Der Bahnhof Schöneweide wirkt heute noch wie zu DDR-Zeiten. Nun wird die einstige Fernbahnstation saniert. Der junge Mann muss merkwürdig ausgesehen haben. Zur blauen Dienstkleidung trug er gelbe Strümpfe und rote Cordschuhe. Das war Frank Castorfs Strategie, mit seinem Dasein als Lehrling bei der Deutschen Reichsbahn zurechtzukommen. Es könnte sein, dass er Fahrgästen im Bahnhof Berlin-Schöneweide aufgefallen ist, wo er seine Ausbildung 1969/70 absolvierte. „Ich habe Reichsbahnfahrkarten verkauft und sollte auch Reisende in den Zügen kontrollieren, was mir sehr peinlich war“, erzählt Castorf. Heute muss er solchen Tätigkeiten nicht mehr nachgehen, seit 21 Jahren ist er Intendant der Volksbühne. Auch der Bahnhof hat sich verändert. So viel Betrieb wie zu DDR-Zeiten gibt es nicht mehr. Weil die Mauer viele Verbindungen …
Viele Traditionsunternehmen der Region blicken auf eine lange und wechselhafte Historie zurück. IHK Ostbrandenburg und Märkische Oderzeitung spüren gemeinsam der Geschichte der Unternehmen nach. Heute: die #Strausberger#Eisenbahn#GmbH. Am 17. August vor 120 Jahren rollte erstmals eine Bahn auf den Gleisen zwischen Bahnhof #Strausberg und #Strausberg-Stadt. Fünf Monate zuvor war die Strausberger Kleinbahn AG gegründet worden, der Vorläufer der heutigen Strausberger Eisenbahn (#STE). Auf der knapp 6,2 Kilometer langen Strecke waren zunächst elf Zugpaare unterwegs, zwischen 5.15 und 21.15 Uhr. Sie benötigten 18 Minuten. Der Zuspruch wurde von Anfang an als „sehr hoch“ eingestuft, zwei Jahre nach Betriebsaufnahme wurden bereits über 110 000 Fahrgäste gezählt und mehr als 10 000 Tonnen Güter befördert. Ein Meilenstein in der Geschichte war 1919/1920 der Bau der neuen Strecke entlang der Chaussee ab #Hegermühle nebst #Elektrifizierung der kompletten Verbindung bis zum Bahnhof in der Vorstadt. Im März 1921 nahm das inzwischen zur Strausberger Eisenbahn gewordene Unternehmen letztlich den elektrischen Betrieb auf. Heute nur noch 14 Mitarbeiter Mancher der damals neu angeschafften #Wagen wurde bis in die 1970er-Jahre genutzt. Zusätzliche Fahrzeuge wurden …
Eine #Tram kann bis zu 250 #Fahrgäste innerhalb von wenigen Sekunden über eine Kreuzung fahren. Würde jede Fahrgast das mit seinem Auto tun, würde das mehrere Minuten dauern. Doch damit möglichst viele Berliner auf die Tram umsteigen, muss sie besonder schnell sein – doch mit der #Ampelschaltung auf Vorrang hakt es in Berlin. Noch hat die #BVG die Planungen für neue Vorrangschaltungen an Ampelanlagen, die #Bussen und #Straßenbahnen freie Fahrt gewähren sollen, gestoppt. Wie am Sonntag berichtet, aus wirtschaftlichen Erwägungen – so heißt es in der #Senatsverkehrsverwaltung. Doch nun will die BVG wieder in die Offensive gehen: Weil die Verkehrslenkung Berlin (#VLB), die solche Schaltungen anordnen muss, damit nicht nachkommt, stelle die BVG jetzt einen Ampelfachmann für die Arbeit in der VLB ab, sagte BVG-Chefin Sigrid Nikutta. Zudem finanziere das Unternehmen einen weiteren Spezialisten von außen für die Arbeit in der Verkehrslenkung. Dort gibt es zu wenig Personal. Verkehr wird schneller und kosteneffektiver Für die BVG habe es sich nicht mehr gerechnet, Vorrangschaltungen aufwendig zu planen, wenn diese dann nicht …
#Rüdersdorf (MOZ) Ein Meilenstein ist mit der Wiederinbetriebnahme des #Straßenbahnverkehrs in der Straße der Jugend in Rüdersdorf geschafft. Ab Betriebsbeginn diesen Sonnabend werden die #Straßenbahnen der Linie #88 wieder ohne Unterbrechung bis Alt-Rüdersdorf durchfahren. Die Baumaßnahme zwischen Kalkberger Platz und Hans-Striegelski-Straße geht nun in den Gehweg- und Straßenbau über. „Somit stellen wir eine Woche früher als ursprünglich geplant wieder zuverlässig und pünktlich die Anbindung von Rüdersdorf an das Berliner #S-Bahn-Netz in #Friedrichshagen sicher“, sagt Sebastian Stahl, Betriebsstellenleiter der #Schöneicher-Rüdersdorfer Straßenbahn GmbH (#SRS). Der Neubau der rund 500 Meter langen Strecke und dazugehöriger Anlagen hat rund 700 000 Euro gekostet, zu 75 Prozent gefördert durch das Land Brandenburg. Da der Abschnitt vorerst nur von einer Bahn befahren werden darf, kann es zu Verzögerungen von …
