S-Bahn: Bau der neuen Nord-Süd-S-Bahn startet 05. Oktober 2009 22.12 Uhr Für 317 Mio. Euro wird der Hauptbahnhof unterirdisch mit Wedding und dem Potsdamer Platz verbunden., aus BZ

http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/
bau-der-neuen-nord-sued-s-bahn-startet-article604747.html

Das Raumschiff Hauptbahnhof schlägt Wurzeln. Die U-Bahn-Verbindung zum Brandenburger Tor (U55) steht, jetzt beginnt der Bau des S-Bahn-Anschlusses zum nördlichen Ring.
Zäune und Bauarbeiter auf dem Europaplatz nördlich des Hauptbahnhofs deuten es seit Montag an: Hier entsteht in ein paar Wochen eine riesige Baugrube. „Wir beginnen im November mit den Bauarbeiten für die S21“, sagt Matthias Hudaff, Projektleiter „Nord-Süd-Achse“ bei der Deutschen Bahn. Dafür werden zunächst die Invalidenstraße und Teile des Europaplatzes für den Bau des neuen Tunnels aufgerissen. Autofahrer kommen vor dem Bahnhof jedoch weiter voran, so Hudaff. Die Fahrbahnen werden lediglich zeitweise verengt oder verschwenkt.
2016 soll die Verbindung zum S-Bahn-Ring stehen. Fahrgäste erreichen vom …

S-Bahn: Jetzt wird es wieder enger in der Berliner S-Bahn, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/
article1184975/
Jetzt-wird-es-wieder-enger-in-der-Berliner-S-Bahn.html

Zusätzliche Regionalzüge haben das Chaos während des Notbetriebs bei der Berliner S-Bahn abgemildert. Obwohl ein normaler Fahrplan frühestens Mitte Dezember steht, streicht die Bahn jetzt erste Zusatzzüge. Dagegen fordert der Fahrgastverband Igeb sogar einen dauerhaften Entlastungsverkehr.
Wer meinte, dass Schlimmste bei der Berliner S-Bahn sei überstanden, der wurde zu Wochenbeginn eines Schlechteren belehrt. Vor allem im morgendlichen Berufsverkehr und am Nachmittag hieß es für viele S-Bahn-Nutzer: zusammenrücken oder zurückbleiben. „Das kommt nicht ganz unerwartet: Wenn es kälter wird, wollen wieder deutlich mehr Menschen mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren“, sagt Elke Krokowski vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB).
Besonders voll, so der VBB, sei es in Zügen auf der Stadtbahn und den Ringbahnlinien gewesen. Kapazitätsengpässe habe es auch auf der Linie S3 …

S-Bahn + Bahnverkehr: Weiterhin Teilungs-Lücken im Schienennetz Auch zwei Jahrzehnte nach der Grenzöffnung sind viele Strecken immer noch unterbrochen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1005/berlin/
0038/index.html

Berlin soll eine neue Fern- und Regionalbahnstrecke bekommen, damit die Reise nach Rostock weniger als zwei Stunden dauert. Die Deutsche Bahn (DB) plant nach Informationen der Berliner Zeitung eine Machbarkeitsstudie zur Nordbahn. Darin soll untersucht werden, ob es wirtschaftlich wäre, das 1952 stillgelegte Teilstück zwischen Gesundbrunnen und Birkenwerder entlang der S-Bahn-Linie 1 als eingleisige elektrifizierte Trasse neu entstehen zu lassen. „Wir fänden dies gut, weil sich die Verbindungen nach Berlin verbessern und andere Bahnlinien dadurch entlastet würden“, sagt Manuela Damianakis, Sprecherin der Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD). Die Nordbahn gehört zu den Strecken in Berlin, die der Teilung Deutschlands zum Opfer fielen – und zwei Jahrzehnte nach dem Mauerfall immer noch brach liegen.
Die Mauer lebt! Zumindest, was Schienenverbindungen angeht, die 1961 oder …

S-Bahn + Bahnverkehr: Als wäre die Mauer noch da PETER NEUMANN ärgert sich, dass es noch viele teilungsbedingte Lücken im Bahnnetz gibt. , aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1005/berlin/
0054/index.html

