http://www.lok-report.de/news/news_woche_donnerstag.html Erst zur Halbjahrespressekonferenz im Juli stellte Bahnchef Grube für 2012 neue Rekordgewinne der DB AG in Aussicht, wozu insbesondere das Wachstum des Schienenpersonenverkehrs um 4,5 Prozent beitrage. Dennoch erhöht die DB auch in diesem Jahr wieder kräftig die Fahrpreise – diesmal nach eigenen Angaben um 2,8 Prozent. Rechnet man die Preiserhöhungen der letzten zehn Jahre zusammen, so belaufen sich diese seit 2003 auf 35,2 Prozent im Fern- und 34,7 Prozent im Nahverkehr. Über den gleichen Zeitraum betrug die Inflation gerade einmal knapp 18 Prozent. Die Bahnpreise haben sich also doppelt so stark erhöht wie das generelle Preisniveau. Die beiliegende Grafik zeigt die Steigerungen der letzten zehn Jahre. Weitaus mehr noch wirken sich aber die versteckten Preiserhöhungen aus, mit denen insbesondere die Vielfahrerinnen und Vielfahrer belastet werden: Die BahnCard 50 als Mobilitätskarte wird erneut um 2,9 Prozent teurer. Sie hat damit in den letzten zehn Jahren einen Preisanstieg von insgesamt 79,0 Prozent erfahren. Reservierungen haben sich im Preis gar mehr als verdoppelt. Dazu ist die Tarifstruktur der Bahn seit der Einführung des Preissystems „PEP“ vor zehn Jahren immer unübersichtlicher geworden. „Mit ihrer Preispolitik schröpft die Bahn weiter diejenigen, die klima- und umweltfreundlich mobil sind“, sagt Bernhard Knierim vom Bündnis Bahn für Alle. „Sie wird gegenüber den wesentlich schädlicheren Alternativen Auto- und Flugverkehr immer unattraktiver.“ Die Preiserhöhungen bei der Bahn gehen einher mit einem erheblichen Abbau von Leistungen: So wird die Zahl der Züge kontinuierlich abgebaut; Verbindungen werden verschlechtert. Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember fallen beispielsweise sieben der acht transeuropäischen „DB AutoZug“-Verbindungen von Berlin weg. Jüngst hatte eine Zusammenstellung von „Report Mainz“ erst ergeben, dass die Fernzugverbindungen für 368 Bahnhöfe jenseits der Metropolen seit 1999 um fast die Hälfte reduziert wurden (von 38.027 auf 20.506). Dazu sagte Horst Frank, der Vizepräsident des Deutschen Städtetages, dass Deutschland zunehmend zu einem „bahnmäßigen Entwicklungsland“ werde. Außerdem werden Bahnhöfe geschlossen, die Zahl der Schalter und die Öffnungszeiten der Reisezentren reduziert. Auch kommt es nach wie vor zu zahlreichen Pannen und Verspätungen. Das Bündnis Bahn für Alle sieht den Grund für diese Geschäftspolitik in der Aufstellung der DB AG als gewinnorientiertes Unternehmen und fordert stattdessen eine Bahn, die sich am Gemeinwohl orientiert, dazu mit einem einheitlichen und nachvollziehbaren Preissystem. Dieses muss deutschlandweit für den gesamten öffentlichen Verkehr gelten, wie es die Schweiz mit dem „direkten Verkehr“ macht. Die Preise müssen dabei so beschaffen sein, dass sie auch für Menschen mit geringerem Einkommen erschwinglich sind und so die Bahn für alle Menschen eine attraktive ökologische Grundversorgung mit Mobilität bietet (Pressemeldung Bahn für Alle, 27.09.12).
