Bahnpolitik: Neue Transrapid-Strecken zu Berliner und Muenchner Flughaefen geprueft

Bahnpolitik: Neue Transrapid-Strecken zu Berliner und Muenchner Flughaefen geprueft

Ereignis

Die Deutsche Bahn prüft auf Wunsch der Bundesregierung neue Einsatzmöglichkeiten für den Transrapid. Im Mittelpunkt stehen Verbindungen zwischen den Großflughäfen Berlin-Schönefeld und München-Erding sowie den jeweiligen Innenstädten, nachdem die Wirtschaftlichkeit der Strecke Hamburg-Berlin zunehmend infrage gestellt wird.

Details

Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 17 vom 21.01.2000.

Bahnchef Hartmut Mehdorn machte deutlich, dass die geplante Transrapid-Strecke zwischen Hamburg und Berlin nach Einschätzung der Deutschen Bahn wirtschaftlich nicht tragfähig sei. Als Alternative werden vor allem Flughafenanbindungen untersucht, die als Referenzprojekte für die Magnetschwebebahn dienen könnten.

Die Planfeststellung für die Strecke Hamburg-Berlin hatte bereits mehr als 300 Millionen Mark gekostet. Gleichzeitig argumentierte die Deutsche Bahn, dass die bestehende Bahnverbindung deutlich günstiger ausgebaut werden könne und Reisezeiten von etwa 90 Minuten ermögliche. Die Bundesregierung hielt dennoch an dem Ziel fest, die Transrapid-Technologie in Deutschland kommerziell einzusetzen.

Für neue Projekte würden jedoch erneut langwierige Planungs- und Genehmigungsverfahren notwendig. Nach damaligen Schätzungen wäre eine Inbetriebnahme entsprechender Strecken frühestens um das Jahr 2010 möglich gewesen.

weiter im Archiv der angegebenen Quelle

Hinweis

dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt