Nahverkehr: Geplante Tariferhoehungen und neue Ticketangebote ab August 2001

Nahverkehr: Geplante Tariferhoehungen und neue Ticketangebote ab August 2001

Ereignis

Die Berliner Verkehrsunternehmen planen zum 1. August 2001 eine umfassende Tarifreform. Während insbesondere Umweltkarten, Ausbildungstickets und Tageskarten teurer werden sollen, sehen die Vorschläge zugleich neue Angebote wie einen Kieztarif, eine Freizeitkarte und vergünstigte Monatskarten für Grundschüler vor. Ziel ist es, zusätzliche Einnahmen zu erzielen und gleichzeitig neue Fahrgastgruppen für den öffentlichen Nahverkehr zu gewinnen.

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Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 291 vom 13.12.2000.

Nach Vorschlägen einer gemeinsamen Arbeitsgruppe von BVG, S-Bahn und DB Regio soll die Standard-Umweltkarte für den Tarifbereich Berlin AB von 105 auf 109 Mark steigen. Auch die Umweltkarte für den Bereich ABC, Ausbildungstickets sowie Fahrscheine ins Berliner Umland sollen teurer werden. Besonders deutlich fallen die geplanten Preissteigerungen bei Tageskarten aus.

Zur Kompensation diskutieren die Verkehrsunternehmen mehrere neue Angebote. Dazu gehören ein Kieztarif für kurze und mittlere Fahrten, eine Freizeitkarte mit Gültigkeit in den Abendstunden sowie an Wochenenden und Feiertagen sowie eine vergünstigte Monatskarte für Grundschüler. Zudem wird über Änderungen bei der Fahrradmitnahme im Regionalverkehr debattiert.

Der Fahrgastverband IGEB bewertet das Konzept grundsätzlich positiv. Nach Auffassung des Verbandes schließen insbesondere die Freizeitkarte und das vergünstigte Angebot für Grundschüler bestehende Lücken im Tarifsystem. Kritisch gesehen werden vor allem die deutlichen Erhöhungen bei Tageskarten, die häufig von Touristen genutzt werden.

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Fahrgastinformation: BVG nimmt Countdown-Anzeigen auf U-Bahn-Bahnsteigen in Betrieb

Fahrgastinformation: BVG nimmt Countdown-Anzeigen auf U-Bahn-Bahnsteigen in Betrieb

Ereignis

Die Berliner Verkehrsbetriebe haben ihr neues dynamisches Fahrgastinformationssystem DAISY offiziell in Betrieb genommen. Die elektronischen Anzeigen informieren Fahrgäste auf den Bahnsteigen über Fahrtrichtung und verbleibende Wartezeit bis zur Ankunft des nächsten Zuges. 【1-ea1a49】

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Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 42 vom 19.02.2000. 【1-ea1a49】

Das Dynamische Auskunfts- und Informationssystem DAISY wurde zunächst auf den Linien U1, U15, U2 und U4 installiert. Die Linien U6 und U7 verfügten bereits über die Technik. Nach Angaben der BVG sollen bis Ende 2001 sämtliche U-Bahn-Linien mit dem neuen System ausgestattet werden. 【1-ea1a49】

Für die Einführung der Technik investierte die BVG rund 13 Millionen Mark. Während des Probebetriebs waren Softwarefehler aufgetreten, die zu fehlerhaften Wartezeitangaben führten. Nach Überarbeitungen durch Siemens erfolgte nun der offizielle Start des Systems. 【1-ea1a49】

DAISY arbeitet mit Ortungssignalen der Züge, die an einen Zentralrechner übertragen werden. Dieser berechnet die Ankunftszeiten und aktualisiert die Anzeigen fortlaufend. Künftig sollen die Displays auch Hinweise auf Anschlussverbindungen in Umsteigebahnhöfen geben. 【1-ea1a49】

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U-Bahn: Automatikzug der Linie U5 absolviert Testbetrieb fehlerfrei

U-Bahn: Automatikzug der Linie U5 absolviert Testbetrieb fehlerfrei

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Die Berliner Verkehrsbetriebe ziehen eine positive Zwischenbilanz ihres automatisierten U-Bahn-Betriebs auf der Linie U5. Der seit Ende November 1999 eingesetzte Testzug absolvierte die ersten Fahrten ohne technische Störungen und hielt nach Angaben der BVG stets präzise an den Bahnsteigen.

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Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 35 vom 11.02.2000.

Nach Angaben von BVG-Chef Rüdiger vorm Walde hat der automatische Testzug bereits rund 200 Fahrten fehlerfrei durchgeführt. Die Erprobung des Systems begann Ende November 1999 auf der Linie U5 und soll Erkenntnisse für einen möglichen breiteren Einsatz automatisierter Betriebsverfahren liefern.

Die BVG verfolgt das Ziel, die Berliner U-Bahn langfristig auf einen weitgehend automatisierten Betrieb umzustellen. Die bisherigen Testergebnisse werden als wichtiger Schritt für die Modernisierung des U-Bahn-Systems bewertet.

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U-Bahn: Verzicht auf Kanzler-U-Bahn koennte Millionenrueckzahlungen ausloesen

U-Bahn: Verzicht auf Kanzler-U-Bahn koennte Millionenrueckzahlungen ausloesen

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Die Bundesregierung hat das Land Berlin vor den finanziellen Folgen eines möglichen Verzichts auf die Verlängerung der U-Bahn-Linie U5 gewarnt. Nach Angaben des Bundes könnten bereits gezahlte Zuschüsse zurückgefordert werden, falls das Projekt nicht umgesetzt wird. 【2-ad6b78】

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Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 31 vom 07.02.2000. 【2-ad6b78】

Die geplante Verlängerung der U5 vom Alexanderplatz zum künftigen Lehrter Bahnhof ist Bestandteil des Hauptstadtvertrages zwischen Bund und Berlin. Die rund 3,9 Kilometer lange Strecke soll insgesamt 1,288 Milliarden Mark kosten. Der Bund hat dafür Zuschüsse von 295 Millionen Mark vorgesehen. 【2-ad6b78】

Der Parlamentarische Staatssekretär Siegfried Scheffler erklärte, dass Berlin bei einem Projektabbruch mit Rückforderungen von mindestens 136 Millionen Mark rechnen müsse. Darüber hinaus könne ein Ausstieg als Bruch des Hauptstadtvertrages gewertet werden und Auswirkungen auf weitere Infrastrukturprojekte haben. 【2-ad6b78】

In der Berliner Politik wurde die Wirtschaftlichkeit der Strecke zunehmend kritisch diskutiert. Während Befürworter eine leistungsfähige Anbindung des Regierungsviertels betonen, verweisen Kritiker auf deutlich niedrigere Fahrgastprognosen und schlagen kostengünstigere Alternativen wie Straßenbahn- oder Buslösungen vor. 【2-ad6b78】

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Regionalverkehr: Deutsche Bahn testet Nachtzuege ins Berliner Umland

Regionalverkehr: Deutsche Bahn testet Nachtzuege ins Berliner Umland

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Die Deutsche Bahn führt gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg erstmals ein regelmäßiges Nachtzugangebot für Fahrgäste aus dem Berliner Umland ein. Das neue Wochenendangebot soll nächtliche Rückfahrten aus Berlin ohne Auto ermöglichen und wird zunächst für ein Jahr getestet. 【1-82b252】

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Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 30 vom 05.02.2000. 【1-82b252】

Ab Anfang Juni sollen in den Nächten zu Sonnabend und Sonntag auf sieben Regionalbahnstrecken zusätzliche Züge verkehren. Die Verbindungen führen unter anderem nach Potsdam, Brandenburg an der Havel, Nauen, Neuruppin, Eberswalde, Frankfurt (Oder), Wünsdorf und Jüterbog. Die Abfahrten in Berlin sind zwischen 1.30 Uhr und 2.30 Uhr vorgesehen. 【1-82b252】

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg bestellte das Angebot im Auftrag der Länder Berlin und Brandenburg. Die Züge werden möglichst auf Nachtbusse der BVG sowie bestehende Nachtangebote der S-Bahn abgestimmt. 【1-82b252】

Gleichzeitig treten zum Sommerfahrplan weitere Verbesserungen im Regionalverkehr in Kraft. Dazu zählen neue Direktverbindungen in die Uckermark, schnellere Verbindungen Richtung Oranienburg sowie neue Regionalexpressverbindungen innerhalb Brandenburgs. 【1-82b252】

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Bahnindustrie: Arbeitsplaetze bei Adtranz in Berlin-Pankow teilweise gesichert

Bahnindustrie: Arbeitsplaetze bei Adtranz in Berlin-Pankow teilweise gesichert

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Im Zuge eines Gemeinschaftsunternehmens von Adtranz und Stadler Fahrzeuge AG wurde eine Vereinbarung zur Zukunft des Bahntechnikwerks Berlin-Pankow getroffen. Knapp 200 der ursprünglich 350 Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben, während Beschäftigte längere Arbeitszeiten und finanzielle Einschnitte akzeptieren müssen.

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Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 26 vom 01.02.2000.

Der Adtranz-Gesamtbetriebsrat stimmte dem Interessenausgleich für das Werk Berlin-Pankow zu. Durch das Gemeinschaftsunternehmen mit der Schweizer Stadler Fahrzeuge AG sollen dort künftig Regionaltriebzüge sowie Spezialfahrzeuge produziert werden. Gleichzeitig wird die Montage der U-Bahn-Züge nach Hennigsdorf verlagert, wodurch rund 50 Beschäftigte den Standort wechseln müssen.

Die Einigung erfolgte nach einem Schlichtungsverfahren unter Vorsitz des Präsidenten des Landesarbeitsgerichts Brandenburg, Hans-Friedrich Eisemann. Bestandteil der Vereinbarung sind außerdem längere Wochenarbeitszeiten und Einschnitte bei bisherigen sozialen Leistungen.

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Regionalverkehr: Halbstundentakt zwischen Berlin und Frankfurt geplant

Regionalverkehr: Halbstundentakt zwischen Berlin und Frankfurt geplant

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Die Deutsche Bahn kündigte für den Fahrplanwechsel im Mai 2000 deutliche Angebotsverbesserungen im Regionalverkehr von Berlin und Brandenburg an. Besonders hervorzuheben ist die Einführung eines Halbstundentakts zwischen Berlin und Frankfurt (Oder) sowie eine Verdichtung des Angebots in Richtung Nauen.

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Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 22 vom 27.01.2000.

Aufgrund steigender Fahrgastzahlen sollen zusätzliche Regionalzüge eingesetzt werden. Zwischen Berlin und Frankfurt (Oder) wird ein Halbstundentakt möglich, nachdem das elektronische Stellwerk in Fürstenwalde in Betrieb geht und Bauarbeiten auf der Strecke reduziert werden. Auch auf der Verbindung Berlin-Falkensee-Nauen wird das Angebot in den Hauptverkehrszeiten auf einen 30-Minuten-Takt ausgeweitet.

Gleichzeitig kommt es auf anderen Strecken zu Angebotsveränderungen. Der Regionalexpress RE 5 soll nördlich von Berlin teilweise nur noch im Zwei-Stunden-Takt verkehren. Neu eingeführt werden die Regionalexpresslinien RE 18 und RE 7 sowie die Regionalbahnlinie RB 20. Zudem plant die Deutsche Bahn die Wiedereröffnung der Verbindung Berlin-Neuruppin als Prignitz-Express RE 6.

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Sicherheit: BVG erweitert Video-Ueberwachung in Bussen und Strassenbahnen

Sicherheit: BVG erweitert Video-Ueberwachung in Bussen und Strassenbahnen

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Die Berliner Verkehrsbetriebe planen eine deutliche Ausweitung der Videoüberwachung in ihrem Fuhrpark. Nach ersten positiven Erfahrungen sollen weitere Straßenbahnen und Busse mit Kameratechnik ausgestattet werden, um Vandalismus und Sachbeschädigungen zu reduzieren. 【3-fd6e4f】

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Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 21 vom 26.01.2000. 【3-fd6e4f】

Im Sommer 2000 soll ein größerer Feldversuch beginnen. Geplant ist die Ausstattung von 100 Straßenbahnen des Typs GT6 sowie 50 Bussen mit Videokameras. Die Kosten des Projekts werden auf rund 1,5 Millionen Mark geschätzt. 【3-fd6e4f】

Im Unterschied zur ersten Testphase sollen Aufzeichnungen künftig ereignis- und verdachtsbezogen gespeichert werden können. Nach Einschätzung des Berliner Datenschutzbeauftragten ist dieses Verfahren rechtlich zulässig, solange keine dauerhafte anlasslose Speicherung erfolgt. 【3-fd6e4f】

Die BVG begründet das Vorhaben mit hohen Schäden durch Graffiti und Vandalismus. Nach Unternehmensangaben entstehen jährlich rund 110.000 Schadensfälle mit Kosten von etwa 16 Millionen Mark. Erste Testergebnisse deuteten darauf hin, dass die Kameraüberwachung die Zahl neuer Schäden deutlich reduzieren kann. 【3-fd6e4f】

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Busverkehr: Private Unternehmen fordern Wettbewerb mit der BVG

Busverkehr: Private Unternehmen fordern Wettbewerb mit der BVG

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Mit Haru-Reisen und Bayern Express treten erstmals private Busunternehmen an, um Linienverkehre in Berlin eigenständig zu übernehmen. Die Unternehmen argumentieren, dass sie Verkehrsleistungen günstiger als die BVG erbringen könnten und fordern Wettbewerbsverfahren nach europäischem Recht. 【2-1364dc】

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Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 19 vom 24.01.2000. 【2-1364dc】

Das Unternehmen Haru-Reisen beantragte beim Berliner Senat Konzessionen für mehrere Buslinien. Hintergrund ist die Unzufriedenheit über kurzfristige Vertragsverlängerungen als Subunternehmer der BVG. Nach Angaben des Unternehmens erschweren die kurzen Laufzeiten Investitionen in neue Fahrzeuge und langfristige Personalplanung. 【2-1364dc】

Parallel dazu beantragte die Deutsche-Bahn-Tochter Bayern Express Konzessionen für weitere Berliner Buslinien. Beide Unternehmen berufen sich auf europarechtliche Regelungen, nach denen auslaufende Konzessionen ausgeschrieben werden müssten. 【2-1364dc】

Der Berliner Senat hielt dagegen zunächst an seiner bisherigen Auffassung fest, wonach während der laufenden Sanierung der BVG keine Ausschreibungen erforderlich seien. Ob diese Position europarechtlich Bestand haben würde, war zu diesem Zeitpunkt noch offen. 【2-1364dc】

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Bahnpolitik: Neue Transrapid-Strecken zu Berliner und Muenchner Flughaefen geprueft

Bahnpolitik: Neue Transrapid-Strecken zu Berliner und Muenchner Flughaefen geprueft

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Die Deutsche Bahn prüft auf Wunsch der Bundesregierung neue Einsatzmöglichkeiten für den Transrapid. Im Mittelpunkt stehen Verbindungen zwischen den Großflughäfen Berlin-Schönefeld und München-Erding sowie den jeweiligen Innenstädten, nachdem die Wirtschaftlichkeit der Strecke Hamburg-Berlin zunehmend infrage gestellt wird.

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Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 17 vom 21.01.2000.

Bahnchef Hartmut Mehdorn machte deutlich, dass die geplante Transrapid-Strecke zwischen Hamburg und Berlin nach Einschätzung der Deutschen Bahn wirtschaftlich nicht tragfähig sei. Als Alternative werden vor allem Flughafenanbindungen untersucht, die als Referenzprojekte für die Magnetschwebebahn dienen könnten.

Die Planfeststellung für die Strecke Hamburg-Berlin hatte bereits mehr als 300 Millionen Mark gekostet. Gleichzeitig argumentierte die Deutsche Bahn, dass die bestehende Bahnverbindung deutlich günstiger ausgebaut werden könne und Reisezeiten von etwa 90 Minuten ermögliche. Die Bundesregierung hielt dennoch an dem Ziel fest, die Transrapid-Technologie in Deutschland kommerziell einzusetzen.

Für neue Projekte würden jedoch erneut langwierige Planungs- und Genehmigungsverfahren notwendig. Nach damaligen Schätzungen wäre eine Inbetriebnahme entsprechender Strecken frühestens um das Jahr 2010 möglich gewesen.

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