Rom wurde nicht an einem Tag erbaut. Nach dem Mauerfall war die Schließung aller Lücken, die seit der Teilung Deutschlands im Berliner Verkehrsnetz klafften, ebenfalls nicht von jetzt auf gleich möglich. Dafür waren es einfach zu viele. Doch während zwei Jahrzehnte später fast alle Straßenverbindungen zwischen Ost und West wieder hergestellt worden sind, fällt die Bilanz für den Bahnverkehr negativ aus. Mehrere Schienenstrecken zwischen Berlin und Brandenburg, die von der DDR unterbrochen worden waren, liegen brach – als wäre die Mauer immer noch da. Das ist kein Ruhmesblatt für die Politiker, die bei jeder Gelegenheit das Zusammenwachsen Deutschlands beschwören. Und es ist schlecht für die Fahrgäste, die Zeit raubende Umwege in Kauf nehmen müssen.
Natürlich ist nicht jede Verbindung gleich wichtig. So gibt es wenig Gründe, die „Friedhofsbahn“ zwischen Wannsee und Stahnsdorf für viel Geld wieder in Betrieb zu nehmen. Die 1961 stillgelegte Strecke, die in ihrer Anfangszeit vor allem …

S-Bahn: Hinweise auf S-Bahn-Probleme schon 2005?Die Bahn hat nach einem „Spiegel“-Bericht bereits im Jahr 2005 Hinweise erhalten, dass es mit den Rädern der S-Bahn Probleme gegen könne. Demnach hat der Hersteller Rafil vor dem Bestellen neuer Räder schriftlich darauf hingewiesen, dass die Räder der modernsten Baureihe 481 die Kriterien der inzwischen verschärften Normen schwer erfüllen würden., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Verkehr;art18614,2915208

Von neuen Versuchen auf einem Prüfstand sei aber abgeraten worden. Die Bahn habe sich dann mit einer theoretischen Berechnung zufrieden gegeben und die Räder bestellt, was gegen die Zulassungsbestimmungen verstoßen habe.
Personenvorstand Ulrich Homburg hatte bereits am Donnerstag darauf hingewiesen, dass es vor der Bestellung neuer Räder Hinweise auf deren Mängel gegeben habe, dies aber nicht weiter ausgeführt. Unklar blieb, warum die S-Bahn die Räder unverändert weiter bestellt hatte. Bei der Entwicklung in den 90er Jahren hätten sie den damals geltenden Normen entsprochen, hatten die Bahn-Verantwortlichen bisher argumentiert.
Bereits 2003 hatte es einen Riss an einem Rad gegeben, das dabei zu 70 Prozent beschädigt worden sei, hatte Homburg weiter gesagt. 2005 seien dann planmäßig neue Räder bestellt worden, weil die vorgesehene Laufleistung der vorhandenen erreicht war. Vor einer Bestellung ist eine technische Freigabe durch den Konzern …

S-Bahn: DBV sieht Notwendigkeit zu weiteren Investitionen

http://www.lok-report.de/

Die jetzt vorgestellten zusätzlichen Kompensationsmaßnahmen für die Ausfälle bei der Berliner S-Bahn sind richtig. So ist beispielsweise die Anerkennung von Einzelfahrausweisen an den Adventswochenenden als Tageskarte eine gute Möglichkeit für die verärgerten Fahrgäste, die hoffentlich bis dahin wieder erreichte Zuverlässigkeit zu testen. Die Einbeziehung der Studenten in die Regelung ist ebenfalls selbstverständlich.
Nachgebessert werden muss nach Meinung des DBV im Bereich der zukünftigen Investitionen, damit sich das Desaster nie mehr wiederholt. Die Reaktivierung von 12 abgestellten Viertelzügen entspricht „nur“ eineinhalb Vollzügen – das ist nicht allzu viel, kann aber bei kurzfristigen Zugausfällen hilfreich sein.
Was die S-Bahn Berlin GmbH dringend benötigt, ist Personal! Ein Beispiel: Auch nach drei Wochen Einsatz sind S-Bahn-Ersatzzüge Ostbahnhof – Potsdam mit dem nichtssagenden Ziel „Ersatzzug“, „Sonderzug“ oder gar ohne Zielangabe unterwegs.
Der DBV bedauert, dass es offenbar keine Bereitschaft zur Abkehr vom personalfreien Bahnhof gibt. Die Ausrüstung von 55 Bahnhöfen mit Zugzielanzeigern alleine bedeutet noch nicht einmal die Wiederherstellung des alten Zustandes vor dem Abzug des Bahnpersonals. Denn Personal kann kurzfristig auch über Verspätungen informieren und evtl. auch das Warten von Zügen aufeinander für umsteigende Fahrgäste realisieren.
Für ortsunkundige Fahrgäste steht es auch für weitergehende Informationen zur Verfügung. Wenigstens alle Umsteigebahnhöfe sollten, so die ständig wiederholte Forderung des DBV, mit Personal besetzt werden. Auch für die Fahrgastinformation standen, so die Schilderungen und Eindrücke, die dem DBV übermittelt wurden, viel zu wenig Mitarbeiter zur Verfügung (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 02.10.09).

