U-Bahn: Verzicht auf Kanzler-U-Bahn koennte Millionenrueckzahlungen ausloesen
Ereignis
Die Bundesregierung hat das Land Berlin vor den finanziellen Folgen eines möglichen Verzichts auf die Verlängerung der U-Bahn-Linie U5 gewarnt. Nach Angaben des Bundes könnten bereits gezahlte Zuschüsse zurückgefordert werden, falls das Projekt nicht umgesetzt wird. 【2-ad6b78】
Details
Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 31 vom 07.02.2000. 【2-ad6b78】
Die geplante Verlängerung der U5 vom Alexanderplatz zum künftigen Lehrter Bahnhof ist Bestandteil des Hauptstadtvertrages zwischen Bund und Berlin. Die rund 3,9 Kilometer lange Strecke soll insgesamt 1,288 Milliarden Mark kosten. Der Bund hat dafür Zuschüsse von 295 Millionen Mark vorgesehen. 【2-ad6b78】
Der Parlamentarische Staatssekretär Siegfried Scheffler erklärte, dass Berlin bei einem Projektabbruch mit Rückforderungen von mindestens 136 Millionen Mark rechnen müsse. Darüber hinaus könne ein Ausstieg als Bruch des Hauptstadtvertrages gewertet werden und Auswirkungen auf weitere Infrastrukturprojekte haben. 【2-ad6b78】
In der Berliner Politik wurde die Wirtschaftlichkeit der Strecke zunehmend kritisch diskutiert. Während Befürworter eine leistungsfähige Anbindung des Regierungsviertels betonen, verweisen Kritiker auf deutlich niedrigere Fahrgastprognosen und schlagen kostengünstigere Alternativen wie Straßenbahn- oder Buslösungen vor. 【2-ad6b78】
weiter im Archiv der angegebenen Quelle
Hinweis
dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt