S-Bahn: S-Bahn Ende 2011 wieder nach Plan, Bahnchef Rüdiger Grube sichert Normalbetrieb zu / Langfristig sollen alle Waggons ausgetauscht werden / Unternehmen lehnt Baustopp für Stuttgart 21 ab, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0528/seite1/
0089/index.html

BERLIN. Die Berliner S-Bahn soll bis Ende des Jahres wieder nach
Normalfahrplan fahren. Das kündigte Bahnchef Rüdiger Grube am Freitag in
einem Gespräch mit der Berliner Zeitung an. „Es bleibt unser Ziel, dies bis
Ende des Jahres zu realisieren“, sagte Grube. „Wir haben an allen drei
S-Bahn-Baureihen gleichzeitig erheblich zu tun. Aber wir arbeiten hart
daran, Berlinern und Brandenburgern so schnell wie möglich ein besseres
Angebot zu machen.“ Derzeit laufe ein riesiges Austauschprogramm. „Wir
wechseln unter anderem 4000 Radsätze und 3000 Fahrmotoren aus“, so der
Bahnchef. 480 Mitarbeiter seien seit Ende 2008 eingestellt und Werkstätten
zusätzlich aufgemacht worden, die schon geschlossen waren. Dies alles habe
die Bahn seither zusätzlich 400 Millionen Euro gekostet. „Kurzum, wir tun
sehr viel“, sagte Grube.
Seit nunmehr zwei Jahren hält die Dauerkrise bei der Tochter der Deutschen
Bahn (DB) an. Mitte 2009 war auf Anweisung des Eisenbahnbundesamtes …

Regionalverkehr + S-Bahn: Das hätte nicht passieren dürfen, Anschlag auf die Kabeltrasse der Bahn traf Haupt- und Reserveleitung, weil sie falsch verlegt waren, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0528/berlin/
0043/index.html

Der Brandanschlag am Ostkreuz hätte sich nicht so gravierend ausgewirkt,
wenn bei der Planung der betroffenen Kabeltrasse ein Grundsatz beherzigt
worden wäre: Zwei Leitungen mit demselben Ziel sollten nicht direkt
nebeneinander liegen, damit im Notfall wenigstens eine von ihnen als
Reserve dienen kann. Doch nach Informationen der Berliner Zeitung ist dies
dort zumindest in einem wichtigen Fall nicht passiert. Sowohl die Haupt-
als auch die Reserveleitung, die das Rechenzentrum der Deutschen Bahn (DB)
in Mahlsdorf ans Internet anschließen, verliefen auf ein- und derselben
Kabeltrasse – der Stahlbrücke über den Markgrafendamm, die am Montag, wie
berichtet, um kurz nach drei Uhr Ziel eines Anschlags von militanten
Atomkraftgegnern wurde.
Die Attacke am Markgrafendamm legte nicht nur die 30-Kilovolt-Leitungen
lahm, die das S-Bahn-Netz im Osten und Südosten mit Fahrstrom versorgen.
Das Feuer unterbrach auch …

S-Bahn + Museum: Nostalgiewochenende in der S-Bahn-Werkstatt Erkner

http://www.lok-report.de/

Die S-Bahn Berlin und der Verein Historische S-Bahn laden Berliner und
Brandenburger am Wochenende 28./29. Mai zu einer eindrucksvollen Zeitreise
in die Werkstatt Erkner ein. 30 historische S-Bahn-Fahrzeuge bilden die
Kulisse für Erlebnisberichte und Eindrücke aus der 86-jährigen Geschichte
des Verkehrsmittels. Der Mauerbau vor 50 Jahren führte zur jahrzehntelangen
Teilung des S-Bahn-Netzes. Aus diesem Grund sind die Jahre rund um den 13.
August 1961 Themenschwerpunkt. Geöffnet ist die Ausstellung an beiden Tagen
von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Führungen kosten 4 Euro.
Der Verein Historische S-Bahn mit rund 300 ehrenamtlichen Mitgliedern
engagiert sich seit über 20 Jahren für den Erhalt der historischen
Fahrzeuge. Die meist mit robusten Holzbänken ausgestatteten rot-gelben Züge
strahlen bis heute ein Flair aus, dem sich kaum ein Betrachter entziehen
kann. Sie dokumentieren die Geschichte eines Verkehrsmittels, das wie kein
anderes die politische und gesellschaftliche Situation der Stadt begleitet
hat und von ihr beeinflusst wurde.
An 16 Themenstationen mit entsprechend gestalteten Originalfahrzeugen
erhalten Besucher auch Einblick in die Zeit der letzten Tage des Dritten
Reichs, der Nachkriegszeit, des Mauerbaus und des Boykotts der S-Bahn im
Westteil der Stadt. In der Werkhalle, in der auch heute noch regelmäßig
S-Bahn-Züge gewartet werden, bieten sich während der Führung eine Vielzahl
von außergewöhnlichen Fotomotiven an, so dass Fotoapparat und Kameras
unbedingt mitgebracht werden sollten.
Eisenbahnfans kommen beim Bahnmarkt auf ihre Kosten. Für Familien mit
Kindern gibt es ein Bastel- und Malprogramm sowie eine große
Modellbahnanlage. 30-minütige Kinderführungen werden für fünf bis zehn
Jahre alte Mädchen und Jungen angeboten. Für Imbiss und Getränke ist im
gemütlichen Biergarten gesorgt.
Das Veranstaltungsgelände ist mit den Zügen der Linie S3 im 20-Minuten-Takt
bis zur Endstation Erkner zu erreichen. Dort hält auch die
RegionalExpresslinie RE 1, die im Halbstundentakt verkehrt (Pressemeldung
Deutsche Bahn, Fotos Bodo Schulz, www.album-berliner-verkehr.de, 27.05.11).

S-Bahn + VBB: Senat und VBB kritisieren Mogelpackung, DB-Angebot, neue S-Bahnen zu kaufen, sei viel zu vage, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0527/berlin/
0087/index.html

Die Deutsche Bahn (DB) will neue Züge für die Berliner S-Bahn kaufen – mit
diesem Versprechen gehen das Unternehmen und sein Eigentümer, der Bund,
seit einiger Zeit hausieren. Doch die Verbindlichkeit ihres Angebots bleibe
„weit hinter den praktischen Erfordernissen zurück“, heißt es nach
Informationen der Berliner Zeitung in einer Stellungnahme des Senats. Die
Verpflichtungserklärung der DB sei eine „Mogelpackung, in der viel heiße
Luft enthalten ist und die uns nicht weiterbringt“, sagte Hans-Werner Franz
vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB). Mit ihr käme Berlin dem Ziel,
2017 neue S-Bahnen zu bekommen, nicht näher.
Dem sechsseitigen Papier zufolge will die DB „so bald wie möglich ein
Vergabeverfahren zur Ausschreibung eines Rahmenvertrages zur Beschaffung
neuer Fahrzeuge für die S-Bahn Berlin einleiten“. Es enthalte aber „keine
verbindliche …

Regionalverkehr + S-Bahn: Betriebsstörungen dauern an, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0525/berlin/
0081/index.html

Militante Atomkraftgegner haben sich zu dem Brandanschlag bekannt, der
Montag gegen drei Uhr auf eine Kabelbrücke am Ostkreuz verübt worden ist.
Folgen: Das S-Bahn-Netz im Osten und Südosten war ohne Fahrstrom,

Signale und drei Stellwerke fielen aus, bahninterne Telefonnetze und rund
10 000 Vodafone-Mobilfunktelefone funktionierten nicht mehr.

Die zerstörten Kabelleitungen werden geflickt, inzwischen hat die S-Bahn
wieder überall Fahrstrom. Gestern funktionierten aber …

Regionalverkehr + S-Bahn: Bahn prüft besseren Schutz gegen Attacken, Nach dem Brandanschlag am Ostkreuz fordert der Fahrgastverband Wachschutz und Videokameras, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0525/berlin/0019/index.html

Nach dem Brandanschlag vom Montag prüft die Deutsche Bahn (DB), ob sie ihre
Kabeltrasse am Ostkreuz künftig besser schützen kann. „Wir sehen uns
neuralgische Punkte in unserem Netz daraufhin an, ob wir dort zusätzliche
Sicherheitsmaßnahmen ergreifen müssen. Diese Kabeltrasse gehört dazu“,
sagte ein Bahnsprecher gestern der Berliner Zeitung. Die Bahn müsse rasch
ein Sicherheitskonzept für ihre zentralen Kommunikationsstränge
ausarbeiten, forderte Jens Wieseke vom Fahrgastverband IGEB. „Ein 'Weiter
so' kann es für sie nicht geben.“ Sonst könnte ein solcher Brandanschlag
jederzeit wieder passieren.
Als erste Reaktion gab es ein kurzfristig anberaumtes „Sicherheitstreffen“
in der Senatsverwaltung für Inneres. Mit dabei waren unter anderem
Staatssekretär Ulrich Freise und Polizeipräsident Dieter Glietsch. Auch die
DB, der Verfassungsschutz, das Landeskriminalamt und das
Bundesinnenministeriums waren vertreten. Die Runde habe „die
Kommunikationswege für einen schnellen Informationsaustausch festgelegt
und …

S-Bahn + Regionalverkehr: VERKEHR: Streit über den Prignitz-Express, Gutachten zur direkten Anbindung des RE 6 nach Berlin für Ende Juni angekündigt / Oberhavel fordert S-Bahn für Velten, aus MAZ

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/

12091596/61299/

Gutachten-zur-direkten-Anbindung-des-RE-nach-Berlin.html

ORANIENBURG – Erst Ende Juni liegt das Gutachten vor, das die Strecken für

eine direkte Anbindung des Prignitz-Expresses in das Zentrum Berlins nach

Gesundbrunnen untersucht hat. Das wurde gestern bei der Regionalkonferenz

des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) in Oranienburg bekannt.

Eigentlich sollte das Papier schon im vergangenen Sommer vorgestellt

werden. Eine VBB-Sprecherin begründete die Verzögerungen mit der „sehr

umfangreichen Untersuchung“. Indes wurde bei der Regionalkonferenz wieder

um die günstigste Anbindung der einzelnen Regionen in die Hauptstadt

gerungen. Oberhavel-Landrat Karl-Heinz Schröter (SPD) plädierte weiterhin

für den S-Bahn-Anschluss von Velten. Dieser sei schon vor Jahren

versprochen worden. Indes forderte Neuruppins Landrat Ralf Reinhardt

(parteilos) die direkte Durchbindung des Prignitz-Expresses, der bisher nur

bis Spandau fährt, in die Hauptstadt. „Das ist für den Nordwesten das

bessere Verkehrsmittel.“ Denn davon hätten auch die Bewohner von

Ostprignitz-Ruppin und Prignitz etwas – sowie die Touristen, die nach

Rheinsberg oder Wittenberge wollen. Reinhardt hofft, die Veltener bei einem

Vor-Ort-Termin von den Vorteilen …

S-Bahn + Regionalverkehr: VERKEHR: „S-Bahn Velten so weit entfernt wie nie“, Landrat äußert sich pessimistisch zum Lückenschluss, aus MAZ

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/

12091687/61129/

Landrat-aeussert-sich-pessimistisch-zum-Lueckenschluss-S-Bahn.html

ORANIENBURG – Landrat Karl-Heinz Schröter hat große Zweifel am

Wiederanschluss Veltens an das S-Bahnnetz. „Wir sind so weit entfernt vom

Lückenschluss wie nie zuvor“, sagte der SPD-Politiker gestern auf einer

Regionalkonferenz des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) in

Oranienburg. Trotz mehrerer Zusagen aus der Politik habe man sich in den

vergangenen 20 Jahren nur im Kreise gedreht.

Aufgeben will Schröter den Kampf um den S-Bahnanschluss freilich nicht.

Dementsprechend ging er auch nicht auf einen Vorschlag von Landrat Ralf

Reinhardt aus Ostprignitz-Ruppin ein, wonach Oberhavel Veltens S-Bahn

aufgeben und sich stattdessen mit dem Nachbarn für eine Durchbindung

des …

Regionalverkehr + S-Bahn: Polizei findet Brandbeschleuniger am Tatort, VERKEHRSKOLLAPS IN BERLIN – MILITANTE ATOMGEGNER BEKENNEN SICH ZU DEM BRANDANSCHLAG AUF DIE BAHN. NUR LANGSAM KOMMT DER VERKEHR WIEDER IN GANG. AUCH HEUTE MÜSSEN FAHRGÄSTE MIT BEEINTRÄCHTIGUNGEN RECHNEN., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2011/0524/tagesthema/0023/index.html

BERLIN. Gestern gegen 12 Uhr stand fest: Die Kabeltrasse am Ostkreuz ist
angezündet worden. „Wir schließen einen technischen Defekt aus“, sagte ein
Polizeisprecher, nachdem Brandermittler den Tatort nach Spuren abgesucht
hatten. „Wir haben Reste einer brennbaren Flüssigkeit entdeckt und
sichergestellt.“ Die Reste deuten darauf hin, dass unmittelbar an den
Kabeln Feuer gelegt worden ist. Die Auswertung der Spuren dauere einige
Tage, hieß es.
Am Nachmittag bekannte sich dann eine Gruppe von militanten
Atomkraftgegnern zu dem Anschlag. Die Polizei geht davon aus, dass das
Schreiben echt ist. Darin heißt es: „Nach all den Katastrophen haben wir
die Schnauze voll. Über den sofortigen Ausstieg aus der Atomtechnologie
gibt es nichts mehr zu verhandeln. Wir spielen nicht mehr mit.“ Außerdem
schrieben die Verfasser: „Über die Schienen der Deutschen Bahnwerden
Atomtechnik und Atommüll transportiert. Beides sichert den …

Regionalverkehr + S-Bahn: Brandanschlag legt S-Bahn lahm, Radikale AKW-Gegner bekennen sich im Internet zu Sabotageaktion am Berliner Ostkreuz, Hunderttausende Fahrgäste mussten warten / Auch heute ist mit Störungen zu rechnen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2011/0524/seite1/0045/index.html

BERLIN. Ein Brandanschlag hat gestern den Bahnverkehr in Berlin drastisch
eingeschränkt. Nach einem Kabelbrand am Ostkreuz mussten Hunderttausende
S-Bahn-Fahrgäste im Osten Ausfälle, lange Wartezeiten und
Schienenersatzverkehr hinnehmen. Auch der Regionalverkehr war
eingeschränkt, ICE-Züge konnten das Bahnwerk Rummelsburg nicht verlassen.
Auf vielen Linien, unter anderem auf dem Ring, der S 5 und der S 7, müssen
die Fahrgäste auch heute mit Beeinträchtigungen rechnen. Zu dem Anschlag
bekannten sich militante Atomkraftgegner. „Unsere Aktion ist ein
Haltesignal“, heißt es in einem Schreiben, das gestern im Internet
zirkulierte. „Über den sofortigen Ausstieg aus der Atomtechnologie gibt es
nichts mehr zu verhandeln. Wir spielen nicht mehr mit.“ Die Polizei teilte
mit, dass sie das Schreiben für authentisch hält. Der Staatsschutz
ermittelt.
Die Deutsche Bahn (DB) verurteilte die Attacke. „Es trifft nicht nur unser
Unternehmen, sondern ist vor allem eine Zumutung …