Anscheinend hat es doch einen Mentalitätswechsel in den Verkehrsbehörden in Berlin und Brandenburg gegeben. Die Bereitschaft, nach fast 20 Jahren zumindest die bestehenden Lücken im Schienennetz zwischen Berlin und Brandenburg auf ihre Wirtschaftlichkeit hin zu untersuchen, zeigt in diese Richtung. Der Landesverband Berlin-Brandenburg begrüßt ausdrücklich die nunmehr angekündigte Durchführung einer „Nutzen-Kosten-Untersuchung“ für den Wiederaufbau des Abschnittes zwischen Basdorf (Land Brandenburg) und Wilhelmsruh (Land Berlin). Es bleibt zu hoffen, dass die Untersuchung möglichst viele Varianten vergleicht – also zum Beispiel den Einsatz von Zweisystembahnen oder die Einbindung in das Straßenbahnnetz. Auch wenn die Nähe zu den im Herbst in Brandenburg stattfindenden Kommunalwahlen augenscheinlich ist, ist die Durchführung der Untersuchung dennoch lobenswert; eine solche Untersuchung ist der erste Schritt in Richtung Wiederaufbau. Wird der erste Spatenstich 2009 unmittelbar vor der Brandenburger Landtagswahl stattfinden? (Pressemeldung DBV-Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 12.06.08).
Am 05.Juni 2008 – einen Tag vor dem Gründungstag unsere IGOB-EWIV vor zwei Jahren – wurde der 31.Kooperationsvertrag mit dem Amt Neuhardenberg für die Gemeinde Gusow-Platkow unterschrieben. Ab dem 01.07.2008 wird es eine Zusammenarbeit auf folgenden Gebieten geben: 1. Optimierung der infrastrukturellen Anbindung des Bahnhofes Seelow-Gusow gelegen an der Eisenbahnverbindung Berlin-Gorzów Wlkp. (Ostbahn). 2. Entwicklung, Begleitung und Realisierung des Projektes „Gestaltung des Bahnhofsumfeldes am Bahnhof Seelow-Gusow“ in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Gusow- Platkow. Übernahme des Projektmanagements für die 1. Phase „Erarbeitung eines Entwicklungskonzeptes mit zwei Varianten für den Ausbau des Bahnhofsumfeldes mit einer Kostenschätzung“ durch die IGOB-EWIV nach Beauftragung. 3. Akquisition des Passagier-/ Fahrgastpotentials vorrangig für die Gemeinde Gusow-Platkow insbesondere aus der Region um Berlin und aus der Stadt Gorzów Wlkp. in Polen, 4. Gegenseitige Unterstützung bei Vermarktung der Angebote durch Integration in Publikationen des Amtes Neuhardenberg und der IGOB-EWIV sowie bei technischen Voraussetzungen die gegenseitige Verlinkung der Internetseiten. 5. Bereitstellung des vorhandenen know how im Bereich des Tourismusmanagements für die Gesamtaufgabenrealisierung der IGOB-EWIV insbesondere auch auf dem polnischen Streckenabschnitt. 6. Abstimmung, Zusammenarbeit und Arbeitsteilung bei der jeweiligen Projektentwicklung insbesondere bei der Antragsstellung zur Bewilligung von Fördermitteln. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem ehrenamtlichen Bürgermeister Karlheinz Klein und seinen Mitstreitern und den Mitarbeitern des Amtes Neuhardenberg zum Wohle der Bürger der Gemeinde Gusow-Platkow (Pressemeldung IGOB Interessengemeinschaft Eisenbahn Berlin-Gorzów EWIV, 12.06.08).
Auf dem Streckenabschnitt Lübbenau–Cottbus des RE 2 wird ab ab Sonntag, 15. Juni, gebaut. Von diesem Tag an müssen die Fahrgäste mit Einschränkungen im Schienenverkehr rechnen. Ab Montag, 23. Juni, bis Samstag, 13. Dezember 2008, ist die Strecke dann total gesperrt. Während der Totalsperrung der Strecke soll ein neues elektronisches Stellwerk in Vetschau errichtet und in Betrieb genommen werden. Der Bahnhof Vetschau steht vor seiner Umgestaltung. Das Gleis erhält einen neuen Außenbahnsteig und es sind insgesamt sieben Bahnübergänge so umzubauen, dass ihre Sicherungstechnik mit dem neuen Stellwerk harmoniert. An weiteren sechs Bahnübergängen werden die Straßenbeläge gewechselt. Im Zuge des Umbaus nimmt die Bahn auch mit der Stadt Vetschau und der Gemeinde Kolkwitz abgestimmte Änderungen im Straßenbereich der Bahnübergänge vor. Der Streckenausbau erhöht die Kapazität des Abschnittes Lübbenau–Cottbus, der Knoten Cottbus wird …
Auch am Bahnhof Erkner gehen die Bauarbeiten für die neuen Regionalbahnsteige jetzt los. Ziel ist ein besserer Zugang zum Regionalverkehr, die beiden neuen Bahnsteige sind aber auch Teil des Ausbaus des für den internationalen Schienenverkehr wichtigen Streckeabschnitts Berlin– Frankfurt (Oder). Auf dem Abschnitt jenseits von Erkner können die Züge schon 160 km/h schnell fahren, zwischen Berlin Ostbahnhof und Erkner sind einige Brücken bereits neugebaut, alle anderen Arbeiten – auch der neue Regionalbahnhof Köpenick – sind für die kommenden Jahre in der Planungsbzw. Realisierungsphase. Ab dem Wochenende 20. bis 23. Juni fahren die Züge der Linie RE 1 in beiden Richtungen nur noch über ein Gleis. Am zweiten wird gebaut. Unterbau, Gleise, Oberleitungen und …
Brandenburg und Berlin prüfen die Wiederinbetriebnahme der sogenannten Heidekrautbahn. Die Länder finanzierten gemeinsam eine Untersuchung zur Reaktivierung der Stammstrecke von Basdorf über Mühlenbeck und Berlin-Wilhelmsruh nach Berlin-Gesundbrunnen, teilten Infrastrukturminister Reinhold Dellmann und Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (beide SPD) am Mittwoch mit. Nach Angaben von Dellmann werden derzeit «wichtige radiale Eisenbahnverbindungen» zwischen Berlin und Brandenburg hinsichtlich ihrer künftigen Entwicklung und Nutzung untersucht. Nach gemeinsamen Prüfungen für einen S-Bahn-Verkehr zwischen Berlin und Falkensee sowie den Wiederaufbau der sogenannten Stammbahn zwischen Berlin-Zehlendorf und Potsdam werde nun die «Heidekrautbahn» untersucht. Junge-Reyer betonte, die «Heidekrautbahn» habe aufgrund ihrer Tradition …
Ab Sonntag, dem 15. Juni 2008 tritt bei der LausitzBahn ein neuer Fahrplan in Kraft. Die wichtigste Änderung ist eine Verkürzung der Gesamtfahrzeit in beide Richtungen um ca. zehn Minuten. Der Grund dafür ist die vorgezogene Abfahrtzeit des RE 1 in Cottbus, der als wichtiger Anschluss von und nach Berlin fungiert. Aus dieser kürzeren Fahrzeit ergeben sich neue Zugkreuzungspunkte auf der Strecke sowie ein Wegfall der Standzeit in Görlitz. Mit dem neuen Fahrplan wird eine weitere Stufe des SPNV-Zielnetzes erreicht, das der Zweckverband Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien bis 2010 umsetzen möchte. In der gegenwärtigen Phase dieses Konzepts muss auf einige Anschlüsse von Görlitz aus und in Richtung Dresden mit den RB-Linien verzichtet werden. Es bestehen Anschlussmöglichkeiten mit der Linie RE 1 Richtung Dresden; die Übergangszeit beträgt ca. 20 Minuten.
Drei weitere kleinere Änderungen resultieren aus dem neuen Fahrplan: Der Halt in Kodersdorf wird insbesondere in den Früh- und Vormittagsstunden wieder häufiger als Bedarfshalt bedient. Der letzte Zug von Görlitz nach Zittau um 22.15 Uhr ab Görlitz, der bisher nur Freitag und Sonnabend realisiert wurde, fährt jetzt Montag bis Sonnabend. Außerdem wird der Halt in Görlitz-Weinhübel zu einem reinen Bedarfshalt. Fahrgäste, die dort aussteigen wollen, werden gebeten die Haltewunschtaste im Zug zu drücken. Fahrgäste am Bahnsteig sollten sich gut sichtbar platzieren.
Besonders ist zu beachten, dass der neue Fahrplan bereits am 17. Juni durch eine Fahrplanänderung unterbrochen wird. Aufgrund von Bauarbeiten an der Strecke wird zwischen Hähnichen und Rietschen Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Alle Züge in Richtung Cottbus fahren früher ab, um den Anschluss an den RE 1 nach Berlin zu gewährleisten. Die Züge ab Cottbus fahren planmäßig, kommen aber ab Rietschen auf Grund der längeren Busfahrzeiten an allen weiteren Haltepunkten später an.
Außerdem bitten wir zu berücksichtigen, dass eine Fahrradmitnahme zwischen Hähnichen und Rietschen nur eingeschränkt möglich ist. Auch das Cateringangebot zwischen Rietschen und Cottbus ist leider nicht in vollem Umfang verfügbar.
Die LausitzBahn bittet ihre Fahrgäste um Verständnis für die Unannehmlichkeiten und empfiehlt ihnen sich vor Antritt der Fahrt am Service-Telefon unter (0 35 81) 76 76 0 über die veränderten Fahrtzeiten und Ersatzverkehre zu informieren. Dort sind natürlich auch Informationen zum neuen Fahrplan erhältlich.
Auf Einladung von MEP Dr. Helmuth Markov weilte eine kleine Delegation der IGOB-EWIV am 03.Juni 2008 in Brüssel. Vor dem Gespräch mit den deutschen und polnischen Abgeordneten des Europäischen Parlaments waren wir zu Gast in der Vertretung des Landes Brandenburg bei der Europäischen Union in Brüssel. Frau Kray, Referentin für Verkehrspolitik, und Herr Bott, Referent für Verkehr im Büro des Landes Berlin bei der EU, sicherten uns zu, im Rahmen ihres Verantwortungsbereiches bei der Umsetzung der Entwicklungsziele der IGOB-EWIV bis zum Jahr 2014 behilflich zu sein. Der Einladung von Dr. Markov waren gefolgt: Herr MPE Jerzy Buzek, ehemaliger Ministerpräsident der Republik Polen, Herr MEP Filip Kaczmarek, Herr MEP Prof. Zbigniew Zaleski und Herr MEP Prof. Dr. habil. Boguslaw Liberadzki, der auch in einem Schreiben seine Unterstützung zugesagt hat. An dem eineinhalbstündigen Gedankenaustausch nahmen auch die Mitarbeiter von Herrn MEP Michael Cramer und die Mitarbeiterin von Herrn MEP Dr. Christian Ehler und Frau Ellen Kray teil. In seinem Eröffnungsstatement hob Dr. Markov die Bedeutung der Eisenbahnverbindungen für die Regionalentwicklung und den Umweltschutz hervor. Er begrüßte die Ergebnisse der zweijährigen Arbeit und die geplanten Aktivitäten der IGOB-EWIV für das Zusammenwachsen des deutsch-polnischen Grenzraumes. Die Teilnehmer der Delegation der IGOB-EWIV informierten – jeder aus seiner Sicht – über die inhaltlichen Ausrichtungen der Arbeit in den einzelnen Projekten auf dem deutschen und polnischen Teil der Ostbahn. Durch den Geschäftsführer der IGOB-EWIV, Herrn Karl-Heinz Boßan, und den Prokuristen, Herrn Jacek Jeremicz, wurden folgende Anliegen vorgetragen und für deren Umsetzung um Unterstützung geworben: 1. Europa wächst als Europa der Regionen zusammen. Deshalb sollten Eisenbahnverbindungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen in Zukunft auch vom Produkt „Grenzüberschreitender Regionalexpress“ befahren werden. Folgende Regionalexpresslinien sind z.B. denkbar: • REDP 1 – Berlin- Eberswalde- Stettin • REDP 2 – Berlin- Gorzów Wlkp, – Pila • REDP 3 – Berlin – Frankfurt (Oder) – Poznan • REDP 4 – Berlin – Cottbus – Zielona Góra • REDP 5 – Berlin – Horka – Wroclaw • REDP 6 – Dresden – Katowice u.a.m. Es wurde angeregt, eine deutsch-polnische interdisziplinäre Arbeitsgruppe ins Leben zurufen, die sich mit den Detailfragen – Infrastruktur, rollendes Material, Service- und Fahrpersonal, Fahrpläne, Fahrtickets, Marketing und vor allem die Finanzierung in den ersten fünf Jahren beschäftigt. Diese Projekte könnten eine Förderung ähnlich der Förderung für den kombinierten Verkehr erfahren. Die polnischen und deutschen Mitglieder des Europaparlaments reagierten sehr aufgeschlossen und sicherten Unterstützung zu. Auf Einladung von Herrn MEP Cramer und Herrn MEP Markov wird dieses Thema in einer zweiten Gesprächsrunde weiter vertieft. 2. Durch die Geschäftsführung der IGOB-EWIV wurden weitere Themen angesprochen: • die Berechtigung der IGOB-EWIV für die neue Förderperiode selbst Fördermittelanträge stellen zu dürfen, • die Möglichkeit, dass deutsche und polnische Kommunen Mitglieder der IGOB-EWIV werden können, • Möglichkeiten der Förderung der Umrüstung vorhandener Triebwagenzüge auf das jeweils andere System, • Möglichkeiten der Anschubfinanzierung von neuen Produkten für den internationalen Reiseverkehr. Seitens der polnischen Abgeordneten wurden die Ausführungen mit großem Interesse entgegengenommen. In ihren Statements brachten sie zum Ausdruck, das die Eisenbahnverbindungen wesentlich die Regionalentwicklung beeinflussen und zur Senkung des CO2 – Ausstoßes beitragen. Die Bitte des Stadtpräsidenten von Gorzów Wlkp. einen Schirmherren als Ansprechpartner für die IGOB-EWIV unter den interessierten polnischen Abgeordneten zu suchen, wurden mit Zustimmung aufgenommen. Im Ergebnis des ersten Treffens wurde von beiden Seiten der Wille zu einer ergebnisorientierten Zusammenarbeit im Rahmen der jeweiligen Kompetenzfelder deutlich zum Ausdruck gebracht. Zugesagte Unterstützung für die weitere Entwicklung der Eisenbahnverbindungen zwischen Deutschland und Polen im Rahmen der Europäischen Union gab es genauso wie für die Umsetzung der Entwicklungsziele der IGOB-EWIV für die Eisenbahnverbindung zwischen Berlin und Pila. Herzlicher Dank geht an Herrn Dr. Markov und an seine Assistentin Frau Schüttpelz für die Einladung und für die Durchführung der Gesprächsrunde sowie an Frau Ellen Kray für die freundliche und sachkundige Begleitung (Pressemeldung IGOB Interessengemeinschaft Eisenbahn Berlin-Gorzów EWIV, 09.06.08).
PUTLITZ – „Die Familie kam zu kurz“, begründet Thomas Becken, Gründer Prignitzer Eisenbahn, seinen Entschluss, die Geschäftsführung der Arriva Deutschland sowie der Autobus Sippel GmbH zurückzugeben und sich wieder den Geschäften der Prignitzer Eisenbahn zu widmen, bei der er erneut die Geschäftsführung übernimmt. Nach der Übernahme der PEG durch die britische Arriva hatte Becken zunächst als Geschäftsführer für Arriva Deutschland in der Verantwortung gestanden. Unter anderem hatte Arriva in dieser Zeit die Osthannoversche Eisenbahn übernommen. „Zeitweilig standen rund 2700 Leute unter meiner Verantwortung“, sagt Becken, „ich war ständig unterwegs.“ Thomas Becken wird sich künftig auf seine Rolle als Vorstand der …
VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz kritisiert die Entscheidung der Deutschen Bahn AG scharf, den Streckenbausbau zwischen Berlin und Cottbus zu verschieben. Fahrtzeitverkürzungen können damit nicht realisiert und die Anbindung der Lausitz an Berlin nicht verbessert werden. Am 16. September 2006 hatte sich die Deutsche Bahn AG – passenderweise beim „Tag für die Fahrgäste“ von VBB und Cottbusverkehr – gegenüber dem Land Brandenburg verpflichtet, bis zum Jahr 2011 die gesamte Strecke zwischen Berlin und Cottbus auf eine Streckengeschwindigkeit von 160 km/h auszubauen. Im Gegenzug unterstützte das Land Brandenburg die DB bei Planungsaufgaben massiv finanziell. Bahn und Bund haben nun einseitig ihre Investitionsprojekte neu priorisiert und dabei prestigeträchtigen Neubaustrecken den Vorzug eingeräumt. Die Folgen für den Eisenbahnverkehr im Südosten Brandenburgs sind katastrophal: Mit einem Ausbau auf der gesamten Strecke würde eine Fahrtzeitverkürzung von einer knappen halben Stunde ermöglicht. Die Modernisierung des ersten Teilstücks zwischen Cottbus und Lübbenau allein, der in der zweiten Jahreshälfte 2008 stattfinden wird, wird dagegen für den Fahrgast praktisch keinen Vorteil bringen. Die hier zu erreichende Beschleunigung wird nicht ausreichen, um andere Zwangsstellen im Fahrplan umgehen zu können. Die Züge werden an anderen Stationen lediglich längere Standzeiten haben. Auch der internationale Verkehr wird die Auswirkungen spüren. Die Fahrtzeit mit dem Zug von Berlin nach Wroclaw (Breslau) liegt derzeit auf dem Niveau von 1895 (!), nämlich je nach Verbindung zwischen fünf- und sechseinhalb Stunden. Der Konkurrenzkampf des Schienenverkehrs mit dem Auto ist damit nicht zu gewinnen. VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz: „Diese einsame und unabgestimmte Entscheidung ist absolut nicht hinnehmbar. Es zeigt sich erneut, wie wichtig ein starkes Mitspracherecht der Bundesländer über die Infrastrukturentwicklung der Bahn ist. Hierzu muss dringend eine Regelung her, andernfalls droht die Bahnteilprivatisierung zu einem Desaster zu werden: Nur noch Magistralen und Prestigeobjekte werden gefördert, die Fläche und teilweise sogar internationale Verbindungen werden abgehängt.“ (Pressemeldung VBB, 06.06.08).
Aufgrund einer illegal verlegten mobilen Wasserleitung über die Niederlausitzer Eisenbahn zwischen Börnichen-Schlepzig und Krugau konnte der Elbe-Spreewald-Kurier vergangenen Sonntag seine Fahrt nach Groß Leuthen-Gröditsch nicht fortsetzen. Die Deutsche Regionaleisenbahn hat bereits Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. Ebenso haben Unbekannte an anderer Stelle das Gleis mit einem oder mehreren größeren Fahrzeugen überquert, so dass dieses nun beschädigt ist und gerichtet werden muss. Aus diesen Gründen endet der Elbe-Spreewald-Kurier am kommenden Sonntag, 8. Juni 2008, im Haltepunkt Lübben. Ab dem 15. Juni wird der Elbe-Spreewald-Kurier dann bis Groß Leuthen-Gröditsch durchfahren (Pressemeldung Deutsche Regionaleisenbahn GmbH, 05.06.08).