Zum 1. Januar 2011 ändern sich die Fahrpreise für Busse und Bahnen im
Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg. Die Preise werden um durchschnittlich
2,8 Prozent steigen und liegen damit aber weiterhin unter der
Inflationsrate in beiden Ländern (seit April 2008 3,1 Prozent).
In Berlin kostet der Einzelfahrausweis AB ab dem 1. Januar 2011 2,30 Euro
statt wie bisher 2,10 Euro. Demgegenüber wird der Preis für die
4-Fahrten-Karte in Berlin AB deutlich geringer angehoben: Statt 8 Euro
müssen künftig 8,20 Euro dafür bezahlt werden (+2,5 Prozent). Der Umstieg
zur 4-Fahrten-Karte lohnt sich also noch mehr.
Der Preis für den Berliner Einzelfahrausweis ABC steigt um 20 Cent auf 3
Euro. Die Preise für die ermäßigten Einzelfahrausweise AB (1,40 Euro) und
die ermäßigte 4-Fahrten-Karte (5,30 Euro) bleiben stabil. Günstiger werden
die Kleingruppen-Tageskarten in Berlin AB (15,00 Euro statt 15,90), BC
(15,30 Euro statt 15,40) und ABC (15,50 Euro statt 16,10).
Alle ermäßigten Einzelfahrausweise und Tageskarten außerhalb des
Tarifbereichs Berlin ABC bleiben preisstabil. In den kreisfreien Städten
Brandenburg an der Havel, Frankfurt (Oder) und Cottbus verteuert sich der
Einzelfahrausweis AB um 10 Cent auf 1,30 Euro, in Potsdam auf 1,80 Euro.
Im Zeitkartentarif steigt der Preis für die Monatskarte VBB-Umweltkarte
Berlin AB auf 74 Euro (+2,8 Prozent), für ABC auf 91 Euro (+2,8 Prozent).
In Potsdam kostet diese Monatskarte AB künftig einen Euro mehr (36 Euro),
in Brandenburg an der Havel, Frankfurt (Oder) und Cottbus jeweils 50 Cent
mehr (37 Euro). Das VBB-Abo 65plus behält seinen bisherigen Preis mit
monatlich 47 Euro. Auch die Abonnements für Berliner Schüler und
Auszubildende verändern sich nicht. Für Potsdamer Schülerinnen und Schüler
verringert sich der Preis im Abonnement um 10 Prozent.
Das Abonnement mit jährlicher Abbuchung stellt künftig in Berlin AB die
günstigste Jahreskartenform dar – 675 Euro im Jahr. Die Jahreskarte in
Einmalzahlung sowie das Abonnement mit monatlicher Abbuchung kosten künftig
695 Euro im Jahr.
Die alten Fahrausweise können noch bis zum 14. Januar 2011 abgefahren
werden – danach werden sie bei den Verkehrsunternehmen gegen Zuzahlung des
Differenzbetrages umgetauscht.
Die letzte Fahrpreisanpassung im VBB gab es am 1. April 2008. Der Preis für
den Berliner Einzelfahrausweis AB wurde das letzte Mal im August 2005
erhöht (PressemeldungVBB, 29.12.10).
Kategorie: VBB
Regionalverkehr + VBB: DB Regio AG gewinnt Ausschreibungsverfahren "Elbe-Elster"
Im Auftrag des Landes Brandenburg und des Zweckverbandes Verkehrsverbund
Oberelbe (Z-VOE) hat der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) in
Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) das Vergabeverfahren
„Netz Elbe-Elster“ abgeschlossen. Der Zuschlag wurde der DB Regio AG
erteilt. Für die Fahrgäste bedeutet der neue Verkehrsvertrag ab
Betriebsaufnahme im Juni 2013 künftig mehr Qualität durch modernere
Fahrzeuge und mehr Personal in den Zügen.
Neue einstöckige 3-teilige Elektrotriebzüge des Typs E-Talent 2 der Firma
Bombardier sowie neuwertige Lok-Wagen-Züge mit jeweils drei
Doppelstockwagen werden zum Einsatz kommen. Die Doppelstockwagen sind im
Innenbereich komplett erneuert und modernisiert. Alle Fahrzeuge sind
zukünftig klimatisiert.
Das barrierefreie Zugteil mit Spaltüberbrückung, Überfahrrampe,
barrierefreier Toilette und Rollstuhlplätzen wird in der Mitte des Zuges
angeordnet sein. In der Mobilität eingeschränkte Personen finden dadurch
schneller ihren Einstieg und können bei Bedarf insgesamt besser betreut
werden.
