Von neuen Versuchen auf einem Prüfstand sei aber abgeraten worden. Die Bahn habe sich dann mit einer theoretischen Berechnung zufrieden gegeben und die Räder bestellt, was gegen die Zulassungsbestimmungen verstoßen habe. Personenvorstand Ulrich Homburg hatte bereits am Donnerstag darauf hingewiesen, dass es vor der Bestellung neuer Räder Hinweise auf deren Mängel gegeben habe, dies aber nicht weiter ausgeführt. Unklar blieb, warum die S-Bahn die Räder unverändert weiter bestellt hatte. Bei der Entwicklung in den 90er Jahren hätten sie den damals geltenden Normen entsprochen, hatten die Bahn-Verantwortlichen bisher argumentiert. Bereits 2003 hatte es einen Riss an einem Rad gegeben, das dabei zu 70 Prozent beschädigt worden sei, hatte Homburg weiter gesagt. 2005 seien dann planmäßig neue Räder bestellt worden, weil die vorgesehene Laufleistung der vorhandenen erreicht war. Vor einer Bestellung ist eine technische Freigabe durch den Konzern …
Die jetzt vorgestellten zusätzlichen Kompensationsmaßnahmen für die Ausfälle bei der Berliner S-Bahn sind richtig. So ist beispielsweise die Anerkennung von Einzelfahrausweisen an den Adventswochenenden als Tageskarte eine gute Möglichkeit für die verärgerten Fahrgäste, die hoffentlich bis dahin wieder erreichte Zuverlässigkeit zu testen. Die Einbeziehung der Studenten in die Regelung ist ebenfalls selbstverständlich. Nachgebessert werden muss nach Meinung des DBV im Bereich der zukünftigen Investitionen, damit sich das Desaster nie mehr wiederholt. Die Reaktivierung von 12 abgestellten Viertelzügen entspricht „nur“ eineinhalb Vollzügen – das ist nicht allzu viel, kann aber bei kurzfristigen Zugausfällen hilfreich sein. Was die S-Bahn Berlin GmbH dringend benötigt, ist Personal! Ein Beispiel: Auch nach drei Wochen Einsatz sind S-Bahn-Ersatzzüge Ostbahnhof – Potsdam mit dem nichtssagenden Ziel „Ersatzzug“, „Sonderzug“ oder gar ohne Zielangabe unterwegs. Der DBV bedauert, dass es offenbar keine Bereitschaft zur Abkehr vom personalfreien Bahnhof gibt. Die Ausrüstung von 55 Bahnhöfen mit Zugzielanzeigern alleine bedeutet noch nicht einmal die Wiederherstellung des alten Zustandes vor dem Abzug des Bahnpersonals. Denn Personal kann kurzfristig auch über Verspätungen informieren und evtl. auch das Warten von Zügen aufeinander für umsteigende Fahrgäste realisieren. Für ortsunkundige Fahrgäste steht es auch für weitergehende Informationen zur Verfügung. Wenigstens alle Umsteigebahnhöfe sollten, so die ständig wiederholte Forderung des DBV, mit Personal besetzt werden. Auch für die Fahrgastinformation standen, so die Schilderungen und Eindrücke, die dem DBV übermittelt wurden, viel zu wenig Mitarbeiter zur Verfügung (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 02.10.09).
(Berlin, 1. Oktober 2009) Ergänzend zur bisherigen Entschädigungsregelung für Stammkunden fahren jetzt auch Studenten der Universitäten in Berlin, Potsdam und Wildau mit Semestertickets im Dezember kostenlos. Inhaber einer festen Monatskarte bzw. eines Berliner Sozialtickets für Dezember erhalten im neuen Jahr eine Bar Erstattung von 15 Euro. Für Kunden mit gleitenden Monatskarten, die im Dezember beginnen und den Tarifbereich Berlin AB, BC oder ABC einschließen, verlängert die S-Bahn Berlin die Gültigkeit um eine Woche. Diese Regelungen gelten unabhängig davon, bei welchem Verkehrsunternehmen des VBB (Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg) der Fahrausweis gekauft wurde.