S-Bahn: DB schnürt zusätzliches Entschädigungspaket – Weitere Angebotsverbesserungen für S-Bahn Berlin Überspringen: DB schnürt zusätzliches Entschädigungspaket – Weitere Angebotsverbesserungen für S-Bahn Berlin Freie Fahrt im Dezember auch für Studenten – Unbürokratische Regelung für Monatskarten-Inhaber – An Adventswochenenden wird Einzelfahrausweis zum Tagesticket – Individuelle Kompensation für Gewerbetreibende – Millionenschwere Investitionen in Qualität und Service – Homburg: „Betriebliche Situation entspannt sich noch im Oktober merklich“

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
ubp/p20091001.html

(Berlin, 1. Oktober 2009) Ergänzend zur bisherigen Entschädigungsregelung für Stammkunden fahren jetzt auch Studenten der Universitäten in Berlin, Potsdam und Wildau mit Semestertickets im Dezember kostenlos. Inhaber einer festen Monatskarte bzw. eines Berliner Sozialtickets für Dezember erhalten im neuen Jahr eine Bar Erstattung von 15 Euro. Für Kunden mit gleitenden Monatskarten, die im Dezember beginnen und den Tarifbereich Berlin AB, BC oder ABC einschließen, verlängert die S-Bahn Berlin die Gültigkeit um eine Woche. Diese Regelungen gelten unabhängig davon, bei welchem Verkehrsunternehmen des VBB (Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg) der Fahrausweis gekauft wurde.

Außerdem macht die S-Bahn Berlin auch allen anderen Kunden ein Entschädigungsangebot: An den vier Adventswochenenden können alle Fahrgäste mit einem Einzelfahrausweis der Tarifbereiche AB, BC oder ABC den ganzen Tag fahren. Detaillierte Informationen zu diesen zusätzlichen Entschädigungsregelungen sind ab Ende Oktober unter www.s-bahn-berlin.de oder dem S-Bahn-Kundentelefon unter der Nummer 030 29 74 33 33 verfügbar und werden in einer weiteren Sonderausgabe der Kundenzeitung „punkt 3 spezial“ veröffentlicht, die ab 26. Oktober in allen Kundenzentren und an allen Fahrkartenausgaben erhältlich ist.

Darüber hinaus hat die S-Bahn Berlin ein millionenschweres Sofortmaßnahmen-Paket geschnürt, das für alle Kunden spürbare Verbesserungen bei Angebot, Qualität und Service bringen soll. Danach erhalten weitere 55 S-Bahnhöfe, darunter 45 nicht mit Aufsichten besetzte Stationen, moderne Zugzielanzeiger zur besseren Fahrgastinformation. Damit verfügen dann alle Bahnhöfe, von denen aus Züge unterschiedliche Ziele ansteuern, dynamische– also automatisch wechselnde – Anzeigesysteme. Zusätzlich will die S-Bahn Berlin zwölf stillgelegte Viertelzüge der Baureihe 485 zur dauerhaften Ergänzung der S-Bahnflotte reaktivieren. Außerdem werden alle Fahrzeuge mit einer Spezialversiegelung zum Graffitischutz versehen.

Das zusätzliche Entschädigungs- und Maßnahmenpaket hat einen Gegenwert von rund 30 Mio. Euro und ergänzt die bereits angekündigten Entschädigungen für Abo- und Jahreskarten-Inhaber im Umfang von 25 Mio. Euro. Auch mit den Gewerbetreibenden in den von Verkehrsausfällen besonders betroffenen S Bahnhöfen ist die Deutschen Bahn bereits im Gespräch und vereinbart individuelle Kompensationsregelungen.

Als ein Zeichen des Bedauerns und der Wiedergutmachung spendet die S-Bahn Berlin außerdem je 100.000 Euro an vier Berliner Wohltätigkeitsorganisationen und Interessensverbände. Die Geldspenden gehen an die Berliner Bahnhofsmissionen, die Bürgerstiftung Berlin, das Kinder- und Jugendwerk „Die Arche“ sowie an die Deutsche Rheumaliga, die unter anderem die Interessen mobilitätseingeschränkter Fahrgäste vertritt.

„Neben einem möglichst fairen Ausgleich für die Einschränkungen der letzten Wochen war uns auch wichtig, mit den vorwärtsgerichteten Maßnahmen unsere Kunden wieder dauerhaft für die S-Bahn Berlin zu gewinnen“, sagte Ulrich Homburg, Vorstand Personenverkehr der Deutschen Bahn.

Die betriebliche Situation soll sich noch im Oktober merklich entspannen: Danach werden bis Mitte Oktober voraussichtlich 300 Viertelzüge wieder zur Verfügung stehen, bis Ende des Monats sogar 400. „Wir bleiben bei unserer Planung, bis Mitte Dezember wieder den vollen Fahrplan zu fahren. Dies steht aber unter dem Vorbehalt, dass bei den laufenden zusätzlichen Überprüfungen keine weiteren gravierenden Mängel entdeckt werden“, so Homburg weiter.

Um mögliche Fahrzeugmängel zuverlässig und schnell abstellen zu können, wurde ein zusätzlicher „Quick-Check“ der gesamten S-Bahnflotte veranlasst. Dabei werden sämtliche Fertigungsabläufe, Betriebsmittel und Werkzeuge begutachtet. Außerdem wird unter Leitung der S-Bahn-Geschäftsführung bis Mitte Oktober eine Zustandsbewertung aller drei S-Bahn-Baureihen vorgenommen. Das rund 30-köpfige Expertenteam aus verschiedenen Unternehmensbereichen der Deutschen Bahn soll zusammen mit den Kollegen der S-Bahn Berlin dafür sorgen, dass die notwendige Verfügbarkeit des Wagenparks bei uneingeschränkter Betriebssicherheit erreicht wird.

Auch die externen und internen Ermittlungen zu den Unregelmäßigkeiten bei Wartung und Instandhaltung der S-Bahn Berlin laufen auf Hochtouren weiter. Neben der intensiven Aufarbeitung von mehreren Tausend Einzeldokumenten aus dem Zeitraum Ende der Neunziger Jahre bis 2009 wird nach Zustimmung des Betriebsrats in wenigen Tagen mit Interviews von Mitarbeitern und Führungskräften begonnen. Geplant sind Befragungen von 50 bis 70 Personen.

Homburg: „Das kostet zwar sehr viel Zeit, aber hier geht Gründlichkeit vor Schnelligkeit. Wir lassen an dieser Stelle nicht locker und werden alle möglichen Verfehlungen von verantwortlicher Seite aufdecken und die dann notwendigen Konsequenzen ziehen. Dabei arbeiten wir auch eng mit der Staatsanwaltschaft zusammen. Zu dieser sorgfältigen und lückenlosen Aufklärung gehört aber auch, dass wir uns nicht zu Vorverurteilungen hinreißen lassen.“

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

S-Bahn kündigt großzügigere Entschädigung der Fahrgäste an Einzeltickets gelten an Adventswochenenden als Tageskarten, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1001/berlin/
0036/index.html

Die S-Bahn Berlin will mehr Fahrgäste als angekündigt für die seit Wochen andauernden Zugausfälle entschädigen. So sollen dem Vernehmen nach Einzelfahrscheine an den Adventswochenenden in allen Berliner Nahverkehrsmitteln als Tageskarten anerkannt werden. Mit diesem Sonderangebot wird den Gelegenheitsfahrgästen ein finanzieller Ausgleich gewährt. Diese Idee geht auf den neuen S-Bahn-Chef Peter Buchner zurück.
Wie angekündigt werden auch Fahrgäste mit Semestertickets, deren Geltungsbereich Berlin umfasst, eine Kompensation erhalten. Sie bekommen ein Sechstel des Preises zurück. Für die Abwicklung sind die zuständigen Stellen der Hochschulen verantwortlich, hieß es gestern.
Offenbar ist außerdem geplant, dass Fahrgäste, die eine Monatskarte oder ein Sozialticket für den kommenden Dezember erwerben, einen Teil des Preises …

