Bahnhöfe + S-Bahn + Bahnverkehr: Deutsche Bahn investiert dieses Jahr in Berlin rund 250 Millionen Euro Überspringen: Deutsche Bahn investiert dieses Jahr in Berlin rund 250 Millionen Euro Neue Schienen, Aufzüge und LCD-Anzeigen für Berliner Bahninfrastruktur / Großbauvorhaben werden fortgeführt / Abweichungen vom Fahrplan durch Bauarbeiten nicht zu vermeiden

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20100408.html

(Berlin, 8. April 2010) Auch in diesem Jahr investiert die Deutsche Bahn AG wieder umfangreich in Bahnhöfe und Gleise der Hauptstadt – insgesamt rund 250 Millionen Euro! Die zahlreichen Baumaßnahmen sind notwendig, um den sicheren und komfortablen Bahnbetrieb in Berlin auch zukünftig zu garantieren.

„Wir rechnen auch in den nächsten Jahren mit steigenden Fahrgastzahlen im Berliner Personenverkehr. Um die Leistungsfähigkeit unseres Netzes zu erhalten und zu erhöhen, führen wir die begonnenen Arbeiten intensiv fort“, erläuterte heute der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG für Berlin, Ingulf Leuschel, bei der Vorstellung der Maßnahmen. „In diesem Jahr wechseln wir allein im S-Bahn-Netz rund 100 Kilometer Schienen. Bei den Stationen liegt der Schwerpunkt bei den Aufzügen und bei der Fahrgastinformation. In diesem Jahr erhalten zwölf Stationen neue Fahrtreppen oder Aufzüge. An vielen Bahnhöfen, wie Alexanderplatz, Friedrichstraße oder Ostbahnhof, wird nun mit LCD-Anzeigen umfassender informiert.“

Seit dem 24. Februar wird die östliche Verbindung zum Flughafen BBI erstellt. Für die Fern- und S-Bahn im westlichen Bauabschnitt sind bereits Tunnel und Tröge größtenteils hergestellt. Hier beginnen die Gleisbauarbeiten und die technische Ausrüstung. Die Umgestaltung des Bahnhofes Ostkreuz bedeutet eine Neuordnung der Bahnanlagen vom Ostbahnhof bis vor die S-Bahnhöfe Rummelsburg und Nöldnerplatz sowie zwischen Treptower Park und Frankfurter Allee. Umgestaltet wird in diesem Zusammenhang auch der Bahnhof Warschauer Straße.

Die Baumaßnahmen in Berlin haben zum Teil erhebliche Auswirkungen auf den Bahnbetrieb. Zusätzlich beeinflusst auch der Ausbau der Infrastruktur im Land Brandenburg den Berliner Reiseverkehr. Die Schwerpunkte liegen in diesem Jahr auf den Bahnstrecken Berlin-Rostock und Berlin-Cottbus, letztere mit einer ganzjährigen Sperrung zwischen Königs Wusterhausen und Lübbenau. Über die Änderungen im Zugbetrieb werden die Bahnreisenden frühzeitig und umfassend informiert.

Berlin hat ein Streckennetz von 581 Kilometern und 133 Bahnhöfe. Im vergangenen Jahr wurden rund 160 Millionen Euro in die Schieneninfrastruktur Berlins investiert, dieses Jahr sind dafür fast 190 Millionen Euro geplant. Aus den Konjunkturprogrammen des Bundes investiert die Deutsche Bahn AG bis 2011 rund 34 Millionen Euro für insgesamt 96 Modernisierungsmaßnahmen an 65 kleineren und mittleren Bahnhöfen im Land Berlin.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

S-Bahn + Flughäfen: SPD fordert Reaktivierung und Verlängerung der S 45, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0407/berlin/
0087/index.html