Außerdem macht die S-Bahn Berlin auch allen anderen Kunden ein Entschädigungsangebot: An den vier Adventswochenenden können alle Fahrgäste mit einem Einzelfahrausweis der Tarifbereiche AB, BC oder ABC den ganzen Tag fahren. Detaillierte Informationen zu diesen zusätzlichen Entschädigungsregelungen sind ab Ende Oktober unter www.s-bahn-berlin.de oder dem S-Bahn-Kundentelefon unter der Nummer 030 29 74 33 33 verfügbar und werden in einer weiteren Sonderausgabe der Kundenzeitung „punkt 3 spezial“ veröffentlicht, die ab 26. Oktober in allen Kundenzentren und an allen Fahrkartenausgaben erhältlich ist.
Darüber hinaus hat die S-Bahn Berlin ein millionenschweres Sofortmaßnahmen-Paket geschnürt, das für alle Kunden spürbare Verbesserungen bei Angebot, Qualität und Service bringen soll. Danach erhalten weitere 55 S-Bahnhöfe, darunter 45 nicht mit Aufsichten besetzte Stationen, moderne Zugzielanzeiger zur besseren Fahrgastinformation. Damit verfügen dann alle Bahnhöfe, von denen aus Züge unterschiedliche Ziele ansteuern, dynamische– also automatisch wechselnde – Anzeigesysteme. Zusätzlich will die S-Bahn Berlin zwölf stillgelegte Viertelzüge der Baureihe 485 zur dauerhaften Ergänzung der S-Bahnflotte reaktivieren. Außerdem werden alle Fahrzeuge mit einer Spezialversiegelung zum Graffitischutz versehen.
Das zusätzliche Entschädigungs- und Maßnahmenpaket hat einen Gegenwert von rund 30 Mio. Euro und ergänzt die bereits angekündigten Entschädigungen für Abo- und Jahreskarten-Inhaber im Umfang von 25 Mio. Euro. Auch mit den Gewerbetreibenden in den von Verkehrsausfällen besonders betroffenen S Bahnhöfen ist die Deutschen Bahn bereits im Gespräch und vereinbart individuelle Kompensationsregelungen.
Als ein Zeichen des Bedauerns und der Wiedergutmachung spendet die S-Bahn Berlin außerdem je 100.000 Euro an vier Berliner Wohltätigkeitsorganisationen und Interessensverbände. Die Geldspenden gehen an die Berliner Bahnhofsmissionen, die Bürgerstiftung Berlin, das Kinder- und Jugendwerk „Die Arche“ sowie an die Deutsche Rheumaliga, die unter anderem die Interessen mobilitätseingeschränkter Fahrgäste vertritt.
„Neben einem möglichst fairen Ausgleich für die Einschränkungen der letzten Wochen war uns auch wichtig, mit den vorwärtsgerichteten Maßnahmen unsere Kunden wieder dauerhaft für die S-Bahn Berlin zu gewinnen“, sagte Ulrich Homburg, Vorstand Personenverkehr der Deutschen Bahn.
Die betriebliche Situation soll sich noch im Oktober merklich entspannen: Danach werden bis Mitte Oktober voraussichtlich 300 Viertelzüge wieder zur Verfügung stehen, bis Ende des Monats sogar 400. „Wir bleiben bei unserer Planung, bis Mitte Dezember wieder den vollen Fahrplan zu fahren. Dies steht aber unter dem Vorbehalt, dass bei den laufenden zusätzlichen Überprüfungen keine weiteren gravierenden Mängel entdeckt werden“, so Homburg weiter.
Um mögliche Fahrzeugmängel zuverlässig und schnell abstellen zu können, wurde ein zusätzlicher „Quick-Check“ der gesamten S-Bahnflotte veranlasst. Dabei werden sämtliche Fertigungsabläufe, Betriebsmittel und Werkzeuge begutachtet. Außerdem wird unter Leitung der S-Bahn-Geschäftsführung bis Mitte Oktober eine Zustandsbewertung aller drei S-Bahn-Baureihen vorgenommen. Das rund 30-köpfige Expertenteam aus verschiedenen Unternehmensbereichen der Deutschen Bahn soll zusammen mit den Kollegen der S-Bahn Berlin dafür sorgen, dass die notwendige Verfügbarkeit des Wagenparks bei uneingeschränkter Betriebssicherheit erreicht wird.
Auch die externen und internen Ermittlungen zu den Unregelmäßigkeiten bei Wartung und Instandhaltung der S-Bahn Berlin laufen auf Hochtouren weiter. Neben der intensiven Aufarbeitung von mehreren Tausend Einzeldokumenten aus dem Zeitraum Ende der Neunziger Jahre bis 2009 wird nach Zustimmung des Betriebsrats in wenigen Tagen mit Interviews von Mitarbeitern und Führungskräften begonnen. Geplant sind Befragungen von 50 bis 70 Personen.
Homburg: „Das kostet zwar sehr viel Zeit, aber hier geht Gründlichkeit vor Schnelligkeit. Wir lassen an dieser Stelle nicht locker und werden alle möglichen Verfehlungen von verantwortlicher Seite aufdecken und die dann notwendigen Konsequenzen ziehen. Dabei arbeiten wir auch eng mit der Staatsanwaltschaft zusammen. Zu dieser sorgfältigen und lückenlosen Aufklärung gehört aber auch, dass wir uns nicht zu Vorverurteilungen hinreißen lassen.“
Die S-Bahn Berlin will mehr Fahrgäste als angekündigt für die seit Wochen andauernden Zugausfälle entschädigen. So sollen dem Vernehmen nach Einzelfahrscheine an den Adventswochenenden in allen Berliner Nahverkehrsmitteln als Tageskarten anerkannt werden. Mit diesem Sonderangebot wird den Gelegenheitsfahrgästen ein finanzieller Ausgleich gewährt. Diese Idee geht auf den neuen S-Bahn-Chef Peter Buchner zurück. Wie angekündigt werden auch Fahrgäste mit Semestertickets, deren Geltungsbereich Berlin umfasst, eine Kompensation erhalten. Sie bekommen ein Sechstel des Preises zurück. Für die Abwicklung sind die zuständigen Stellen der Hochschulen verantwortlich, hieß es gestern. Offenbar ist außerdem geplant, dass Fahrgäste, die eine Monatskarte oder ein Sozialticket für den kommenden Dezember erwerben, einen Teil des Preises …
Anlässlich eines Besuches am 30.09.09 in der Hauptwerkstatt der Berliner S-Bahn in Adlershof erklärte die Senatorin für Stadtentwicklung Ingeborg Junge-Reyer gegenüber den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der S-Bahn: „Es kann keiner leugnen: Das Flaggschiff der deutschen Stadtbahnen, die Berliner S-Bahn, ist seit Sommer diesen Jahres im Chaos versunken. Aber niemand, auch der Berliner Senat nicht, lastet dies den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an. Ich bitte daher alle betroffenen Fahrgäste der Berliner S-Bahn, ich bitte die Berlinerinnen und Berliner, Ihre Wut und Enttäuschung über den gegenwärtigen Zustand nicht an denjenigen auszulassen, die in ihrem täglichen Dienst alles tun, dass die Bahn unter diesen Bedingungen überhaupt fährt. Sie sind ebenso Leidtragende der Krise, wie die Fahrgäste und wie das Land Berlin, dessen Vertrauen in die Führung dieses Unternehmens aber auch in die Führung des Bahnkonzerns zutiefst enttäuscht wurde. Das Land Berlin hat im Jahr 2004 einen fairen Verkehrsvertrag abgeschlossen. Es hat Ihrem Unternehmen eine langfristige Perspektive geboten – und auch eine angemessene Gewinnerwartung. Dieser Vertrag hätte unter normalen Bedingungen ein nachhaltig wirtschaftendes Unternehmen, das branchenübliche Gewinnmargen anstrebt, nicht gezwungen, Personalabbau auf Kosten der Sicherheit zu betreiben. Das Desaster der Berliner S-Bahn ist nicht zuletzt eine Folge des Irrwegs der Bahn-Privatisierung. Die Deutsche Bahn AG hat sich so verhalten, wie wir es kaum aus den schlimmsten Schilderungen der privatisierten Verhältnisse zum Beispiel in England gehört haben. Der Personenverkehr auf der Schiene ist ein Bereich der öffentlichen Daseinsvorsorge. Daher darf es keine Privatisierung der Bahn geben. Und zwar niemals.“ (Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 01.10.09).