Auch kleine Baustellen haben bisweilen größere Störungen zur Folge: Seit Mittwochabend werden an der Heinrich-Mann-Allee die Gleise der Straßenbahn in Höhe Friedhofsgasse ausgetauscht. Das führte am Donnerstag zu Stau auf den Straßen rings um den Hauptbahnhof. Auch mit der Tram dauert es von der Innenstadt zum Hauptbahnhof länger als üblich. Ursache für die Verkehrsbehinderungen ist die Wendeschleife der Straßenbahn am Leipziger Dreieck. Wegen der Baustelle in der Heinrich-Mann-Allee enden alle Straßenbahnen aus der Innenstadt bis Sonntagabend am Hauptbahnhof. Von der Langen Brücke fahren sie jedoch nicht direkt zur Haltestelle am Bahnhof, sondern müssen die Kreuzung überqueren, um die Wendeschleife zu erreichen. Weil die Gleise aber auf der Brücke neben der Straße und hinter der Kreuzung in der Straßenmitte verlegt sind, braucht die Tram eine eigene Ampelphase, in der die Autos in den anderen Richtungen warten müssen. Am Donnerstag gab es deshalb einen Rückstau bis hinauf auf den Brauhausberg. Diese Straße müssen derzeit alle von der B 2 kommenden Autos nutzen, weil die Leipziger Straße ebenfalls gesperrt ist. Auch auf der Friedrich-Engels-Straße stauten sich die Autos zeitweise vom Hauptbahnhof bis zur …
Die #M10 von #Nordbahnhof bis #Warschauer Straße wird nachts zur Party-Linie. Für Clubgänger und Besucher aus aller Welt. Die #BVG findet das irgendwie gut – bis zu einem gewissen Pegel. Irgendwann nach vier Uhr morgens springt der grüngefiederte Vogelmensch mit seiner Ukulele im Anschlag von seinem Platz auf. Die #Tram nimmt eine Rechtskurve und der Musiker hält sich einen Moment am Fahrkartenautomaten fest. Er zupft die Saiten seines Instruments und schickt in hoher Sopranlage seine Botschaft durch das Abteil: „Magical Train. You Are the Magical Train“, trällert er mit entrücktem Blick. An den Fensterscheiben der Tram M10 fließt die Berliner Nacht vorbei, Spätkauf-Leuchtschriften, Banken, Bars. Die Metrotramlinie M10, die zwischen Prenzlauer Berg und Friedrichshain pendelt, trägt viele Namen. Einer davon lautet Sterni-Express, er rührt von dem angeblich legendären Konsum von Sternburger Pils (Kasten 8,50 Euro) in der Tram. Andere nennen die Linie die Ballermann-Bahn, Berghain-Tram, der geografischen Lage geschuldet, auch den Hipster-Hopper oder ganz lakonisch einfach nur die …
Der Streckenabschnitt nördlich des Großen Müggelsees müsste dringend saniert werden. Wegen hoher Kosten und geringer Fahrgastzahlen scheint aber die Stilllegung der Trasse ab Friedrichshagen so gut wie sicher. Die Straßenbahnverbindung nach Rahnsdorf ist so gut wie tot. In der Antwort auf eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Stefan Gelbhaar hat die Stadtentwicklungsverwaltung jetzt in zwar diplomatischen, aber relativ eindeutigen Worten mitgeteilt, dass das Geld für die notwendige Instandsetzung der Strecke anderswo dringender benötigt wird. Damit schwinden die Chancen für den Weiterbetrieb der 2,5 Kilometer langen Strecke der Tram 61 zwischen dem S-Bahnhof Friedrichshagen und Rahnsdorf-Waldschänke. Knappe Kassen verlangten eine „durchdachte Mittelpriorisierung“, schreibt Verkehrsstaatssekretär Christian Gaebler. Dazu gehöre auch, „vor der Grundinstandsetzung einer vergleichsweise nachfrageschwachen Strecke die langfristige Perspektive des ÖPNV-Angebots in diesem Gebiet …
Im Bereich Roederplatz (Knotenpunkt Weißenseer Weg / Herzbergstraße / Möllendorffstraße) werden die Straßenbahngleisanlagen erneuert. Baubeginn ist der 01. Juni 13, Bauende wird voraussichtlich Mitte November 2013 sein.
Die Baumaßnahmen werden zwischen der Gleisquerung Paul-Junius-Straße und dem Knotenpunkt Vulkanstraße durchgeführt. Außerdem werden die Haltestellen Roederplatz barrierefrei ausgebaut und näher an den Knotenpunkt geschoben. Die Haltestelle Bernhard-Bästlein-Straße wird als Haltestellenkap umgebaut und damit barrierefrei zugänglich. Parallel werden die Berliner Wasserbetriebe Arbeiten an ihren Leitungen durchführen.
Da die Baumaßnahme sehr komplex ist wird die Baudurchführung in mehreren Bauphasen durchgeführt und erfordert in verschiedenen Bauabschnitten die Unterbrechung des Straßenbahnverkehrs. Dafür fahren selbstverständlich Busse im Ersatzverkehr. Zur besseren Übersicht informieren wir über das Bauvorhaben analog zu den Bauphasen.
1. Etappe: 01.07.2013, Betriebsbeginn bis 12.07.2013, Betriebsbeginn
Es fahren für Sie Busse im Ersatzverkehr: 21 S- und U- Bhf Lichtenberg/Gudrunstr. <> Roederplatz
2. Etappe: 12.07. 2013, Betriebsbeginn bis 15.07.2013, Betriebsbeginn
Die betroffenen Linien fahren wie folgt:
M8 Ahrensfelde <> Betriebshof Lichtenberg bzw. S+U Lichtenberg/Gudrunstr. sowie S-Bhf Nordbahnhof <> Landsberger Allee/Petersburger Str. Weiterfahrt bis Kniprodestr./Danziger Str.
M13 Wedding, Virchow Klinikum <> Hohenschönhauser Str./Weißenseer Weg bzw. Hohenschönhausen, Degnerstr.
16 Ahrensfelde <> Hohenschönhauser Str./Weißenseer Weg
21 S-Bhf Schöneweide <> Landsberger Allee/Petersburger Str. Weiterfahrt bis Kniprodestr./Danziger Str.
Es fahren für Sie Busse im Ersatzverkehr: M8 Landsberger Allee/Petersburger Str. <> Herzbergstr./Siegfriedstr. sowie S-Bhf Storkower Str. <> Judith-Auer-Str.
M13 S-Bhf Warschauer Str. <> Sportforum
16 S + U-Bhf Frankfurter Allee <> Sportforum
21 S + U-Bhf Lichtenberg/Gudrunstr. <> Bersarinplatz
3. Etappe: 15.07.2013, Betriebsbeginn bis 17.08.2013, Betriebsbeginn
M8 Ahrensfelde <> Betriebshof Lichtenberg bzw. S+U Lichtenberg/Gudrunstr. bzw. S-Bhf Springpfuhl sowie S-Bhf Nordbahnhof bzw. Landsberger Allee/Petersburger Str. <> Roederplatz (dieser Teil nur im Tagesverkehr)
Es fahren für Sie Busse im Ersatzverkehr: M8 Herzbergstr./Siegfriedstr. <> Roederplatz [Tagesverkehr] Herzbergstr./Siegfriedstr. <> Landsberger Allee/Petersburger Str. [Nachtverkehr]
21 S + U-Bhf Lichtenberg/Gudrunstr.<> Roederplatz
Der Individualverkehr in der Möllendorffstraße/ Weißenseer Weg kann pro Fahrtrichtung zweispurig gewährleistet werden. Die Herzbergstraße muss zwischen Weißenseer Weg und Paul-Zobel-Straße voll und zwischen Paul- Zobel- Straße und Vulkanstraße halbseitig in Richtung Roederplatz gesperrt werden.
Im Anschluss an die Brückenarbeiten der Deutschen Bahn (DB) am S-Bahnhof Karlshorst vom 19. Juni 2013 bis 30. Juni 2013 werden auch auf der Straßenbahntrasse unter der S-Bahnbrücke notwendige Gleisbauarbeiten durch die BVG durchgeführt. Im Zeitraum vom 28. Juni 2013, Betriebsbeginn, bis 08. Juli 2013, Betriebsbeginn, werden Schienenbrüche durch eingepasste Schienen und Stahlbetonplatten durch Rahmengleise im Asphaltdeckenschluss ersetzt. Im leisabschnitt müssen nun einzelne Schienen und der Deckenschluss erneuert werden. Außerdem werden Schlaglöcher beseitigt. Dafür bleibt der Abschnitt Treskowallee unter der S-und Fernbahnbrücke gesperrt. Die Gleisbauarbeiten können erst im Anschluss an die Brückenarbeiten der DB durchgeführt werden, da eine gleichzeitige Durchführung beider Maßnahmen aus Gründen des Arbeitsablaufes nicht möglich ist. Die betroffenen Linien fahren wie folgt: Die Verkehrsmaßnahmen der Straßenbahn sind in 3 Phasen unterteilt. Hier kommt es am Beginn und am Ende der Bauarbeiten zu einer 6 bzw. 3-stündigen Vollsperrung, zwischen Allee der Kosmonauten/Rhinstr. und Treskowallee/Ehrlichstrasse. In der mittleren Bauphase verkehren die Straßenbahnen bis zum S Karlshorst. Zwischen S Karlshorst und Treskowallee/Ehrlichstrasse kann in allen Bauabschnitten KEIN Ersatzverkehr eingerichtet werden. -> vom 19.06.13, zirka 22:00 Uhr bis 20.06.13, ca. 04:00 Uhr Sperrung Treskowallee zwischen Ehrlichstr. und Allee der Kosmonauten Linie M17 Falkenberg bzw. Gehrenseestr. <> Allee der Kosmonauten/Rhinstr. (weiter zum Betriebshof Lichtenberg sowie S Schöneweide <> Treskowallee/Ehrlichstr. (weiter zum Blockdammweg) Linie 27 Pasedagplatz <> Allee der Kosmonauten/Rhinstr. (weiter zum Betriebshof Lichtenberg sowie Krankenhaus Köpenick <> Treskowallee/Ehrlichstr. (weiter zum Blockdammweg) SEV M17, 27 Allee der Kosmonauten/Rhinstr. <> S Karlshorst (Nordseite) -> vom 20.06.13, ca. 04:00 Uhr bis 08.07.13. ca. 01:00 Uhr Sperrung Treskowallee an der Brücke S Karlshorst Linie M17 Falkenberg <> S Karlshorst sowie S Schöneweide <> Treskowallee/Ehrlichstr. (weiter zum Blockdammweg) Linie 27 Pasedagplatz <> S Karlshorst sowie Krankenhaus Köpenick <> Treskowallee/Ehrlichstr. (weiter zum Blockdammweg) Linie 37 Gudrunstr. <> S Karlshorst ->07./08.07.13, ca. 01:00 Uhr bis ca. 04:00 Uhr Sperrung Treskowallee zw. Ehrlichstr. und Allee der Kosmonauten Linie M17 Gehrenseestr. <> Allee der Kosmonauten/Rhinstr. (weiter zum Betriebshof Lichtenberg sowie S Schöneweide <> Treskowallee/Ehrlichstr. (weiter zum Blockdammweg) SEV M17 Allee der Kosmonauten/Rhinstr. <> S Karlshorst (Nordseite)
Die Kennzeichnung von unterbrochenen Linien ist schon lange ein Thema zwischen Fahrgästen und der BVG. Die BVG zeigt das eigentliche Ziel an, weil man ja dorthin mittels des SEV kommt. Bei Fahrtantritt merkt man aber als Fahrgast diese EInschränkung noch nicht. Ein Teil der Fahrgäste wünscht aber die Schilderung des realen Ziels der #Straßenbahn um zu merken, dass hier eine Einschränkung vorhanden ist. So könne man auf andere Verbindungen vorher ausweichen. Andere Städte nehmen deshalb andere Farben bei den Liniennummern oder setzen z.B. ein „E“ ins Zielschild, um auf die Baustelle und geänderte Linienführung aufmerksam zu machen. Mal sehen, wie sich dies in Berlin so weiter entwickelt:
Wenn viele Berliner in den Urlaub fahren, fangen die anderen erst richtig an zu arbeiten. Sommerzeit ist #Baustellenzeit – im #Straßenbau, aber auch bei den Berliner Verkehrsbetrieben (#BVG). Jens Wieseke vom #Fahrgastverband#IGEB sieht das sowohl positiv als auch negativ. „Zu viele Streckensanierungen kann es gar nicht geben, sie sind meist dringend nötig.“ Doch im Detail gebe es viele Verbesserungsmöglichkeiten, was den #Ersatzverkehr anbelangt. Viele Fahrgäste seien zu Recht genervt. Zu den Beispielen gehört eines der größten Bauprojekte in diesem Jahr, die Erneuerung der Kabelkanäle der #U-Bahn-Linie 5. Das Teilstück von Wuhletal bis Kaulsdorf-Nord ist bis 11. August gesperrt. Auf dem anschließenden Abschnitt bis Cottbusser Platz dauert der Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen sogar bis zum …