Bahnindustrie: EPG: Neuer technischer Geschäftsführer stärkt Spitze der EGP

http://www.lok-report.de/index.html

Dr. Wolfgang Bacher ist seit Jahresbeginn neuer Geschäftsführer bei der
Eisenbahngesellschaft Potsdam mbH (EGP). Dr. Bacher wird die Verantwortung
für den technischen Geschäftsbereich übernehmen. Er tritt damit die
Nachfolge von Thomas Becken an, der sich aus der EGP zurückzieht, um sich
künftig intensiver auf die strategischen Geschicke der Muttergesellschaft
ENON GmbH & Co.KG zu konzentrieren. Mathias Tenisson bleibt weiterhin
Geschäftsführer der EGP und wird sich um den Eisenbahnbetrieb kümmern.
„Ich blicke mit Freude auf meine neue Tätigkeit bei der
Eisenbahngesellschaft Potsdam und der damit verbundenen neuen und
spannenden Aufgabenfelder“, teilt Dr. Wolfgang Bacher mit. „Ich bin
überzeugt, dass ich meine Erfahrungen und mein Fachwissen bei der EGP
anwenden und das Unternehmen damit auf dem Güterverkehrsmarkt voranbringen
kann.“ so Dr. Bacher weiter.
Mit Dr. Wolfgang Bacher konnte ein Fachmann gewonnen werden, der in seinem
beruflichen Werdegang umfangreich Erfahrungen im Bereich des
Schienenverkehrs und der Schienenfahrzeuginstandhaltung gesammelt hat.
Im Jahr 2000 hat Dr. Bacher aus dem Forschungsbereich in die von Thomas
Becken gegründete Prignitzer Eisenbahn GmbH (PEG) gewechselt. Damals stand
die Umsetzung eines umweltfreundlichen Antriebs von Schienenfahrzeugen mit
Biotreibstoffen im Vordergrund, für die das Unternehmen 2001 den Deutschen
Solarpreis erhielt.
Zuletzt war Dr. Bacher acht Jahre lang Geschäftsführer bei der NETINERA
Werke GmbH (vormals Arriva Werke Nord GmbH bzw. Ostmecklenburgische
Bahnwerk GmbH) tätig. Als im Jahr 2003 durch die PEG das Werk Neustrelitz
von der DB AG übernommen wurde, übernahm er die Geschäftsführung des
Werkes. Er konnte den Umsatz und die Mitarbeiterzahl des Werkes in den
darauf folgenden Jahren verdoppeln, womit sich dieses zu einem der größten
privaten Instandsetzungswerke für Lokomotiven und Triebwagen in Deutschland
entwickelte. Der Bekanntheitsgrad des Werkes stieg erheblich durch das von
Dr. Bacher geleitet Projekt des Reimports, Aufarbeitung und Modernisierung
von 20 Lokomotiven der Baureihe V200.1 sowie die Endfertigung von 28
Lokomotiven ER20 des Siemens-Konzerns, die er nach Neustrelitz holte.
„Wir freuen uns, dass wir als mittelständische Unternehmensgruppe mit Dr.
Wolfgang Bacher einen Mitstreiter für uns gewinnen konnten, der nicht nur
in Eisenbahnkreisen sondern auch in der Fahrzeugindustrie hohe
Wertschätzung genießt“ informiert ENON-Geschäftsführer Thomas Becken
(Pressemeldung Eisenbahngesellschaft Potsdam mbH, 13.01.12).

U-Bahn + BVG: VIS: Berliner Verkehrsbetriebe lassen U-Bahnen in Halberstadt lackieren

http://www.lok-report.de/news/news_woche_donnerstag.html

Die Berliner Verkehrsbetriebe haben im Rahmen einer europäischen
Ausschreibung die Lackierung von U-Bahn Fahrzeugen an die Verkehrs
Industrie Systeme GmbH in Halberstadt vergeben. Die VIS war im Gesamtpaket
mit Leistung und Transport der attraktivste Anbieter und bekam so den
Zuschlag für bis zu 70 zweiteilige Fahrzeuge. Damit unterstreicht die VIS
ihre Kompetenz in der Farbgebung und beweist sich als attraktiver Partner
für Verkehrsbetriebe in allen Bereichen der Reparatur und/oder
Modernisierung von Schienenfahrzeugen.
„Uns freut insbesondere die Tatsache, dass wir uns im Wettbewerb gegen eine
breite Basis von kompetenten Mitbewerbern haben durchsetzen können und dass
wir uns mit diesem Auftrag auch bei einem Betreiber des öffentlichen
Personennahverkehrs haben platzieren können“, so Geschäftsführer Dirk
Ballerstein. „In Zukunft werden Aufträge dieser Art mehr und mehr zum
Alltagsgeschäft in Halberstadt gehören und so langfristig Arbeitsplätze
sichern“ (Pressemeldung Verkehrs Industrie Systeme GmbH, 12.01.12).

Flughäfen: Das Umweltbundesamt kritisiert die Routen für den neuen Großflughafen Berlin Brandenburg International. Probleme gibt es vor allem am Müggel- und am Wannsee. Politiker wollen aber die Forderung der Gutachter ignorieren., aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/

-flugrouten-gutachten-mehr-schutz-vor-fluglaerm-gefordert,10809148,11433486.html

Ein Gutachten des Umweltbundesamts (UBA) hat den Streit um die künftigen

Flugrouten in Berlin und Brandenburg angeheizt. Es gibt in wesentlichen

Punkten den Bürgern Recht, die mehr Schutz gegen den Fluglärm fordern. Die

aktuelle Planung werde „der komplexen Besiedelungsstruktur in der Umgebung

des Flughafens BER nur unzureichend gerecht“, kritisiert die oberste

deutsche Umweltbehörde in ihrer Stellungnahme, die nach längerem Streit am

Mittwoch auf der UBA-Internetseite veröffentlicht wurde. Das Bundesamt

fordert weitere Lärmminderungsmaßnahmen.

Zielkonflikt nicht lösbar: „Bei der Festlegung von Flugrouten sollte eine

Verlärmung von Siedlungs- und Erholungsräumen möglichst vermieden werden.

Beide Forderungen lassen sich am Flughafen BER nicht in Einklang bringen.“

Durch die Entscheidung, den Flughafenstandort an den Rand eines dicht

besiedelten Gebietes und in die Nähe von Erholungsgebieten zu legen, ergebe

sich ein …

Flughäfen: Wieso sich die Bundesregierung über das Flugrouten-Gutachten des Umweltbundesamtes ärgert – und wie der Bund die Veröffentlichung stoppte., aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/

nachtflugverbot-wie-der-minister-das-fluglaerm-gutachten-stoppte,10809148,11415044.html

Ein „Skandal“, sagen die Grünen. „Wie in einer Bananenrepublik“, schimpfen

Fluglärmgegner im Internet. „Die Zensur des Verkehrsministeriums ist eine

Unverschämtheit“, meint der Fraktionschef der Linken im Bundestag, Gregor

Gysi. Doch trotz aller Kritik bleibt das Lärmgutachten des Umweltbundesamts

(UBA) zum neuen Schönefelder Flughafen geheim – vorerst. Weder das Amt noch

das Bundesverkehrsministerium wollten am gestrigen Dienstag mitteilen, wann

die Stellungnahme publik gemacht wird. Jetzt werden die Bedenken gegen

diese Vorgehensweise immer lauter.

Brandenburgs Verkehrsminister Jörg Vogelsänger (SPD) sprach sich dafür aus,

das Gutachten umgehend …

Regionalverkehr: Schienenersatzverkehr zwischen Spandau und Hennigsdorf

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/presse/
verkehrsmeldungen/bbmv/bbmv20120112b.html

(Berlin, 12. Januar 2012) Auf Grund von Brückenbauarbeiten kommt es in den
Nächten von Montag/Dienstag, 16./17. Januar bis Freitag/Samstag, 20./21.
Januar, in der Zeit von 22.15 Uhr bis 1.45 Uhr zu Zugausfällen der Linie RE
6 zwischen Berlin-Spandau und Hennigsdorf (bei Berlin). Es wird
Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu
informieren und wegen der längeren Reisezeit gegebenenfalls eine frühere
Verbindung zu nutzen.

Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten,
beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881 oder
-6882 und an den Aushängen auf den Stationen.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Bahnhöfe: Zwei Millionen Euro für Bahnhofsvorplatz Königs Wusterhausen

http://www.lok-report.de/news/news_woche_mittwoch.html

Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger übergibt am kommenden Donnerstag
einen Fördermittelbescheid über fast zwei Millionen Euro für die
Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes in Königs Wusterhausen an einen
Vertreter der Stadt. Der Landkreis Dahme-Spreewald hat seit 1991 rund 116
Millionen Euro für seinen ÖPNV erhalten. Nach Königs Wusterhausen flossen
rund 1,25 Millionen Euro, weitere Unterstützung durch die Landesregierung
ist in Aussicht.
Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger: „Wir unterstützen die Kommunen,
ihre Bahnhofsumfelder als Visitenkarten der Städte neu zu gestalten.
Parkplätze, Fahrradabstellplätze und ein ordentliches Umfeld machen es den
vielen Pendlern leichter, vom Auto auf den Zug umzusteigen.“
Täglich steigen in Königs Wusterhausen fast 13.000 Menschen ein und aus.
Rund 7000 nutzen die S-Bahn und 5800 die Regionalzüge. Geplant ist, ab
Fertigstellung der Dresdner Bahn die Regionalbahn RB 22 von Potsdam über
Golm zum Flughafen BER nach Königs Wusterhausen zu verlängern. Zudem soll
der Regionalexpress RE 7 statt nach Wünsdorf nach Senftenberg fahren. Die
Strecke Wünsdorf – BER wird dann durch die RB 24 bedient.
Aktuell entstehen im östlichen Bahnhofsvorplatz vier flexibel anfahrbare
Bushaltestellen mit überdachtem Warte- und Infobereich, dynamischer
Fahrgastinformation und eine öffentliche Toilette. Zudem entstehen 168
überdachte Fahrradabstellplätze und an der Storkower Straße 88
Pkw-Stellplätze mit vier Behindertenstellplätzen und zwei
Buswartestellplätze.
Im Gesamtkonzept der Förderung des Ministeriums ist über die ÖPNV-Förderung
hinaus auch eine Unterstützung aus Mitteln der Städtebauförderung
vorgesehen. So soll durch einen neuen Tunnel mit Durchstich zur Ostseite in
2013/2014 eine bessere Verbindung der beiden Seiten des Bahnhof erreicht
werden. Auch das westliche Bahnhofsumfeld soll 2014 mit Mitteln aus der
Städtebauförderung umgestaltet werden (Pressemeldung Ministerium für
Infrastruktur und Landwirtschaft, 11.01.12).

Regionalverkehr: Ausfall von Regional-Express-Zügen der Linie RE 1 zwischen Berlin Ostbahnhof und Erkner am Wochenende, Ersatzweise Busse zwischen Ostbahnhof und Erkner

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
presse/verkehrsmeldungen/bbmv/bbmv20120110.html

(Berlin, 10. Januar 2012) Auf Grund von Gleisbauarbeiten fallen am Samstag
und Sonntag, 14. und 15. Januar, jeweils von 6.45 Uhr bis 15.30 Uhr
Regional-Express-Züge der RE 1 zwischen Berlin Ostbahnhof und Erkner aus.

Zwischen Berlin Ostbahnhof (Haupteingang) und Erkner (ZOB) wird ein
Ersatzverkehr mit Busse eingerichtet.

Bedingt durch längere Fahrzeiten werden erst die Regional-Express-Züge des
nächsten Taktes für die Weiterfahrt erreicht.

Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu
informieren und wegen der längeren Reisezeit gegebenenfalls eine frühere
Verbindung zu nutzen.

Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten,
beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881 oder
-6882 und an den Aushängen auf den Stationen.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Bahnverkehr + GVZ: Gleisanschluss Brandenburg jetzt online

http://www.lok-report.de/news/news_woche_dienstag.html

Brandenburgs Verkehrsminister Jörg Vogelsänger hat sich für die weitere
Stärkung des Kombinierten Verkehrs ausgesprochen. Vogelsänger: „Die
Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene überall dort, wo dies
wirtschaftlich vertretbar, ist seit Jahren einer der Grundpfeiler der
Brandenburger Verkehrspolitik.
Ein wichtiger Teil dieser Politik ist die Stärkung des Kombinierten
Verkehrs, insbesondere im Infrastrukturbereich. Die Landesregierung
unterstützt den Bestand und Ausbau des Kombinierten Verkehrs (KV).
Dazu wurde im EFRE-Programm 2007-2013 die Förderung der
Verkehrsinfrastruktur des Kombinierten Verkehrs festgeschrieben. Hier
werden neben den KV Terminals auch der Kombinierte Verkehr in den
öffentlichen Binnenhäfen gefördert.“
Im Land Brandenburg existieren derzeit fünf öffentliche Anlagen des
Kombinierten Verkehrs. Die Standorte befinden sich im Euro Transport &
Trade Center Frankfurt (Oder), bei BASF Schwarzheide, in Elsterwerda-West
sowie in den GVZ Berlin West Wustermark und Berlin Süd Großbeeren.
Brandenburg verzeichnet im KV-Verkehr in den letzten Jahren eine stabile,
positive Entwicklung. In 2010 wurden 200.000 TEU (Twenty-foot Equivalent
Unit, Maß für Kapazitäten von Containerschiffen und Hafenumschlagsmenge,
Maßeinheit für 20 Fuß Container) umgeschlagen. Das entspricht in etwa einer
Verlagerung von 300.000 Lkw-Fahrten von der Straße auf die Schiene. Eine
sehr positive Entwicklung hat dabei das KV Terminal in Frankfurt (Oder)
genommen, welches mit 65 000 TEU bereits an der Kapazitätsgrenze angelangt
ist. Deshalb wird dieser Standort auch mit Hilfe von Mitteln aus dem
EFRE-Fonds erweitert und ausgebaut.
Die Hauptrelationen der KV-Verbindungen liegen im Ost-West Bereich. So
existieren tägliche Zugverbindungen zu den Nordseehäfen Deutschlands
(Bremerhaven und Hamburg) sowie den Niederlanden (Rotterdam und Antwerpen).
Um die Nord-Süd-Relation zu stärken, wurden die drei EU-Projekte SoNorA,
SCANDRIA und Transitects unter Beteiligung des Landes Brandenburg
initiiert. Alle Projekte beinhalten konkrete Arbeitspakete, die die
Stärkung des Kombinierten Verkehrs zur Aufgabe haben. Die Untersuchungen
beinhalten die Ermittlung von Verlagerungspotenzial, die Erstellung von
Zugkonzepten und zielen deshalb auf die konkrete Verkehrsverlagerung vom
Straßengüterverkehr zum Kombinierten Verkehr ab.
Die Verkehrsverlagerung des Güterverkehrs auf umweltfreundliche
Verkehrsträger unter Einbeziehung des Kombinierten Verkehrs ist auch
zukünftig vorrangiges verkehrspolitisches Ziel der Landesregierung. Dabei
sollten die Stärken der einzelnen Verkehrsträger genutzt und miteinander
kombiniert werden.
Um die Nachfrage für den Schienengüterverkehr und damit auch des
Kombinierten Verkehr zu erhöhen, hat das Brandenburger Verkehrsministerium
eine Informationsplattform zu den Güterverkehrsstellen im Land Brandenburg
erarbeitet: www.gleisanschluss-brandenburg.de.
Ziel dieses Internetportals ist die Darstellung von Zugangsmöglichkeiten
zum Verkehrsträger Schiene und die Bereitstellung von Detailinformationen
von Güterverkehrsstellen. Dieses System bietet eine Übersicht aller im Land
Brandenburg verfügbaren Haupt- sowie Nebenanschließer einschließlich der
Anlagen der DB Netz AG mit schienen- und umschlagsrelevanten
Fachinformationen sowie Kontaktdaten. Dieses Informationssystem wird
ständig aktualisiert und von der Wirtschaft rege genutzt (Pressemeldung
Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, 10.01.12).

S-Bahn: Ankauf der S-Bahn Berlin GmbH durch den Senat

http://www.lok-report.de/news/news_woche_dienstag.html

Die Unzufriedenheit des Berliner Senats mit der DB AG ist nachvollziehbar.
So richtig zuverlässig ist der S-Bahn-Verkehr nicht. Alle bisher vom
DB-Konzern bei seiner 100prozentigen Tochter S-Bahn Berlin GmbH ergriffenen
Maßnahmen haben höchstens dazu geführt, den Abwärtstrend aufzuhalten.
In der Berliner Koalitionsvereinbarung ist festgehalten, dass der Senat mit
der DB AG über den Ankauf der S-Bahn Berlin GmbH verhandeln will. Was soll
das Ziel dieser Re-Kommunalisierung sein? Der DBV hält diesen Vorschlag
nicht für geeignet, die jetzige Krise zu lösen und ein Wiederholen zu
verhindern.
Nach Ansicht des DBV trifft die Politik auch einige Mitschuld an der
jetzigen Situation. Denn die Verträge, die ein solches Versagen erst
möglich machten, sind durch den Berliner Senat als Besteller unterschrieben
worden. Butterweiche Sanktionsregelungen bei Zugausfällen und Verspätungen
haben wohl dazu geführt, dass es erst soweit kommen konnte. Wird es besser
werden, wenn der Senat direkten Zugriff auf die Geschäftspolitik bei der
S-Bahn Berlin GmbH hat? Ein Königsweg kann der Kauf der S-Bahn nicht sein:
Der Investitionsbedarf – zumal durch neue Fahrzeuge – ist enorm. Woher will
das mit nach Schätzungen bis zu 130 Milliarden Euro verschuldete Berlin 500
bis 800 Millionen für neue Fahrzeuge nehmen?
Hauptkritikpunkt ist die intransparente Preisgestaltung bei
Trassenentgelten und Stationspreisen. Hieran wird sich bei einer
senatseigenen S-Bahn nichts ändern! Auf die Ausstattung der Bahnhöfe und
die Kosten für den gefahrenen Zugkilometer wird er nicht mehr Einfluss
haben . Einzig die Qualität der Fahrzeuge könnte besser werden. Zugefrorene
Weichen, versagende Stromversorgung, schlechte Fahrgastinformation auf den
Bahnsteigen, wochenlanger Stillstand bei defekten Aufzügen wären nach wie
vor an der Tagesordnung. Der Senat hätte hierauf genauso wenig Einfluss wie
heute.
Eine Re-Kommunalisierung würde im besten Falle nur ein kleines von mehreren
Problemen lösen. Der DBV sieht deshalb keine Notwendigkeit zum Kauf der
S-Bahn. Nur ein gut ausgehandelter Verkehrsvertrag, der spürbare Sanktionen
im Falle von Schlecht- und Nichtleistung vorsieht, wird ein Eigentümer zu
einer vertragstreuen Erfüllung seiner Verpflichtungen anhalten. Im
Verkehrsvertrag sollten auch die Belange der Beschäftigten angemessen
geregelt werden (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband, 10.01.12).

Regionalverkehr: Regional-Express-Züge werden in mehreren Nächten innerhalb Berlins umgeleitet und Verkehrshalte entfallen

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/presse/
verkehrsmeldungen/bbmv/bbmv20120106.html

(Berlin, 6. Januar 2012) Auf Grund von Arbeiten an der Leit- und
Sicherungstechnik für den Zugbetrieb werden in den Nächten von
Montag/Dienstag, 9./10. Januar, bis Donnerstag/Freitag, 12./13. in der Zeit
von 22 Uhr bis 4.15 Uhr Regional-Express-Züge innerhalb Berlins umgeleitet.

Dadurch fallen die meisten Regional-Express-Züge der Linie RE1 zwischen
Berlin Ostbahnhof und Erkner aus. Als Ersatz fahren Busse mit einer
veränderten und längeren Fahrzeit.

Mehrere Züge der RE2 werden über Berlin-Lichtenberg umgeleitet und die
Halte zwischen Berlin Zoologischer Garten und Berlin Ostbahnhof entfallen.

Der Regional-Express 37342 der Linie RE4, planmäßige Abfahrt 0.50 Uhr
Berlin Zoologischer Garten beginnt abweichend in Berlin Gesundbrunnen und
fährt über Jungfernheide (zusätzlicher Halt) nach Berlin-Spandau. Der Halt
Zoologischer Garten entfällt.

Einige Regional-Express-Züge der RE7 werden über Berlin-Lichtenberg
umgeleitet und halten nicht in Berlin Ostbahnhof und Berlin Zoologischer
Garten.

Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu
informieren und wegen der längeren Reisezeit gegebenenfalls eine frühere
Verbindung zu nutzen.

Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten,
beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881 oder
-6882 und an den Aushängen auf den Stationen.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG