S-Bahn: Nächste Station: Einstellung des Verfahrens Die Ermittlungen zur S-Bahn werden wahrscheinlich nicht zu Anklagen gegen Ex-Chefs führen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0618/berlin/
0024/index.html

Die sicherheitsgefährdenden Einsparungen und Schlampereien bei der S-Bahn Berlin bleiben höchstwahrscheinlich ohne strafrechtliche Folgen. Nach Informationen der Berliner Zeitung zeichnet sich ab, dass die Staatsanwaltschaft ihre Verfahren zu dem Thema einstellt. In diesem Fall müssten ehemalige Manager der S-Bahn, gegen die sich mehrere Dutzend Strafanzeigen richten, nicht mehr mit einer Anklage rechnen. Die Bürger, die sich von einem Strafgerichtsverfahren Aufklärung über die Ursachen der S-Bahn-Krise und Sühne erhoffen, gingen dann leer aus. Voraussichtlich im Juli wird die Staatsanwaltschaft entscheiden, ob die Verfahren weitergehen. Das teilte deren Sprecher Martin Steltner jetzt mit.
Fahrgäste stellen Strafanzeige, weil die Sicherheit des S-Bahn-Verkehrs in Gefahr war – so etwas hat es bisher nicht gegeben. Allein von Anfang Juli bis Mitte September 2009 wurden 24 solcher Anzeigen erstattet, so die Verkehrs-…

S-Bahn: Forschungsprojekt soll das subjektive Sicherheitsgefühl im öffentlichen Nahverkehr erhöhen

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20100614a.html

(Berlin, 14. Juni 2010) Die S-Bahn Berlin beteiligt sich an einem Forschungsprojekt zur Steigerung der subjektiven Sicherheit in öffentlichen Verkehrsmitteln. In diesem Zusammenhang fahren derzeit in den Abend- und Nachtstunden auf der S-Bahn-Linie S5 zwischen Ostkreuz und Strausberg Nord zusätzliche Kräfte von DB Sicherheit und Beamte der Bundespolizei in den Zügen mit. Diese wechseln regelmäßig zwischen den Waggons und arbeiten eng mit dem Betriebspersonal der S-Bahn Berlin zusammen.

Das vom Zentrum Technik und Gesellschaft der Technischen Universität Berlin betreute Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert und durch den Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg unterstützt. Weitere Partner sind die Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel und die Oberhavel Verkehrsgesellschaft.

Bei den drei Unternehmen werden die zur Erhöhung der subjektiven Sicherheit getroffenen Maßnahmen nach Wirkungen, Nutzungen und dem jeweiligen Ressourceneinsatz analysiert und bewertet. Die Fahrgäste werden mit mehreren Befragungswellen in die wissenschaftliche Untersuchung einbezogen.

Die Ende 2010 vorliegenden Ergebnisse fließen in einen Sicherheitsmaßnahmenplan ein. Dieser kann damit als Basis für künftige Management- und Investitionsentscheidungen verwendet werden, die der Erhöhung der subjektiven Sicherheit von Fahrgästen im öffentlichen Nahverkehr dienen.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

S-Bahn + Regionalverkehr: DBV zur Schienenanbindung Velten

http://www.lok-report.de/

In Brandenburg und Berlin ist es inzwischen leider schon Tradition geworden, S-Bahn und Regionalverkehr gegeneinander auszuspielen. In den aktuellen Diskussionen um die Verlängerung der S-Bahn nach Velten wird nach dem gleichen Muster verfahren wie in Falkensee und Rangsdorf. Eine schlüssige und nachvollziehbare Erklärung für diese Haltung ist das Brandenburger Verkehrsministerium in jedem Fall schuldig geblieben. Warum kann es nur die S-Bahn nach Velten oder den Regionalexpress auf direktem Wege nach Berlin-Gesundbrunnen geben?
Gebetsmühlenhaft wird von der Landesregierung behauptet, es könne nur eine S-Bahn nach Velten oder die Durchbindung des Prignitz-Expresses nach Berlin-Gesundbrunnen geben. Auf welcher Grundlage? Wieso ist in der Metropolenregion Berlin/Brandenburg, und hier insbesondere im unmittelbaren Umland, nicht ein schnelles Regionalverkehrsangebot und ein dichtes S-Bahn-Angebot wirtschaftlich und daher sinnvoll? Solche Untersuchungen hat es bisher nicht gegeben. Bauchgefühl und Befindlichkeit scheint die politischen Entscheidungen mehr zu beeinflussen als Fakten. Konsequenterweise müsste dann doch auch die L 172 im Bereich der Stadt Velten geschlossen werden, weil sie eindeutig parallel zur Autobahn A 111 entlangführt. Oder?
Schnell wird das Totschlagargument des angeblichen „Parallelverkehrs“ hervorgeholt. Nur weil zwischen Velten, Hennigsdorf und Gesundbrunnen zufällig Regionalverkehr und S-Bahn eine identische Streckenführung haben? Bei genauerer Betrachtung, auch vieler anderer aus Berlin wegführenden Strecken, stellt sich schnell heraus, dass es sich um ein ergänzendes Angebot handelt. Sinnvoll und durchaus attraktiv für den öffentlichen Nahverkehr. Nach Potsdam fahren S-Bahn und RE (der sogar im Halbstundentakt!) „parallel“. Nach Erkner (ebenfalls Halstundentakt!), nach Königs Wusterhausen (drei Regionallinien) und nach Oranienburg. Hier scheint das Dogma des „Parallelverkehrs“ nicht zu zählen. Oder sind Überlegungen bekannt, die S-Bahn oder den Regionalverkehr einzustellen.
Der RE 6, der dann in Berlin-Gesundbrunnen startet, soll nicht an allen S-Bahn-Unterwegsbahnhöfen halten – dann wäre es tatsächlich ein Parallelverkehr. Tegel, Hennigsdorf, Velten im näheren Umland reichen vollkommen aus. Da er nur stündlich fährt, die S-Bahn jedoch alle 20 Minuten und sie überall hält, besteht überhaupt keine Konkurrenzsituation.
Der DBV fordert beide Landesregierungen auf, ihre unbegründete Verweigerungshaltung aufzugeben und eine objektive Untersuchungen mit der Variante beider Schienenverkehrsmittel in Auftrag zu geben. Wenn sich im Rahmen einer Untersuchung als Ergebnis zeigt, dass sowohl S-Bahn als Regionalverkehr sinnvoll sind und ihre wirtschaftliche Berechtigung haben, sollte auch beides gebaut werden (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 11.06.10).

S-Bahn + Regionalverkehr + Flughäfen: ILA 2010: S-Bahn Berlin und DB Regio erweitern Verkehrsangebot

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20100609.html

(Berlin, 9. Juni 2010) Zur weltgrößten Luft- und Raumfahrtmesse auf dem Südgelände des Flughafens Berlin Schönefeld erweitern S-Bahn Berlin und DB Regio ihr Zugangebot. Da an den Publikumstagen von Freitag, 11. Juni, bis Sonntag, 13. Juni, auf den Zufahrtstraßen mit besonders hohem Verkehrsaufkommen zu rechnen ist, wird dringend die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel empfohlen.

Am Samstag und Sonntag in der Zeit von 8 Uhr bis 18.30 Uhr wird der Zugverkehr auf der Linie S9 zwischen Treptower Park und Flughafen Schönefeld auf einen 10-Minuten-Takt verdichtet. Von den Bahnhöfen Altglienicke und Schönefeld fahren Shuttle-Busse.

DB Regio richtet von Freitag bis Sonntag in der Zeit von 9 Uhr bis 19 Uhr eine kostenlose zusätzliche Shuttle-Verbindung zwischen Berlin-Lichtenberg und dem Ausstellungsgelände ein. Die Züge verkehren ohne Zwischenhalt im 30-Minuten-Abstand. Die Fahrzeit beträgt rund eine halbe Stunde.

Mit den Regionalzügen der Linien RE 7 und RB 14 sind die Bahnhöfe Charlottenburg, Zoologischer Garten, Hauptbahnhof, Friedrichstraße, Alexanderplatz, Ostbahnhof und Karlshorst ebenfalls im 30-Minuten-Takt mit dem Bahnhof Flughafen Schönefeld verbunden. Von dort fahren Shuttle-Busse.

Fahrgäste aus der brandenburgischen Landeshauptstadt fahren am besten mit der Regionalbahnlinie RB 22, die am Samstag und Sonntag in der Zeit von 8 Uhr bis 19 Uhr im 60-Minuten-Takt verkehrt (am Wochenende sonst alle 2 Stunden).

Informationen zum aktuellen Fahrplanangebot gibt es im Internet unter www.s-bahn-berlin.de und in der aktuellen Ausgabe der Kundenzeitung „Punkt 3“. Für telefonische Nachfragen stehen das S-Bahn-Kundentelefon unter 030 / 29 74 33 33 sowie der Kundendialog von DB Regio Nordost unter 0331 / 235 – 6881/-6882 zur Verfügung.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

S-Bahn: Trauerspiel um die S-Bahn nach Velten

http://www.lok-report.de/

Wie nicht anders zu erwarten war, spielt das Brandenburger Verkehrsministerium auch in Sachen S-Bahn-Verlängerung nach Velten wieder auf Zeit. Angeblich soll es nur die S-Bahn nach Velten oder den Ausbau der parallel liegenden Regionalgleise für den Prignitzexpress geben. Bedauerlich, wenn sich die Kommunen auf diesen Kuhhandel einlassen.
Der Trick des „entweder … oder …“ funktioniert auch schon bei allen anderen Wiederaufbau-Forderungen rund um Berlin bestens. Die betroffenen Kommunen verstreiten sich heillos und so tut sich im Endeffekt überhaupt nichts.
Hinzu kommt, dass Berlin nur sein Stadtgebiet betrachtet undeshalb den Regionalverkehr für in weiten Teilen überflüssig hält und die Brandenburger Landespolitik es genau anders herum hält: hier ist der Regionalverkehr das wichtige Verkehrsmittel und die S-Bahn wird nur „geduldet“.
Dieses Schema scheint sich nun in Velten zu wiederholen: Das scheint sich auch in Velten zu wiederholen. Seit 10 Jahren lehnt das Brandenburger Verkehrsministerium den Ausbau der S-Bahn nach Falkensee deshalb ab, weil es entweder die S-Bahn oder aber den Regionalverkehr geben darf. In Rangsdorf ist es nicht anders.
Eine Metropolenregion wie Berlin und sein Umland mit über 4 Millionen Einwohnern kann sehr wohl auf den wichtigsten Nahverkehrsachsen eine S-Bahn vertragen, die alle drei bis vier Kilometer hält und den schnelleren Regionalverkehr, der seine Stopps nur auf den wichtigen Unterwegsbahnhöfen einlegt. Der DBV sieht durchaus Potentiale für die S-Bahn-Verlängerung von Hennigsdorf nach Velten und die direkte Durchbindung des Prignitzexpresses über Tegel nach Gesundbrunnen.
20 Jahre nach dem Mauerfall wird immer noch um die Wiederherstellung des Schienennetzes gestritten. Schon alleine dieser Umstand sagt viel über den Stellenwert in den Tagespolitik aus (Pressemeldung DBV-Berlin-Brandenburg, 04.06.10).

S-Bahn: Verbessertes S-Bahn-Angebot ab 7. Juni Überspringen: Verbessertes S-Bahn-Angebot ab 7. Juni Linie S3 fährt ab Montag zwischen Karlshorst und Ostkreuz auf neuen Gleisen – Erweitertes Platzangebot auf der Linie S25

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20100603.html

(Berlin, 3. Juni 2010) S-Bahn-Fahrgäste sind ab Montag, 7. Juni, auf der Linie S3 auf neuen Gleisen und mit verlängerten Zügen unterwegs. Im Rahmen einer einmonatigen Komplettsperrung zwischen Karlshorst und Ostkreuz wurden Schienen, Schwellen und Schotter komplett ausgetauscht.

Die Züge der Linie S3 fahren wieder alle 20 Minuten durchgehend von Erkner über die Stadtbahn bis Spandau. Dafür werden ab Montag Vollzüge mit acht Wagen eingesetzt. Zwischen Erkner und Ostbahnhof werden zusätzliche Züge eingesetzt, die den 10-Minuten-Takt bilden.

Auf der Linie S75 wird das ursprüngliche Fahrtenangebot wieder hergestellt. Die Züge fahren alle 20 Minuten von Wartenberg über die Stadtbahn bis Spandau. Zwischen Wartenberg und Warschauer Straße besteht ein verdichtetes Angebot im 10-Minuten-Takt.

Da der S-Bahn Berlin ab Montag 416 statt zuvor 403 Viertelzüge zur Verfügung stehen, können auch für Fahrgäste der Linie S25 Angebotsverbesserungen realisiert werden. Auf der Verbindung zwischen Hennigsdorf und Teltow Stadt fahren die Züge dann mit sechs statt mit vier Wagen.

Informationen zum aktuellen Fahrplanangebot gibt es im Internet unter www.s-bahn-berlin.de, in der aktuellen Ausgabe der Kundenzeitung „Punkt 3“ sowie am S-Bahn-Kundentelefon unter 030 / 29 74 33 33.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Bahnhöfe + S-Bahn: Charité-Neubau mit eigenem Bahnhof IHK und Handwerkskammer legen Klinik-Konzept vor, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0603/berlin/
0077/index.html

IHK und Handwerkskammer legen Klinik-Konzept vor
Thorkit Treichel

Schweitzer und Handwerkskammerpräsident Schwarz schlagen zudem vor, mit öffentlichem und privatem Geld an der Heidestraße am Hauptbahnhof einen Neubau für die Charité zu errichten und dort Forschung und „Supramaximalmedizin“ zu konzentrieren. Der dort als „Perleberger Brücke“ geplante S-Bahnhof solle die Bezeichnung „Medical City“ erhalten. (tt.)

S-Bahn: Zwischenbilanz S-Bahn Berlin: Konsequente Durchsetzung neuer Strukturen zeigt Wirkung Überspringen: Zwischenbilanz S-Bahn Berlin: Konsequente Durchsetzung neuer Strukturen zeigt Wirkung Jahresbilanz zum Krisenjahr 2009 vorgelegt – Fahrzeugverfügbarkeit wird kontinuierlich erhöht (Berlin, 2. Juni 2010) Die neue Geschäftsführung der S-Bahn Berlin hat eine Zwischenbilanz ihrer seit dem Amtsantritt vor elf Monaten geleisteten Arbeit gezogen. Das Unternehmen befinde sich nach Einschätzung des vierköpfigen Gremiums derzeit in einem anspruchsvollen Restrukturierungsprozess, an dessen Ende bewährte und zeitgemäß weiterentwickelte Qualitätsstandards stehen werden.

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20100602.html

(Berlin, 2. Juni 2010) Die neue Geschäftsführung der S-Bahn Berlin hat eine Zwischenbilanz ihrer seit dem Amtsantritt vor elf Monaten geleisteten Arbeit gezogen. Das Unternehmen befinde sich nach Einschätzung des vierköpfigen Gremiums derzeit in einem anspruchsvollen Restrukturierungsprozess, an dessen Ende bewährte und zeitgemäß weiterentwickelte Qualitätsstandards stehen werden.

„Aus den analysierten Problemen haben wir umfassende Konsequenzen gezogen“, erklärt Peter Buchner, Sprecher der Geschäftsführung. „Ein Komplettcheck unserer Fahrzeuge und unserer Instandhaltungsprozesse hat deutlich gemacht, dass wir uns vielerorts neu aufstellen müssen. Dies ist in die Wege geleitet und erfordert trotz bereitgestellter zusätzlicher technischer und personeller Ressourcen viel Zeit. Diese werden wir uns nehmen, denn Fahrgäste und Besteller können zu Recht erwarten, dass wir in Fragen der Sicherheit und Zuverlässigkeit wieder Bestleistungen erbringen.“

Ausgehend von technischen Qualitätsmängeln an den S-Bahn-Zügen und unzureichenden Organisationsstrukturen in der Fahrzeuginstandhaltung, war die S-Bahn Berlin im Verlauf des Jahres 2009 in eine schwere Krise geraten, die mehrfach zu erheblichen Leistungseinschränkungen führte. Bereits im Dezember letzten Jahres hatte sich das Unternehmen mit einem Freifahrtmonat für Stammkunden und ermäßigten Wochenendtarifen für Gelegenheitskunden entschuldigt. Im November und Dezember dieses Jahres wird die Aktion wiederholt. Trotz der aktuellen Problemlage sind viele Berliner und Brandenburger dem Traditionsunternehmen treu geblieben. Die Zahl der Abonnements stieg im April 2010 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 13 Prozent.

Bei der Entwicklung der Fahrgeldeinnahmen und des Bestellerentgelts musste die S-Bahn Berlin im Vergleich der Jahre 2008 und 2009 Einbußen hinnehmen. Unter Berücksichtigung des Entschädigungspakets sanken die Fahrgelderlöse um 4,8 Prozent. Der Besteller kürzte seine Überweisungen um 17,6 Prozent. Die Betriebsleistung der S-Bahn sank von 32,2 auf 28,1 Millionen Zugkilometer, was einem Rückgang von 12,8 Prozent entspricht. Die in der Jahresbilanz ausgewiesene Zahl eines Fahrgastrückgangs um 4,4 Prozent konnte nur geschätzt werden. Entsprechende Fahrgastzählungen werden derzeit verbundweit durchgeführt und dürften zu einem späteren Zeitpunkt genauer Aufschluss über die tatsächliche Entwicklung geben.

Seit letztem Sommer arbeiten die Werkstätten des Unternehmens an der kontinuierlichen Erhöhung der Kapazitäten. Konnten beim zweiten Tiefpunkt im September nur rund 180 Viertelzüge eingesetzt werden, sind derzeit wieder rund 400 im Einsatz. Ab 7. Juni werden es 416 Viertelzüge sein. Die Erweiterung von Werkstattkapazitäten in Oranienburg und Friedrichsfelde sowie die Aufstockung des Personals um rund 300 Mitarbeiter tragen wesentlich dazu bei.

„Ohne die enge vertrauensvolle Zusammenarbeit erfahrener S-Bahner mit den hinzugezogenen Fahrzeugexperten aus dem gesamten DB-Konzern wäre die systematische Überholung des Fahrzeugparks kaum zu schaffen“, betonte Peter Buchner im Namen der Geschäftsführung. „Für dieses Engagement können wir uns gar nicht oft genug bedanken. Zumal der kräftezehrende Prozess noch nicht zu Ende gebracht ist.“

Mit Hochdruck arbeitet die S-Bahn Berlin daran, bis zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember 500 Viertelzüge einsetzen zu können. Bis dahin will das Unternehmen für alle noch offenen technischen Probleme an den Zügen Lösungen gefunden haben. Die umfangreichen Zusatzarbeiten aufgrund der technischen Unzulänglichkeiten der Fahrzeuge haben allerdings auch in den kommenden Monaten Einfluss auf die Verfügbarkeit der Flotte. Es sind häufigere Werkstattaufenthalte erforderlich als vom Hersteller vorgesehen. Damit garantiert die S-Bahn Berlin, dass alle im Einsatz befindlichen Züge sicher sind.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Tarife + Bahnhöfe + S-Bahn: S-Bahn Berlin stellt 500 neue Ticketautomaten auf Überspringen: S-Bahn Berlin stellt 500 neue Ticketautomaten auf Neue Automatengeneration verspricht leichtere Bedienung und schnellere Abfertigung / Hersteller und Verkehrsunternehmen konnten zahlreiche Kundenwünsche realisieren

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de/presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20100526.html

(Berlin, 26. Mai 2010) Mit 500 neuen Ticketautomaten auf den Bahnhöfen erhöht die S-Bahn Berlin den Komfort beim Fahrscheinkauf. Die ersten Geräte werden in diesen Tagen auf der Berliner Stadtbahn zwischen Friedrichstraße und Warschauer Straße aufgestellt.

Die im Rot-Metallic-Design gehaltenen Automaten machen den Erwerb von Zeitkarten, Tageskarten und Einzelfahrausweisen künftig erheblich leichter und schneller. Bei der Entwicklung der neuen Geräte konnten der Hersteller Höft & Wessel und die S-Bahn Berlin zahlreiche Kundenwünsche berücksichtigen. Die Ticketausgabe wird durch leistungsfähigere Drucker erheblich beschleunigt. Das Bildschirmdisplay leuchtet doppelt so hell wie bisher, die Berührungsempfindlichkeit wurde erhöht. Die Geräte der neuesten Generation sind wahlweise in Deutsch, Englisch, Französisch, Türkisch und Spanisch bedienbar. Erstmals werden Sehbehinderte mit Hilfe von Brailleschrift durch den Verkaufsvorgang geleitet. Auch der Wunsch nach einer Taschenablage unterhalb des Ausgabefachs für Tickets und Rückgeld konnte realisiert werden.

Bis zum Jahresende werden zunächst 400 der neuen Geräte aufgestellt. Im Juni beginnt die Ausrüstung zwischen Hauptbahnhof und Charlottenburg, anschließend zwischen Greifswalder Straße und Schönhauser Allee und schließlich zwischen Nordbahnhof und Anhalter Bahnhof. Weitere 100 folgen bis zum April nächsten Jahres. Um den Komfort auf besonders nachfragestarken Standorten zu erhöhen wird die S-Bahn Berlin 50 Geräte mehr als bisher betreiben. Die 450 Automaten, die zur Euro-Umstellung beschafft wurden, haben ausgedient und werden sukzessive abgebaut.

Im Verlauf des Jahres werden softwareseitig weitere Neuerungen aktiviert: In den Ecken des Displays werden die vier am häufigsten gewählten Tarifangebote zur Schnellwahl hinterlegt. Nur ein Tastendruck, und es kann sofort gezahlt werden. Per ec-Karte oder in bar. Zur Unterstützung sehbehinderter Fahrgäste gibt es später auch akustische Hilfe beim Ticketkauf. Außerdem wird dann auch der S- und U-Bahn-Übersichtsplan auf dem Display abrufbar sein.

Mit der Beschaffung der 500 neuen Ticketautomaten baut die S-Bahn Berlin ihr umfassendes Vertriebssystem weiter aus. Ergänzend stehen den Fahrgästen flächendeckend acht Kundenzentren und über 35 Fahrkartenausgaben mit persönlicher Beratung zur Verfügung. Hinzu kommt ein umfassender Abo-Service für Zeitkartenkunden.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

S-Bahn: Berlin fühlt sich von der DB über den Tisch gezogen Die Nachverhandlungen zum S-Bahn-Vertrag haben ein Ergebnis gebracht – zugunsten der Fahrgäste. Doch nun droht der Kompromiss zu scheitern, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0521/berlin/
0029/index.html

Alles paletti! Wo ist das Problem? Wenn die Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) danach gefragt wird, wie es um die Nachverhandlungen zum S-Bahn-Vertrag steht, demonstriert sie stets Zuversicht. „Ich bin hoffnungsfroh, dass wir in Kürze ein Ergebnis präsentieren können“, sagte sie jüngst. Intern ist von Optimismus dagegen schon lange nicht mehr die Rede – eher von einem möglichen Scheitern der S-Bahn-Verhandlungen. Denn der Senat fühlt sich von der Deutschen Bahn (DB) zunehmend über den Tisch gezogen. Sie hat am Ende der seit dem Herbst andauernden Gespräche plötzlich Forderungen gestellt, die das Land finanziell belasten würden. „Unterm Strich würde Berlin nichts oder nur sehr wenig gewinnen. Möglicherweise müsste das Land sogar noch Geld draufzahlen“, so ein Insider.
Wenn die Berliner S-Bahn schon mit zu kurzen Zügen unterwegs ist und nicht immer pünktlich fahren kann, soll sie dafür wenigstens kräftiger als bisher zur …