Zukünftig verfügen alle festen Sitze über einen Tisch, 50 Prozent der Sitze
werden mit Steckdosen ausgerüstet. Auch die Information für die Fahrgäste
verbessert sich: In den Fahrzeugen wird es eine dynamisch optische
Fahrgastinformation über Flachbildschirme geben, die die Fahrgäste unter
anderem über Anschlussmöglichkeiten zur Echtzeit informiert. Für mehr
Sicherheit und Service sorgen zukünftig Zugbegleiter auf allen Fahrten und
allen Linien. Über diese wird zukünftig auch ein Catering mit Getränken und
kleinen Snacks angeboten. Zur Erhöhung der subjektiven Sicherheit sind alle
Fahrzeuge mit Videoüberwachungs- und aufzeichnungstechnik ausgerüstet.
Zur besseren Orientierung für die Fahrgäste wird der Linienast der heutigen
RE18 zwischen Cottbus und Falkenberg (Elster) umbenannt und als RB49
bezeichnet. Als RE18 verkehren zukünftig demnach ausschließlich die Züge
zwischen Cottbus und Dresden.
Daten zur Vergabe Elbe-Elster-Netz
• Betreiber: DB Regio AG
• Betriebsaufnahme: Juni 2013
• Vertragsende: Dezember 2022
• Linien:
RE15 Dresden – Hoyerswerda
RE18 Dresden – Cottbus
RB31 Dresden – Elsterwerda-Biehla
RB49 Falkenberg (Elster) – Cottbus
• Umfang: ca. 2,5 Millionen Zugkilometer p.a. (Pressemeldung VBB,
21.12.10).
Regionalverkehr + VBB: DB Regio AG gewinnt Ausschreibungsverfahren „Elbe-Elster“
Im Auftrag des Landes Brandenburg und des Zweckverbandes Verkehrsverbund
Oberelbe (Z-VOE) hat der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) in
Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) das Vergabeverfahren
„Netz Elbe-Elster“ abgeschlossen. Der Zuschlag wurde der DB Regio AG
erteilt. Für die Fahrgäste bedeutet der neue Verkehrsvertrag ab
Betriebsaufnahme im Juni 2013 künftig mehr Qualität durch modernere
Fahrzeuge und mehr Personal in den Zügen.
Neue einstöckige 3-teilige Elektrotriebzüge des Typs E-Talent 2 der Firma
Bombardier sowie neuwertige Lok-Wagen-Züge mit jeweils drei
Doppelstockwagen werden zum Einsatz kommen. Die Doppelstockwagen sind im
Innenbereich komplett erneuert und modernisiert. Alle Fahrzeuge sind
zukünftig klimatisiert.
Das barrierefreie Zugteil mit Spaltüberbrückung, Überfahrrampe,
barrierefreier Toilette und Rollstuhlplätzen wird in der Mitte des Zuges
angeordnet sein. In der Mobilität eingeschränkte Personen finden dadurch
schneller ihren Einstieg und können bei Bedarf insgesamt besser betreut
werden.
Zukünftig verfügen alle festen Sitze über einen Tisch, 50 Prozent der Sitze
werden mit Steckdosen ausgerüstet. Auch die Information für die Fahrgäste
verbessert sich: In den Fahrzeugen wird es eine dynamisch optische
Fahrgastinformation über Flachbildschirme geben, die die Fahrgäste unter
anderem über Anschlussmöglichkeiten zur Echtzeit informiert. Für mehr
Sicherheit und Service sorgen zukünftig Zugbegleiter auf allen Fahrten und
allen Linien. Über diese wird zukünftig auch ein Catering mit Getränken und
kleinen Snacks angeboten. Zur Erhöhung der subjektiven Sicherheit sind alle
Fahrzeuge mit Videoüberwachungs- und aufzeichnungstechnik ausgerüstet.
Zur besseren Orientierung für die Fahrgäste wird der Linienast der heutigen
RE18 zwischen Cottbus und Falkenberg (Elster) umbenannt und als RB49
bezeichnet. Als RE18 verkehren zukünftig demnach ausschließlich die Züge
zwischen Cottbus und Dresden.
Daten zur Vergabe Elbe-Elster-Netz
• Betreiber: DB Regio AG
• Betriebsaufnahme: Juni 2013
• Vertragsende: Dezember 2022
• Linien:
RE15 Dresden – Hoyerswerda
RE18 Dresden – Cottbus
RB31 Dresden – Elsterwerda-Biehla
RB49 Falkenberg (Elster) – Cottbus
• Umfang: ca. 2,5 Millionen Zugkilometer p.a. (Pressemeldung VBB,
21.12.10).
