S-Bahn: S-Bahn stockt Personal in den Werkstätten aufNoch immer ist kein Ende des Desasters bei der S-Bahn absehbar. Inzwischen hat aber die Aufstockung des Personals begonnen. Auch der Austausch der Bremszylinder geht voran. , aus Der Tagesspiegel

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Verkehr-S-Bahn-Wartungschaos;
art18614,2900482

Berlin – Wo fährt was
Ersatzverkehr
Noch immer ist kein Ende des Desasters bei der S-Bahn absehbar. Aber die Beschäftigten sehen Fortschritte, die auch den geplagten Fahrgästen zugute kommen dürften. So berichtet der Betriebsratsvorsitzende Heiner Wegner, dass die vor der Leichtathletik-WM im August zugesagte Aufstockung des Personals inzwischen begonnen habe: So seien erste zusätzliche Werkstattleute eingestellt worden, um die seit Monaten voll ausgelasteten Kollegen zu unterstützen. Bei den Neuen handele es sich teils um übernommene Auszubildende, teils um ursprünglich bereits weggesparte Ex-Beschäftigte und mitunter auch um externes Personal. Alles in allem stünden etwa 200 zusätzliche Mitarbeiter zur Verfügung, sagte Wegner. Über die dauerhafte Aufstockung des Personals – laut dem Verkehrsverbund VBB wurde es seit 2005 um …

Straßenbahn + S_Bahn: Linke will S-Bahn-Millionen für neue Tramstrecken ausgeben Trasse zum Potsdamer Platz hat hohe Priorität, aus Berliner Zeitung

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Das Berliner Straßenbahnnetz soll weiter wachsen – dank der S-Bahn. Nach dieser Formel wollen die Linken einen großen Teil des Geldes investieren, das der Senat wegen der Ausfälle bei der S-Bahn in diesem Jahr einbehalten wird.
„Wir setzen uns dafür ein, dass die eingesparten Mittel bislang nicht finanzierbaren Nahverkehrsprojekten mit einem großen langfristigen Nutzen zugute kommen“, sagte Jutta Matuschek, haushalts- und verkehrspolitische Sprecherin der Linken, der Berliner Zeitung. Darum sollte geprüft werden, ob die Planung und der Bau neuer Straßenbahnstrecken vorgezogen werden könnten. Sinnvoll wäre es zum Beispiel, die projektierte Trasse zum Hauptbahnhof weiter nach Westen bis zur Turmstraße zu verlängern. Auch die Straßenbahnanbindung des Ostkreuzes habe Priorität. An erster Stelle steht bei Matuschek allerdings die Strecke vom Alexanderplatz über Leipziger Straße und Potsdamer Platz zum …

S-Bahn: Eine Mauer des Schweigens Ermittler sollen S-Bahn-Wartungsmängel aufklären / Manager: Es gab keinen überzogenen Sparkurs, aus Berliner Zeitung

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Für die Verantwortlichen des jüngsten S-Bahn-Debakels steht einiges auf dem Spiel. Im schlimmsten Fall droht ihnen wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eine Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren. Doch bei der zentralen Frage sind die internen Ermittler bei der S-Bahn bislang nur auf Schweigen gestoßen, berichtet Ulrich Homburg, der Personenverkehrsvorstand der Deutschen Bahn (DB). Diese Frage lautet: Wer ist schuld daran, dass in der S-Bahn-Hauptwerkstatt Schöneweide bei den Zügen der Baureihe 481 die Bremszylinder seit 2004 nicht richtig gewartet worden sind?
Bei der Hauptuntersuchung der Züge sind an den Bremszylindern eine Mutter und ein Ring auszutauschen – so verlangt es der Hersteller. „Dies ist jedoch in der Vergangenheit nicht beziehungsweise nur unzureichend geschehen“, stellte das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) fest. Diese systematischen Versäumnisse spiegeln sich …

S-Bahn: Nun geraten alle Zugtypen ins Visier Es gibt Hinweise auf weitere Wartungsmängel bei der S-Bahn / Fristen nicht eingehalten, aus Berliner Zeitung

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Erst waren es bruchgefährdete Achsen und Räder, inzwischen geht es um schlecht gewartete Bremszylinder. Doch Fachleute befürchten, dass bei der S-Bahn noch andere Fahrzeugmängel behoben werden müssen. „Wir können nicht ausschließen, dass in Zukunft weitere Anordnungen erforderlich werden“, sagte Ralph Fischer, Sprecher des Eisenbahn-Bundesamts (EBA), gestern auf Anfrage. Nach Informationen der Berliner Zeitung sind jetzt auch die älteren Fahrzeug-Baureihen 480 und 485, die bisher nicht im Zentrum der Aufmerksamkeit gestanden hatten, ins Visier geraten.
So gibt es dem Vernehmen nach Hinweise darauf, dass bei der Baureihe 480 die Heizungen nicht immer ausreichend gewartet worden sind. Offenbar wurden Fristen nicht eingehalten. In sechs Wagen dieses S-Bahn-Typs, der wegen seiner Dachgestaltung den Spitznamen „Toaster“ trägt, hat es bereits …

S-Bahn: Die Wut fährt mit in der S-BahnMehr als 200 000 Fahrgäste pendeln täglich zwischen Berlin und Brandenburg Sie müssen nun früher aufstehen, um pünktlich am Arbeitsplatz zu erscheinen, aus Der Tagesspiegel

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art270,2899745

„Ohne Witz, wenn es jetzt gerade eine Fahrkartenkontrolle gäbe, ich glaube, die Kontrolleure würden massakriert“, sagt die Passantin am Bahnhof Friedrichstraße. Die Nerven vieler Fahrgäste liegen blank, schuld sind die chaotischen Verhältnisse bei der S-Bahn. Immer mehr von ihnen fehlt das Verständnis dafür, warum man für die S-Bahn überhaupt noch Geld bezahlen soll. „Die ganzen Leute, die Monatskarten gekauft haben, sollten langsam mal einen Teil ihres Geldes zurückbekommen“, sagt eine junge Frau, die jeden Tag von Pankow nach Kleinmachnow fahren muss. Sie hat sicherheitshalber ihr Fahrrad dabei, um ausgefallene Strecken schnell bewältigen zu können. Um nicht abhängig von einer Berliner Institution zu sein, zu der viele das Vertrauen verloren haben. „Das ist außerhalb jeder Vorstellungskraft, dass jetzt schon wieder Züge ausfallen“, sagt eine Frau, deren Mann für die tägliche Strecke von Hohen Neuendorf zum Platz der Luftbrücke nun …

S-Bahn: Volle Züge Der Notverkehr bei der S-Bahn hat sich eingespielt, sagte ein Sprecher gestern. Die meisten Fahrten seien planmäßig, allerdings waren einige Züge sehr voll – unter anderem auf den Linien S 2 und S 5, aus Berliner Zeitung

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0077/index.html

Der Notverkehr bei der S-Bahn hat sich eingespielt, sagte ein Sprecher gestern. Die meisten Fahrten seien planmäßig, allerdings waren einige Züge sehr voll – unter anderem auf den Linien S 2 und S 5.

Aus München und Stuttgart sind S-Bahn-Züge nach Berlin gekommen, um hier auszuhelfen. Auf der Nord-Süd-Strecke zwischen Gesundbrunnen, Hauptbahnhof, Potsdamer Platz und Südkreuz fahren sie dreimal stündlich. Einmal pro Stunde beginnt und endet die Fahrt in Hennigsdorf – mit Anschlüssen an die Regionalexpresslinie RE 6.

Morgen um 10 Uhr trifft sich der Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses zu einer öffentlichen Sondersitzung zur S-Bahn (Raum 311). S-Bahn-Chef Peter Buchner und …

S-Bahn: Laufkunden bleiben weg Tom Sundermann Es ist fast, als hätte Sven Viesteg einen zweiten Job angenommen: als Fremdenführer. "Ständig kommen Touristen hier rein und fragen, wie sie zum Alex kommen., aus Berliner Zeitung

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archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0915/berlin/
0047/index.html

Es ist fast, als hätte Sven Viesteg einen zweiten Job angenommen: als Fremdenführer. „Ständig kommen Touristen hier rein und fragen, wie sie zum Alex kommen. Den Weg kenne ich mittlerweile blind.“ So spürt der Verkäufer im Hauswarengeschäft „Butlers“ am Hackeschen Markt die Folgen der Stilllegung der S-Bahn-Strecke zwischen Alexanderplatz und Westkreuz. Touristen, die ihn nach dem Weg fragen, verschwinden rasch wieder und greifen nicht zu Gläsern, Kerzen oder Geschenkpapier. Darum ist der Umsatz bei „Butlers“ zurückgegangen – normalerweise bestehe die Kundschaft vor allem aus Menschen, die am S-Bahnhof aussteigen, sagt Viesteg. Wie hoch der Verlust ist, kann er nicht genau einschätzen, lässt jedoch durchblicken, dass es nicht nur ein paar Prozent sind. Dramatischer sei es allerdings vor zwei Monaten gewesen, als die S-Bahn so plötzlich ausfiel.
Nur einige Meter weiter, leicht versteckt hinter den großen Sonnenschirmen der …

S-Bahn: Laufkunden bleiben weg Tom Sundermann Es ist fast, als hätte Sven Viesteg einen zweiten Job angenommen: als Fremdenführer. „Ständig kommen Touristen hier rein und fragen, wie sie zum Alex kommen., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
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0047/index.html

Es ist fast, als hätte Sven Viesteg einen zweiten Job angenommen: als Fremdenführer. „Ständig kommen Touristen hier rein und fragen, wie sie zum Alex kommen. Den Weg kenne ich mittlerweile blind.“ So spürt der Verkäufer im Hauswarengeschäft „Butlers“ am Hackeschen Markt die Folgen der Stilllegung der S-Bahn-Strecke zwischen Alexanderplatz und Westkreuz. Touristen, die ihn nach dem Weg fragen, verschwinden rasch wieder und greifen nicht zu Gläsern, Kerzen oder Geschenkpapier. Darum ist der Umsatz bei „Butlers“ zurückgegangen – normalerweise bestehe die Kundschaft vor allem aus Menschen, die am S-Bahnhof aussteigen, sagt Viesteg. Wie hoch der Verlust ist, kann er nicht genau einschätzen, lässt jedoch durchblicken, dass es nicht nur ein paar Prozent sind. Dramatischer sei es allerdings vor zwei Monaten gewesen, als die S-Bahn so plötzlich ausfiel.
Nur einige Meter weiter, leicht versteckt hinter den großen Sonnenschirmen der …

S-Bahn: Verkehrsausschuss lädt Bahnchef Grube vor Die Qualitätsprobleme und Fahrzeugmängel bei der S-Bahn sind Anlass einer Sondersitzung des Verkehrsausschusses am Mittwoch. Beginn: 10 Uhr. Ort: Raum 311 des Abgeordnetenhauses. Die Sitzung ist öffentlich. , aus Berliner Zeitung

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Bahnchef Rüdiger Grube ist von allen Fraktionen zu der Anhörung, mit der die Ausschusssitzung beginnen soll, eingeladen worden. Auch der neue S-Bahn-Chef Peter Buchner, Hans-Werner Franz vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB), der S-Bahn-Betriebsratschef Heiner Wegner und Ralph Fischer vom Eisenbahn-Bundesamt stehen auf der Einladungsliste.
Nach einem Notfahrplan wird derzeit der S-Bahn-Verkehr abgewickelt. Die Linien S 45, 47, 75 und 85 verkehren nicht. Die Strecken Alexanderplatz-Zoo-Nikolassee/Spandau, Springpfuhl-Wartenberg, Schöneweide-Spindlersfeld, Bornholmer Straße-Schönhauser Allee und Strausberg-Strausberg Nord sind außer Betrieb.
Alle 20 Minuten sollen die Züge auf den meisten Linien fahren – so strebt es die S-Bahn an. Ausnahmen: Auf dem Ring ist ein Zehn-, auf der S 8 ein …

S-Bahn: WERKSTÄTTEN Das nächste Winter-Chaos droht Peter Neumann Mit dem Austausch von Rädern, Achsen und bald auch Bremszylindern hat das Personal in den Werkstätten der Berliner S-Bahn bereits alle Hände voll zu tun – doch die nächste Herausforderung ist schon in Sicht., aus Berliner Zeitung

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archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0914/berlin/
0035/index.html

Mit dem Austausch von Rädern, Achsen und bald auch Bremszylindern hat das Personal in den Werkstätten der Berliner S-Bahn bereits alle Hände voll zu tun – doch die nächste Herausforderung ist schon in Sicht. „Noch ein paar Wochen – dann müssten wir damit beginnen, unsere Fahrzeuge für den Winter vorzubreiten, damit nicht wie im Januar wieder alles einfriert“, sagte ein Werkstattmitarbeiter der Berliner Zeitung. „Doch wir fragen uns, mit welchen Mitarbeitern das geschehen soll. Wenn wir keine zusätzliche Verstärkung bekommen und wenn nicht endlich investiert wird, sehen wir schwarz.“ Allerdings haben die Techniker den Eindruck, dass die neue Geschäftsführung „wie paralysiert“ ist. „Jetzt geht es vor allem darum, die Schuldigen für die bisherigen Versäumnisse zu finden“, so der S-Bahner.
Die Techniker wissen, was zu tun wäre. So müssten die Fahrsperren, die ein wichtiger Bestandteil des S-Bahn-Sicherungssystems sind, mit grafithaltigem …