S-Bahn + BVG: Tausende Schwarzfahrer beschäftigen Berliner Justiz, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article1061360/
Tausende_Schwarzfahrer_beschaeftigen_Berliner_Justiz.html

Sie fahren ohne Ticket mit Bus und Bahn, werden dabei von Kontrolleuren der BVG oder der S-Bahn ertappt und landen letztlich vor Gericht. Denn wer ohne gültigen Fahrausweis unterwegs ist, begeht eine Straftat. Gegen 11.000 Berliner Schwarzfahrer wurde im Jahr 2008 Anklage erhoben.
Tausende Schwarzfahrer halten die Berliner Justiz weiter in Atem. Im vergangenen Jahr gab es bei der Staatsanwaltschaft allein 16.302 Anzeigen wegen „Leistungserschleichung“ bei der BVG. 7300 Anzeigen betrafen darüber hinaus die S-Bahn, heißt es in einer Antwort der Senatswirtschaftsverwaltung auf eine Anfrage der FDP. Rund 5000 Anzeigen bezogen sich auf Jugendliche und junge Erwachsene. Gegen 11.000 Schwarzfahrer wurde Anklage erhoben.
Gegen 230 Heranwachsende und 5255 Erwachsene wurden …

S-Bahn + Radverkehr: S-Bahn schafft Platz für Fahrräder, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1058170/
S_Bahn_schafft_Platz_fuer_Fahrraeder.html

Die S-Bahn setzt weiter auf die Verbindung von Zug und Fahrrad – und schafft mehr Platz für radelnde Kunden. In Kürze beginnt der Umbau der Züge der modernsten Baureihe 481. In den Mehrzweckabteilen verschwinden auf einer Seite die Klappsitze.
Stattdessen gibt es mehr Stellplätze für Räder. Durch die klare Trennung von Sitzplätzen und Fahrradabteil sollen zugleich die häufigen Konflikte zwischen Fahrgästen mit und ohne Rad der Vergangenheit angehören, hofft S-Bahn-Sprecher Ingo Priegnitz.
Ziel ist es nach S-Bahn-Angaben, alle Züge der Baureihe nach und nach umzurüsten. Die Kosten sollen „vergleichsweise gering“ sein, weil der Umbau im Rahmen normaler Werkstattaufenthalte geplant ist. Derzeit tüfteln die Experten noch an Details wie etwa der Position der Haltestangen. Die ersten Modelle sollen aber bereits im April vorgestellt werden. Ein Pilotversuch, der 2008 mit zehn Zügen gestartet wurde, habe gezeigt, dass die „große Mehrheit“ der Kunden den …

Bahnhöfe + S-Bahn: Zweites Bahnsteigdach am Ostkreuz, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/
article1056278/
Zweites_Bahnsteigdach_am_Ostkreuz.html

Der geplante Bahnsteig für Regionalzüge im Bahnhof Ostkreuz soll nun doch ein Hallendach bekommen. Das hat gestern der Verkehrsausschuss im Berliner Abgeordnetenhaus mehrheitlich gefordert.
Die Planung der Deutschen Bahn, die derzeit für 411 Millionen Euro den wichtigsten Kreuzungsbahnhof im Berliner S-Bahn-Netz umbauen lässt, sieht auf der sogenannten Ringbahn bisher lediglich ein Hallendach für S-Bahn-Züge vor. Auch um diese Glaskonstruktion gab es lange Streit, weil sie der Bahn zu teuer war. Erst als Bund und Land Berlin zusagten, die Hälfte der Baukosten von etwa zehn Millionen Euro zu übernehmen, nahm die Bahn das Vorhaben wieder in ihre Planung mit auf. Auf die Halle über den benachbarten Bahnsteig für Regionalzüge will die Bahn aber ganz verzichten. Sie lohne sich nicht, weil dort nur Züge einer Linie halten werden. Als Witterungsschutz für Reisende soll es sechs …

S-Bahn: S 21 immer später, immer teurer.