(Berlin, 28. September 2009) Die S-Bahn Berlin steigert ihr Fahrtenangebot schneller als bisher geplant. Statt rund 190 Viertelzügen stehen mit Wochenbeginn bereits rund 210 Viertelzüge verlässlich zur Verfügung. Damit kann neben dem 10-Minuten-Takt auf der Linie S5 zwischen Mahlsdorf und Alexanderplatz bereits seit heute früh auch auf der Linie S3 zwischen Friedrichshagen und Ostbahnhof das Angebot verdoppelt werden. Außerdem wird die Linie S9 vom Flughafen Schönefeld ab sofort über den bisherigen Endpunkt Treptower Park nach Buch verlängert. Dies sorgt für Entlastung auf dem Ostring und in Richtung Pankow. Die Linie S46 von Königs Wusterhausen endet nicht mehr in Hermannstraße, sondern fährt weiter bis Südkreuz.
Seit Betriebsbeginn am Montag fahren wieder S-Bahn-Züge auf der Berliner Stadtbahn zwischen Alexanderplatz und Westkreuz. Stündlich sind neun Züge pro Richtung unterwegs. Die Linie S3 fährt dabei bis Charlottenburg. Neben der Linie S7 fährt abweichend von der ursprünglichen Planung auch die Linie S5 bis zum Westkreuz. Damit bieten sich alle 10 Minuten Umsteigemöglichkeiten zur Ringbahn.
S-Bahn-Geschäftsführer Peter Buchner erklärte: „Die meisten der für Ende der Woche eingeplanten zusätzlichen Wagen konnten bereits am Wochenende in den Werkstätten fertig gestellt werden. Ich freue mich, dass unsere Fahrgäste von dieser Leistung der Kollegen nun vorab profitieren.“
Weitere für kommenden Freitag, 2. Oktober, geplante Angebotsver-besserungen, werden vorgezogen. Bereits ab Mittwoch, 30. September, fährt die Linie S25 wieder durchgängig zwischen Teltow Stadt und Hennigsdorf und durchquert dabei den Nord-Süd-Tunnel über Potsdamer Platz, Friedrichstraße und Nordbahnhof. Der S-Bahn-Ergänzungsverkehr zwischen Südkreuz, Hauptbahnhof, Gesundbrunnen und Hennigsdorf wird bis 4. Oktober weiterhin angeboten und verfügt über ausreichend Kapazitäten.
Gute Nachrichten gibt es für Fahrgäste Richtung Messe Süd und Olympiastadion. Auch dieser Abschnitt wird ab kommenden Mittwoch durch die über Westkreuz hinaus verlängerte Linie S5 wieder bedient. Dann werden rund 220 Viertelzüge im Einsatz sein. Eine weitere Angebotserweiterung ist zum 12. Oktober vorgesehen.
Informationen zum Fahrplan gibt es ständig aktualisiert im Internet unter www.s-bahn-berlin.de
(Berlin, 25. September 2009) Wie angekündigt informiert die Berliner S-Bahn ihre Stammkunden über die konkrete Abwicklung der Entschädigungsregelung für die erheblichen Einschränkungen der letzten Wochen. Danach erhalten alle Inhaber von Jahreskarten, Abonnements und Firmentickets, die in den tariflichen Berliner Teilbereichen Berlin AB, Berlin BC oder Berlin ABC unterwegs sind und deren Abo im Dezember gültig ist, im Dezember einen Monat freie Fahrt.
Die Regelung gilt unabhängig davon, bei welchem Verkehrsunternehmen im VBB der Vertrag abgeschlossen wurde. Für Abonnenten, die die monatlichen Kosten abbuchen lassen, läuft alles automatisch. Die Dezember-Abbuchung vom Kundenkonto entfällt. Abonnenten, bei denen einmal jährlich abgebucht wird, erhalten von den Bahnunternehmen in der ersten Dezemberhälfte eine Rückbuchung. Bei anderen Verkehrsunternehmen kann es abweichende Buchungsdaten geben.
