucher, die vom S-Bahnhof Westkreuz zur Messe kommen, in Zukunft noch schneller und bequemer Zugang zum Messegelände (Pressemeldung Messe Berlin, 09.02.12).
Regionalverkehr: Chaos bei Privatbahn hält an, aus MAZ
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12272609/ 60889/Chaos-bei-Privatbahn-haelt-an-Verkehr.html POTSDAM-LAND – Das Chaos auf der Bahnstrecke Regionalbahnlinie OE 33 – von Berlin-Wannsee über Potsdam-Rehbrücke, Wilhelmshorst, Michendorf, Beelitz-Stadt und Treuenbrietzen nach Jüterbog hat sich nach Aussage von Passagieren gestern Morgen wiederholt. „Die lassen die Leute in der Kälte stehen“, sagt Bernd Tuchel, der seine Frau nach Beelitz zur Bahn fahren wollte. Im Bahnhof standen zwar zwei Züge, aber nichts bewegte sich. Das war um 6.45 Uhr, Tuchel rief eine Service-Nummer der privaten Bahngesellschaft an. Um 12 Uhr hatte er noch keine Antwort. Seine Frau fuhr Tuchel mit dem Auto nach Potsdam. Er sagt: „Das Service-Center kann die Gesellschaft gleich einsparen, wenn sich niemand meldet!“ Die Odeg stellt die Lage anders da. Der Verkehr verläuft nach Auskunft …