S-Bahn: Berliner S-Bahn Beschwerde gegen Ausschreibung abgelehnt, aus Der Tagesspiegel
http://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-s-bahn-beschwerde-gegen-ausschreibung-abgelehnt/7195906.html Einer Beschwerde der S-Bahn gegen die Ausschreibungsbedingungen wurde nicht statt gegeben. Die Vergabekammer in der Senatswirtschaftsverwaltung hat nach Informationen des Tagesspiegels die Beschwerde der S-Bahn gegen die Ausschreibungsbedingungen für den künftigen Betrieb der Ringbahn zurückgewiesen. Ein S-Bahn- Sprecher sagte, eine Reaktion der Vergabekammer habe man noch nicht erhalten. Die S-Bahn wehrt sich dagegen, dass ein künftiger Betreiber verpflichtet werden soll, den Betrieb zunächst für 15 Jahre mit …
Regionalverkehr: Kostenlose Schnupperfahrten mit den neuen TALENT 2-Zügen Autogrammstunde mit Potsdamer Kanuten
http://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/3001792/bbmv20120928.html?c2212428=2207510&start=0&itemsPerPage=20&x=1
(Berlin, 28. September 2012) Die Deutsche Bahn bietet ihren Kunden am 3. Oktober 2012, dem Tag der Deutschen Einheit, kostenlose Schnupperfahrten mit den neuen Regionalzügen des Typs TALENT 2 an.
Alle Fahrgäste sind eingeladen, die neuen Fahrzeuge ganztägig auf folgenden Regionalbahnlinien (RB) zu testen:
RB 21 Potsdam Hbf – Golm – Wustermark
RB 22 Potsdam Hbf – Golm – Berlin-Schönefeld Flughafen
RB 23 Potsdam Hbf – Seddin – Michendorf
Ein besondere Aktion findet im Rahmen der Schnupperfahrten in den Zügen der RB 23 um 16.19 Uhr ab Potsdam Hauptbahnhof und um 16.49 Uhr ab Michendorf statt. Hier erwarten die Fahrgäste zwei der erfolgreichen Potsdamer Kanuten zu einer Autogrammstunde.
Die TALENT 2 – Züge sind entsprechend ihres vorgesehenen Einsatzes auf die jeweiligen Bahnsteighöhen abgestimmt und machen barrierefreie Einstiege möglich. Ein weiterer Vorteil sind die Spaltüberbrückungen für den sicheren Zustieg für Fahrgäste mit Rollstühlen, Kinderwagen und Fahrrädern. Großzügige Mehrzweckbereiche bieten Stellflächen für Rollstühle, Kinderwagen und Fahrräder. Die Züge sind vollklimatisiert, verfügen über eine Videoüberwachung, bieten Plätze für die erste und zweite Klasse und werden mit Kundenbetreuern besetzt sein.
Der Einsatz erfolgt auf den RB-Linien 13, 20, 21, 22 und 23-(Potsdamer Netz).
Nach Inbetriebnahme des Flughafen Berlin/Brandenburg BER, erfolgt der Einsatz auch auf der RE-Linie 9 (Berlin Hauptbahnhof−Berlin Potsdamer Platz−Berlin Südkreuz−Flughafen Berlin Brandenburg).
Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation Oliver Schumacher
Regionalverkehr: Kostenlose Schnupperfahrten mit den neuen TALENT 2-Zügen Autogrammstunde mit Potsdamer Kanuten
http://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/3001792/bbmv20120928.html?c2212428=2207510&start=0&itemsPerPage=20&x=1 (Berlin, 28. September 2012) Die Deutsche Bahn bietet ihren Kunden am 3. Oktober 2012, dem Tag der Deutschen Einheit, kostenlose Schnupperfahrten mit den neuen Regionalzügen des Typs TALENT 2 an. Alle Fahrgäste sind eingeladen, die neuen Fahrzeuge ganztägig auf folgenden Regionalbahnlinien (RB) zu testen: RB 21 Potsdam Hbf – Golm – Wustermark RB 22 Potsdam Hbf – Golm – Berlin-Schönefeld Flughafen RB 23 Potsdam Hbf – Seddin – Michendorf Ein besondere Aktion findet im Rahmen der Schnupperfahrten in den Zügen der RB 23 um 16.19 Uhr ab Potsdam Hauptbahnhof und um 16.49 Uhr ab Michendorf statt. Hier erwarten die Fahrgäste zwei der erfolgreichen Potsdamer Kanuten zu einer Autogrammstunde. Die TALENT 2 – Züge sind entsprechend ihres vorgesehenen Einsatzes auf die jeweiligen Bahnsteighöhen abgestimmt und machen barrierefreie Einstiege möglich. Ein weiterer Vorteil sind die Spaltüberbrückungen für den sicheren Zustieg für Fahrgäste mit Rollstühlen, Kinderwagen und Fahrrädern. Großzügige Mehrzweckbereiche bieten Stellflächen für Rollstühle, Kinderwagen und Fahrräder. Die Züge sind vollklimatisiert, verfügen über eine Videoüberwachung, bieten Plätze für die erste und zweite Klasse und werden mit Kundenbetreuern besetzt sein. Der Einsatz erfolgt auf den RB-Linien 13, 20, 21, 22 und 23-(Potsdamer Netz). Nach Inbetriebnahme des Flughafen Berlin/Brandenburg BER, erfolgt der Einsatz auch auf der RE-Linie 9 (Berlin Hauptbahnhof−Berlin Potsdamer Platz−Berlin Südkreuz−Flughafen Berlin Brandenburg). Herausgeber: Deutsche Bahn AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher
Flughäfen: Flughafen-Desaster Die BER-Aufklärung beginnt – nach den Herbstferien, Neun Parlamentarier sollen in einem Untersuchungsausschuss die Pannen um den Flughafen aufarbeiten. Streit gibt es bereits vor der ersten Sitzung. , aus Der Tagesspiegel
http://www.tagesspiegel.de/berlin/flughafen-desaster-die-ber-aufklaerung-beginnt-nach-den-herbstferien/7189768.html Was ein Untersuchungsausschuss darf, ist in einem eigenen Gesetz geregelt. Was er im Falle des BER-Desasters leisten kann, wird maßgeblich von den Beteiligten abhängen. Mit der Parlamentssitzung vom Donnerstag steht das Personal fest: Der vorab gesetzte Pirat Martin Delius als Ausschussvorsitzender wurde einstimmig bestätigt – zumal der Vorsitz regulär seiner Fraktion zusteht und die zahlenmäßige Zusammensetzung des Ausschusses festen Regeln folgt. Deshalb ist Delius der einzige Pirat und die langjährig parlamentserfahrene Verkehrs- und Haushaltsexpertin Jutta Matuschek die einzige Linke. Sie hat bereits in jenem Ausschuss mitgearbeitet, der die 1999 gescheiterte Privatisierung des Flughafens untersucht hat. „Anstrengend, aber auch ergiebig“ sei diese Arbeit gewesen. Dagegen kann die SPD als größte Fraktion …
Bus: Ein Bus in eigener Regie? Debatte zum Nahverkehr in Schönefeld, aus MAZ
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12399216/62129/Debatte-zum-Nahverkehr-in-Schoenefeld-Ein-Bus-in.html SCHÖNEFELD – Rund 500 Unterschriften hat Joachim Wolff mit seinen Mitstreitern für die Aufrechterhaltung des Busverkehrs im östlichen Teil Schönefelds gesammelt. Mittwochabend gelang es dem ehemaligen Schönefelder Bürgermeister, aus der Gemeindevertretersitzung über weite Strecken eine Nahverkehrsdebatte zu machen. Mit Eröffnung des neuen Flughafens endet die Berliner Buslinie 163 am S-Bahnhof Grünbergallee (MAZ berichtete). „Dann sind der Schwalbenweg und die Siedlung Schönefeld von Busverbindungen abgeschnitten“, kritisierte Wolff. Die Gemeinde möge versuchen, die Busse mit finanzieller Unterstützung des Landkreises …
S-Bahn: Jede zehnte S-Bahn kommt zu spät, aus Die Welt
http://www.welt.de/print/welt_kompakt/berlin/article109513077/Jede-zehnte-S-Bahn-kommt-zu-spaet.html Die Krise der Berliner S-Bahn ist noch nicht vorbei. Immer noch ist die Linie S85 eingestellt, immer noch fallen sogenannte Verstärkerfahrten zur Hauptverkehrszeit aus oder Züge haben nicht die vertraglich festgelegte Anzahl von Wagen. Wann die S-Bahn wieder nach dem regulären Fahrplan fahren kann, dazu machte Bahnchef Peter Buchner vorsorglich keine konkreten Angaben. Aktuell muss sein Unternehmen Züge in die Werkstatt fahren, um die Bremsanlagen umzubauen. Zur Nachrüstung für sicheres Bremsen auf glatten Schienen hatte sich die S-Bahn gegenüber dem Eisenbahn-Bundesamt verpflichtet. Bis Ende 2012 müssen die Arbeiten abgeschlossen sein. Zudem kämpft die S-Bahn derzeit mit massiven Verspätungen. Nach Buchners Angaben liegt die Pünktlichkeitsquote aktuell nur bei …
Straßenverkehr: Verlängerung der Stadtautobahn Der Senat ändert seine Planung für die A 100, Berlin – Am Leipziger Bundesverwaltungsgericht wird derzeit über den Ausbau der A 100 verhandelt. Je mehr Details ans Licht kommen, desto stärker geraten die Richter ins Grübeln – und haben den geplanten Abriss von Wohnhäusern in Treptow vorerst verhindert., aus Berliner Zeitung
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verlaengerung-der-a-100-gericht-zweifelt-an-senats-zahlen,10809148,19484062.html
Die Bewohner der Gebäude Beermannstraße 16 und 18 in Treptow können sich freuen. Ihre Häuser werden nicht für den Weiterbau der Autobahn A 100 abgerissen – anders als bisher vorgesehen. Denn nun ist es offiziell: Am Freitag kündigten Vertreter des Landes Berlin vor dem Bundesverwaltungsgericht an, dass der Senat von seiner bisherigen Planung absehen und den Planfeststellungsbeschluss für die A 100 für diesen Bereich ändern wird. Damit gingen sie auf die vorherige Kritik des Gerichts ein. „Ein großer Erfolg für die Kläger“, sagte deren Anwalt Karsten Sommer.
Am Abend zuvor hatte der Vorsitzende Richter des 9. Senats, Wolfgang Bier, Kläger und Beklagte …
Straßenverkehr: Verlängerung der Stadtautobahn Der Senat ändert seine Planung für die A 100, Berlin – Am Leipziger Bundesverwaltungsgericht wird derzeit über den Ausbau der A 100 verhandelt. Je mehr Details ans Licht kommen, desto stärker geraten die Richter ins Grübeln – und haben den geplanten Abriss von Wohnhäusern in Treptow vorerst verhindert., aus Berliner Zeitung
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verlaengerung-der-a-100-gericht-zweifelt-an-senats-zahlen,10809148,19484062.html Die Bewohner der Gebäude Beermannstraße 16 und 18 in Treptow können sich freuen. Ihre Häuser werden nicht für den Weiterbau der Autobahn A 100 abgerissen – anders als bisher vorgesehen. Denn nun ist es offiziell: Am Freitag kündigten Vertreter des Landes Berlin vor dem Bundesverwaltungsgericht an, dass der Senat von seiner bisherigen Planung absehen und den Planfeststellungsbeschluss für die A 100 für diesen Bereich ändern wird. Damit gingen sie auf die vorherige Kritik des Gerichts ein. „Ein großer Erfolg für die Kläger“, sagte deren Anwalt Karsten Sommer. Am Abend zuvor hatte der Vorsitzende Richter des 9. Senats, Wolfgang Bier, Kläger und Beklagte …
Flughäfen: Der BER ist noch längst nicht fertig, doch es wird schon kräftig über einen angeblich geplanten weiteren Ausbau spekuliert. Die Flughafengesellschaft dementiert, Klaus Wowereit nennt das Projekt „meilenweit entfernt“. Wie konkret sind die Planungen? , aus Der Tagesspiegel
http://www.tagesspiegel.de/berlin/flughafen-ber-feldvermessung-fuer-eine-dritte-startbahn/7185154.html Braucht der noch nicht in Betrieb gegangene neue Flughafen in Schönefeld schon in absehbarer Zeit eine dritte Start- und Landebahn? Gerüchte über den angeblich bereits fest geplanten Bau kochen immer wieder hoch. Brandenburgs zurückgetretene CDU-Vorsitzende Saskia Ludwig wollte sogar möglichst schnell mit dem Bau beginnen, allerdings nicht neben den bestehenden Pisten, sondern irgendwo im Land. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Peter Danckert sagte in einem Interview, er halte eine dritte Startbahn innerhalb der nächsten 20 Jahre für denkbar. Das ist auch der Zeithorizont, in dem der Regierende Bürgermeister denkt. Gegenüber der Deutschen Verkehrs-Zeitung, DVZ, antworte er am 31. Oktober 2011 auf eine entsprechende Frage: „Das ist so weit entfernt, dass …