Käufer einer Jahreskarte, die am Fahrkartenschalter gezahlt haben, erhalten bereits ab 8. Oktober gegen Vorlage des Dezember-Wertabschnitts den entsprechenden Fahrgeldanteil in bar ausgezahlt. Dies erfolgt nur an den Verkaufsstellen von S-Bahn und BVG.
Auch Neukunden können von der Entschädigungsreglung profitieren: Wer sich bis zum 10. November für ein neues Abo oder eine Jahreskarte entscheidet, fährt im Dezember ebenfalls kostenlos. Zu möglichen Entschädigungsleistungen für weitere Kundengruppen sind Deutsche Bahn und S-Bahn Berlin bereits mit dem Berliner Senat und den Fahrgastverbänden im Gespräch. Nähere Informationen dazu sollen bis Ende der kommenden Woche feststehen.
Umfassende Informationen zur Freifahrtregelung im Dezember gibt es im Internet unter www.s-bahn-berlin.de. Ab dem Wochenende liegt in den Verkaufsstellen eine Sonderausgabe der Kundenzeitung „punkt3“ mit Details zum Mitnehmen bereit. Für individuelle Auskünfte steht das S-Bahn-Kundentelefon mit verlängerten Servicezeiten unter 030 29 74 33 33 zur Verfügung: Montag bis Freitag von 6 bis 23 Uhr und Samstag und Sonntag von 7 bis 21 Uhr.
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) kritisiert das generelle Fahrradverbot in S-Bahnen und den Ersatzund Zusatzverkehren. punkt 3 fragte Annekatrin Westphal, Leiterin Fahrgastmarketing der S-Bahn Berlin:
Ist das ein Verbot oder eine Bitte? Annekatrin Westphal: Eine Bitte. Unsere Formulierungen waren an der einen oder anderen Stelle wohl zu restriktiv und deshalb missverständlich. Dafür bitte ich um Entschuldigung. Eine generelle tarifliche Regelung für den Ausschluss von Fahrrädern in der S-Bahn gab es und gibt es nicht. Jemand, der ein Fahrradticket gekauft hat, hat natürlich auch das Recht, es zu nutzen. Ich bin sehr dankbar, dass viele Fahrgäste in der aktuellen Situation die Alternative Fahrrad nutzen. Grundsätzlich ist eine …
Beide Kanten des künftigen Regionalbahnsteigs auf dem Ring dienen jetzt dem S-Bahnverkehr. Denn der bisherige Ringbahnsteig F wird abgerissen. Dadurch sind die Umsteigebeziehungen zwischen der Ringbahn und den Zügen in Richtung Innenstadt, Lichtenberg oder Erkner länger geworden. Die Fahrgäste laufen außen um den Bahnhof durch den überdachten Gang und nehmen die provisorische Fußgängerbrücke. Rund acht Minuten sind für den sicheren Umweg einzuplanen. Etwa zwei Monate dauert diese Bauphase an, ab November werden die Umsteigewege kürzer, da dann ein direkter …
(Berlin, 25. September 2009) Staffelstabübergabe bei der S-Bahn Berlin: Nach dreimonatigem Einsatz zur Stabilisierung der S-Bahn Berlin kehrt der Geschäftsführer Produktion, Maik Dreser, wie geplant zur S-Bahn RheinNeckar, Mannheim, zurück. Als Nachfolger berief der Aufsichtsrat in seiner Sitzung am Freitag Jürgen Konz.
Der 52-jährige Konz arbeitet seit seinem Eintritt in den DB-Konzern im Jahr 2002 im Bereich Fahrzeuginstandhaltung. Derzeit leitet er den Bereich Instandhaltung der DB Regio AG. Als Mitglied der Task-Force zur Wiederherstellung des planmäßigen Angebots ist er bereits seit 1. Juli 2009 bei der S-Bahn Berlin im Einsatz.
Die Tätigkeit Dresers war auf eigenen Wunsch von Anfang an nur für eine Übergangszeit geplant.
Aufsichtsrat und Unternehmen dankten Dreser für seinen engagierten Einsatz während dieser sehr schwierigen Unternehmensphase.