http://www.lok-report.de/ An einem der ältesten U-Bahnabschnitte Berlins, dem 107 Jahre alten U2-Tunnel unterhalb der Bismarckstraße und Richard-Wagner-Straße in Charlottenburg, beginnen ab Anfang März 2013 Sanierungsarbeiten, die in zwei Bauabschnitten durchgeführt werden. Im Mai 1906 wurde der heutige U-Bahnhof Deutsche Oper, allerdings unter dem Namen Bismarckstraße, in Betrieb genommen. 1978 erfolgte die Umbenennung in die heutige Station Deutsche Oper. Im gleichen Jahr wurde in 400 Metern Entfernung eine neue U-Bahnstation Bismarckstraße (U2, U7) eingeweiht. Nun werden undicht gewordene Tunneldecken partiell von außen durch Austausch der alten Bitumenabdichtung gegen eine neue 3-lagige Bitumenabdichtung mit Kupfereinlage ersetzt. Wenn dabei größere Schäden zu Tage treten, werden auch neue Tunneldeckenteile eingebaut. Die Investitionssumme dieser Baumaßnahme liegt bei circa 12 Millionen Euro. Während der zwei Bauphasen werden die Arbeiten in vier Baufeldern stattfinden. Die Tunnelbreite beträgt rund 10 Meter. Im Bereich zwischen Krumme Straße und Richard-Wagner-Straße liegt die Gesamtbreite bei circa 30 Metern. Der erste Bauabschnitt erfolgt vom 04.03.2013 – 31.12.2014. Der zweite Bauabschnitt beginnt im März 2015 und endet im Dezember 2016 (Pressemeldung BVG, 21.02.13).
Flughäfen: Brandenburgs Landesregierung will sich nun doch für ein längeres Nachtflugverbot einsetzen. Matthias Platzeck kommt so den Airport-Anwohnern entgegen. Zugleich brüskiert er die Mitgesellschafter – Berlin und den Bund., aus Berliner Zeitung
http://www.berliner-zeitung.de/hauptstadtflughafen/nachtflugverbot-am-ber-landesvater-platzeck-macht-kehrt,11546166,21882910.html An einigen Laternenpfählen nahe dem Potsdamer Landtag hängen noch die bunten Plakate, die Brandenburgs Bürger im vorigen Jahr zur Teilnahme am Volksbegehren aufriefen. „Demokratie stärken“ ist zu lesen, und „Nachtflüge verbieten!“. 106.000 Brandenburger folgten dem Aufruf – und lösten so einen Stimmungsumschwung der Landesregierung aus, wie er selten vorkommt. Am Dienstag sitzt Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) im Landtag und erläutert, was ihn zum Umdenken bewogen hat. Noch bis vor kurzem gehörte Platzeck zu den strikten Gegnern eines verlängerten Nachtflugverbots am künftigen Großflughafen Berlin-Brandenburg. Nun will die rot-rote Koalition dem Anliegen im Landtag zustimmen. Der Regierungschef windet sich, als er die Kehrtwende erklären soll. Es sei ein „klassischer Zielkonflikt“, sagt er. Ein konkurrenzfähiger Flughafen einerseits, die Akzeptanz des Projekts bei den …
BVG steht vor einem Streik, aus Berliner Zeitung
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/berliner-verkehrsbetriebe-bvg-steht-vor-einem-streik,10809148,21872144.html Berlin – Die Gewerkschaft Verdi fordert weniger Stress für ältere Mitarbeiter der BVG und die unbefristete Übernahme von Auszubildenden. Der Kommunale Arbeitgeberverband hält das für unfinanzierbar. Ab dem 19. März könnte die BVG deshalb bestreikt werden. Es könnte ein streikreiches Jahr werden. Fahrgäste der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) müssen ebenfalls mit Arbeitsniederlegungen rechnen – wenn auch aus einem anderen Anlass als im Falle des Ausstands an den Schulen. Weil die Verhandlungen über den künftigen Manteltarifvertrag für den Berliner Nahverkehr nach Einschätzung der Gewerkschaft Verdi bislang nicht vorangehen, hat Verhandlungsführer Frank Bäsler am Montag mit einer Eskalation des Streits gedroht. „Wir fordern den Kommunalen Arbeitgeberverband auf, endlich konkrete und verhandelbare …
Die Berliner U-Bahn wird 111 Jahre alt Die erste reguläre Fahrt 1902 führte in Richtung Potsdamer Platz. Erfinder Werner von Siemens stieß damals zunächst auf großen Widerstand., aus Berliner Morgenpost
http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article113714482/Die-Berliner-U-Bahn-wird-111-Jahre-alt.html
Kurz nach 2 Uhr ist für Jens Frederich die Nacht zu Ende. Um 3.30 Uhr beginnt seine Schicht. „Zunächst müssen alle Systeme hochgefahren werden, dann prüfe ich, ob zum Beispiel alle Türen funktionieren, erst dann kann es losgehen“, sagt der 44 Jahre alte Lichtenberger. Kurz nach 4 Uhr lässt er im Bahnhof Warschauer Straße das schnarrende Abfahrtssignal erklingen. Warnend blinken die roten Leuchten neben den Türen auf. Die erste Tour des Tages kann beginnen.
Jens Frederich ist Fahrer bei der Berliner U-Bahn. Wie kein anderes Verkehrsmittel bestimmt diese den Rhythmus der Stadt. Bis zu 1,5 Millionen Fahrgäste befördern die Triebwagen mit ihrem sonnengelben Outfit an einem Werktag, mehr als die Berliner S-Bahn und fast so viele wie Bus und Straßenbahn der BVG zusammen. Die U-Bahn ist der Lastesel der Stadt. Betagt, aber rüstig: Heute wird sie …
Die Berliner U-Bahn wird 111 Jahre alt Die erste reguläre Fahrt 1902 führte in Richtung Potsdamer Platz. Erfinder Werner von Siemens stieß damals zunächst auf großen Widerstand., aus Berliner Morgenpost
http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article113714482/Die-Berliner-U-Bahn-wird-111-Jahre-alt.html Kurz nach 2 Uhr ist für Jens Frederich die Nacht zu Ende. Um 3.30 Uhr beginnt seine Schicht. „Zunächst müssen alle Systeme hochgefahren werden, dann prüfe ich, ob zum Beispiel alle Türen funktionieren, erst dann kann es losgehen“, sagt der 44 Jahre alte Lichtenberger. Kurz nach 4 Uhr lässt er im Bahnhof Warschauer Straße das schnarrende Abfahrtssignal erklingen. Warnend blinken die roten Leuchten neben den Türen auf. Die erste Tour des Tages kann beginnen. Jens Frederich ist Fahrer bei der Berliner U-Bahn. Wie kein anderes Verkehrsmittel bestimmt diese den Rhythmus der Stadt. Bis zu 1,5 Millionen Fahrgäste befördern die Triebwagen mit ihrem sonnengelben Outfit an einem Werktag, mehr als die Berliner S-Bahn und fast so viele wie Bus und Straßenbahn der BVG zusammen. Die U-Bahn ist der Lastesel der Stadt. Betagt, aber rüstig: Heute wird sie …
Flughäfen: Von der Rauchgasanlage bis zur defekten Fliese: Berlins Pannen-Airport BER soll einem Bericht zufolge 20.000 einzelne Mängel haben. Baustaatssekretär Rainer Bomba verspricht nun „absolute Transparenz“. , aus Der Tagesspiegel
http://www.tagesspiegel.de/berlin/zeitungsbericht-flughafen-ber-hat-20-000-maengel/7795772.html
Der geplante Großflughafen Berlin-Brandenburg (BER) soll laut einem Zeitungsbericht 20.000 einzelne Mängel haben. Wie die „Bild am Sonntag“ unter Berufung auf Aufsichtsratskreise berichtete, umfasst diese Zahl alles „von der Rauchgasanlage bis zur kaputten Fliese“. Der Staatssekretär im Bundesbauministerium, Rainer Bomba, der Mitglied im Aufsichtsrat des BER ist, kündigte „absolute Transparenz beim Baufortschritt“ an. „Wir wollen nicht, dass das Desaster nur dokumentiert, sondern dass abgearbeitet wird“, sagte er der „BamS“.
Jeder Fehler solle jetzt in einem Fortschrittsbericht separat aufgelistet und dann …
Flughäfen: Von der Rauchgasanlage bis zur defekten Fliese: Berlins Pannen-Airport BER soll einem Bericht zufolge 20.000 einzelne Mängel haben. Baustaatssekretär Rainer Bomba verspricht nun "absolute Transparenz". , aus Der Tagesspiegel
http://www.tagesspiegel.de/berlin/zeitungsbericht-flughafen-ber-hat-20-000-maengel/7795772.html Der geplante Großflughafen Berlin-Brandenburg (BER) soll laut einem Zeitungsbericht 20.000 einzelne Mängel haben. Wie die „Bild am Sonntag“ unter Berufung auf Aufsichtsratskreise berichtete, umfasst diese Zahl alles „von der Rauchgasanlage bis zur kaputten Fliese“. Der Staatssekretär im Bundesbauministerium, Rainer Bomba, der Mitglied im Aufsichtsrat des BER ist, kündigte „absolute Transparenz beim Baufortschritt“ an. „Wir wollen nicht, dass das Desaster nur dokumentiert, sondern dass abgearbeitet wird“, sagte er der „BamS“. Jeder Fehler solle jetzt in einem Fortschrittsbericht separat aufgelistet und dann …
Flughäfen: Die Flugzeuge in Schönefeld starten und landen wieder. Die ankommenden Passagiere hatten Glück im Unglück: Nur wenige Flüge mussten ausfallen, und wurden nach Tegel umgeleitet. Nur die abfliegenden Passagiere waren genervt. , aus Der Tagesspiegel
http://www.tagesspiegel.de/berlin/nach-bruchlandung-flugzeuge-fliegen-wieder-von-schoenefeld-/7790220.html In der Terminalhalle von Schönefeld warten alle. Und warten. Hunderte Passagiere sitzen auf Stühlen, auf Koffern, sie lesen, reden – und warten. Durchsagen gab es erst Stunden später. Aber dass hier kein Flugzeug startet oder landet, wo einmal der Großflughafen Berlin-Brandenburg einmal fertig werden soll und sich derzeit der Kleinflughafen Berlin-Schönefeld befindet, merkt jeder. Ein Kleinflugzeug vom Typ „Embraer 500“ blockiert die einzig verfügbare Startbahn, die Nordbahn. Also warteten Tausende Passagiere in Schönefeld und auf anderen Flughäfen, denn der Flughafen am Stadtrand ist am Freitag für sechs Stunden gesperrt. Kurz nach 9 Uhr war das in Belgien gestartete Geschäftsflugzeug von der …
Regionalverkehr: Odeg testet neuen Kiss-Zug am Freitag 8.01 Uhr ab Cottbus, aus Lausitzer Rundschau
http://www.lr-online.de/regionen/cottbus/Odeg-testet-neuen-Kiss-Zug-am-Freitag-8-01-Uhr-ab-Cottbus;art1049,4125190 Cottbus Am Freitag rollt erstmals ein neuer Doppelstockzug vom Typ Kiss der Ostdeutschen Eisenbahn (Odeg) auf der RE-2-Strecke von Cottbus über Berlin nach Schwerin und zurück. Der Testzug fährt in Cottbus um 8.01 Uhr (von Schwerin 13.30 Uhr) ab. „Wir wollen prüfen, ob die neuen Züge halten, was sie versprechen“, betont der Sprecher der Odeg-Geschäftsführung Arnulf Schuchmann gegenüber der RUNDSCHAU. Es solle im Pendlerverkehr vor allem geprüft werden, ob die Beschleunigung des Zuges ausreicht, um künftig mehr …
Bahnverkehr + Regionalverkehr: Konferenz zu Bahnverbindungen zwischen Deutschland und Polen
http://www.lok-report.de/ Vertreterinnen und Vertreter nationaler und regionaler Regierungen sowie Parlamente haben sich am Dienstag, dem 12. Februar in der Deutschen Botschaft in Warschau zu einem „Parlamentarischen Abend“ getroffen, um über Wege zu attraktiven Bahnverbindungen zwischen Deutschland und Polen zu diskutieren. Viele Fahrgäste würden die deutsch-polnischen Bahnverbindungen deutlich stärker nutzen als bislang. Verhindert wird dies allerdings durch Mängel an der Schieneninfrastruktur und durch ein teilweise unzureichendes Angebot auf folgenden Strecken: • Berlin – Angermünde – Stettin (Szczecin) • Berlin – Küstrin-Kietz – Kostrzyn – Gorzów Wlkp. • Berlin – Frankfurt (Oder) – Zielona Góra • Berlin – Cottbus – Breslau (Wrocław) • Berlin – Hoyerswerda – Horka – Breslau (Wrocław) • Berlin – Pasewalk – Ducherow – Świnoujście • Dresden – Görlitz – Zgorzelec – Breslau (Wrocław) Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen der gegenseitige Informationsaustausch und das persönliche Kennenlernen der Akteure. Im Zuge der Reform des Eisenbahnwesens in Polen haben die Wojewodschaften in den vergangenen Jahren viele Zuständigkeiten erhalten – ähnlich wie die Länder und Verkehrsverbünde in Deutschland. Das System der Bestellung und Finanzierung von Regionalverkehrsleistungen befindet sich in einem grundlegenden Umbruch. Rechtliche und vertragliche Grundlagen müssen angepasst und harmonisiert werden. Zum Teil müssen neue Lösungen wie etwa zur Ausschreibung und Vergabe von grenzüberschreitenden Verkehrsleistungen gefunden werden. Alle Akteure betreten dabei Neuland. Daneben wurde über den weiteren Ausbau der Infrastruktur und Möglichkeiten zur Beschaffung moderner Eisenbahnfahrzeuge diskutiert, die problemlos auf beiden Seiten der Grenze eingesetzt werden können. Eine wichtige Grundlage ist das deutsch-polnische Rahmenabkommen über die Zusammenarbeit im Eisenbahnverkehr, das im vergangenen Jahr von den Regierungen beider Länder unterzeichnet wurde. Die polnischen Wojewodschaften haben bereits entsprechende Fahrzeuge bestellt. So soll es in wenigen Jahren wieder möglich sein, ohne Umsteigen zwischen Berlin und Gorzów Wielkopolski zu reisen. Der VBB hat mit der Neuvergabe des sogenannten „Netz Ostbrandenburg“ an die Niederbarnimer Eisenbahn Betriebsgesellschaft mbH bereits die Voraussetzungen geschaffen, damit perspektivisch Direktzüge von Berlin über Küstrin-Kietz und Kostrzyn nach Gorzów Wielkopolski angeboten werden können. Hans-Werner Franz, VBB-Geschäftsführer: „Diese Entscheidung ist ein Meilenstein für den grenzüberschreitenden Verkehr zwischen Polen und dem VBB, der Vorbildcharakter für andere Regionen hat. Gorzów ist eine aufstrebende Großstadt mit 125.000 Einwohnern und erheblichem Potenzial. Touristen und Geschäftsleuten möchten wir eine bessere Verbindung anbieten.“ Im Bereich der Infrastruktur steht weiterhin die Schließung von Elektrifizierungslücken und Ausbau der Strecken im Vordergrund. Bis 2016 bzw. 2020 werden mit dem Ausbau der „Niederschlesischen Magistrale“ über Hoyerswerda und Horka nach Breslau und der Elektrifizierung der Strecke Berlin-Stettin wichtige Meilensteine erreicht. Die ostdeutschen Länder und die westpolnischen Wojewodschaften warben für die zügige Umsetzung dieser Maßnahmen und mahnten die Vorbereitung weiterer Investitionen an. Auch der Wiederaufbau der Karniner Brücke steht weiterhin zur Diskussion. Bewegung kommt in das Bemühen, die Schließung der verbliebenen Elektrifizierungslücke zwischen Dresden, Görlitz und Węgliniec, schnellstmöglich voranzutreiben. „Der Freistaat Sachsen wird dieses bedeutende Eisenbahninfrastrukturvorhaben deshalb fristgerecht im ersten Quartal 2013 zur Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans anmelden. Zum Anschub des Vorhabens wird der Freistaat Sachsen auch die zugehörige Vorplanung finanzieren. Dazu sind wir bereits im Gespräch mit der Deutschen Bahn AG“, unterstrich Staatsekretär Roland Werner die Bedeutung der sächsisch-polnischen Verkehrsachse Es bestand Einigkeit, dass eingetretene Pfade verlassen werden müssen, wenn durchgreifende Verbesserungen erreicht werden sollen. Dies betrifft vor allem die Vereinbarung verbindlicher Ziele zur Anzahl und Qualität der grenzüberschreitenden Züge. Vor allem muss aber eine ausreichende Finanzierung sichergestellt werden, um einen verlässlichen Rahmen für den Aufbau attraktiver Angebote zu schaffen. Denn grenzüberschreitende Eisenbahnverbindungen können nur verbessert werden, wenn sie auf allen politischen Ebenen eine hohe Priorität erhalten. Der „Parlamentarische Abend“ wurde im Rahmen des „Runden Tisches Verkehr“ der Oder-Partnerschaft durchgeführt, einer gemeinsamen Initiative der ostdeutschen Länder und der westpolnischen Wojewodschaften. Seine Arbeit wird bis 2013 durch den VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg organisiert und durch Land Berlin sowie aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert (Pressemeldung VBB, 15.02.13).