http://www.lok-report.de/

Die Deutsche Bahn hat mit Bekanntmachung vom 2. März 2009 die „Erstellung einer belastbaren endgültigen Entwurfsplanung der S 21 im Bereich Humboldthafen/Spreequerung (ca. 300 m)“ ausgeschrieben. Die Leistungen sollen im Zeitraum 2. Juni bis 16. November 2009 erbracht werden.
Für ein Schlüsselprojekt der S 21, die Spreeunterquerung, gibt es also noch keine belastbare Planung und kein Planungsrecht. Somit kann es auch keine belastbare Kostenschätzung und damit wiederum keine belastbare Nutzen-Kosten-Rechnung geben.
Deshalb ist es umso verwunderlicher, dass die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung am 8. August 2008 mitgeteilt hatte: „Der Berliner Hauptbahnhof wird eine neue Nord-Süd-S-Bahnanbindung erhalten. Die Kosten für die S-Bahn-Neubaustrecke betragen ohne den geplanten Halt am Reichstag ca. 317 Mio. Euro netto. Mit dem Nachweis eines positiven Nutzen-Kosten-Verhältnisses konnte eine wesentliche Hürde zur Sicherung der Finanzierung der neuen Nord-Süd-S-Bahnstrecke genommen werden.“
Der Berliner Fahrgastverband IGEB sieht mit der erneuten Ausschreibung von Planungsleistungen für die S 21 seine wiederholt geäußerte Kritik bestätigt, dass den Fahrgästen durch die Konzentration auf das noch immer unausgereifte und mit Sicherheit sehr teure S 21-Tunnelprojekt bis weit nach 2020 eine attraktive Nord-Süd-Schienenanbindung des 2006 (!) eröffneten Berliner Hauptbahnhofs vorenthalten wird.
Das Jahrhundertprojekt eines weiteren Nord-Süd-Tunnels für eine künftige S 21 über Berlin Hauptbahnhof soll nicht aufgegeben werden, aber es darf nicht länger als Rechtfertigung für die Verweigerung schneller Lösungen missbraucht werden, die mit einer Nutzung der nicht annähernd ausgelasteten vier Tunnelröhren des Fern- und Regionalverkehrs möglich sind.
Der Fahrgastverband IGEB bekräftigt deshalb seine Forderung, die Erreichbarkeit des Hauptbahnhofs von Norden und Süden kurzfristig durch ein intelligentes Regionalbahnkonzept zu verbessern ? unabhängig davon, ob die S 21 nun in 15 oder doch erst in 20 oder 30 Jahren zur Verfügung steht. Wird das heutige Angebot von stündlich drei Regionalexpress-Zügen und ab 2011 zusätzlich zwei Flughafenexpress-Zügen um die Bestellung einiger Verstärkerzüge zwischen Gesundbrunnen und Südkreuz ergänzt, steht den Fahrgästen mindestens alle 10 Minuten ein Nord-Süd-Zug vom und zum Hauptbahnhof zur Verfügung (Pressemeldung Berliner Fahrgastverband IGEB e.V., 17.03.09).

Straßenverkehr + S-Bahn: „Klingelbalken“ warnt vor der Lkw-Falle, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0317/berlin/0136/index.html

Uwe Aulich

Lkw-Fahrer werden jetzt in der Reinickendorfer Klemkestraße gewarnt, wenn sie mit ihrem Fahrzeug nicht unter der Bahnbrücke hindurchpassen. Der Bezirk hat 40 Meter vor der Brücke „Klingelbalken“ installiert. Ist ein Fahrzeug zu hoch, schlägt es an den rot-weiß markiertes Pendelbrettern an. Seit Ende 2007 blieben 14 Lkw unter der Bahnbrücke stecken, weil die Fahrer die Durchfahrtshöhe …

Straßenverkehr + S-Bahn: "Klingelbalken" warnt vor der Lkw-Falle, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0317/berlin/0136/index.html

Uwe Aulich

Lkw-Fahrer werden jetzt in der Reinickendorfer Klemkestraße gewarnt, wenn sie mit ihrem Fahrzeug nicht unter der Bahnbrücke hindurchpassen. Der Bezirk hat 40 Meter vor der Brücke „Klingelbalken“ installiert. Ist ein Fahrzeug zu hoch, schlägt es an den rot-weiß markiertes Pendelbrettern an. Seit Ende 2007 blieben 14 Lkw unter der Bahnbrücke stecken, weil die Fahrer die Durchfahrtshöhe …

Regionalverkehr + S-Bahn: Das Karower Kreuz wird zum Bahnhof, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0317/berlin/0080/index.html

Neue Station im Nordosten
Peter Neumann

PANKOW. Berlin bekommt einen neuen Bahnhof für den S-Bahn- und Regionalzugverkehr. Er wird im Nordosten am Karower Kreuz gebaut, teilte die Verkehrs-Staatssekretärin Maria Krautzberger (SPD) gestern im Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses mit. Ein Gutachten habe ergeben, dass das Projekt wirtschaftlich ist. 2012 oder 2013 soll der Bahnhof fertig werden.
„Dass ich das noch erleben darf“, sagte die Grünen-Verkehrspolitikerin Claudia Hämmerling. Sie setzt sich seit Jahren dafür ein, dass zwischen Karow und Blankenburg ein „Turmbahnhof“ mit zwei Etagen entsteht. Dadurch könnten am Karower Kreuz künftig Bahnen der Linien S 2 und S 8 sowie Regionalzüge halten – unter anderem die Züge, die das Umland mit Hohenschönhausen und Lichtenberg verbinden. Für den Osten Berlins ergäben sich neue …

U-Bahn: Von heute an Bauarbeiten auf der U-Bahn-Linie U 5, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1055529/
Von_heute_an_Bauarbeiten_auf_der_U_Bahn_Linie_U_5.html

Der Zugverkehr auf der U-Bahn-Linie U 5 ist von heute an zwischen Biesdorf-Süd und Tierpark unterbrochen.
Züge fahren bis zum Betriebsbeginn am 24. April nur zwischen Alexanderplatz und Tierpark sowie zwischen Biesdorf-Süd und Hönow. Grund für die knapp sechswöchige Sperrung der oberirdisch verlaufenden Strecke sind Bauarbeiten. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wollen in dieser Zeit etwa 2000 Meter Gleise und drei Weichen erneuern. Kostenpunkt: 1,5 Millionen Euro. Zwischen den Bahnhöfen Lichtenberg und Elsterwerdaer Platz richtet die BVG einen Ersatzverkehr mit Bussen ein. Die Fahrzeuge sind behindertengerecht, die Mitnahme von Fahrrädern ist aber nicht möglich. Es muss eine deutlich längere Fahrzeit einkalkuliert werden. Für die Umfahrung der Baustrecke empfiehlt die BVG auch die Nutzung der S-Bahn-Linie S5. Die S-Bahn weist aber darauf hin, dass der Verkehr auf den Linien S5, S7 und S75 an den kommenden Wochenenden zwischen Nöldnerplatz und Lichtenberg …

S-Bahn: S-Bahn überlegt, alte Züge einzusetzen statt zu verschrotten, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0316/berlin/0048/index.html

Mehr Platz für Fahrgäste
S-Bahn überlegt, alte Züge einzusetzen statt zu verschrotten
Peter Neumann

Fahrzeuge fehlen, Züge verspäten sich: In den vergangenen Monaten hat die S-Bahn Negativschlagzeilen gemacht. Jetzt arbeitet sie an einem Programm, das die Qualität ihrer Leistungen verbessern soll. Geplant ist, es noch im März vorzustellen. Nach Informationen der Berliner Zeitung erwägt die S-Bahn, abgestellte Fahrzeuge wieder in Betrieb zu nehmen. Während sich die Reisenden oft in vollen Zügen drängen, stehen 80 Wagen der Baureihe 485 ungenutzt auf Abstellgleisen herum. Von diesem Fahrzeugtyp, der wegen seiner früheren roten Lackierung „Coladose“ genannt wird, sind schon viele Exemplare verschrotten worden. Nun stehen die Chancen gut, dass die abgestellten Wagen hergerichtet werden und künftig erneut Fahrgäste befördern.
Dadurch könnte die Flotte des zweitgrößten Berliner Nahverkehrsunternehmens auf …

S-Bahn + Bahnhöfe: Längere Wege am Ostkreuz, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0314/berlin/0057/index.html

Südkurve und Ringbahnsteig werden abgerissen / Rote Info-Box öffnet am Dienstag ihre Türen
Peter Neumann

Noch sind die Türen der roten Stahlcontainer am Bahnhof Ostkreuz verschlossen. „Doch die ersten Bürger, die sich dort über unsere Baustelle informieren wollen, haben bereits an den Klinken gerüttelt“, sagt Michael Baufeld, Sprecher der Deutschen Bahn (DB) Projektbau. Damit ist absehbar: Wenn in der kommenden Woche der „Info-Punkt“ der größten Bahnbaustelle Berlins öffnet, dürfte das Interesse der Fahrgäste und Anwohner groß sein. Dienstags von 14 bis 19 Uhr wird Bahningenieur Hans-Günther Dirks dort Fragen beantworten. Anlässe gibt es in Hülle und Fülle. Denn die Großbaustelle Ostkreuz, die bis 2016 andauert, wird auch in diesem Jahr zu Verkehrsbehinderungen und viel Lärm führen.
Die Südkurve, auf der heute die Züge der S-Bahn-Linie 9 zwischen Spandau und …