S-Bahn: Noch mehr S-Bahnen müssen in die Werkstatt Neues Problem mit den Bremsen dezimiert die Flotte, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0924/berlin/
0032/index.html

Bei der Berliner S-Bahn sind neue technische Probleme aufgetaucht. Deshalb hat das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn die Sicherheitsvorschriften gestern erneut verschärft. Dies führte dazu, dass 34 S-Bahn-Wagen sofort aus dem Einsatz genommen und in die Werkstatt gebracht werden mussten. Für die Fahrgäste wird es trotzdem zum kommenden Montag Verbesserungen geben, bekräftigte die S-Bahn. Die wichtige Ost-West-Strecke auf der Stadtbahn wird wie geplant wieder auf ganzer Länge befahren – mit drei S-Bahn-Linien. Auf der S 5 gibt es zwischen Mahlsdorf und Alexanderplatz einen Zehn-Minuten-Betrieb, die S 46 aus Königs Wusterhausen wird zum Südkreuz verlängert. Zum 2. Oktober wird der Verkehr erneut erweitert, hieß es.
Am Dienstag machten Techniker in einer S-Bahn-Werkstatt eine folgenreiche Entdeckung: Sie fanden an einem Wagen der jüngsten Baureihe 481, der rund 1,25 Millionen Kilometer hinter sich hatte, einen kaputten Bremszylinder. Normalerweise …

S-Bahn: Die S-Bahn-Krise weitet sich aus Peter Neumann PETER NEUMANN ist gespannt, welche Probleme als Nächstes ans Tageslicht kommen., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0924/berlin/
0084/index.html

Das war knapp. Mit Müh und Not kann die S-Bahn das Versprechen einlösen, das Bahn-Chef Rüdiger Grube am Freitag Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer gegeben hatte. Vom kommenden Montag an werden wieder S-Bahnen durch die Innenstadt fahren – nach einer erneuten, diesmal 20 Tage währenden Stilllegung der Ost-West-Strecke. Das ist glücklicherweise möglich, obwohl sich das Technik-Debakel bei der S-Bahn sogar noch ausgeweitet hat. Denn am Dienstag hatten Techniker an einem Zug, der noch gar nicht in die Werkstatt gemusst hätte, einen kaputten Bremszylinder entdeckt. Ein Beleg dafür, dass selbst die bereits verschärften Sicherheitsvorschriften wohl nicht ausreichen.
Zwar hat die S-Bahn das Problem sofort der Aufsichtsbehörde gemeldet und zügig gehandelt – nun müssen noch mehr Züge zum Bremszylindertausch in die Werkstatt. Doch der Verdacht, dass die bisherigen Sicherheitsprobleme noch nicht das Ende …

U-Bahn + S-Bahn: Eine teure Oase der Ruhe Peter Neumann PETER NEUMANN empfiehlt die neue U-Bahn-Linie U 55 als Ort der Erholung., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0923/berlin/
0059/index.html

Wer von überfüllten S-Bahnen genug hat und Ruhe braucht, für den gibt es einen Geheimtipp: In der U 55 zwischen Hauptbahnhof und Brandenburger Tor ist meist genug Platz. Und die Bahnhöfe erst: großzügig gestaltet und stets ziemlich leer – da lässt sich in aller Abgeschiedenheit mal so richtig durchatmen. Doch zu welchem Preis: 320 Millionen Euro hat die stille Oase im sonst so quirligen Großstadtgetriebe gekostet. Nur wenn Großveranstaltungen wie der Berlin-Marathon andere Verkehrsverbindungen in diesem Teil von Mitte unterbrechen, bekommen Beobachter den Eindruck, dass die neue Strecke Teil eines Massenverkehrssystems ist. An anderen Tagen wirkt Berlins jüngste und kürzeste U-Bahn-Linie wie ein betongewordener Flop. Die Fahrgastzahlen lesen sich jedenfalls nicht wie eine Erfolgsgeschichte.
Sicherlich arbeitet die U 55 noch nicht unter Wettkampfbedingungen, so lange auf …

S-Bahn: Ab 28. September: S-Bahn Berlin befährt Stadtbahn mit drei Linien Überspringen: Ab 28. September: S-Bahn Berlin befährt Stadtbahn mit drei Linien Stabilisierung des Angebots mit rund 190 Viertelzügen / Taktverdichtung auf nachfragestarken Teilabschnitten im S-Bahn-Netz / Ständig aktualisierte Informationen unter www.s-bahn-berlin.de

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20090923.html

(Berlin, 23. September 2009) Die S-Bahn Berlin bietet ab kommendem Montag, 28. September, ein erweitertes Fahrplanangebot mit rund 190 Viertelzügen an. Zwischen Alexanderplatz und Westkreuz werden wieder alle S-Bahn-Stationen bedient. Über die Stadtbahn verkehren mit der S3, S5 und S7 drei Linien.

Im Einzelnen werden folgende Fahrplanverbesserungen angeboten: Die Linie S3 fährt im 20-Minuten-Takt zwischen Erkner und Charlottenburg. Die S5 verkehrt ebenfalls im 20-Minuten-Takt zwischen Strausberg und Charlottenburg. Außerdem wird der besonders stark genutzte östliche Abschnitt der S5 zwischen Mahlsdorf und Alexanderplatz auf einen 10-Minuten-Takt verdichtet. Die S7 wird von Ahrensfelde nach Westkreuz als dritte S-Bahn-Linie im 20-Minuten-Takt über die Stadtbahn geführt. Der Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Zoologischer Garten und Nordbahnhof entfällt damit.

Von Berlin Ostbahnhof nach Potsdam Hauptbahnhof werden weiterhin täglich zwischen 4 und 24 Uhr Zusatzverkehre mit Regionalzügen der Linie RE1 angeboten. Zwischen Berlin-Charlottenburg und Berlin-Spandau fahren auch außerhalb der Hauptverkehrszeiten Züge der Linie RB10. Die S-Bahn-Streckenabschnitte zwischen Westkreuz und Wannsee sowie zwischen Olympiastadion und Spandau werden bis auf Weiteres nicht bedient.

Die Linie S46 wird ab Montag von Königs Wusterhausen kommend über Hermannstraße hinaus bis zum Südkreuz verlängert. Dort bestehen Umsteigemöglichkeiten zu den S-Bahn-Linien der Nord-Süd-Strecke sowie den Zügen des S-Bahn-Ergänzungsverkehrs durch den Fernbahntunnel. Diese fahren dreimal pro Stunde und Richtung mit Halt am Potsdamer Platz, Hauptbahnhof und Gesundbrunnen. Einmal stündlich fährt ein Zug bis Hennigsdorf, mit Anschluss an die Linie RE6 Richtung Neuruppin.

Die Linien S45, S47 und S85 verkehren bis auf Weiteres nicht. Ersatzverkehre mit Bussen werden auf dem Abschnitt Schöneweide-Spindlersfeld im 20-Minuten-Takt und auf dem Abschnitt Strausberg-Strausberg Nord im 40-Minuten-Takt angeboten. Ebenso verkehrt zwischen Grunewald und U-Bahnhof Theodor-Heuss-Platz weiterhin ein Ersatzbus im 20-Minuten-Takt. Der Expressbus SXF 1 kann weiterhin zwischen dem Flughafen Schönefeld und Südkreuz ohne Zuschlag zum VBB-Tarif genutzt werden. Die Ersatzbusse zwischen Schöneweide und U-Bahnhof Blaschkoallee sowie zwischen Pankow und dem U-Bahnhof Osloer Straße werden nicht mehr angeboten.

Ab Freitag, 2. Oktober, werden mit Blick auf den Tag der Deutschen Einheit und die zu erwartenden zusätzlichen Fahrgäste weitere Fahrplanverbesserungen wirksam. Die S-Bahn Berlin geht davon aus, dass 210 Viertelzüge für den Betrieb zur Verfügung stehen.

Die Linie S9 wird über Treptower Park hinaus über den Ostring bis Buch verlängert und verkehrt als Kurzzug. Gemeinsam mit den Zügen der Linie S2 wird der Abschnitt zwischen Buch und Bornholmer Straße damit im 10-Minuten-Takt bedient. Die Linie S25 fährt wieder im 20-Minuten-Takt durchgebunden durch den Nord-Süd-Tunnel. Damit stehen neun Züge pro Stunde und Richtung zur Verfügung. Mit zusätzlichen Fahrten zwischen Friedrichshagen und Ostbahnhof wird die Linie S3 auf einen 10-Minuten-Takt verdichtet.