Der Verkehr auf der S-Bahn-Linie S 45 (Südkreuz-Schönefeld) muss so schnell wie möglich wieder aufgenommen werden. Das hat der verkehrspolitische Sprecher der SPD, Christian Gaebler, gefordert. Bisher ist geplant, die seit Monaten wegen Wagenmangels unterbrochene Direktverbindung erst am Ende dieses Jahres wieder anzubieten. Doch die S 45 sei nicht nur für den …

S-Bahn + Straßenverkehr: Stillstand in Ost und West Wie Straßen- und Schienenverkehr nach einem Bombenfund und Lkw-Unfall zusammenbrechen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0407/berlin/
0026/index.html

Kleine Ursache, große Wirkung. Zwei lokale Ereignisse schafften es gestern, große Teile des Berliner Verkehrs stundenlang lahmzulegen. Weil Bauarbeiter am Ostkreuz eine 250-Kilo-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg fanden, musste der S-Bahn-Verkehr auf der stark frequentierten Ringbahn und später auch auf den Ost-West-Strecken unterbrochen werden. Zuvor war die Avus wegen eines Lkw-Unfalls gesperrt worden. In Berlin reichten die Staus bis in den Wedding und nach Wilmersdorf. Noch am Abend rollte der Verkehr nur äußerst zähflüssig.
Berlins Schienennetz ist engmaschig. Doch wenn mit dem Ostkreuz der am stärksten genutzte S-Bahn-Knotenpunkt ausfällt, suchen selbst Stammfahrgäste vergeblich nach akzeptablen Umfahrungen. Es geschah am stillgelegten Vollringtunnel – an der Stelle, an der einst das S-Bahn-Gleis zum Treptower Park unter der Südringkurve hindurchführte. Dort stieß ein Bagger gegen 11.30 Uhr auf eine Bombe deutscher …

S-Bahn: *Achtung, das war der Aprilscherz* Künftig fährt ein Ingenieur mit Senat legt Entwurf des neuen S-Bahn-Vertrags vor. Die Beförderung wird teurer, aber sicherer, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0401/berlin/
0003/index.html

Es hat seinen Grund, dass Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) seit Langem kaum noch öffentlich in Erscheinung tritt. Denn im Sitzungsraum 14 013 neben ihrem Büro im 14. Geschoss in der Württembergischen Straße, brennt seit Wochen oft noch bis spät in die Nacht das Licht. Seit Anfang Januar arbeitet dort unter persönlicher Leitung Junge-Reyers die geheime „Task Force S 2017“ am derzeit wichtigsten Projekt des Senats: dem Entwurf für den neuen Verkehrsvertrag zwischen dem Land Berlin und der Deutschen Bahn über den S-Bahn-Betrieb ab 2017. Noch im April will Junge-Reyer gemeinsam mit dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) und Bahn-Chef Rüdiger Grube das Vertragswerk unterzeichnen.
2017 endet die jetzige Vereinbarung, für die Junge-Reyer wegen des S-Bahn-Chaos‘ immer wieder Prügel bezog. Opposition, Medien und Fahrgäste kritisierten scharf, der Vertrag sei schlecht ausgehandelt worden und sehe bei Sicherheitsverstößen …

S-Bahn: Grunderneuerung der S-Bahn-Gleise zwischen Schönholz und Tegel im Zeitplan Überspringen: Grunderneuerung der S-Bahn-Gleise zwischen Schönholz und Tegel im Zeitplan Umfahrungsalternativen mit zusätzlichen Regionalzügen und Bussen gut angenommen / Wiederinbetriebnahme der Linie S25 bis Hennigsdorf am 16. April

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20100330.html

(Berlin, 30. März 2010) Die Deutsche Bahn zieht Halbzeitbilanz bei den Bauarbeiten zur Grunderneuerung der S-Bahn-Strecke zwischen Schönholz und Tegel. Die Modernisierung des vier Kilometer langen eingleisigen Abschnitts der Linie S25 läuft nach Plan. In den ersten zweieinhalb Wochen konnten alte Schienen, Schwellen und Schotter komplett entfernt werden. Der Einbau von Hilfsbrücken über die Kopenhagener Straße ist abgeschlossen.

Nachdem der Oberbau erneuert wurde, kommt eine Gleisstopfmaschine zum Einsatz, die das Schotterbett verdichtet. Anschließend werden die Gleise fest miteinander verschweißt. Zu den letzten Arbeitsschritten gehört das Installieren der seitlichen Stromschiene, aus denen die Züge ihren 750 Volt Gleichstrom beziehen, und die Befahrung der Strecke mit einem Schienenschleifzug, um Oberflächenunebenheiten auf den Schienenköpfen zu beseitigen.

Die Grunderneuerung der Strecke war erforderlich, da bei der Wiederinbetriebnahme des Abschnitts im Jahr 1995 die Gleisanlagen aus den siebziger Jahren nur betriebsnotwendig ertüchtigt wurden, um eine zügige provisorische Betriebsaufnahme zu ermöglichen.

Während der Bauarbeiten werden 5200 Tonnen Schotter, 6452 Betonschwellen, 116 Holzschwellen und 7930 Meter Schiene erneuert.

Zur Vermeidung separater Wochenendsperrungen werden zeitgleich zu diesen Maßnahmen auch zwischen Tegel und Hennigsdorf umfangreiche Instandhaltungsarbeiten durchgeführt.

Für die Fahrgäste stehen mehrere Umfahrungsalternativen zur Verfügung. Insbesondere die zusätzlichen Regionalzüge zwischen Gesundbrunnen und Hennigsdorf werden von den Fahrgästen sehr gut angenommen, da sie die Strecke ohne Fahrzeitverlust bewältigen. Sie haben Anschluss von und zum RegionalExpress RE 6 Richtung Neuruppin und Wittstock. Zwischen Wilhelmsruh und Hennigsdorf wird zudem ein Schienenersatzverkehr mit Bussen angeboten. In Alt-Tegel und am Paracelsusbad bestehen Umsteigemöglichkeiten zur U-Bahn.

Ab 16. April, 4 Uhr, fahren die Züge der Linie S25 wieder durchgehend zwischen Teltow Stadt und Hennigsdorf.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

S-Bahn: S-Bahnen waren schon seit 2000 ohne Sicherheitsnachweis unterwegs Zur jüngsten Panne gibt es neue Erkenntnisse. Das Unternehmen treffe aber keine Schuld, sagt der Betriebsratschef, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0329/berlin/
0028/index.html

Zahlreiche S-Bahnen waren offenbar noch länger ohne den erforderlichen Sicherheitsnachweis im Einsatz als bislang bekannt geworden ist. Schon seit dem Jahr 2000 wurden Züge der Baureihe 485 mit Rädern ausgestattet, für die dem Eisenbahn-Bundesamt (EBA) bis heute kein Gutachten vorliegt, dass sie den enormen Belastungen des Alltagsbetriebs standhalten. Das erfuhr die Berliner Zeitung in S-Bahn-Kreisen. Bisher war das Bundesamt davon ausgegangen, dass die S-Bahn erst seit 2004 Räder ohne Festigkeitsnachweis montiert hat. Das habe sich aus internen Schriftstücken ergeben, die ausgewertet worden sind, so die Behörde.
Allerdings hatte das Amt in seinen ersten Mitteilungen am vergangenen Donnerstag nicht ausgeschlossen, dass sich dieser Befund noch ändern kann. Kurz darauf berichteten S-Bahner, dass die geschmiedeten Räder, um die es hier geht, bereits von 2000 an montiert worden seien. Anlass war die Entgleisung der S-Bahn 476 055-3, …

S-Bahn: Die Rückkehr der langen Züge Die S-Bahn fährt wieder mit Acht-Wagen-Einheiten Peter Neumann Fahrgäste der S-Bahn trauten ihren Augen nicht. So viele Wagen! So viel Platz! Seit gestern Morgen sind bei dem Tochterunternehmen der Deutschen Bahn (DB) wieder regulär Acht-Wagen-Züge unterwegs – auf der Linie S 3 zwischen Erkner und Westkreuz. , aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0325/berlin/
0067/index.html

Fahrgäste der S-Bahn trauten ihren Augen nicht. So viele Wagen! So viel Platz! Seit gestern Morgen sind bei dem Tochterunternehmen der Deutschen Bahn (DB) wieder regulär Acht-Wagen-Züge unterwegs – auf der Linie S 3 zwischen Erkner und Westkreuz. Planmäßige „Vollzüge“ hatte es seit dem Beginn der S-Bahn-Krise im Sommer nicht mehr gegeben. Weil die Fahrzeuge knapp geworden sind, waren von wenigen Ausnahmen abgesehen nur Vier- oder Sechs-Wagen-Züge im Einsatz. Inzwischen stehen genug Wagen zur Verfügung, um die Züge auf der stark genutzten Ost-West-Strecke S 3 nach und nach wieder verlängern zu können, teilte ein S-Bahner mit.

Ex-Chef: „Managementversagen“
Ebenfalls gestern ist die Diskussion um den Untersuchungsbericht zur S-Bahn-Krise, den die DB Stadtverkehr und der S-Bahn-Aufsichtsrat bei der Anwaltskanzlei …

S-Bahn: S-Bahnen jahrelang ohne Sicherheitsnachweis unterwegs Die Züge der Baureihe 485 fuhren mit Rädern, deren Festigkeit offenbar nicht wie vorgeschrieben geprüft worden ist, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0326/berlin/
0024/index.html

Mitarbeiter des Eisenbahn-Bundesamts (EBA) haben weitere Schlampereien bei der S-Bahn aufgedeckt. Zum einen fuhren dort seit 2004 Züge mit Rädern, deren Festigkeit nicht nachgewiesen worden ist. Für sie liegt bislang kein Gutachten vor, dass sie die Belastungen im täglichen Fahrgastbetrieb aushalten. Zum anderen haben Werkstattuntersuchungen an S-Bahn-Rädern, die vor 2004 montiert worden waren, in den vergangenen fünf Jahren 39 Befunde ergeben. Dabei könnte es sich in vielen Fällen um Radrisse gehandelt haben. Aber das lässt sich nicht mehr feststellen: Die Räder wurden verschrottet. In allen Fällen geht es um Züge der Baureihe 485. Ihr Spitzname: „Coladose“ – weil sie lange Zeit rot lackiert waren.
Bei der S-Bahn ist das EBA bereits auf viele Schlampereien gestoßen. Doch was die Ermittlungen zur Baureihe 485 jetzt zutage gefördert haben, erstaunte selbst die hartgesottenen Ermittler. Bis zu sechs Jahre lang waren bei der S-Bahn Räder im …

Bahnverkehr + Regionalverkehr + S-Bahn: Gewinne der DB AG müssen in die Schieneninfrastruktur investiert werden

http://www.lok-report.de/

Die Deutsche Bahn AG weist für 2009, trotz Rückgangs, einen Gewinn von 1,4 Milliarden Euro vor Steuern aus. Besonders profitabel sind der Schienenpersonennahverkehr, den die Länder zu zwei Dritteln tragen, und die überwiegend steuerfinanzierte Schieneninfrastruktur. Aus Sicht des Berliner Senats ist der Unternehmensgewinn jedoch zu Lasten der Erhaltung der Qualität der Schieneninfrastruktur und auf dem Rücken der Fahrgäste erwirtschaftet worden.
Senatorin Ingeborg Junge-Reyer: „Das Streben nach Profit darf nicht an erster Stelle stehen. Die Bahn hat einen durch die Verfassung garantierten Gemeinwohlauftrag und muss sich um ihre Kunden bemühen. Die Probleme mit den ICE und das S-Bahn-Chaos hätte vermieden werden können, wenn die DB ihrem Auftrag gefolgt wäre und nicht Geld für den verfehlten Börsengang aus der Infrastruktur abgezogen hätte. Dies und die Streckenstilllegungen der letzten Jahre sind ein falsches Signal.“
Das Land Berlin erwartet, dass die Bundesregierung umgehend sicher stellt, dass Gewinne aus dem Infrastrukturbereich ausschließlich für zusätzliche Eigeninvestitionen und Erhaltungsmaßnahmen im Netz der Bahn verwendet werden. Gewinne der Netzgesellschaften sollten nicht an den Konzern abgeführt werden, sondern für notwendige Investitionen von den Netzgesellschaften genutzt werden können, um geplante Streckenstilllegungen zu vermeiden.
Milliardenschwere Akquisitionen wie der Kauf des britischen Verkehrsunternehmens Arriva sind der Öffentlichkeit nicht vermittelbar, weil sie zu Lasten der notwendigen Investitionen im Inland gehen. So sind voraussichtlich 46 Projekte wie z.B. der Streckenausbau Berlin – Dresden bis 2025 nicht finanzierbar, wenn der DB-Konzern gleichzeitig die Netzgewinne für seinen europäischen Expansionskurs und in Übersee einsetzt.
Junge-Reyer weiter: „Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Sicherheit gehen vor Gewinnstreben um jeden Preis. Die Wirtschaftliche Entwicklung ganzer Regionen und die Beziehungen nach Osteuropa und besonders nach Polen, sind von Investitionen in die Schiene abhängig, darauf können wir nicht Jahrzehnte warten. Der Bund ist in der Pflicht durch ein Fernverkehrssicherstellungsgesetz sowie durch Vorgaben der Deutschen Bahn AG für ein attraktiveres Schienenverkehrsangebot, auch in der Fläche zu sorgen.“
Die DB AG erhält für das Schienennetz Milliardenbeträge aus dem Bundeshaushalt. Trotz dieser Mittel schrumpft das Streckennetz der Bahn in jedem Jahr weiter und sein Zustand verschlechtert sich. Auch die Entwicklung in den Infrastruktursegmenten „Netz“ und „Bahnhöfe“ sieht das Land Berlin mit großer Sorge. So ist der Gewinn der DB AG (EBIT) in diesen beiden Geschäftsfeldern von 153 Mio. Euro 2005 auf nunmehr 775 Mio. Euro förmlich explodiert. Während die Netzkosten laut Bundesnetzagentur seit 2002 um rund 12% inflationsbedingt stiegen, erhöhte die DB AG die Trassenpreise im gleichen Zeitraum um bis zu 31% (Presemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 26.03.10).

S-Bahn: Keiner will sich um die „Coladosen“ kümmern Die S-Bahn sucht noch immer nach einer Firma, die alte Züge aus DDR-Zeiten saniert, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0323/berlin/
0031/index.html

Um den Fahrzeugmangel zu lindern, will die S-Bahn „Coladosen“ aufarbeiten lassen – so nennen Insider die Züge der Baureihe 485, weil diese einst rot lackiert waren. Doch nach Informationen der Berliner Zeitung hat sich trotz Ausschreibung noch kein Unternehmen gefunden, das den Auftrag übernehmen und 20 stillgelegte Zwei-Wagen-Einheiten sanieren möchte.
Zwar zeigten sich einige Firmen an der Millionen-Order grundsätzlich interessiert. Doch bislang sah sich kein Unternehmen dazu in der Lage, ein verbindliches Angebot abzugeben, hieß es. Deshalb musste die S-Bahn die Angebotsfrist verlängern – bis Ende dieses Monats. Dass sich die Branche so schwer tut, hängt nach Einschätzung von Fachleuten damit zusammen, dass es sich um einen komplizierten Auftrag handelt. Zum einen stünden die 40 Wagen zum Teil schon seit Jahren auf Abstellgleisen, was ihnen alles andere als gut getan hat. Zum anderen gebe es für die zu DDR-Zeiten …