Mobilität + VBB: Mobil trotz Handikap dank S-Bahn-Hilfe, VBB Bus&Bahn-Begleitservice wieder komplett im Einsatz, aus Punkt 3
http://punkt3.de/index.php?go=lesen&read=936
Der VBB Bus&Bahn-Begleitservice ist seit 24. November wieder mit vollen
Umfang für mobilitätseingeschränkte Kunden im Einsatz. 60 Mitarbeiter
begleiten täglich – auch am Wochenende – in der Zeit von 7 bis 22 Uhr
kostenlos Fahrgäste, die sich bei der Nutzung der öffentlichen
Verkehrsmittel unsicher fühlen.
Ermöglicht wird dies durch die S-Bahn Berlin, die als Teil ihres
Entschuldigungspakets die komplette Sachkostenfinanzierung für den
Begleitservice für volle drei Jahre übernimmt. Rund 50 Anfragen für eine
Begleitung gehen an einem Tag bei der VBB-Dienstleistungseinrichtung ein.
Eine regelmäßige Kundin ist die Rollstuhlfahrerin Gerlinde Bendzuck.
Wer Gerlinde Bendzuck kennenlernt, kann sich nicht vorstellen, dass die …
Mobilität + VBB: Mobil trotz Handikap dank S-Bahn-Hilfe, VBB Bus&Bahn-Begleitservice wieder komplett im Einsatz, aus Punkt 3
http://punkt3.de/index.php?go=lesen&read=936
Der VBB Bus&Bahn-Begleitservice ist seit 24. November wieder mit vollen
Umfang für mobilitätseingeschränkte Kunden im Einsatz. 60 Mitarbeiter
begleiten täglich – auch am Wochenende – in der Zeit von 7 bis 22 Uhr
kostenlos Fahrgäste, die sich bei der Nutzung der öffentlichen
Verkehrsmittel unsicher fühlen.
Ermöglicht wird dies durch die S-Bahn Berlin, die als Teil ihres
Entschuldigungspakets die komplette Sachkostenfinanzierung für den
Begleitservice für volle drei Jahre übernimmt. Rund 50 Anfragen für eine
Begleitung gehen an einem Tag bei der VBB-Dienstleistungseinrichtung ein.
Eine regelmäßige Kundin ist die Rollstuhlfahrerin Gerlinde Bendzuck.
Wer Gerlinde Bendzuck kennenlernt, kann sich nicht vorstellen, dass die …
VBB: Massive Beeinträchtigungen im Bahn- und Busverkehr
Mit dem ersten kräftigen Schneefall in der Region kam es leider für viele
tausend Fahrgäste im Nahver-kehr zu massiven Behinderungen. Bei der
Berliner S-Bahn und im Regionalbahnverkehr kam es zu Zugausfällen und
erheblichen Verspätungen. Probleme gab es auch bei der BVG und anderen
Verkehrs-unternehmen im Verbundgebiet.
Auf allen Linien der Berliner S-Bahn gab es aufgrund von Weichenstörungen
massive Einschränkungen, Züge fielen aus, fuhren unregelmäßig und
verspätet. An vielen Bahnhöfen, u.a. Ostbahnhof, Alexander-platz, Ostkreuz,
Warschauer Straße und Treptower Park, mussten Fahrgäste zurückbleiben, weil
sie nicht mehr in die überfüllten Züge einsteigen konnten. Zusätzlich wurde
die ohnehin knappe Fahrzeug-kapazität durch Türstörungen und verschlossene
Wagen weiter reduziert. Auch die Information für die Fahrgäste war zwar
teilweise bemüht, vielerorts jedoch mangelhaft.
Angesichts der erfolgten Abstimmungen, die der VBB mit der S-Bahn Berlin
zur Wintervorbereitung geführt hat, ist der Geschäftsführer des
Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg, Hans-Werner Franz, besonders über die
Probleme bei der S-Bahn enttäuscht: „Trotz aller versprochenen Maßnahmen,
ist es dem Unternehmen nicht gelungen, bei den ersten, von den Meteorologen
vorhergesagten Schneefällen, Weichenstörungen und Türprobleme zu
verhindern, die sich massiv auf den Betriebsablauf auswirken. Die
Leidtragenden sind wieder einmal die Fahrgäste, die bei eisigen
Temperaturen unzumutbare Wartezeiten in Kauf nehmen müssen. Die
Verkehrsunternehmen und die Infrastrukturunternehmen sind aufgefordert,
alle Kräfte zu mobilisieren, um die Probleme bei winterlicher Witterung in
den Griff zu bekommen und weitere Belastungen für die Fahrgäste zu
vermeiden.“
Im Regionalverkehr kam es im Berufsverkehr wegen mehrerer Weichenstörungen
in Charlottenburg, Gesundbrunnen, Oranienburg zu hohen Verspätungen von bis
zu 70 Minuten und zu Zugausfällen. Betroffen von den Einschränkungen sind
derzeit die Linien RE 1, 2, 3, 4, 5 und 6. Auf allen Linien, insbesondere
denen, die über die Berliner Stadtbahn fahren (RE 1, RE 2, RE 7 und RB 14)
muss weiterhin mit großen Verspätungen gerechnet werden. Teilweise
erhebliche Beeinträchtigungen durch starke Schneeverwehungen und eisige
Temperaturen gab es auch bei der Straßenbahn und beim Busverkehr
(Pressemeldung Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg, Fotos Bodo Schulz,
www.album-berliner-verkehr.de, Sebastian Schrader, 03.12.10).
VBB Bus&Bahn-Begleitservice ab sofort wieder mit vollem Angebot
60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ab sofort wieder täglich – auch am
Wochenende – durchgehend von 7.00 Uhr bis 22.00 Uhr im Einsatz. Dies wird
durch die komplette Sachkostenfinanzierung der S-Bahn Berlin für den VBB
Bus&Bahn-Begleitservice ermöglicht. Das Engagement für
mobilitätseingeschränkte Kunden ist Teil des Entschuldigungspakets, mit dem
die S-Bahn Berlin ihr Bedauern über die eingeschränkten Betriebsleitungen
zum Ausdruck bringt. Der VBB begrüßt diese Geste und die Möglichkeit, den
Bus&Bahn-Begleitservice wieder in vollem Umfang in Berlin zur Verfügung
stellen zu können.
Gerade in der Herbst- und Winterzeit fühlen sich mobilitätseingeschränkte
Menschen besonders unsicher außerhalb der eigenen vier Wände. Nasses Laub
auf den Gehwegen, Schnee, Eis und die frühe Dunkelheit beeinträchtigen die
Bewegungsfreiheit der ohnehin schon eingeschränkten Menschen. Das Angebot
des kostenlosen VBB Bus&Bahn-Begleitservice macht es auch in dieser Zeit
möglich, weiterhin am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Sei es mit der
Begleitung zu Theater-, Kino- oder Sportveranstaltungen, zu Arztterminen
oder zu einem Besuch bei Familie und Bekannten.
Begleitet wird im gesamten Berliner Stadtgebiet (inklusive Flughafen
Schönefeld) – von der Wohnungstür zum Ziel und natürlich wieder zurück. Der
Begleitservice kann bis spätestens am Vortag der Begleitung per Telefon
Montag bis Freitag zwischen 8.00 und 16.00 Uhr (030 – 25 414 414) oder über
die VBB-Homepage (www.vbbonline.de/begleitservice) angefragt werden
(Pressemeldung Deutsche Bahn, VBB, 25.11.10).
VBB Bus&Bahn-Begleitservice ab sofort wieder mit vollem Angebot
60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ab sofort wieder täglich – auch am
Wochenende – durchgehend von 7.00 Uhr bis 22.00 Uhr im Einsatz. Dies wird
durch die komplette Sachkostenfinanzierung der S-Bahn Berlin für den VBB
Bus&Bahn-Begleitservice ermöglicht. Das Engagement für
mobilitätseingeschränkte Kunden ist Teil des Entschuldigungspakets, mit dem
die S-Bahn Berlin ihr Bedauern über die eingeschränkten Betriebsleitungen
zum Ausdruck bringt. Der VBB begrüßt diese Geste und die Möglichkeit, den
Bus&Bahn-Begleitservice wieder in vollem Umfang in Berlin zur Verfügung
stellen zu können.
Gerade in der Herbst- und Winterzeit fühlen sich mobilitätseingeschränkte
Menschen besonders unsicher außerhalb der eigenen vier Wände. Nasses Laub
auf den Gehwegen, Schnee, Eis und die frühe Dunkelheit beeinträchtigen die
Bewegungsfreiheit der ohnehin schon eingeschränkten Menschen. Das Angebot
des kostenlosen VBB Bus&Bahn-Begleitservice macht es auch in dieser Zeit
möglich, weiterhin am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Sei es mit der
Begleitung zu Theater-, Kino- oder Sportveranstaltungen, zu Arztterminen
oder zu einem Besuch bei Familie und Bekannten.
Begleitet wird im gesamten Berliner Stadtgebiet (inklusive Flughafen
Schönefeld) – von der Wohnungstür zum Ziel und natürlich wieder zurück. Der
Begleitservice kann bis spätestens am Vortag der Begleitung per Telefon
Montag bis Freitag zwischen 8.00 und 16.00 Uhr (030 – 25 414 414) oder über
die VBB-Homepage (www.vbbonline.de/begleitservice) angefragt werden
(Pressemeldung Deutsche Bahn, VBB, 25.11.10).
VBB: Jetzt ist es offiziell: Der VBB bestätigt regelmäßige Verspätungen im Nah- und Regionalverkehr, aus Die Welt
http://www.welt.de/print/welt_kompakt/
vermischtes/article10862239/
Die-Bahn-kommt-nicht.html
Die Busse der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) fahren derzeit unzuverlässig
wie seit Jahren nicht, der U-Bahn-Verkehr bricht gleich für Stunden
zusammen, weil ein einzelner Computer ausfällt, und die S-Bahn schafft es
nicht, ihr seit Monaten eingeschränktes Angebot spürbar zu verbessern. Für
viele Fahrgäste heißt das, frierend zu warten, um dann in brechend vollen
Waggons befördert zu werden.
Auch der regionale Bahnverkehr befindet sich im Abwärtstrend.
Zugverspätungen von 20 Minuten und mehr sind nach Angaben des
Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) keine Seltenheit. Betroffen ist
vor allem die umsatzstärkste Regionalexpress-Linie im Netz, der RE1. Die
Linie verbindet Städte wie Frankfurt (O.), Eisenhüttenstadt, Potsdam,
Brandenburg (H.) und …
VBB: VBB sucht engagierte Fahrgäste für das Fahrgastforum
Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) sucht für sein Fahrgastforum
neue Mitglieder, die sich ehrenamtlich für den Öffentlichen
Personennahverkehr einsetzen möchten. Das Fahrgastforum gibt Empfehlungen
zur Verbesserung des bestehenden und zukünftig geplanten
Nahverkehrsangebots. Bewerben können sich alle interessierten Bürgerinnen
und Bürger aus Berlin und Brandenburg. Bewerbungsschluss ist der 30.
November 2010.
Das Fahrgastforum besteht insgesamt aus 24 Mitgliedern. Davon werden acht
Mitglieder von Verkehrs- und Umweltverbänden sowie den Verbraucherzentralen
in Berlin und Brandenburg entsandt. 16 Mitglieder sind Bürgerinnen und
Bürger aus Berlin und Brandenburg, die nicht aktiv in Verkehrs- und
Umweltverbänden tätig sind.
Vertreten sein sollen mobilitätseingeschränkte Menschen, Schüler und
Jugendliche, Studenten und Auszubildende, erwerbstätige und nicht
erwerbstätige Erwachsene sowie Senioren. Ziel ist es, das Fahrgastforum mit
Frauen und Männern im gleichen Verhältnis zu besetzen. Die Tätigkeit im
Fahrgastforum ist ehrenamtlich.
Das VBB-Fahrgastforum bietet eine wichtige Plattform für die Belange der
Fahrgäste. Die Mitglieder diskutieren über Probleme und Schwachstellen des
Bus- und Bahnverkehrs in der Region und bringen ihre Wünsche, Anregungen
und Kritik ein. Entwicklungen im Berlin-Brandenburger Nahverkehrssystem
können so aus Fahrgastsicht beeinflusst und mit gestaltet werden.
Ein wichtiges Ergebnis war beispielsweise die Einführung des erfolgreichen
Tarifangebots VBB-Abo 65plus nach Anregung des Fahrgastforums. Rund 70.000
Menschen nutzen dieses Angebot seit April 2009.
Das Fahrgastforum trifft sich viermal im Jahr. Die Sitzungen finden in den
Geschäftsräumen der VBB GmbH, Hardenbergplatz 2, in 10623 Berlin statt. Die
Mitgliedschaft im Fahrgastforum beträgt zwei Jahre.
Wer Mitglied im VBB-Fahrgastforum werden möchte, kann sich bis zum 30.
November 2010 beim Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg, Hardenbergplatz 2,
10623 Berlin, Stichwort: „Fahrgastforum“ oder per E-Mail an
Fahrgastforum@VBBonline.de bewerben. Der Bewerbungsbogen kann auch im
Internet unter www.VBBonline.de/Fahrgastforum heruntergeladen oder über das
VBB-Infocenter 030-25 41 41 41 angefordert werden. Die ausgewählten
Mitglieder werden schriftlich über ihre Ernennung benachrichtigt
(Pressemeldung VBB, 03.11.10).