Informationen zum Fahrplan gibt es ständig aktualisiert im Internet unter www.s-bahn-berlin.de. Für individuelle Auskünfte steht das S-Bahn-Kundentelefon mit verlängerten Servicezeiten unter 030 29 74 33 33 zur Verfügung: Montag bis Freitag von 6 bis 23 Uhr und Samstag und Sonntag von 7 bis 21 Uhr.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

S-Bahn: S-Bahn-Kunden dürfen hoffen Die stillgelegte Strecke vom Alexanderplatz in Richtung Zoo und Westkreuz soll am Montag wieder eröffnet werden, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0922/berlin/
0036/index.html

Für die Fahrgäste der S-Bahn, die über Streckenstilllegungen und Zugausfälle klagen, zeichnet sich überraschend ein Hoffnungsschimmer ab. Nach Informationen der Berliner Zeitung will das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn (DB) in Kürze mitteilen, ob es den vor zwei Wochen stark ausgedünnten S-Bahn-Verkehr bereits zum kommenden Montag wieder aufstocken kann.
Die Chancen stehen gut, dass auf den stillgelegten Gleisen der Stadtbahn vom 28. September an wieder S-Bahn-Züge verkehren. Die Trasse zwischen Alexanderplatz, Zoo und Westkreuz ist einer von sieben Streckenabschnitten, die seit zwei Wochen wegen Fahrzeugmangels brachliegen. Zudem soll es auf den Linien S 3 und S 5 zusätzliche Fahrten geben, so dass es dort in Stoßzeiten wieder einen Zehn-Minuten-Takt gibt, hieß es.
Weitere Verbesserungen werden zum nächsten Montag wahrscheinlich noch …

S-Bahn + Bus: NULL DREI NULL Die Gewinner der Krise Elmar Schütze S-Bahnchaos-Zeit, Krisenzeit. Doch wie in jeder Krise gibt es auch Gewinner. , aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0921/berlin/
0068/index.html

S-Bahnchaos-Zeit, Krisenzeit. Doch wie in jeder Krise gibt es auch Gewinner. Diesmal könnten es Berlins Busfahrer sein. Die Chauffeure der großen und der kleinen Gelben können zeigen, dass sie im besten Falle mehr können, als von A nach B zu zuckeln. A ist in diesem Fall der Bahnhof Zoo, B der Alex, unterwegs liegen so ziemlich alle Sehenswürdigkeiten Berlins. Die Rede ist von der 100er-Linie, eine Verbindung, die sonst Touristen vorbehalten ist. Wohl kaum ein Berliner mag sich das minutenlange Einstiegs-Ritual antun, das jeden Halt zur Geduldsprobe macht. Es sei denn, er muss. Wie jetzt, da die Bahn nicht fährt. Also den 100er genommen – und gestaunt über die Entertainer-Qualitäten der Fahrer.
Nachdem an der Staatsoper viele Fahrgäste eingestiegen sind, wünscht der Krisengewinnler „allen einen schönen Tag“. Als er scharf bremsen muss und die Insassen durcheinander purzeln, ruft er durchs Mikro: „Na ist doch schön, sorgt …

S-Bahn + Radverkehr: DB-Räder gratis rausgeben! Martin Klesmann MARTIN KLESMANN wundert sich, wie die S-Bahn mit ihren Fahrrad fahrenden Kunden umgeht., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0921/berlin/
0057/index.html

Die Stimmung auf den S-Bahnsteigen dieser Stadt wird aggressiver und richtet sich zunehmend auch gegen einfache S-Bahnmitarbeiter. Die Führung der Berliner S-Bahn müsste eigentlich allen Grund haben, ihre Kunden zu besänftigen oder gar durch ungewöhnliche Maßnahmen wieder für sich zu gewinnen. Stattdessen zeigt das Bahn-Tochterunternehmen sich in ihrer aktuellen Kundeninformation erneut als äußerst schwerfällige Institution. Denn die S-Bahn untersagt darin im gesamten Streckennetz die Mitnahme von Fahrrädern. Das ist zum Beispiel für einen Berufspendler äußerst unerfreulich. Er kann nun nicht mehr einen Teil seines Weges mit der S-Bahn zurücklegen, um dann das Fahrrad zu nutzen. Dabei ist eine Bahn, die von Wartenberg oder Frohnau kommt, meist noch relativ leer.
Ein generelles Fahrrad-Verbot in der S-Bahn aber führt dazu, dass noch mehr Berliner auf das Auto umsteigen und damit die Straßen weiter …

S-Bahn: Auf der Stadtbahn sollen zuerst wieder Züge rollen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0918/berlin/
0059/index.html

Keine Besserung gibt es bislang bei der S-Bahn. Seit dem Beginn der jüngsten Krise am 8. September hat sich die Zahl der eingesetzten Züge nicht erhöht. Weiterhin darf nur ein Viertel der Fahr- zeugflotte Fahrgäste befördern – etwas mehr als 160 Zwei-Wagen-Einheiten (Viertelzüge) fahren.
In den Werkstätten stauen sich die Züge, an denen aus Sicherheitsgründen Prüf- und Wartungsarbeiten erforderlich sind. Dazu zählen nicht nur Fahrzeuge der jüngsten Baureihe 481, die bislang im Mittelpunkt stand. Auch mehr als 60 Viertelzüge der älteren Baureihen 480 und 485 mussten in die Werkstatt.
Die Bremszylinder sind nach Informationen der Berliner Zeitung auch an Wagen dieser S-Bahn-Typen nicht richtig gewartet worden. Bei der Baureihe 480 müssen außerdem die brandanfälligen Heizungsanlagen untersucht werden. Dort war offenbar ebenfalls an der …

S-Bahn: Urlaub für die Chefs – bei vollem Gehalt Koalition und Betriebsrat fordern Konsequenzen für die Schuldigen des S-Bahn-Desasters, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0918/berlin/
0009/index.html

Die Forderungen nach personellen Konsequenzen der S-Bahn-Krise werden immer lauter. Gestern bekräftigte die rot-rote Koalition, dass der Aufsichtsratsvorsitzende Hermann Graf von der Schulenburg und der frühere Chef-Rationalisierer Ulrich Thon entlassen werden müssten. „Es ist ein Unding, dass Menschen, die überzogene Sparvorgaben exekutiert und bei der S-Bahn eine Atmosphäre der Angst geschaffen haben, weiterhin Verantwortung tragen“, sagte der SPD-Verkehrspolitiker Christian Gaebler. „Wie will die Bahn das Vertrauen zurückgewinnen, ohne Personalien zu bereinigen?“, fragte Jutta Matuschek von der Linken. Unterdessen bestätigte ein Bahnsprecher, dass die am 2. Juli auf Druck von oben zurückgetretene S-Bahn-Geschäftsführung „weiterhin beurlaubt“ sei. Dem Vernehmen nach werden den vier Ex-Chefs ihre sechsstelligen Jahresgehälter weiter gezahlt. Auch ihre Arbeitsverträge mit der Deutschen Bahn (DB) haben sie offenbar …

S-Bahn: Senat prüft Ausschreibung Peter Neumann Wie geht es mit der S-Bahn weiter, wenn der jetzige Vertrag mit dem Land Berlin 2017 endet? Dazu hält sich der Senat alle Möglichkeiten offen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0917/berlin/
0096/index.html

Wie geht es mit der S-Bahn weiter, wenn der jetzige Vertrag mit dem Land Berlin 2017 endet? Dazu hält sich der Senat alle Möglichkeiten offen – vor allem auf Betreiben des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit (SPD), der einen offenen Bruch mit der Deutschen Bahn als einem der größten Unternehmen Berlins scheut. Doch Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer machte auch gestern keinen Hehl daraus, dass Wettbewerb für sie die wichtigste Option ist. „Wir prüfen nach wie vor alle Varianten einer Ausschreibung“, so die SPD-Politikerin im Verkehrsausschuss.
„Die Ursache der jetzigen Krise liegt in der Monopolstellung der S-Bahn GmbH“, sagte Hans-Werner Franz vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg. „Ziel muss es daher sein, einen weiteren Anbieter in einem Wettbewerbsverfahren mit dem Betrieb zu beauftragen. Darum sollte die Ausschreibung für ein Teilnetz der S-Bahn schnellstmöglich vorbereitet und veranlasst werden.“ Erfahrungen zeigen, dass die …