S-Bahn: Senatorin Junge-Reyer in Betriebsversammlung der S-Bahner

http://www.lok-report.de/

Anlässlich eines Besuches am 30.09.09 in der Hauptwerkstatt der Berliner S-Bahn in Adlershof erklärte die Senatorin für Stadtentwicklung Ingeborg Junge-Reyer gegenüber den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der S-Bahn:
„Es kann keiner leugnen: Das Flaggschiff der deutschen Stadtbahnen, die Berliner S-Bahn, ist seit Sommer diesen Jahres im Chaos versunken. Aber niemand, auch der Berliner Senat nicht, lastet dies den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an.
Ich bitte daher alle betroffenen Fahrgäste der Berliner S-Bahn, ich bitte die Berlinerinnen und Berliner, Ihre Wut und Enttäuschung über den gegenwärtigen Zustand nicht an denjenigen auszulassen, die in ihrem täglichen Dienst alles tun, dass die Bahn unter diesen Bedingungen überhaupt fährt. Sie sind ebenso Leidtragende der Krise, wie die Fahrgäste und wie das Land Berlin, dessen Vertrauen in die Führung dieses Unternehmens aber auch in die Führung des Bahnkonzerns zutiefst enttäuscht wurde.
Das Land Berlin hat im Jahr 2004 einen fairen Verkehrsvertrag abgeschlossen. Es hat Ihrem Unternehmen eine langfristige Perspektive geboten – und auch eine angemessene Gewinnerwartung. Dieser Vertrag hätte unter normalen Bedingungen ein nachhaltig wirtschaftendes Unternehmen, das branchenübliche Gewinnmargen anstrebt, nicht gezwungen, Personalabbau auf Kosten der Sicherheit zu betreiben.
Das Desaster der Berliner S-Bahn ist nicht zuletzt eine Folge des Irrwegs der Bahn-Privatisierung. Die Deutsche Bahn AG hat sich so verhalten, wie wir es kaum aus den schlimmsten Schilderungen der privatisierten Verhältnisse zum Beispiel in England gehört haben. Der Personenverkehr auf der Schiene ist ein Bereich der öffentlichen Daseinsvorsorge. Daher darf es keine Privatisierung der Bahn geben. Und zwar niemals.“ (Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 01.10.09).

S-Bahn Berlin zieht weitere Angebotsverbesserungen vor Überspringen: S-Bahn Berlin zieht weitere Angebotsverbesserungen vor Ab sofort zusätzliche Fahrten auf den Linien S3 (Ostbahnhof – Friedrichshagen) und S9 (Flughafen Schönefeld – Buch) / Wiederinbetriebnahme nach Messe Süd und zum Olympiastadion am Mittwoch

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20090928.html

(Berlin, 28. September 2009) Die S-Bahn Berlin steigert ihr Fahrtenangebot schneller als bisher geplant. Statt rund 190 Viertelzügen stehen mit Wochenbeginn bereits rund 210 Viertelzüge verlässlich zur Verfügung. Damit kann neben dem 10-Minuten-Takt auf der Linie S5 zwischen Mahlsdorf und Alexanderplatz bereits seit heute früh auch auf der Linie S3 zwischen Friedrichshagen und Ostbahnhof das Angebot verdoppelt werden. Außerdem wird die Linie S9 vom Flughafen Schönefeld ab sofort über den bisherigen Endpunkt Treptower Park nach Buch verlängert. Dies sorgt für Entlastung auf dem Ostring und in Richtung Pankow. Die Linie S46 von Königs Wusterhausen endet nicht mehr in Hermannstraße, sondern fährt weiter bis Südkreuz.

Seit Betriebsbeginn am Montag fahren wieder S-Bahn-Züge auf der Berliner Stadtbahn zwischen Alexanderplatz und Westkreuz. Stündlich sind neun Züge pro Richtung unterwegs. Die Linie S3 fährt dabei bis Charlottenburg. Neben der Linie S7 fährt abweichend von der ursprünglichen Planung auch die Linie S5 bis zum Westkreuz. Damit bieten sich alle 10 Minuten Umsteigemöglichkeiten zur Ringbahn.

S-Bahn-Geschäftsführer Peter Buchner erklärte: „Die meisten der für Ende der Woche eingeplanten zusätzlichen Wagen konnten bereits am Wochenende in den Werkstätten fertig gestellt werden. Ich freue mich, dass unsere Fahrgäste von dieser Leistung der Kollegen nun vorab profitieren.“

Weitere für kommenden Freitag, 2. Oktober, geplante Angebotsver-besserungen, werden vorgezogen. Bereits ab Mittwoch, 30. September, fährt die Linie S25 wieder durchgängig zwischen Teltow Stadt und Hennigsdorf und durchquert dabei den Nord-Süd-Tunnel über Potsdamer Platz, Friedrichstraße und Nordbahnhof. Der S-Bahn-Ergänzungsverkehr zwischen Südkreuz, Hauptbahnhof, Gesundbrunnen und Hennigsdorf wird bis 4. Oktober weiterhin angeboten und verfügt über ausreichend Kapazitäten.

Gute Nachrichten gibt es für Fahrgäste Richtung Messe Süd und Olympiastadion. Auch dieser Abschnitt wird ab kommenden Mittwoch durch die über Westkreuz hinaus verlängerte Linie S5 wieder bedient. Dann werden rund 220 Viertelzüge im Einsatz sein. Eine weitere Angebotserweiterung ist zum 12. Oktober vorgesehen.

Informationen zum Fahrplan gibt es ständig aktualisiert im Internet unter www.s-bahn-berlin.de

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG