S-Bahn + Regionalverkehr: Viel los in Berlin – wenig auf den Gleisen, Gleich mehrere Großereignisse fallen auf dieses Wochenende. Trotzdem dünnen S-Bahn und Regionalverkehr die Fahrpläne aus, um bauen zu können. , aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehr/

viel-los-in-berlin-wenig-auf-den-gleisen/4678612.html

An diesem Wochenende geht es rund: Berliner fahren in die Ferien, Touristen

strömen in die Stadt, Hertha spielt im Olympiastadion, am Brandenburger Tor

wird das Einheitsfest gefeiert, am Sonntag öffnen mehr als tausend

Geschäfte – und trotzdem schränken die S-Bahn sowie der Regionalverkehr der

Bahn ihr Angebot drastisch ein, um bauen zu können.

Bereits seit Freitagabend ist der Verkehr auf der S 1 zwischen Schönholz

und Wittenau und auf der S 25 zwischen Schönholz und Hennigsdorf

unterbrochen. Während auf der S 25 die Züge von Dienstag an wieder fahren

sollen, gilt auf der S 1 der Ersatzverkehr mit Bussen bis zum 24. Oktober.

Unterbrochen ist am langen Wochenende auch der Ostring zwischen Ostkreuz

und Neukölln sowie Ostkreuz und Baumschulenweg. Von Sonntagnacht, 22 Uhr,

bis Montagfrüh gegen 7 Uhr fahren zudem auf der Ringbahn zwischen …

S-Bahn + Bahnhöfe: Die neue Halle am Ostkreuz steht. Doch bis zur Eröffnung müssen die Fahrgäste noch einiges ertragen. Von Peter Neumann, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/newsticker/
das-hat-es-frueher-nicht-gegeben,10917074,10930620.html

Berlin – Vom alten „Rostkreuz“ ist in der künftigen Ringbahnhalle nichts
mehr zu spüren. Wo sich einst die Fahrgäste auf einer schmalen, holprig
gepflasterten Plattform drängen mussten, ist ein weitläufiger neuer
Bahnsteig im Bau. Er ist mit bis zu 38 Metern fast vier Mal so breit wie
der alte. Als Wetterschutz ist eine 15 Meter hohe Halle entstanden – auch
das hat es im oberen Teil des Ostkreuzes nicht gegeben. Langsam wird
spürbar, was der vor fünf Jahren begonnene Umbau des Knotenpunkts den
Fahrgästen bringen wird. Doch bis dahin müssen die Reisenden einiges
ertragen – unter anderem eine 16-tägige Sperrung des Ostrings und eine vier
Jahre dauernde Verkürzung der Linie S 3.
Projektleiter Mario Wand ist zufrieden. „Die Halle steht“, sagt der …

S-Bahn Berlin empfiehlt Alternativrouten fürs Wochenende, Bündelung von Baumaßnahmen vermeidet Einschränkungen im Berufsverkehr

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20110928a.html

(Berlin, 28. September 2011) Die Deutsche Bahn bündelt am kommenden
Wochenende zahlreiche Baumaßnahmen im Berliner S-Bahn-Netz. Damit können
Einschränkungen während des Berufsverkehrs in der Woche vermieden werden.

Von Freitag, 30. September, 22 Uhr, bis Dienstag, 4. Oktober, 1.30 Uhr,
können auf den Linien S41/S42 zwischen Ostkreuz und Neukölln sowie auf den
Linien S8/S9 zwischen Ostkreuz und Baumschulenweg keine Züge fahren. Grund
sind die laufenden Umbauarbeiten am Ostkreuz. Die S-Bahn Berlin empfiehlt
die Umfahrung über die Stadtbahn und die Nord-Süd-Schnellbahnlinien (S1,
S2, S25, U6, U8).

Auch auf der Linie S1 zwischen Schönholz und Wittenau sowie auf der Linie
S25 zwischen Schönholz und Hennigsdorf ist der Zugverkehr unterbrochen.
Fahrgäste mit Zielen zwischen Hohen Neuendorf und Oranienburg können die
Baustelle mit der Linie S8 über Blankenburg umfahren. Zwischen
Gesundbrunnen und Wittenau steht die Linie U8 zur Verfügung. Als
Alternative zur Linie S25 kann zwischen Friedrichstraße und Tegel Linie U6
genutzt werden.

Die Einschränkungen auf der Linie S1 bleiben wegen der dortigen
Vorbereitung auf ein neues Zugsicherungssystem und umfangreicher
Gleiserneuerungen bis zum 24. Oktober, 1.30 Uhr, bestehen.

Zur Neueinrichtung und umfangreichen Softwareaktualisierung an
Elektronischen Stellwerken wird der S-Bahn-Verkehr in der Nacht von
Sonntag, 2. Oktober, 22 Uhr, bis Montag, 3. Oktober, 7 Uhr, auf mehreren
Streckenabschnitten erheblich eingeschränkt. Dies betrifft die Ringbahn
zwischen Wedding und Greifswalder Straße und die S-Bahn-Linien nördlich des
Nordbahnhofs. Es fahren Pendelzüge. Zur Vermeidung erheblich verlängerter
Fahrzeiten empfiehlt die S-Bahn Berlin nach Möglichkeit alternative
Verbindungen mit BVG-Verkehrsmitteln zu nutzen.

Detailinformationen zu den Fahrplanänderungen gibt es im Internet unter
www.s-bahn-berlin.de und rund um die Uhr am S-Bahn-Kundentelefon unter
030 / 29 74 33 33.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

S-Bahn: Reinickendorf erhält Berlins modernste S-Bahn-Strecke, Neue Gleise, neue Signale und modernste Sicherungstechnik für die nördliche S-Bahnlinie S1 – Experten informieren am 28. September beim „Max-Bahnbau-Treff“ in Wittenau über umfassende Bauarbeiten

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/

de/presse/presseinformationen/bbmv/

bbmv__20110926.html

(Berlin, 26. September 2011) Auf der nördlichen Linie S1 zwischen Schönholz

und Hohen Neuendorf beginnt in Kürze die Zukunft. Auf dem 12 Kilometer

langen Streckenabschnitt im Berliner Bezirk Reinickendorf fahren die

rot-gelben Züge ab Ende Oktober erstmals mit dem neu entwickelten

elektronischen Zugsicherungssystem (ZBS). Die Technik ersetzt das bisherige

Verfahren aus den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts. Erstmals wird

neben der Verhinderung von Vorbeifahrten am Halt zeigenden Signal auch die

Geschwindigkeit der Züge überwacht. Die Umrüstung des gesamten

S-Bahn-Netzes wird rund zehn Jahre dauern.

Vor dem Startschuss für die neue Sicherungstechnik sind in den kommenden

Wochen umfangreiche Vorarbeiten auf dem Streckenabschnitt Schönholz – Hohen

Neuendorf erforderlich. Grund ist der Neubau eines elektronischen

Stellwerks in Waidmannslust und die umfangreiche technische Neuausrüstung

der Strecke. Dazu werden 41 Signale aufgestellt, 55,5 Kilometer Signalkabel

und 12,5 Kilometer Fernmeldekabel verlegt. In diesem Zusammenhang werden

zudem vier Kilometer Streckengleis samt Stromschiene neu errichtet und

dreizehn Weichen ertüchtigt. Im Bereich Schönholz finden Brückenarbeiten an

der Ausfädelung der Linie S25 Richtung Hennigsdorf statt.

Die Deutsche Bahn bündelt alle Baumaßnahmen in dem dreiwöchigen Zeitraum

vom 30. September, 22 Uhr, bis Montag, 24. Oktober, 1.30 Uhr. Die Züge der

Linie S1 werden zwischen Schönholz und Wittenau durch Busse ersetzt.

Fahrgäste in Richtung Oranienburg können die Baustelle mit der Linie S8

über Blankenburg umfahren. Zwischen Gesundbrunnen und Wittenau steht die

Linie U8 zur Verfügung, die je nach Tageszeit im Fünf- bis

Zehn-Minuten-Takt fährt.

An den Wochenenden 08./09. Oktober und 22./23. Oktober wird der

Schienenersatzverkehr über Wittenau hinaus bis Hohen Neuendorf verlängert.

Am verlängerten Wochenende 30. September, 22 Uhr, bis Dienstag, 4. Oktober,

1.30 Uhr, ist auch die nördliche Linie S25 betroffen. Zwischen Schönholz

und Hennigsdorf fahren Ersatzbusse. Zwischen Friedrichstraße und Tegel wird

die Linie U6 empfohlen. Zwischen Gesundbrunnen und

Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik steht die Linie U8 als Umfahrung zur

Verfügung.

Experten der Deutschen Bahn informieren im Rahmen eines

„Max-Bahnbau-Treffs“ in Wittenau am 28. September von 15.30 bis 18.30 Uhr

über die Arbeiten und Umfahrungsalternativen. Außerdem erscheint ein

Sonderfaltblatt mit detailliert beschriebenen alternativen Fahrtrouten,

Fahrplänen und Lageskizzen, das an den S-Bahn-Verkaufsstellen erhältlich

ist.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

S-Bahn: Die „Coladosen“ machen noch Probleme, Die Reaktivierung von frisch sanierten S-Bahn-Zügen verzögert sich – obwohl das Unternehmen alte Fachleute zurückholte, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0921/berlin/
0042/index.html

Bei der Rückkehr zum Normalfahrplan muss die Berliner S-Bahn mit einem
weiteren Risikofaktor zurechtkommen. Die Wiederinbetriebnahme von sanierten
Zügen geht langsamer voran als erwartet, sagte S-Bahn-Chef Peter Buchner
während einer Veranstaltung des Fahrgastverbands IGEB am Montagabend. Zwar
halte das Unternehmen unverändert an seinem Ziel fest, von Mitte Dezember
an wieder mindestens tausend Wagen für die Fahrgastbeförderung einzusetzen.
Doch das sei eine „echte Herausforderung“, berichtete Buchner.
Es geht um die Züge der Baureihe 485, die zu DDR-Zeiten projektiert und
1988 bis 1992 geliefert wurden. Bei den früheren Chefs waren die Wagen, die
wegen ihrer anfangs knallroten Lackierung „Coladosen“ genannt wurden, in
Ungnade gefallen. Das hat sich angesichts des Fahrzeugmangels …

S-Bahn: Die "Coladosen" machen noch Probleme, Die Reaktivierung von frisch sanierten S-Bahn-Zügen verzögert sich – obwohl das Unternehmen alte Fachleute zurückholte, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0921/berlin/
0042/index.html

Bei der Rückkehr zum Normalfahrplan muss die Berliner S-Bahn mit einem
weiteren Risikofaktor zurechtkommen. Die Wiederinbetriebnahme von sanierten
Zügen geht langsamer voran als erwartet, sagte S-Bahn-Chef Peter Buchner
während einer Veranstaltung des Fahrgastverbands IGEB am Montagabend. Zwar
halte das Unternehmen unverändert an seinem Ziel fest, von Mitte Dezember
an wieder mindestens tausend Wagen für die Fahrgastbeförderung einzusetzen.
Doch das sei eine „echte Herausforderung“, berichtete Buchner.
Es geht um die Züge der Baureihe 485, die zu DDR-Zeiten projektiert und
1988 bis 1992 geliefert wurden. Bei den früheren Chefs waren die Wagen, die
wegen ihrer anfangs knallroten Lackierung „Coladosen“ genannt wurden, in
Ungnade gefallen. Das hat sich angesichts des Fahrzeugmangels …

S-Bahn: Internet zeigt Verspätung bei der S-Bahn an, Fahrgäste bekommen jetzt Echtzeitinformationen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0916/berlin/
0064/index.html

Fahren die nächsten S-Bahnen pünktlich? Oder gibt es größere Verspätungen?
Auf diese Fragen gibt es nun im Internet Antworten. Die S-Bahn bietet seit
Kurzem Fahrplanauskünfte an, die auf Echtzeitdaten basieren – und damit
über das reale Betriebsgeschehen informieren. Wenn sich Züge zum Beispiel
wegen einer Störung in größerem Ausmaß verspäten, wird dies angezeigt.
Anhand dieser Daten können die Fahrgäste entscheiden, ob sie später zum
S-Bahnhof gehen oder gleich andere Reisewege nutzen.
Wer www.s-bahn-berlin.de anklickt und das Suchwort „Echtzeitdaten“ eingibt,
gelangt …

S-Bahn: Ringbahn wird zur Umleitungsstrecke für die Stadtbahn, Deutsche Bahn bündelt Baumaßnahmen am Wochenende • S-Bahn Berlin empfiehlt Umfahrung mit Ringbahn, U12 und Nord-Süd-Schnellbahnlinien

http://www.s-bahn-berlin.de/presse/

presse_anzeige.php?ID=628

Die Deutsche Bahn bündelt am kommenden Wochenende zahlreiche Baumaßnahmen

auf der Berliner Stadtbahn, um mehrfache Streckensperrungen zu vermeiden.

Zwischen Ostkreuz und Zoologischer Garten werden auf drei Abschnitten

Gleise ausgewechselt, Weichen durchgearbeitet und weitere

Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt. Den Fahrgästen stehen

Umfahrungsmöglichkeiten mit der Ringbahn und den in Nord-Süd-Richtung

verkehrenden S- und U-Bahn-Linien zur Verfügung. Vielfach kommt es bei

Nutzung der Umleitungen nur zu geringen Fahrzeitverlängerungen.

Von Freitag, 16. September, 22 Uhr, bis Montag, 19. September, 1.30 Uhr ist

der S-Bahn-Verkehr zwischen Ostkreuz und Zoologischer Garten dadurch

erheblich eingeschränkt. Es wird Pendelverkehr mit Umsteigen in Ostbahnhof,

Friedrichstraße, Bellevue und Zoologischer Garten eingerichtet. Die Züge

fahren je nach Abschnitt alle 10 bis 15 Minuten. Dabei steht nur ein

Drittel der gewohnten Beförderungskapazität zur Verfügung. Die Nutzung ist

daher nur zu empfehlen, wenn der gewünschte Zielbahnhof nicht über andere

S- und U-Bahn-Verbindungen zu erreichen ist.

Am Samstag, 17. September fallen aus dem gleichen Grund ganztägig die

RE1-Verstärkerzüge zwischen Ostbahnhof und Zoologischer Garten aus. Bei der

RE 2 gilt dies für alle Züge auf dem Abschnitt Friedrichstraße –

Zoologischer Garten.

Rechtzeitiges Informieren spart zusätzliche Fahrzeiten

Die S-Bahn Berlin empfiehlt unbedingt die Umfahrungsmöglichkeiten zu

nutzen. Die Ringbahnlinien S41/S42 benötigen von Ostkreuz nach Westkreuz

die gleiche Fahrzeit wie die Stadtbahnlinien. Es ist lediglich zusätzliches

Umsteigen erforderlich. 17 von 27 Ringbahnstationen verfügen über gute

Verknüpfungen zu den in Nord-Süd-Richtung verlaufenden S- und

U-Bahn-Linien. Als zusätzliche Alternative steht zwischen Warschauer Straße

und Zoologischer Garten die Linie U12 zur Verfügung, die am gesamten

Wochenende mit Langzügen verkehren wird.

Besucher des Fußballbundesligaspiels von Hertha BSC im Olympiastadion

können unter Nutzung der Umleitungsstrecken auch diesmal bequem anreisen.

Dazu fahren die S-Bahn-Züge am Samstag, 17. September, ab 13.30 Uhr

zwischen Neukölln und Westend sowie zwischen Charlottenburg und

Olympiastadion im Fünf-Minuten-Takt. Nach Spielende ab zirka 17.15 Uhr wird

für die Rückreise der Fußballfans ebenfalls der verdichtete Fahrplan

angeboten. Zum Olympiastadion fahren auch die Züge der U-Bahnlinie U12.

Ingo Priegnitz

Sprecher S-Bahn Berlin

Tel. 030 297-58227

Fax 030 297-58206

S-Bahn: Noch ein Problem bei der S-Bahn, Züge stehen wegen falschen Öls unter Beobachtung, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0915/berlin/
0088/index.html

Über Fahrzeugmängel könnten die S-Bahner mittlerweile eine mehrbändige
Buchreihe verfassen. Wie jetzt bekannt wurde, müssen sie mit einem weiteren
überraschend aufgetauchten Technikproblem umgehen. Nach Informationen der
Berliner Zeitung sind mehrere hundert Achsen in der Fabrik mit einem zu
dünnflüssigen Schmieröl versehen worden. Das hat zur Folge, dass
Flüssigkeit austritt, berichtete ein S-Bahner. Die Züge der modernsten
Baureihe 481, die mit den neuen Achsen ausgerüstet worden sind, stehen
deshalb unter „besonderer Beobachtung“.
Wenn bei Kontrollen in der Werkstatt zwei Mal festgestellt wird, dass Öl
austritt, werden die Achsen …

S-Bahn + Bahnhöfe: Personalpräsenz auf Berliner S-Bahnhöfen weiter gewährleistet, Flexibler Einsatz von Aufsichten ermöglicht mehr Kundennähe • Hoher Sicherheitsstandard im S-Bahn-Netz bleibt erhalten

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20110914a.html

(Berlin, 14. September 2011) Die S-Bahn Berlin wird im kommenden Jahr mit
der Einführung eines zeitgemäßen technischen Abfertigungsverfahrens für die
Züge der Berliner S-Bahn beginnen. Über einen Monitor im Führerstand wird
der Triebfahrzeugführer auf Bahnhöfen mit unübersichtlichen Bahnsteigen
künftig den Fahrgastwechsel entlang der gesamten Bahnsteigkante überwachen,
um anschließend die Abfertigung vorzunehmen. Ähnliche Verfahren sind im
übrigen Bundesgebiet und bei den Berliner Verkehrsbetrieben bereits länger
Standard.

In diesem Zusammenhang ändern sich die Aufgabengebiete der eingesetzten
Personale. Während bisher betriebliche Belange der örtlich fest gebundenen
Aufsichten im Mittelpunkt der Tätigkeit standen, ist nunmehr der flexible
und kundenorientierte Einsatz der Mitarbeiter möglich. Künftig kommen im
Netz 120 mobile Aufsichten zum Einsatz, die nachfrage- und lageabhängig auf
allen 166 Bahnhöfen eingesetzt werden können.

Auf 20 Stationen sind zudem weitere 120 Mitarbeiter während der gesamten
Betriebszeit als Stammaufsichten tätig, die die Kundeninformation über
Lautsprecher und elektronische Anzeigesysteme steuern. Dieses System
ersetzt bis zum Jahr 2013 die feste Besetzung von 68 Stationen.

Die S-Bahn Berlin setzt mit diesem Konzept auch künftig dauerhaft mehr
Bahnsteigpersonal ein als andere Betreiber vergleichbarer
Schnellbahnsysteme. Mit über 500 Sicherheitskräften in der Region trägt die
Deutsche Bahn zudem zur Erhöhung der Sicherheit bei.

Objektiv betrachtet sind Bahnhöfe und Züge ein außerordentlich sicherer
Ort. Die Polizeikriminalitätsstatistik (PKS) 2009 registriert pro 100.000
Einwohner rund 7.400 Straftaten in Deutschland. Einen ähnlichen Maßstab auf
die Zahl der Reisenden angelegt, ergibt weniger als 20 registrierte Taten
pro 100. 000 Fahrgäste. Wird die Häufigkeitszahl auf Rohheitsdelikte
herunter gebrochen, kommt nochmals ein anderes Bild zum Vorschein: Pro
100.000 Reisende wird von der Bundespolizei nur ein tätlicher Angriff
registriert.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG